Könnte Bitcoin daran scheitern? Mining-Fees und Co

Ich bin ja nun schon einige Jährchen dabei. Ich habe auch jahrelang Blocktrainer bei YouTube mit einer Mitgliedschaft unterstützt, auch hier und da gespendet in Livestreams.

Ich werde nun etwas tun, was ich noch nie getan habe, aber ich komme an diesem Punkt nicht weiter. Wie bei vielen anderen ruhen auch bei mir viele Hoffnungen auf Bitcoin, was meine finanzielle Zukunft in diesen unsicheren Zeiten angeht. Bitcoin hat unglaublich gute Eigenschaften, Gold teils deutlich überlegen (sichere mengenmäßige Begrenzung, Übertragbarkeit etc. usw.). All das weiß ich. Ich beschäftige mich auch schon ein paar Jahre mit dem Thema.

Da ich sehr langfristig denke, interessiert mich natürlich auch die langfristige Resilienz von Bitcoin. Gerade in Bezug auf Vererben ist eine Perspektive für die nächsten Jahrzehnte nicht verkehrt, finde ich. Dabei stoße ich im Wesentlichen auf 3 potenzielle Punkte, an denen Bitcoin scheitern könnte.

  1. Das Interesse an Bitcoin wird sinken → irrelevant für mich, das kann niemand aktuell vorhersagen, hier sehe ich eher das Gegenteil in Zukunft.
  2. Quantencomputer. Das Thema ist auch nur mäßig interessant für mich. Irgendwann wird man bestimmt quantensichere Signaturen bringen, falls notwendig.
  3. Und jetzt komme ich zu dem Punkt, der mir keine Ruhe lässt - und das seit 2 Jahren. Weshalb ich mich auch jetzt an Blocktrainer bzw. Roman direkt wende. Nach Jahren Mitgliedschaft im Forum möchte man mir diese Form der Kommunikation nachsehen, aber ich will das Thema mal abhaken für mich: Die Gebühren und die langfristige Sicherheit des Netzwerks.

Ich registriere einfach, dass die Gebühren seit nun 2 Jahren nicht mehr steigen. Es ist also kein vorübergehendes Auf und Ab wie früher. Die Gebühren sind nun schon lange konstant am Boden. Ich möchte auch andere Bitcoiner bzw. Anfänger im Space mit dem Thema nicht abschrecken. Was zwar gut wäre, wenn ich richtig liege, weil sie dann kein Fehlinvestment tätigen würden. Was aber fatal wäre, wenn ich falsch liege. Und davon würde ich mich gerne überzeugen lassen.

Hier meine Kernargumente/Annahmen:

  • Der Zeitpunkt, an dem sich die Miner ausschließlich von Gebühren finanzieren müssen, wird kommen. Darauf sollten wir uns einigen können als Annahme. Das ist bei Bitcoin so festgelegt.
  • Bitcoin braucht die Miner um seine Dezentralität zu erhalten. Das ist die wichtigste Eigenschaft von Bitcoin überhaupt für mich, neben der Begrenzung auf 21 Mio. Stück.
  • Die Miner/Netzwerkteilnehmer sind gefährdet, wenn in einigen Jahren die Gebühren nicht stark ansteigen. Und damit die Sicherheit des gesamten Netzwerks. Das difficulty adjustment ist für mich in dem Punkt irrelevant, weil ich von einem Zeitpunkt spreche, an dem es keine nennenswerten Belohnungen für das Finden eines Blocks mehr gibt.

→ Die Gebühren müssen hoch → Die Nachfrage nach Transaktionen muss ansteigen.

Meine These: Bitcoin wurde nie das Zahlungsmittel, das sich Satoshi erhoffte, sondern ein Wertspeicher mit wenigen Transaktionen pro Teilnehmer. Verbunden mit der Hoffnung auf Kurssteigerungen und langfristigem Erhalt der Kaufkraft (mindestens) oder ein Leben in Wohlstand und Freiheit (optimistisch).

