Jetzt meine Challenge, wenn du solche Sprüche klopfen kannst!
Sieh dir dieses Video an und bitte sag mir, dass man keine Physik und Mathematik verstehen kann, wenn man sich über 15 Jahre hunderte davon anschaut.
Das ist so altherrisch und vermessen zu sagen, es wäre gar nicht möglich etwas auf einer visuellen intuitiven Ebene zu verstehen.
Aber ich konsultiere lieber einige KIs und Experten und komme zu einem ersten Ergebnis, ohne alles direkt mathematisch zu beweisen.
Wenn man nich alles beweisen muss, kommt man auch schneller voran.
Nur gebe ich dir recht, das die Prüfbarkeit nicht zu sehr leiden darf.
Aber auch hier sind natürlich digitalen Systeme dem alten Papierkram Welten überlegen! #Saylor
Na, warum kannst du dann nicht die Fehler in meinen 9 Jahre alten Erklärvideos finden, wenn du eigentlich drinnen bist?
Da war ich wirklich noch der Anfänger für den du mich jetzt ausmachst, dann kannst du doch wenigstens dort meine Fehler aufdecken oder?
Aber was wenn es anders rum ist?
Was wenn Mathematik und Physik ein Teilgebiet der Chaostheorie sind?
Mein Problem fängt damit an, dass ich den Großteil deiner Beiträge einfach nicht verstehe. Und genau dasselbe haben dir auch einige andere gesagt. Um das zu erläutern gehe ich nochmal kurz darauf ein…
Wegen mir hast du das. Deine Beiträge hören sich aber halt nicht so an, sondern eher esoterisch.
Unabhängig davon vermute ich mal, dass du thermodynamische Rechnungen durchgeführt hast. Wirklich interessant ist die Ableitung der Thermodynamik aus der statistischen Physik. Diese prägt unser heutiges Verständnis von Entropie. Entropiemaximierung spiegelt dabei einfach nur den Übergang zu wahrscheinlicheren Makro-Zuständen wider.
Die Zeiten haben sich doch nicht geändert, wovon redest du?
In der Physik geht es darum, die Systematik natürlicher Vorgänge zu verstehen und letztlich in mathematischen Formeln zu abstrahieren. Anhand dieser Formeln kann man dann auch Vorhersagen treffen.
Wenn die Sprache der Physik irgendwann eine andere sein sollte, dann ist das eben so. Heutzutage ist es die Mathematik.
Erstens verstehe ich den Satz grammatikalisch nicht. Zweitens habe ich gar nichts verachtet.
Höre auf, mir Worte in den Mund zu legen! Darauf reagiere ich so langsam auch allergisch.
Das mache ich sehr gerne:
Man kann keine Physik und Mathematik verstehen, wenn man sich ausschließlich solche Videos anschaut. Man kann sich dadurch allerdings hervorragend inspirieren und motivieren lassen.
Jeder Physik- und Mathematik-Student macht diese Erfahrung (außer den absoluten Genies). Ich selbst habe oft genug Mathe-Vorlesungen gehört, bei denen ich die ersten Übungen alle habe ausfallen lassen. Das hat jedes Mal dazu geführt, dass ich immer noch dachte, die Vorlesungen bis zur 5. oder 6. zu verstehen. Dann ist das jeweils plötzlich abgerissen und ich habe nichts mehr verstanden.
Der Grund war jedes Mal, dass man ohne eigene mathematische Übungen, also Rechnen, die Gedanken und Formeln nicht wirklich nachvollzieht. Man denkt es zu Beginn, tut es aber nicht.
Ebenso sagt jeder Professor mehrfach zu Beginn einer Vorlesung, dass die Wahrscheinlichkeit die Klausur nicht zu schaffen sehr hoch ist, wenn man nicht an den Übungen teilnimmt. Ich persönlich komme gerade noch damit klar, nur die Hausaufgaben zu machen. Aber komplett ohne Rechnen hätte ich keine Chance.
In Mathematik bedeutet Rechnen, dass man eigenständig Aussagen auf Basis von schon bewiesenen Aussagen beweist. In Physik bedeutet Rechnen, dass man Formeln herleiten und korrekt anwenden kann.
Nein, ist es nicht. Du wünschst dir einfach nur, es wäre anders.
Natürlich kann man Dinge rein visuell verstehen. Mathematik und Physik gehören nicht dazu. Außer natürlich einzelne Sätze/Aussagen, für die es schöne „visuelle“ Beweise gibt.
Auch das reicht nicht. Wenn ich statt einer Vorlesung mit Hausaufgaben und/oder Übungen einfach nur ein paar Mal den Prof konsultiere, habe ich am Ende so gut wie nichts verstanden.
In der Physik ist das richtig. Die Physik hat oft genug die mathematische Entwicklung getrieben. Letztlich braucht man aber einen schlüssigen formellen Rahmen.
Einstein war Jahre lang auf der Suche nach der passenden Mathematik für seine ART. Aber niemand könnte sich vorstellen, dass Einstein einfach sagt: „Der Grundgedanke reicht mir; man muss ja nicht alles in Formeln gießen.“
Und eine Mathematik ohne Beweise wäre undenkbar. Die Hälfte des Studiums besteht darin, Aussagen zu beweisen.
Bullshit! Man kann das alles nicht ausschließlich am Rechner lernen, sondern nur mit Bleistift und Papier. Wenn es hier einen einzigen Mathe- oder Physik-Studenten gibt, der nichts gerechnet, sondern nur am Rechner „gelernt“ hat, dann möge er sich bitte melden.
Zeige mir doch erst einmal, dass du selbst verstehst, von was du redest, indem du mir deine Aussagen hier in Worten erläuterst.
Es ist ein häufiges Muster bei dir, dass du auf Videos ausweichst, da du es selbst nicht verstanden hast. Wenn man etwas versteht, kann man es auch in eigenen Worten erklären. Bei deinen eigenen Videos sollte das ja erst recht der Fall sein.
