Wenn die Blöcke wirklich voll wären gehen die sat/vB stark nach oben, wenn dann noch ein hoher Preis da ist wird das sehr teuer.
Ernsthaft, das machst Du aus meinem Satz “Bitte um eine Antwort von Roman bzw. gerne auch dem Blocktrainer-Team” ?
In dem Satz ist nichts mit “Hey” und auch kein Imperativ à là “antwortet auf meine Fragen”. Es war eine höflich formulierte Bitte, die hier - aus welchen Gründen auch immer - abgelehnt wurde.
Du hast meinen Original-Titel hier bewusst verfälscht wiedergegeben, indem Du meine Frage als unhöflich und anmaßend dargestellt hast.
Meine Frage ist damit beantwortet. Stand heute gibt es zu wenig Transaktionen, um das Netzwerk mit dem Status quo von heute allein durch Gebühren überleben zu lassen. Mit viel Hopium wird Bitcoin in Zukunft sehr stark wachsen und sich dieses Problem irgendwann durch diese hohe Nachfrage nach Blockspace hoffentlich selbst lösen. Dann reden wir hier aber nicht vom aktuell härtesten Asset der Welt, denn das wäre schon heute gut genug wie es ist. Dann sind wir auf dem Stand von einem Start-up-Investment, das noch viel Nachfrage nach seinen Leistungen benötigt, um auch in Zukunft mit seiner jetzigen Struktur bestehen zu können bzw. seine Kosten (für Sicherheit) zu decken. Das sollte nun jeder, dem hier von Bitcoin-Maxis immer von Diversifikation abgeraten wird, unbedingt bedenken.
Mag sein, dass das für Euch alles geklärt und klar war. Viele sehen das offenbar anders und wollten die Diskussion gerne vertiefen bzw. weiterführen. Daran besteht kein Interesse eurerseits, das hast Du nun klar gemacht. Dazu seid ihr auch nicht verpflichtet. Ich hab die Antwort, die ich brauchte.
Keiner kann in die Zukunft schauen auch Roman und Team nicht. Sie geben das wieder, an was sie glauben und das ist nunmal, dass die TX Gebühren steigen werden. Das du es in Frage stellst ist dein Recht aber auch du kennst die Zukunft nicht.
Hier einfach mal ein Beispiel (ich hoffe ich rechne korrekt).
Es passen etwa 7000 segwit Transaktionen (1 in, 2 out) in einen Block. Aktuelle subsidy+fees sind 300.000$ pro Block.
300.000/7000 = grob 43$ pro segwit TX. Sagen wir mal die subsidy würde jetzt abrupt enden. Wärst du nicht bereit 43$ für ne settlement transaktion zu bezahlen? Ich persönlich als überzeugter Bitcoiner würde nicht mal mit der Wimper zucken und die Kohle auf den Tisch legen, statt Bitcoin vor die Hunde gehen zu lassen und mich im Fiat System weiter b**** zu lassen.
Ich bin der festen Überzeugung (bzw. hoffe es :)), dass jeder Bitcoiner so denkt.
Ja, da hast du natürlich recht, das war überspitzt von mir gesagt. Aber insbesondere wegen der Vorwürfe jetzt danach, kam es halt so bei mir an. Bitte entschuldige.
Der Begriff „hartes Geld“, hat nichts mit der Nutzung oder so zu tun, sondern wie schwer es für jemanden ist, neue Einheiten davon zu erzeugen. Entsprechend, doch, ist Bitcoin bereits das härteste Asset der Welt.
Auch das ist falsch. Das hat mit „Überleben“ nichts zu tun, sondern eher damit, in welchem (Sicherheits-)Rahmen.
Angenommen. Und danke dafür.
Korrekt, das meinte ich damit.
Guten Morgen mein lieber. Dein Modell hast du ja erst gestern geteilt und auf meinen Einwand bisher garnicht reagiert. Deshalb wiederhole ich mich nicht nochmal, sondern habe erstmal nur eine Verständnisfrage
Habe ich es überlesen, oder hast du versäumt die Gründe dafür darzulegen, warum BTC nicht in diesem Maße im Preis steigen kann?
Liebe Grüße
Wenn du das Modell mit seiner Preissteigerung meinst dann ist ist das recht einfach.