Satoshi selbst wird ja der Satz zugeschrieben: “In ein paar Jahren gibt es entweder sehr viele oder gar keine Transaktionen.”

D.h. für mich: Er hat Bitcoin in erster Linie als zensurresistentes Zahlungsnetzwerk mit mengenmäßiger Begrenzung der Einheit entworfen. Und nicht als Goldersatz.

Zusammengefasst:
Das Netzwerk muss sich irgendwann alleine aus Transaktionsgebühren finanzieren können. Nicht sofort, aber in einigen Jahren bis Jahrzehnten. Daran kommen wir bei der jetzigen Struktur des Bitcoin nicht vorbei. Diese Tatsache ist erst mal abstrakt, aber man muss sie verstehen. Es ist in etwa so, als würde man heute Gold fördern, aber die Mine muss bis in alle Ewigkeit weiter betrieben werden, auch wenn alles Gold bereits gefördert wurde. Weil sonst das früher geschürfte Gold außerhalb der Mine zu Staub zerfällt bzw. wertlos wird.

Das Bitcoin-Netzwerk braucht konstant den heutigen Grad an Sicherheit.
Daraus folgt: Der Bitcoin-Kurs muss sich mit jedem Halving verdoppeln (+ die Inflation, Annahme hier: 5 % p.a.) um die monetäre Sicherheit des Netzwerks auf dem heutigen Stand zu halten. Daraus ergeben sich folgende Werte:

Notwendiger Kurs pro Bitcoin um die Einnahmen des Netzwerks stabil zu halten

2028: 240.000,00 €
2032: 576.000,00 €
2036: 1.382.400,00 €
2040: 3.317.760,00 €
2044: 7.962.624,00 €
2048: 19.110.297,60 €
2052: 45.864.714,24 €
2056: 110.075.314,18 €
2060: 264.180.754,02 €

Wo liegt mein Denkfehler, lieber Roman, liebes Blocktrainer-Team, werter Markus Turm etc. ? Mit den Foristen habe ich schon sehr gute Argumente ausgetauscht, aber mich hat noch keines abschließend überzeugt. Ich habe mich auch mit anderen Influencern schon ausgetauscht. Kernantwort war immer: “Bitcoin wird in einigen Jahren massiv genutzt werden.” Das ist eine Annahme, an der ich mit fortschreitender Dauer niedrigster Gebühr mittlerweile die größten Probleme habe. Das ist für mich Hopium.
Ich hoffe auf eine bessere, mich final beruhigende Antwort, damit ich dieses Thema mal abhaken kann.

Natürlich sind auch andere gerne eingeladen, hierzu noch mal was zu sagen bzw. ihre Sicht der Dinge darzustellen.

9 „Gefällt mir“

ich sehe das nicht so. und diese Argumente habe ich schon paar mal gelesen. In meinen Augen müssen die Miner überhaupt kein Geld verdienen, damit das Netzwerk läuft. In Theorie reicht 1 Miner aus. Das Netzwerk ist fluide, kein starres Gerüst. Sobald jemand versucht ne 51-Attacke zu fahren, wird er viel geld ausgeben müssen, denn es wird immer Miner geben:

  1. Miner, die mit 2nd-Layern ihr Brot verdienen.Dazu werden sehr viele Dienstleister gehören, die wie Banken agieren werden.
  2. Freiwillige
  3. im Grunde genommen jeder Bitcoiner.

Wenn die Adoption so weiter vorranschreitet, werden die großen Miner verschwinden und es werden wieder viel mehr kleine Miner kommen. Sehr viele kleine Miner minen dann Lotto und für die großen Miner wird es sich nicht lohnen weiter zu machen, weil die vielen kleinen Miner einfach den Gewinn schmälern. Das heißt die Dezentralität wird im Miningbereich wieder ansteigen.
Die Technik entwickelt sich auch weiter, die Chips werden besser. Irgendwann wird ein kleiner Home-Miner so ein S21pro outperfomen. Riesige Miningfarmen werden sich nicht mehr lohnen, aber wenn jeder Bitcoiner einen Home-Miner betreibt, sind die Kosten Peanuts.