Anschließend gehe ich gerne darauf ein. Auch wenn ich niemals behauptet habe, dass du dort irgendeinen Fehler gemacht hast. Wieso legst du mir das wieder in den Mund?
Die Chaostheorie ist eine Theorie, die in der Sprache der Mathematik formuliert ist.
Du meinst also, dass die Mathematik später in der Sprache der Chaostheorie formuliert ist? Wie stellst du dir das vor? Gibt es dann keinen mathematischen Formalismus mehr? Oder liefert die Chaostheorie einen Axiomensatz, aus dem die ganze Mathematik abgeleitet werden kann?
Wie soll z.B. die Mengenlehre aus der Chaostheorie abgleitet werden? Gib uns doch mal irgendein Beispiel, an dem wir uns orientieren können.
Genau, es wäre schön diesen Übergang zu beschreiben, evtl. werde ich mich in den nächsten Monaten da mehr einarbeiten.
Dachte eben mir können einfach Leute vom Fach sagen, wo noch Fehler sind und woran ich weiterarbeiten könnte, als ich meine kaum verständlichen Beiträge verfasst habe.
Ja, aber das Video das ich zweimal gepostet habe, hab ich gepostet weil ich zeigen wollte, dass es eben durch digitale Mathematik visualisiert werden kann!
Wenn das gut gemacht ist wie bei dem Video was ich postete, 3Blue1Brown, Kurzgesagt, Harald lesch, PBS Space Time usw. usw. dann ist das schon gute Qualität.
Es kommt eben darauf an, was für Video man schaut.
Ja ich versuchs, danke für die Geduld.
Stimmt, sehr gute Übungen gibts auch z.B. auf Brilliant oder Khan Academy, um ein paar Beispiele zu nennen.
Es war auch das tagelang Entropieübungen machen, was mir diese gewissen Einsichten gegeben hat. Deswegen finde ich Übungen auch wichtig, aber diese müssen nicht immer nur in der Uni passieren, wenn diese so leicht zu automatisieren sind und die Bewertung dann sogar viel präziser ist!
Ja, also ab der 4. Klasse sowas wirds dann wichtig das zu können, aber gerade davor mehr visuell inspirieren.
Sehe ich als einen Großteil, aber das ist natürlich nur was ich mir vorstellen kann.
Also es geht auch darum, mehr zu können als am Ende ein Taschenrechner, aber auch als das Internet und KI.
Auf jeden Fall, ich hoffe darauf in meiner Lebzeit die Entwicklung der Erkenntnisse weiter verfolgen zu können. Wäre schon toll, wenn ich nur einen kleinen Teil beisteuern kann.
Jetz weißte warum ich Ingenieur mache und keine Fundamentalphysik.
Sag ich doch, alte Schule.
Deswegen ist es schlimm, wenn viele ganz oben im Akademikerelfenbeinturm vorgeben die Schüler müssen mit 15% Effizienz lernen, nur weils nicht digital sein soll…
Naja, die Schüler werden sich schon ihren Weg bahnen.
Solche Kurse werden ja jetzt erst langsam entwickelt. Also bis zum Studium geht es schon locker, die Fachkenntnise eines Studiums dann zu digitalisieren ist natürlich einiges schwerer, aber keine Ahnung warum es nicht gehen sollte.
Nur, um zu hören, ob es auch etwas konkretes gibt. Wenn ich dir es in den Mund lege was so nicht gemeint war, kannst du es gern korrigieren.
Ja, das ist nicht die netteste Methode, aber irgendwie funktioniert es ganz gut?
Nein, ich meine einfach, dass die Mathematik durch die Bifurkation entstanden ist.
Es ist ein Resultat der Evolution im allerfrüsten Stadium dessen was vor dem Universum war.
Also für mich ein schwarzes Loch, wahrscheinlich mit einem Universum niederer Komplexität.
Das bedeutet, dass wir zuerst Singularitäten haben, die Punkt/Kreis/Kugelförmig sind und nach einer Weile kollabieren. Wir sind also emergente Iterationen von schwaren Löchern, da ja Sonnen und Planeten dadurch einen Grund haben sich so zu formen und so eine Entropietasche auszubilden!
Die Universen, welche mehr Singulariätten erzeugen werden zuerst aussortiert. Hier findet die Grundkonstruktion unsere Universums statt.
Hier kann ich mir auch vorstellen, dass eine andere Mathematik entstehen könnte.
Ist die Mengenlehre nicht überflüssig?
Klar für unsere Polygone ist es wichtig, aber in der Realität gibt es nur theoretisch ganze Zahlen.
In Wirklichkeit sind alles Fraktale, die wir mit unserer ganzzahlig dimensionalen Mathematik vereinfachen.
Also wir schneiden uns halt ein Polygon aus dem Fraktal, wie eine Holzlatte aus dem Holz.
Aber das Holz war nie ein Polygon, es ist ein Teil des Baumfraktals, welches aus dem Pflanzenfraktal entspringt, welches aus dem Lebensfraktal entspringt, welches aus dem RNAfraktal entspringt, welches dann wieder aus der Chemie usw.
Dazu zur Auflockerung mal wieder ein Video, aber dieses Mal nett und kurz.
So sollten Schüler abgeholt werden mMn.:
Hier kann ich schon nicht mehr ohne Einschränkung zustimmen, denn
Zur Geschichte der Menschen gehört es, dass Begriffe im Laufe der Zeit ihre Bedeutung verändern. Da macht die Physik so ich das als Laie beurteilen kann, keine Ausnahmen. Nehmen wir die Masse als Beispiel:
Früher: In der klassischen Mechanik von Newton wurde Masse als eine absolute, unveränderliche Eigenschaft von Objekten angesehen – sie beschreibt die Menge an Materie in einem Körper.