Die Wachstumskurve läuft exponentiell. Ein Wachstum dieser Art gibt in der Realität nicht dauerhaft. Wenn man das weiterrechnet wären wir 2140 wird dann bei 10.620.036.506.406.704,00€. Das heißt eine Vervielfachung von 44 000 000 000 des Ausgangswertes.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wert dauerhaft exponentiell ansteigt, verhält sich umgekehrt propertional zum Wachstum, geht also gegen Null.
Du hast recht, es ist mühsam. Und deine Einstellung wäre mir auch lieber. Aber wie Luther schon sagte: “Hier stehe ich und kann nicht anders.”
Roman sucht ja auch bis heute das Haar in der Suppe bei Bitcoin.
Die dauerhaft niedrigen Transaktionsgebühren sind halt “mein Haar” in der Suppe. Keine Notwendigkeit, dies zu deinem Problem zu machen, wenn Du es nicht siehst.
Tut mir leid, das war keine Absicht, das zu übergehen. Ich dachte, die hohen Werte, die sich daraus ergeben, erklären sich von selbst.
Das Modell, das ja nur darstellen soll, wie viel ein Bitcoin kosten müsste, wenn die heutige Sicherheit des Netzwerks bei konstanten Transaktionsgebühren gleichbleiben sollte, würde im Jahr 2060 einen Kurs von über 264 Mio. Euro pro Bitcoin ergeben. So weit reicht meine Vorstellungskraft einfach nicht.
Ganz im Gegenteil, der Bitcoin-Space ist sowieso schon voll von Spinnern und unseriösen Prognosen auch grösserer Akteure wie Michael Saylor, da braucht es unbedingt kritisches Hinterfragen und nicht nur den Glauben, dass schon alles gut gehen wird.
Was ich auch gelernt habe und etwas naiv übersehen habe:
Hinter Influencern stehen heute oftmals Firmen. Und Mitarbeiter. Firmen haben Interesse daran, dass ihr Produkt positiv dargestellt wird und sich die Produkte darum herum gut verkaufen. Das ist überlebenswichtig für das Geschäftskonzept, aus dem auch Mitarbeitergehälter bezahlt werden.
Greift nun jemand das Konzept (in dem Fall Bitcoin) an und stellt die Grundstabilität des Konstrukts infrage, dann agiert man gegen diese Firma und stellt letzten Endes auch ihre Existenzberechtigung infrage.
Ich sage nicht, dass das jetzt speziell auf meinen Fall und meinen angerissenen Themenkomplex zutrifft, aber so ist nun mal das Game. Deshalb hat auch keiner der anderen Influencer, die Bücher geschrieben haben und eigene YouTube-Kanäle betreiben, großes Interesse daran, diese Unsicherheit, was eine mögliche zukünftige Sicherheitsarchitektur von Bitcoin angeht, in den Vordergrund zu drängen bzw. zu präsentieren. Warum auch? Geschäftsfördernd ist es in keinem Fall. Und am Ende des Monats müssen Rechnungen bezahlt werden. Aus Buchverkäufen, Werbeeinahmen oder Vortragshonoraren.
Dafür habe ich sogar Verständnis. Man darf hier - und das ist ausdrücklich als Lob gemeint - ohnehin sehr viel in diesem Forum sagen, auch kritisches und oftmals unsinniges, ohne dass man zurechtgewiesen oder gesperrt wird. Dafür ist auch mal zu danken.
Einen Anspruch auf eine Antwort von Roman hat man nicht, warum auch. Da er aber so wunderbar überzeugen kann, hätte es mich halt gefreut, das ist auch alles.
OK Bitcoin als Firma, weshalb nicht. ![]()
Habe meine Kritik nicht an dich im speziellen gerichtet. Du formulierst deine Bedenken. Das ist meiner Meinung auch gut so. Aber eben auf welcher Seite des Tales will man sein. Die Walser Siedlungen waren an den Sonnenhängen. An den Schattenhängen kann man sich vorstellen wer sich dort tummelte. ![]()
Ich schrieb: “Hinter Influencern stehen heute oftmals Firmen.” Es gibt ja viele Bitcoin-only-YouTube-Kanäle/Podcasts. Die waren natürlich gemeint, nicht Bitcoin selbst.
Schaut doch mal in die Google Trends oder ähnliches. Seit 2 Jahren ist absolut kein Interesse an Bitcoin da, seit ca 2 Jahren kommen fast keine neuen Leute in den Space, seit 2 Jahren ist gefühlt Bärenmarkt. Außerdem gibt es noch so wenige Bitcoiner.