Ich mache mir was das angeht weniger Sorgen. Das Einzige was mich umtreibt ist die Skalierung des Netzwerks. Aber auch hier denke ich, dass es dafür noch eine Lösung geben wird und es gibt genug Leute, die daran arbeiten und Neues programmieren.

2 „Gefällt mir“

Ich teile die Bedenken durchaus, aber ich glaube nicht, dass Roman das kommentiert und auch nicht, dass es neue Argumente geben wird, dazu wurde das Thema hier wohl schon zu oft diskutiert.

Das glaube ich auch, es wird irgendwann vielleicht eine app aufm Smartphone reichen. Mit der Liana Wallet kann man angeblich ja schon seine eigene Node mit ein paar Klicks zum Laufen bringen

1 „Gefällt mir“

I daught it!

Kosten pro TH sind entscheidend. Mining ist Wettbewerb par excellence. Hier werden die Großen immer effizienter wirtschaften können.

Zu dem Zeitpunkt wird der S29 allerdings schon wieder Deinen Homeminer schlagen. Der professionelle Betrieb kann außerdem die Abluft nutzen, um bspw. Mangos zu trocknen und weiterzuverkaufen für extra revenue. Das kann die Privatperson nicht.

Ich wette dagegen. :slight_smile:

Man wird damit nie profitabel und somit auch wettbewerbsfähig minen können.

Ich sehe diese Art der Dezentralisierung nicht kommen.

1 „Gefällt mir“

Weil Isabellas Artikel so gut zum Thema passt:

WE’VE BEEN LIED TO

Bitcoin mining has a problem.

Everyone sees it as this magical process of machines running 24/7, printing money and securing the backbone of bitcoin.

But when I started digging into how mining actually works, I realized the truth was… pretty ugly. Behind the scenes, Bitcoin is being infiltrated by the same virus Big Tech got not so long ago, and if we don’t fix it, Bitcoin could literally die… from the inside out.

WHEN MINING WAS PURE

In the beginning, if you wanted Bitcoin, there were no exchanges. No Coinbase charging you 3.99% in fees. No kill your customer crap, no in-betweeners.

There was only one way to get it — you had to mine it yourself. Or if you were crazy enough, meet Adam in a McDonald’s and buy from the bitcoin dealer…

From 2009 to 2010, Bitcoin mining was like a digital treasure hunt. Open to anyone, anywhere. Every ten minutes, a new block appeared and whoever found it first earned 50 Bitcoin. Those coins were pure. Untraceable, untainted, unlinked to your identity. The real sovereign Bitcoin.

But as the network grew, mining stopped being a game of luck — and started looking a lot more like business.

Let me explain.

In bitcoin mining, it’s not computers solving „really hard math problems.“ It’s a guessing game.

Imagine you walk outside and see a glowing block floating in the sky. Inside that block is a secret number. Guess it right — and 50 Bitcoin is yours. Guess wrong — you get nothing.

That’s what we call solo mining, where only one player mines bitcoin on their own.

But then your neighbor says, „Hey, what if we guess together and split the prize?“

Suddenly you’re guessing twice as fast. He finds the next block — but you both share the reward.

That was the birth of (what we call) mining pools. More miners, more power, more predictable rewards.

It worked perfectly… until it didn’t.

Because as more people joined, they realized: whoever controls the machines… controls the game.

And that’s where everything changed.

PHYSICAL CENTRALIZATION

As pooled mining grew, something weird happened.

What used to feel like a lottery became predictable — a business model. If you could mine a Bitcoin for less than the electricity and hardware it cost, you basically had a money printer.

And when people realize they can print money? They don’t stop… they scale.

Soon garages turned into warehouses. Miners turned into corporations. And Bitcoin’s homegrown hobby turned into an industrial arms race.

But here’s the twist most people miss: the real winners weren’t the miners. They were the people building the machines.

These machines were called ASICs — Application-Specific Integrated Circuits. ASICs are the chips — tiny processors built for one purpose: to mine Bitcoin. ASIC miners are the boxes that hold them — racks of metal powered by those chips.