Heute: In der Relativitätstheorie Einsteins hängt die Masse eines Objekts von seiner Geschwindigkeit ab. Es gibt eine Unterscheidung zwischen Ruhemasse und relativistischer Masse, wobei die relativistische Masse mit der Geschwindigkeit zunimmt.
Was Menschen also tun, um ihre Erkenntnisse zu erweitern, ist, ihre Sichtweise zu verändern. Dazu gehört automatisch, dass sich die Bedeutung von Begriffen verändern kann.
Anders deute ich @Bontii s Überlegungen auch nicht. Es sind Gedankenexperimente, denen sich niemand anschließen muss. Doch man kann es mit Kritik, Ideen und Phantasie, wenn man Freude daran hat.
PS: Kann es sein, dass Deine Ablehnung eher von @Bontii s derzeitig teilweise agressivem Tonfall herrührt? Natürlich nicht, wie komme ich nur auf so etwas. Als ob sich Gefühle übertragen würden. Schriftlich schon mal gar nicht.
Wir können natürlich schauen, ob es nicht nur ein Teil ist und dort ein neuer Begriff angebracht wäre. Aber Entropie ist auf jeden Fall sehr nach dran.
Es gibt ja z.B. die entropische Kraft.
Ein Auszug aus dem Wikipediaartikel zeigt uns, wir kommen dem Ganzen näher:
Some forces that are generally regarded as conventional forces have been argued to be actually entropic in nature. These theories remain controversial and are the subject of ongoing work. Matt Visser, professor of mathematics at Victoria University of Wellington, NZ in „Conservative Entropic Forces“[25] criticizes selected approaches but generally concludes:
There is no reasonable doubt concerning the physical reality of entropic forces, and no reasonable doubt that classical (and semi-classical) general relativity is closely related to thermodynamics. Based on the work of Jacobson, Thanu Padmanabhan, and others, there are also good reasons to suspect a thermodynamic interpretation of the fully relativistic Einstein equations might be possible.
It was argued that causal entropic forces lead to spontaneous emergence of tool use and social cooperation.[29][30][31] Causal entropic forces by definition maximize entropy production between the present and future time horizon, rather than just greedily maximizing instantaneous entropy production like typical entropic forces.
A formal simultaneous connection between the mathematical structure of the discovered laws of nature, intelligence and the entropy-like measures of complexity was previously noted in 2000 by Andrei Soklakov[32][33] in the context of Occam’s razor principle.
Naja, eigentlich ist die Masse in der newtonschen Mechanik die Ladung der Gravitation wobei sogar zwischen träger und schwerer Masse unterschieden wird. Aber es stellte sich heraus, dass diese Äquivalent sind und somit ausreicht, wenn man diese Begriffe vermischt.
Und in der Relativitätstheorie nimmt die Masse genau diesen Stellenwert wieder ein: die Ladung der Gravitation, nur dass diese eben veränderlich geworden ist (abhängig der Geschwindigkeit des Körpers) und nicht wie bei Newton angenommen fest vorgegeben.
F = mẍ gilt eben nur weil die partielle Ableitung des newtonschen Impulses nach der Masse gleich 0 ist. Aber auch bei einem newtonschen Körper ist das nicht immer gegeben wie z.B. bei einer Rakete. Da ändert sich die Masse eben auch weil der Treibstoff ausgestoßen wird. Die Kraftgleichung ändert sich dann zu F = dp/dt = d(mẋ)/dt = mẍ + ṁẋ
Aber Fakt ist, dass sich die Bedeutung der Masse auch in der Relativitätstheorie nicht wirklich geändert hat.
Was sich durch die Relativitätrstheorie wirklich geändert hat ist, dass die Theorie des Ethers verworfen wurde, also ein gerichtetes Medium von elektromagnetische Wellen, welches der Feldtheorie gewichen ist.
Aber generell kann es schon passieren, dass Begriffe umdefiniert werden, weil sie danach besser in die neue Theorie passen. Primzahlen zum Beispiel. Genau genommen ist 1 definitiv eine Primzahl. Aber für fast alle Beweise müsste man dann sagen: „Für alle Primzahlen außer die 1 gilt …“ Deswegen hat man sich irgendwann darauf geeinigt die 1 einfach als Primzahl auszuschließen und somit alle Beweise leichter aufschreiben zu können: „Für alle Priemzahlen gillt …“
Danke fürs Geradeziehen und für das fachlich bessere Beispiel auch.
Trifft es das Raum und Zeit Beispiel besser?
Früher: In Newtons Mechanik waren Raum und Zeit absolute Größen, d.h. sie existierten unabhängig von Objekten und Ereignissen und waren für alle Beobachter gleich.
Heute: Einsteins Relativitätstheorie hat das Verständnis von Raum und Zeit revolutioniert. Raum und Zeit sind nicht mehr absolute, unveränderliche Größen, sondern sind relativ zum Beobachter und können durch Gravitation und Bewegung beeinflusst werden (Raumzeit).
Ich kann dir gerne meine Meinung dazu sagen. Aber meinen Vorschlag, die Kernaussagen vorab mal kurz zusammenzufassen, hast du einfach ignoriert.
Mach das und du bekommst eine Antwort von mir.
Es gibt wirklich viele gute Kanäle. All diese können einen wie gesagt inspirieren und motivieren, ersetzen aber keine Ausbildung.
Diesen Satz und alles was danach kommt, verstehe ich mal wieder nicht.
Das ist genau das, was ich meine. Für mich liest sich das wie eine unzusammenhängende Aneinanderreihung von Fachbegriffen.
Die Mengenlehre wird heutzutage als eines der Teilgebiete der Mathematik betrachtet, aus dem man die restliche Mathematik ableiten kann. Sie ist also ziemlich elementar und die Grundlage, auf der alle anderen Gebiete der Mathematik (die ich kenne) aufbauen.
Es gibt meines Wissens nicht so viele Kandidaten, die als alternative Grundlage in Frage kämen, da sie evtl. noch grundlegender sind. Mir fällt nur die Kategorientheorie ein. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich mich in diesen Bereichen nicht gut auskenne.