Verwundert es da wirklich, dass wir niedrige Transaktionsgebühren sehen? Wenn wir in diesem Zustand des desinteresses hohe Transaktionsgebühren sehen würden, wie hoch wären dann die Gebühren im nächsten Bullenmarkt oder wenn ein Adoptionsschub kommt?
Bei dem Thema gibt es für viele nur 0 oder 1, zu hohe Transaktionskosten oder zu niedrige. Warum sollte die Wahrheit nicht in der Mitte liegen? Durch Bitcoins Regelkreis pendelt sich doch alles ein. Ja es mag mal Phasen mit niedrigerer Sicherheit geben und mal Phasen mit zu hohen Transaktionskosten, aber deswegen ist nicht gleich Bitcoin gescheitert.
Und Bitcoin ist das Zahlungsmittel das Satoshi wollte. Ich kann von einem Kriegsgebiet ins andere Bitcoin schicken ohne dass es jemand verhindern kann, es funktioniert. Satoshi hat nie gesagt, dass man einen Kaugummi beim Rewe damit bezahlen soll oder dass bis 2025 jeder Mensch Bitcoin nutzen wird.
Roman ist mE nur selten im Forum unterwegs, sieht man auch an seinen wenigen Beiträgen. Der Typ hat gerade ein Baby zuhause, und muss mehrere Sparten eines Unternehmens führen, Videos aufnehmen und Interviews für andere Channels führen. Wo in aller Welt soll er die Zeit hernehmen, auf eine 5 Seiten lange Frage zu antworten und auf jede Rückfrage eine 30 Minuten lang ausformulierte Antwort zu geben, wann immer jemand ihn darum bittet? Und wenn er es tun würde, würden ihn noch mehr Leute etwas fragen…
ich verstehe auch nicht warum die Leute immer wieder meinen, wir hätten wenige Transaktionen auf der Blockchain.Die Blöcke sind durchgehend voll, außer die von Ocean und den Knotzis, weil die keine Sub 1sat/vB zulassen. Aber wozu soll man auch höhere Gebühren zahlen, wenn es Miner gibt, die einem niedrige Gebühren gewährleisten?Wir haben auch nicht durchgehend niedrige Gebühren, das ist auch falsch. Die Gebühren schwanken immer wieder, je nachdem wie die Leute gerade lustig sind.
google Trends… was sagt das schon aus?wer googelt denn schon das Wort Bitcoin. Jeder hat ne Broker App, da steht wieviel der aktuelle Kurs beträgt. Ich glaube ich hab noch nie bei google „bitcoin“ eingegeben. Die Leute haben ihre Seiten und ihre Informationsquellen. Man muss ja nicht jedesmal Bitcoin in googlen.
Danke an alle, die sich aufrichtig und interessiert an der Diskussion beteiligen.
Das Ganze hat natürlich eine gewaltige Redundanz, das verstehe ich schon. Ich mache keine weiteren Threads zu dem Thema auf. Die Zukunft wird zeigen ob meine Skepsis in dem Punkt an den sprichwörtlichen Haaren herbeigezogen oder das Haar in der Suppe bei Bitcoin war.
Lassen wir die Zeit die Antwort liefern.
Roman ist mE nur selten im Forum unterwegs, sieht man auch an seinen wenigen Beiträgen. Der Typ hat gerade ein Baby zuhause, und muss mehrere Sparten eines Unternehmens führen, Videos aufnehmen und Interviews für andere Channels führen.
Und hat heute auch noch Geburtstag! ![]()
Alles erdenklich Gute, Roman! ![]()
Die Gebühren sind den größten Teil der Zeit sogar unter 2% des Block Rewards. Diese Peaks sind nicht nachhaltig und Fees sind keine planbare Größe mit der ein Miner arbeiten kann, vorallem wenn die so aussehen wie auf dem Chart.
Hier sieht man es noch besser, edit: links die Skala für Fees prozentual zum Reward
Für meinen Geschmack hast Du da treffsicher eine der uninteressanten Stellen herausgefischt. Für mich spannend ist die Intransparenz der Chips. Was machen die wirklich? Geht jeder Reward an den Betreiber der Miner oder auch mal an den Hersteller?
Als jemand, der keine Ahnung von Chip Architektur hat, würde mich hier die Einschätzung von Experten interessieren.