So when a company controls the chips… they control the entire mining industry.

And here’s where it gets dark.

Three companies dominate almost all Bitcoin ASIC production today:

  • Bitmain (Antminer) — 80% (China)
  • WhatsMiner (MicroBT) — 13% (China)
  • Canaan (Avalon) — 6% (Singapore)

That’s 93% from one country. Almost total control.

BUT WAIT… there is MORE!! Can you guess what these companies do WITH THAT MUCH CONTROL??? ..?

They don’t sell their chips to anyone. They lock them inside their own machines.

DON’T LOSE ME… the drama gets deepppp…

Bitmain and MicroBT’s machines are black boxes. You can’t inspect their firmware. You can’t verify what they’re doing. You just have to trust them — which is insane for a trustless system.

The crazy part is, history shows WHY it’s so scary….

In 2017, Bitmain was caught using something called ASICBoost — a secret feature that made their miners 20% more efficient than everyone else’s.

Ever heard the saying… timing is EVERYTHING? Well, during that same exact time… Bitmain was fighting against Bitcoin’s SegWit upgrade. Which was an upgrade to make bitcoin transactions faster and cheaper… BUT they didn’t want it because the new code would’ve exposed their secret feature!! The one that they’d been using to out-mine everyone else!!!

Then came AntBleed — a built-in kill switch that could remotely shut down any Bitmain miner in the world.

At the time, Bitmain controlled roughly 70% of Bitcoin’s hash rate.

One command — and they could’ve silenced Bitcoin overnight.

And the craziest part? We never fully fixed it.

Most „alternative“ firmware today — Braiins, Luxor, Vnish — still connects to private license servers. If those servers go down, or decide to cut you off, your miners stop working.

Different name. Same problem.

DIGITAL CENTRALIZATION

But the physical control is just the beginning. There’s another layer of control most people never think about — the software layer…..

So, remember in the beginning of the article we talked about the mining pools? Well… normally in 2025, most miners… „point“ their machines toward pools — giant collectives that combine everyone’s hash power and split the rewards.

And that’s where I started noticing a pattern. The deeper I looked, the less decentralized it actually was….

You see…, Bitmain doesn’t just build miners — they also run one of the biggest mining pools on earth: Antpool.

AND IT GETS WORSE…

Because Antpool is also WHITELABELING their services. Meaning if you dig into the data and study the blocks’ fingerprints — the templates, the Merkle trees — you’ll notice something strange.

Multiple „independent“ pools have the exact same code patterns. What blows my mind is that THEY claim to be separate… but under the hood, they’re all Antpool!!!

FUCKING WILD.

On paper, Antpool controls about 17% of Bitcoin’s hash rate. But when you add its „friends,“ that number climbs closer to 30%. Pair that with Foundry USA, and just two entities account for over 60% of global mining.

If a government ever wanted to censor Bitcoin, they wouldn’t need to pass a law. They’d only need to call two companies.

That’s how capture happens…. through quiet consolidation. Like snakes… Not big explosions or hackers..

But here’s what really made me stop. What if this playbook… isn’t new? What if we’ve seen it before — just in a different industry?

Think… big tech.. think silicon valley vibes. Steve Jobs… Apple.

Apple built the iPhone, but slowly closed every door around it. Remember before the iPhone? When you could actually remove the battery from your phone? Yeah — like those old Nokias.

NOW? You don’t own your phone — you rent permission to use it. Your apps, your iCloud storage, your freedom — all behind Apple’s walls.

And now Google’s following the sameeeee blueprint… AND starting next year, Android developers will have to verify their identities just to distribute apps, even outside the Play Store. They say it’s about „safety.“ But what it really ends is privacy.

It’s the same story every time: systems start open… then close in the name of „security.“

And Bitcoin’s mining layer isn’t as immune as we thought…

Remember the old saying „If your pool gets too big, just switch“? Well… that doesn’t work anymore.

Today’s massive public miners have multi-million-dollar contracts with their pools. Switching means lawyers, downtime, and lost revenue.