Auch ab hier verstehe ich leider wieder gar nichts.
Die Physik und ihre Historie ist ein riesiges Gebiet. Ich kann also nichts wirklich Sicheres dazu sagen. Wahrscheinlich hängt das auch davon ab, was man als „Änderung der Bedeutung“ einer Größe versteht.
Wie gesagt wurde ja gerade die Entropie nach einiger Zeit plötzlich neu definiert. Das hat m. E. die Größe aber nicht verändert, sondern deren Grundlage wurde nur besser verstanden. Aber man kann das aus einem anderen Blickwinkel wahrscheinlich auch als Änderung der Bedeutung auffassen.
Bei deinem Beispiel der Masse ist das ähnlich. Seit dieser Begriff als physikalische Größe eingeführt wurde, gab es zwei unterschiedliche Bedeutungen:
schwere Masse, also die Größe die bestimmt, wie stark die Kraft ist, die auf einen Körper im Gravitationsfeld wirkt
träge Masse, also die Größe die angibt, wie träge ein Körper auf eine beliebige Kraft mit dessen Beschleunigung reagiert
Ursprünglich wurde schon vermutet, dass diese beiden unterschiedlichen Größen immer gleich groß sind (schwaches Äquivalenzprinzip). Erst Einstein hat seine ART auf der Annahme aufgebaut, dass das lokal dieselbe Größe ist (starkes Äquivalenzprinzip). → Äquivalenzprinzip
Dass die träge Masse mit der Geschwindigkeit zunimmt, ändert aber immer noch nichts am Verständnis und der Definition der trägen Masse, wie sie Newton hatte. Nur die Abhängigkeit von der Geschwindigkeit kam hinzu. Das ist das, was ich damit meine, wenn ich von keiner Änderung der Bedeutung sprechen.
Das kann ich eben nicht nachvollziehen. Ich verstehe @Bontii’s Gedanken einfach nicht.
Drei Punkte dazu:
Sicher hat das einen Einfluss auf meinen Tonfall bzw. meine Formulierungen. Ansonsten würde ich mich vielleicht auch einfach mal zurückhalten und gar nichts schreiben. Aber wenn andere für ihre fundierte Meinung angegriffen und als radikale Propaganda-Jünger bezeichnet werden, während von der eigenen Seite nur Geschwurbel kommt, kann ich das halt nicht mehr ignorieren.
Außerdem zeigt mir deine Aussage wieder, welchen Eindruck du von mir/uns hast. Anscheinend hast du den Stereotyp von Physikern im Kopf, wie es sie vielleicht vor 100…150 Jahren gab. Man denkt, die Welt ist mit den vorherrschenden Theorien ausreichend erklärt, alles andere ist irrational.
Heutzutage ist das aber anders. Viele theoretische Physiker wünschen sich wie oben schon gesagt, dass endlich eine neue grundlegendere Physik gefunden wird.
Die „Übertragung“ von Gefühlen hat vorrangig nichts mit grundlegender Physik zu tun. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“
Wenn man allerdings irgendwann die spirituelle Welt, sollte sie existieren, auch irgendwie messen können sollte, wäre das natürlich ein tolles neues Feld für die Physik.
Zu diesem Gebiet kann ich nicht viel sagen. Aber die Entropie wird nach meinem Eindruck hier immer noch entsprechend ihrer Bedeutung in der statistischen Physik verwendet. Es gibt also keine Änderung der Bedeutung.
Ich habe übrigens das Video erst angefangen, werde mir das aber noch zu Ende ansehen; wahrscheinlich wohl auch den zweiten Teil.
Nach der ersten viertel Stunde kann ich aber sagen, dass der Herr allgemein sehr interessant und physikalisch fundiert präsentiert. Das ist bis dahin auf jeden Fall keines der ganzen metaphysischen und pseudowissenschaftlichen Videos.
So pauschal würde ich das nicht behaupten, da ich Dich nur aus dem Forum kenne. Ich kenne Dich schließlich nicht persönlich. Was ich jedoch beobachten kann, ist, dass Du
A) @bontiis Thema gegenüber kritisch bist und
B) zu Verärgerung neigst wenn Du andere nicht für Deine Überzeugung gewinnen kannst. Insbesondere, wenn die Themen zu Deiner Expertise gehören. (Mehr habe und wollte ich oben auch nicht ausdrücken. Und vor allem ist das auch keine Bewertung Deiner Person, sondern einfach nur meine Beobachtung.)
Ich nehme auch gern zur Kenntnis, dass Du Dich zu jenen zählst, die mit nach einer grundlegend neuen Physik suchen. Das sagt mir allerdings nichts darüber wie Recht oder Unrecht Du hast. Deswegen kann ich nur danach gehen, was bei mir ankommt. So kommt es dann, dass ich Dir bei Deinen Punkten zustimme oder auch nicht. So ist das mit uns Menschen.
Bitte ärgere Dich also nicht, sondern teile einfach Dein Wissen, wenn Du Lust darauf hast. So würde ich auch nicht
Ich versuche fast in jedem Beitrag auf die Sache an sich einzugehen. So wie auch in meinem letzten Beitrag, in dem ich dir nicht nur auf deine persönlichen Fragen zu meiner Reaktion ggü. Bontii, als auch auf die Sachfragen geantwortet habe. Nach meinem Eindruck auch normal freundlich, oder?
Die eine relativ unwichtige Aussage, die du seltsamerweise als einzige zitiert hast, bezieht sich darauf…
… was ich als leicht provokante Unterstellung wahrgenommen habe. In unserem Kontext habe ich das so verstanden als meintest du, ich als Physiker würde jegliche Übertragung von Gefühlen als irrational betrachten, weil es nicht zur aktuellen Physik passt.