So when one pool crosses 51%, it doesn’t have to be a „bad actor“. It could just be momentum.

But power doesn’t care whether it’s intentional or accidental.

Because once a single player controls most of the hash rate, they decide which transactions get confirmed… and which quietly disappear.

That’s what a 51% attack really looks like: a monopoly too big to fail.

THE OPEN-SOURCE REBELLION

If mining’s been captured… can it still be saved?

That’s what I wanted to know. Because if Bitcoin’s strength comes from its builders — who’s still building for freedom?

Turns out, there is hope. There are 4 projects that are quietly fighting back — and proving that Bitcoin’s soul isn’t lost yet.

  1. Bitaxe — the spark

Skot, the guy behind the Bitaxe.

He bought Bitmain machines, ripped them open, desoldered hundreds of chips, and taught himself how to talk to the silicon.

He built the first one-chip, open-source Bitcoin miner.

And then he did the wildest thing of all: he published everything. The code, the schematics, the guides — free for anyone to copy, to improve…

  1. Proto — the open stack

They’re designing their own Bitcoin mining chips from scratch. They still rely on manufacturers like Samsung or TSMC to produce them — just like every other ASIC maker — but here’s the difference:

Proto is publishing the entire manual on how to use them. They’re open-sourcing the firmware, the control software, and even the communication protocol — so anyone can see, verify, or build on top of it.

For the first time, the hardware that powers Bitcoin won’t live behind a corporate NDA.

  1. 256 Foundation — open hardware

The third reason for hope is the 256 Foundation, with one mission: dismantle the proprietary mining empire.

They’re taking the open-source movement beyond software — to the actual hardware that makes Bitcoin tick.

That means open hashboards, open control boards, and even a self-hosted mining pool that anyone can run.

A fully open-source mining stack so anyone can verify, inspect, and create on top of these building blocks.

Because when you can see how everything works — you can trust that nothing’s being hidden.

  1. OCEAN — the trustless pool

And finally… OCEAN.

Founded by Luke Dashjr and Mark Artymko, it’s the world’s first non-custodial mining pool.

Meaning miners get paid directly from the block reward — no company wallets, no middlemen, no censorship.

It’s the antidote to the quiet consolidation we saw earlier.

Because Bitcoin will always be under attack — but the people who run code, who run nodes and miners, are the last line of defense between freedom and capture.

Running a node or a miner might cost $200–$500 today, but it means you’re helping protect billions in Bitcoin tomorrow.

That’s why open-source matters. It’s the actual lifeboat.!!!

THE BIGGER PICTURE

Bitcoin’s biggest threat isn’t coming from choke point 2.0, governments or banks…. It’s actually coming from the slow creep of convenience and control…. The inside….

News flash, no one’s coming to save it.!!! Not regulators, not billionaires, not companies.

It’s actually on us — the people who run the code.

Let’s never forget. Bitcoin was built to fight the system that wants to control us. It was meant to be free. It was created by the people who refused to be stripped of their human rights.

The fight’s not over. It just looks different now.

3 „Gefällt mir“

Sehe ich nicht so.

Ja, Du machst Gewinn. So funktioniert unsere Welt. Ich biete eine Dienstleistung an und verdiene daran.

Aber der difficulty mechanismus sorgt ja eben dafür, dass ich praktisch eben doch keinen money printer habe.

Das Netzwerk bezahlt mich nach meiner Rechenleistung. Und die ist nicht kostenlos.

3 „Gefällt mir“

wenn es nichts zu holen gibt, weil der Reward kleiner wird, dann gibt es nichts zu holen :wink: warum sollte also eine Mining-Farm teure Geräte anschaffen, Strom ballern, um sich etwas zu holen, was es nicht gibt?

Deswegen werden sie verschwinden, das ist ja die Aussage Vieler hier und auf Lange sicht wird das stimmen. Nicht sofort, aber nach und nach. Stattdessen wird es immer effizientere Home-Miner geben, weil die Technik sich mit der Zeit verbessert. Auch die Home-Miner werden nicht von einem Tag auf den andern auftauchen. Das wird ebenfalls ein gradueller Prozess, bei dem immer schnellere sha256-Chips auf den Markt kommen.

sehr dramatisch geschrieben und einfach übertrieben. wenn es so wäre, dann hätten wir schon längst diese 51%-Attacken und Verträge kann auch jeder lesen, da muss man dumm sein, wenn man Verträge abschließt, bei denen man dann einen Anwalt braucht. Das ist einfach ein Artikel, wie man ihn aus der Bildzeitung kennt. Hauptsache es hört sich krass an.

1 „Gefällt mir“

Beim Lesen dieses Beitrags musste ich zuerst an Meshtastic denken (mit Mining habe ich mich bisher nicht beschäftigt).
Eigentlich eine coole Technologie. Aber,…….nur chinesische Geräte.

Für mich ein Grund dies nicht zu nutzen! :man_shrugging:

Ich finds halt schwierig, wir haben jetzt seit 2 Jahren extrem niedrige Gebühren und gleichzeitig einen Trend hin zu wenigen Transaktionen für viele Nutzer (ETFs, Stategy), während der Kurs bereits in diesem Zyklus an einer Top-Verdoppelung scheitert und das bereits bei “lächerlichen” 69k. Wir haben also in meinen Augen ein Problem und man kann lediglich die Situation weiter genau beobachten, aber ich bin beim Threadersteller, der mal in nem anderen Thread schrieb, vor dem übernächsten Zyklus raus zu sein, wenn sich dieser Trend bis dahin fortsetzen sollte.

1 „Gefällt mir“

Da renna den Titel hier von :

Bitte um eine Antwort von Roman bzw. gerne auch vom Blocktrainer-Team

auf

Könnte Bitcoin daran scheitern? Mining-Fees und Co

geändert hat, werden wir wohl nicht die erhoffte Antwort von Roman oder dem Blocktrainer-Team bekommen.

Das ist natürlich zu akzeptieren, es gibt kein Anrecht auf die Beantwortung von Fragen oder das Einmischen des Forenbetreibers in eine Diskussion.

Ein wenig enttäuscht bin ich trotzdem. Und meine Bedenken sind, angesichts der Nichtantwort bzw. dem nun sichtbaren Willen, nicht auf diese Gedankengänge einzugehen, eher noch größer geworden.

Vielleicht gibt es ja trotzdem in naher Zukunft zumindest einen Artikel vom führenden Bitcoin-Team in Deutschland zu diesem Thema, der diese Sorgen aufgreift und noch mal ausführlich behandelt.

Fände ich zumindest deutlich wichtiger als Kursbewegungen bei Bitcoin aufgrund irgendwelcher politischer Moves zu kommentieren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt :wink:

5 „Gefällt mir“

Ok, wow, find ich krass, dass Überschriften “zensiert” werden, nicht drauf zu antworten hätte ja nun völlig gereicht und für sich gestanden, aber so hats wirklich nen faden Beigeschmack.

1 „Gefällt mir“

Wir können ja dennoch weiterhin versuchen das Team aufzurufen, hier mal ein fundiertes Video zu diesem Thema zu machen.

@renna @Blocktrainer

3 „Gefällt mir“

Bei deinen Werten gehst du davon aus, dass die Gebühren dauerhaft Nahe bei Null bleiben. Aber die Bitcoin Blöcke sind begrenzt. Stark begrenzt sogar. 4MB Speicherplatz ist ein hartes Limit.

Sobald die Nachfrage nach Transaktionen das Angebot an Blockspace auch nur minimal übersteigt, dann steigen die Gebühren exponentiell.

Und wenn BTC langfristig ein globales Settlement Netzwerk wird, dann werden Transaktionen auf dem Layer 1 sehr wertvoll werden. Banken und große Institutionen zahlen da dann gerne hohe Gebühren um Milliarden sicher zu verschieben.

Und noch eine Sache. Wenn der Kurs nicht auf 10 Mio steigt, sondern sich bei 150k einpendelt, dann ist der Honey Pot auch kleiner. Also muss die Hashrate auch gar nicht so gigantisch wachsen wie in deiner Tabelle.