Deshalb wiederum meine Unterstellung zum stereotypen Physiker. Falls du es komplett anders gemeint hast, gut, dann verstehe ich es leider nicht.
Was ist denn überhaupt das Thema? Ich habe leider den Überblick verloren.
Aktuell wird über Entropie und neue Physik diskutiert, oder?
Das würde mich jetzt schon brennend interessieren. Nur weil ich mein Wissen teile und manchmal recht direkt darauf hinweise, was Unsinn ist, neige ich zur Verärgerung?
Das einzige, was mich die letzten Tage geärgert hat, war Bontiis Verhalten ggü. @DasPie auf persönlicher Ebene. Ich dachte das hätte ich an mehreren Stellen ausführlich erklärt.
Ich habe dir oben, ganz ohne Ärger, ausführlich geantwortet.
Du könntest mir tatsächlich auch weiterhelfen, wenn du mir erklärst, was @Bontii eigentlich meint. Du sagst du findest die Gedanken interessant, aber ich verstehe sie einfach nicht. Wenn ich dann schreibe, dass das für mich Kauderwelsch ist, ist das keine Verärgerung sondern eine ehrliche Aussage.
Dafür muss ich erstmal so weit sein, dass ich die Kernaussagen schon isolieren kann.
Aber das ist ja doch noch nicht fertig alles.
Also zum Threadtitel evtl.:
Die Entropic Force treibt nicht nur das Gegenspiel zwischen Gravitation und dunkler Energie, was Entropietaschen erzeugt.
In den weiteren Iteration erzeugen diese damit ausdehnende Komplexität:
Wenn das soweit stimmig wäre, dann ist Bitcoin die neuste Ausprägung der Komplexität, welche durch die entropische Kraft entsteht.
Ja, hier wären wir auch im Bereich, wo ich selbst versuche das Bolzmann Brain mit einer Bifurkation zu ersetzen, welche alles erstellt.
Jetzt ist das natürlich noch weniger ausgereift als meine Erläuterungen zu Entropie.
Hier kann ich nur zur Vorsicht raten, denn diese Theorie wird nur Verwirrung auslösen.
Aber irgendwie habt ihr von der Entropic Force führt zu Bitcoin nicht gerade beeindruckt gewirkt, also hab ich einfach den nächsten Schritt erklärt, der zwar beeindrucken wäre, aber den ich auch nur teilweise durchdrungen habe.
Ich bin jedoch auch keine Werbetafel. Wenn du drüber nachdenkst verstehst du die Philosophie evtl., aber falls nicht ist das gar kein Problem.
Da ich noch nicht mal verstehe wie ich das erklären könnte, um es später auf Validität zu testen.
Der Hauptgrund, warum ich in diesen Gedanken noch keine ausgereifte Theorie entwickelt habe ist, dass ich mir denke, wenn die Menschen unseren Planeten in eine Hothouse Earth verwandeln brauch ich auch keine so weitreichenden Theorien formulieren.
Den armen Irren muss man erstmal sagen wie sie ihre Kinder, ihre Spezies und ihre Natur gerade vernichten durch das rigorose Verbrennen unserer größten Entropietasche!
Ja, mein Gedanke wäre, die Mathematik die wir nutzen wird so hergeleitet.
Beim Mandelbrot kann ja bis heute nicht bewiesen werden, ob sich im Kleinsten irgendwas berührt z.B.
Deswegen bin ich mir nicht sicher ob es natürliche Zahlen überhaupt gibt oder nicht alle Zahlen reelle Zahlen bzw. sogar irrationale Zahlen (gepaart mit imaginären Zahlen) sind.
Wenn wir an die Verbindungspunkte zur Realität wie physikalische Konstanten denken, sind diese meist irrational wie Pi.
Toll!
Die kannte ich z.B. garnicht, kommt aber echt nah ran:
Die Kategorientheorie ist von Morphismen aufgebaut und das Mandelbrot erzeugt schöne Muster, indem es einen simplen Ursprung durch Iteration in evolutionäre Muster morpht.
Stimmt, die Herleitung wird tatsächlich wichtige Rückschlüsse auf den Urknall vor dem Urknall enthalten, denn im Grundprinzip dürfte Mathematik sich im letzten Universum, in dem unser Universum als schwarzes Loch entstand, nicht wirklich unterscheiden!
(Also nur die Physik verändert sich durch schwarze Löcher hindurch)
Dann mal eine einfache Frage:
Gibt es fundamentale Konstanten die glatte Zahlen sind? Oder wenigstens keine irrationalen Zahlen?
Wenn nein, kann eine Erklärung für irrationale Zahlen sein, dass die Realität einfach gar keine rationalen Zahlen beinhaltet und das nur eine Vereinfachung unseres Gehirn ist aka. eine Schublade?
Genau, deswegen bin ich auch zurückgewichen mit meiner Streitlust und hab gesagt in deinen Fachgebieten bist du mir sicher überlegen.
Aber ich denke du unterschätzt mein Allgemeinwissen, was ich mir als Digital Native angeeignet habe und damit viele Fragestellungen in Verbindung setzen kann.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Informationsübertragungsrate des Internets neue Erkenntnisse schafft, du wirst das immer besser verstehen und ich hoffe du wirst begeistert sein!
Wenn die fundierte Meinung bedeutet, dass über die Hälfte des eigenen Wikipedia Artikels beschreibt wie hart man den Klimawandel leugnet als Physiker, dann greife ich Leute für fundierte Meinung an.
Aber tatsächlich greife ich Leute an, weil ihre Blindheit gegen Propaganda mit dem Grad an Intelligenz mich triggert.
Nochmal kurz:
Es hat mich so aufgeregt, dass ich mal jemand finde, der auf meinem Niveau schwurbelt, aber er dann sein Leben davon finanziert Propaganda über den Klimawandel zu verbreiten der alte Exxon Lobbyist.
Dieser Gegensatz hat mir kurz die Gehirnwindungen gebraten und bin nicht drauf klargekommen.
Leider bringen in brandneue Forschung „spirituelle“ ihre eigene Meinung ein.
Wir sehen hier brandneue Forschung und während ich davon ableite, dass wir das Öl als Entropietasche im Boden lassen sollten sagt Ganteför aus dem gleichen Weltbild, dass Wind und Fahrrad den Fortschritt der Menschheit aufhalten?
Wer sich ein bisschen damit beschäftigt findet heraus, dass Ganteför Propaganda für Atlas verbreitet. So leid und weh es mir tut, das ist die Wahrheit. Da wette ich 10% meines gesamten Vermögens drauf!
Wenn du nicht weißt, wie ich uns meine Jugendfreunde von RWE Mitarbeitern aus dem Hambacher Forst geprügelt wurden und die Handy abgenommen wegen Beweismaterial, dann weißt du natürlich nicht warum ich mich hier so krass aufrege über einen reichen alten Typ, der tolle Erkenntnisse und Wissen dazu missbraucht seine schmutzigen Machenschaften zu rechtfertigen…
Im Klimathread habe ich versucht zu beweisen, dass es ein gigantisches Problem ist und dennoch muss ich mir bis heute am laufenden Band Leugnung anhören.
Letzte Woche war eine Freundin der Familie aus Brasilien da und erzählt davon wie Familienmitglieder dieses Jahr bei Waldbränden in Brasilien starben.
Dann sagt einfach die Alte neben mir „Also ich hab nicht das Gefühl, dass es die letzten Jahre wärmer wurde.“ Jetzt weiß ich: Aussagen beeinflussen Attraktivität.
Diese ganze Ignoranz und damit ungewollte Verletzung unserer Mitmenschen ist einfach unerträglich und wenn ihr dann sagt ihr müsst den Influencer verteidigen, weil is ja seine Meinung nach all den Jahren im Klimathread, dann muss ich mich evtl. auch aus dem letzten Teil der Bitcoincommunity privat verabschieden.
Da ist es besser für meine mentale Gesundheit ich werde meine persönlichen Bindungen hier proaktiv los, damit ich nicht so oft enttäuscht werde, bis diese brechen.
Einfach mal erklärt was bei mir abging, falls es interessiert. Wie ihr damit umgeht überlasse ich euch.
Könntest Du einmal dem Timestamp vom Videoposten wo über „Entropietaschen“ gesprochen wird?
Wieso sollte eine Zustandsgröße dafür verantwortlich sein, dass sich neue Eigenschaften in einem System in Folge des Zusammenspiels seiner Elemente ergeben?
Ist nicht vielleicht zuerst die emergente Eigenschaft da, die sich mit der Zeit herausbildet und in der Folge der vergangenen Zeit hat sich notwendigerweise eben auch die Entropie verändert?
Wo soll hier ein ursächlicher Zusammenhang vorliegen?
Insbesondere wenn man nochmal den Bezug zu Bitcoin herstellt und Menschen nicht den freien Willen abspricht.
Das klingt ja so als solle Entropie in der Art verantwortlich sein dafür, dass die Menschen Bitcoin entwickeln und nutzen, so wie uns die Gravitation auf dem Erdboden hält.
Daran habe ich jedenfalls meine Zweifel.
Vielleicht lohnt es sich an den Stellen die Buzzwords wegzulassen und lieber etwas ausführlich mit der Bedeutung der Begriffe zu formulieren. (So wie ich beispielsweise oben weiter oben den Begriff von Emergenz umschrieben habe, um so den Text für mehr Menschen zugänglicher zu machen.)
Die Quantenmechanik hat mich auch verwirrt und dennoch schien sie mir schlüssig. Es ist also eine Verwirrung die vergeht.
Bei den Ausführungen zur Entropie, die zeitweise sehr weit weg von der eigentlichen Bedeutung von Entropie sind, da stellt sich weniger Klarheit ein.
Entropic Force führt ja auch nicht zu Tesla, oder oder…
Hast Du eine Hypothese wie entropische Kräfte dazu führen, dass Menschen ein digitales Geld schaffen?
Ich nicht.
Wenn Du einfach nur sagen möchtest, dass Menschen langfristig das beste, effizientest, sicherste und was weiß ich was Geld suchen und schaffen werden. Ja, sicher. Der Mensch und Gesellschaften entwickeln sich. Aber auf Naturgesetze lässt sich dies wohl nur bedingt zurückführen.
In jedem Fall sehe ich hier das Verwenden von entropic forces als nicht notwendig.
Aber das ist eben nur meine Sicht.
Deshalb frage ich ja immer, ob Du es sinnbildlich meinst.
Philosophie ist eben nicht gleich Naturgesetz. Auch wenn die Philosophie natürlich eine streng logische Sache ist.
Man kann auch über die Quantenmechanik argumentieren, das es Zufall gibt und in der Folge nicht alles deterministisch sein kann.
Wenn Du es selbst nicht verstehst, dann ist der Versuch es uns zu klären natürlich zum Scheitern verurteilt.
In der Folge müssen wir uns ja im Kreis drehen. Denn wie sollst Du auf unsere Nachfragen antworten, wenn Du es noch nicht durchdrungen hast. Also das was Du eigentlich versuchst zum Ausdruck zu bringen.
Dafür bräuchte es ja einige Aussagen, Axiome, etc.
Warum soll ich denn das Video nochmal durchschauen und dir die Timestamps geben, nur damit du es nicht ansehen musst?
Wenn dich die fossile Propaganda genauso um den Verstand bringt, kann ich das natürlich verstehen.
Sind sie nicht, ich versuche lediglich diese heranzuziehen, um mein Verständnis zu kommunizieren.
Mir ist auch der Fehler den ich in diesem Thread gemacht habe aufgefallen:
Leider habe ich sehr oft Entropie und Entropiekraft synonym verwednet.
Genau, das wäre die Entropiekraft!