Ich denke, dass Bitcoin seinen Weg gehen wird. Und wenn Layer2 mehr genutzt wird, müssen dann ja auch Kanäle auf Layer 1 gemacht werden, also geöffnet werden. Und dann gibt es auch wieder Druck auf Blocksize bei Layer 1.

5 „Gefällt mir“

Und sinken dann wieder weil der größte Teil an kleinen Wallets vermutlich nicht bereit ist hohe Gebühren für Tx zu zahlen. Und es ist auch fraglich, ob große Player die Layer1 mit hohen Gebühren nutzen würden. Bis jetzt wollten Intermediäre immer an Transaktionen verdienen. L1 wäre dann nur für große Institutionen und der Rest “fee ridet” dann per lightning. Das heißt große Entitäten sichern das Netzwerk und kleine Wallets sind dann auf L2?

Man kann 1. nicht davon ausgehen dass große Player freiwillig, dauerhaft und zuverlässig die L1 finanzieren, sodass auch Konsens für Layer2 entsteht und 2. sehe ich dann eine Abhängigkeit entstehen bzgl. der Netzwerksicherheit wenn L1 nur noch für große Entitäten ist.

Und was ist dann mit der Selbstverwahrung? Wenn jemand von einer Hardware Wallet irgendwo hin will muss man immer über Layer1. Das wäre dann extrem teuer, dauert wenn richtig viel los wäre, theoretisch Tagen oder sogar mehrere Wochen.

Und wenn etwas crasht finalisieren erst die Big Player ihre Tx und der Rest schaut dann dumm.

Sorry, aber das wurde doch alles schon 500 mal durchgekaut in den letzten 10 Jahren und auch Roman hat schon dutzende Male dazu in seinen Videos oder Livestreams erklärt. Auch hier im Forum findest du mit etwas Suchaufwand vermutlich mehr als eine handvoll Threads dazu.

Kurz gesagt: Wenn Bitcoin in Zukunft benutzt wird, dann wird es auch ausreichend Nachfrage nach Blockspace geben. Wenn Bitcoin nicht genutzt wird, ist es sowieso egal und gescheitert. Aber es wird nicht daran scheitern.

3 „Gefällt mir“

Die werden nicht „zensiert“, sondern das Moderationsteam ist dazu angehalten den Überschriften Sinn zu verleihen, sodass andere Mitglieder und Gäste die über Google kommen, direkt sehen worum es in dem Thread geht.

Und „Hey Roman und Blocktrainer-Team, antwortet auf meine Fragen“ ist nun wirklich kein guter Titel und ehrlich gesagt auch etwas dreist. Wir sind ja hier keine Dienstleister. Stell dir mal vor, jeder der (plattformübergreifend) mehr als 300.000 Follower kommt hier hin und richtet einfach seine persönlichen Fragen, die - wie ich bereits sagte - zudem schon tausendfach diskutiert wurden, an Roman bzw. uns. Dann ist das Forum schnell ad absurdum geführt.

6 „Gefällt mir“

Hier, ich hab euch mal die Arbeit abgenommen und ein paar Threads dazu rausgesucht:

Lustigerweise hast DU selbst @Xander, ja erst im letzten Jahr einen ähnlichen Thread eröffnet :smiley:


Auch Roman hat bereits ein dediziertes Video dazu gemacht.

Von daher, nimms mir bitte nicht krumm @xander, aber das ist alles nicht neu und es gibt bereits zahlreichen Content dazu. Und im Übrigen, war ich gerade unterwegs mit dem Handy, als ich den Titel angepasst hatte, hatte mir aber vorgenommen, noch hier zu antworten ;-).

5 „Gefällt mir“

Was heißt denn “extrem teuer”? Vielleicht kostet eine Transaktion auf der Hauptchain dann halt 15€ oder so. Also die Hauptchain nutzt man nicht zum zahlen von Kaffee, aber man kann von dort etwas zu Lightning senden

1 „Gefällt mir“