Bitcoin ist schwer hier von Anfang an einzubeziehen, da wir eigentlich wie wir es nun tun, bei den Prinzipien anfangen müssen.
Bitcoin ist eben nur ein (lokales?) Optimum der Wärmeverteilungseffizienz der Entropiekraft.
Der freie Wille kommt hier nochmal ganz eigen rein, denn der hat für mich etwas mit dem Bewusstsein zu tun.
Das könnte tatsächlich etwas eigenes sein oder nur ein emergentes Phänomen, welches die Überlebenswahrescheinlichkeit erhöht.
Wie kommst du darauf Willen einzuweben? Das ist ja wieder ein ganz eigenes Thema.
Die entropische Kraft ist für beides verantwortlich, ja.
Kann man ja auch so sagen: Zeit ist für physikalisch Reaktionen verantwortlich, aber gleichzeitig auch dafür, dass ich am Morgen aufwache.
Das haben fundamentale Eigenschaften des Universums eben so an sich.
Das wäre die Herleitung, das kann ich später gern ausführlich machen. Bolzmann Brain
Wenn wir in diesem Gedankenexperiment statt einem Gehirn eine Bifurkation mit endloser Tiefe erstellen würden, wäre das viel sinnvoller als ein zufälliges Gehirn, was einfach denkt.
Genau so wie Zeit zu Tesla oder Bitcoin führt. Aber es gibt uns eben auch Informationen über die physikalischen Prozesse.
Wir müssen doch beim Anfang anfange, aber klar hab ich das, sieht man doch hier:
Wir müssten halt nur am Anfang der Skala beginnen und nicht am Ende…
Also wenn wir den Urknall nicht durch entropische Kraft verstehen können, dann können wir die Iterationen innerhalb dieser Bifurkation auch nicht verstehen.
Das ist der Unterschied von mir zu Esoterikern, ich behaupte nicht, dass ich etwas vorhersagen könnte. Weil ich denke, wenn man Bitcoin verstanden hat muss man keine entropische Kraft verstehen, um zu sehen warum Bitcoin ein besseres System ist.
Nein, es ist aber notwendig, wenn ich begründen will, wie Bitcoin die Entropie auf die nächste Stufe hebt mit der neuen Entropietasche in Form von Geld.
Sry, dass ich (noch) nicht weiß, wie man den Urknall aus der entropischen Kraft aufleitet.
Gerne würde ich das unter z.B. einem BGE machen, aber im Moment sehe ich meine Entropietasche als nicht groß genug an, um mir diese Exzentrik und das Timeinvestment zu erlauben.
Das ist für mich die indirekte finale Antwort auf die ganze Diskussion.
Es geht Dir also offensichtlich doch nicht (im strengeren Sinne) um Physik, sondern um Metaphorik.
Naja, wenn es ein Naturgesetz wäre, dass die Entropiezunahme Konstrukte wie Bitcoin hervorbringen muss, dann wäre dies ja strenggenommen vielleicht deterministischer Natur. Menschen hätten also keine andere Wahl gehabt als Bitcoin zu entwickeln.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Außer, man kennzeichnet, dass es sich bei seinen "Theorie"entwürfen um eine Ansammlung von methaphorischen Bildern handelt und eben nicht (wie es vermutlich der ein oder andere eben hier versteht) um echte Physik.
Deine Intention ist für mich ausschlaggebend.
Geht es um bildhafte Sprache, um die Komplexität der Welt begreifbar zu machen, dann mögen die (zugegebenermaßen komplexen Bilder, die aus meiner Sicht Vorwissen in der Physik voraussetzen), für einige Individuen hilfreich sein. Chapeau.
Geht es um echte Theoriebildung und echte Physik, dann halte ich diese Sprache für falsch, da festdefinierte Begriffe zweckentfremdet und falsch verwendet werden. In der Folge also auch falsche Schlussfolgerungen hervorbringen.
Woher weißt du, dass die Physik sich bei schwarzen löchern ändert? Wir wissen nur, dass unsere aktuellen physikalischen Theorien ihre Grenzen an Schwarzen löchern haben, aber das bedeutet nicht, dass diese Gesetze dahinter nicht auch genauso wieder beschrieben werden können. Wir wissen es einfach nicht stand heute werden wir es nie wissen können weil wir nicht über diese Singularität hinaus kommen. Praktische Forschungen und Experimente in der nähe eines schwarzen Loches könnten mehr Informationen liefern aber bis dahin ist alles darüber reine Spekulation.
Was du dir deutlich machen solltest: Einheiten sind immer willkürlich festgelegt. Damit ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass Ausdrücke in diesen Einheiten eben nicht ganze Zahlen werden. Die Chance eine zufällige Reelle Zahl zu wählen und genau eine ganze Zahl zu treffen ist eben quasi 0. Damit sind alle Festlegungen von ganzen Einheiten immer eine Definition und keine Schlussfolgerung.
Du solltest dir häufiger einmal die Frage stellen, was du als Grundlage deiner Gedanken nimmst und was daraus wirkliche Schlussfolgerungen sind. Es gibt viele Sachen, die man in Verbindung bringen kann aber die Meisten dieser Erkenntnisse sind keine Schlussfolgerungen sondern genau die Annahmen, die man in das Modell gesteckt hat. Der wirkliche Wissensgewinn dadurch ist dann fast 0, alles was man vorher schon wusste wird damit einfach nur bestätigt. Du solltest dir also immer klar sein, was deine Grundlagen für deine Annahmen sind.
Die Mathematik versucht nicht nur unsere Welt zu beschreiben sondern denkt auch über Räume nach, die real unmöglich sind. Sie definiert auch gerne mal Metriken, die nicht unserer Vorstellung entsprechen und schaut, was sich alles ändert. Im endeffekt hat sich aber über die Zeit herrausgestellt, dass die Reellen Zahlen wunderbar die Vorgänge in der Welt erklären und einfach vorhersagbar machen weil man sie berechnen kann im Gegensatz dazu wie ein Mensch, der z.B. bei jedem Schritt neu abschätzen muss, wie groß die Gravitation ist um vernünftig laufen zu können.
Das hab ich mich auch gefragt, was bezeichnest du als Entropietaschen? Entropie ist ersteinmal eine Zustandsgröße der Unordnung eines Systems. Bezeichnest du damit also Räume, die mal „ordentlicher“ oder „unordentlicher“ sind oder was genau meinst du damit?
Und kein Satz davon ist von Ganteför selber, zumindest behauptet er das. Und er wundert sich regelmäßig, was da für Unsinn über ihn steht. Ich kann es nicht nachprüfen wer nun recht hat, aber es ist nicht die erste Hetzkampangne gegen ihn. Und dass Wikipedia-Artikel politisch verändert wurden ist auch nicht neu. Es gibt sehr viele andere Menschen, die die gleichen Beschwerden gegenüber ihren Wikipedia-Artikel vorbringen. Wikipedia ist keine absolut Wahrheit. Aber es stört ja niemanden weil es doch sowiso nur Spinner und Verschwörungstheoretiker trifft.
Wenn du dich also erdreistest andere Menschen aufgrund von Drittmeinungen Angreifen zu müssen ohne sie selber zu kennen, sogar ohne deren wirkliche Aussagen zu kennen, dann sehe ich nicht, wie du mir irgendwie soziale Denkweisen beibringen könntest (bezogen auf das BGE-Thema, wo du mir genau dieses NS-Denken vorwirfst).
Naja, für mich ist es logisch, dass ein Urknall das weiße Loch als Gegenstück zum schwarzen Loch ist. Der Kollaps eines Sterns in ein schwarzes Loch und der Urknall haben so viele Ähnlichkeiten.
Aber das kann man überprüfen, indem man schaut, ob ein Stern ungefähr so zu einer Singularität kollabieren kann wie ein Universum entsteht.
Im ersten Moment der Punkt mit extremsten Bedingungen.
Eine schnelle Ausdehnung zu einer gewissen Größe durch einen gigantischen Wärmestrom der eintritt.
Weitere Ausdehnung danach viel langsamer durch Gase die Stück für Stück nachströmen.
Wenn wir das als gegeben annehmen können wir einen Schritt weiter gehen und uns fragen, ob es unendlich weitergeht oder durch diesen Kollaps eine Dimension „eingewickelt“ wird, wie in der Simulationstheorie postuliert. Also, dass sich die entstandene Komplexität einwickelt und zu den nächsten Startbedingungen innerhalb dieses schwarzen Loches beiträgt…
Wenn das stimmt können wir ganz einfach Universum für Universum zurückgehen, bis wir dadurch am Ursprung mit extrem niedriger Komplexität enden.
Für mich ist die logischste Lösung dieses Ursprungs bisher eine Bifurkation der Zeit nach Bolzmann, welche aus irgendeinem Grund anfing zu iterieren.
Genau, irgendwann können wir das aus mathematischen Regeln aus einem Startpunkt aufleiten und diese Aufleitung aus dem Startpunkt wäre die Theory of Everything.
Die Superstringtheorie war ja ein Zwischenschritt, denn diese hat unsere Welt rein mathematisch aufgeleitet mit möglichst wenigen Dimensionen.
Der nächste Schritt ist hier also die Stringtheorie aus einer einzigen Singularität aufzuleiten, um das Rätsel zu lösen.
Wir können es wissen, aber nur wenn die Theorie aus einem einzigen Punkt z.B. Bitcoin aufleiten kann.
Das können wir, denn ich glaube auch, dass es dem Gehirn möglich ist sich durch Vereinfachung selbst zu verstehen, obwohl es im Prinzip erstmal paradox erscheint.
Meine Theorie ist, dass alles nur noch aus bisherigen Experimenten und Theorie aufgeleitet werden kann… Aber erstmal muss die Theorie stimmen, dass man eine Drohne solche Tests ala. Interstellar durchführen lassen könnte, um Vorhersagen zu prüfen.
Also hier werden die irrationalen Zahlen einfach 1 gesetzt.
Aber wir wissen doch beide, dass ich nicht meinte Lichtgeschwindigkeit c=1.
Das ist außerdem exakt was ich hier gesagt habe:
Ja, aber ich rede nicht davon, dass diese ganzen Konstanten reelle Zahlen sind, dann hättest du recht.
Meine Postulation ist, dass diese in Wirklichkeit alle irrational sind.
Stimmt, das ist ein guter Tipp. Wenn ich versuche mathematisch Formeln umzubauen, um eine neue Erkenntnis zu haben passiert es gerne mal, dass ich am Ausgangspunkt rauskomme.
Jedoch kann ich natürlich ab Anfang an sagen, meine Theorien sind über Jahre erarbeitet.
Vor allem auch immer mit Rückprüfung und Abgleich meiner Erkenntnisse und den Erkenntnissen der Forschung.
Deswegen stelle ich mich hier auch lieber den kritischen Fragen, als einen „normalen“ Menschen hart zu verwirren und überfordern.
Meine Beobachtungen kommen jedoch nicht nur aus dem was ich gerne hätte, sondern indem ich mir dieses ganze Wissen anschaue ich ein Ratespiel daraus gemacht habe was der nächste logische Punkt sein könnte.
Mir ist aber gleichzeitig klar, dass es nicht viel sinnvoller ist als die Stringtheorie selbst.
Es ist nur sehr elegant und schön. Außerdem gibt es mir Kraft weiter etwas herauszufinden.
Denn am Ende des Tages war und ist es immer der Wissensdurst, der mich am Leben gehalten hat. Bitcoin hat natürlich geholfen noch einen Sinn der Selbstverwirkung zu sehen, aber das hat mir nur einen Sinn gegeben für den es wert ist nicht nur Wissen zu sammeln, sondern auch danach zu handeln.
In dem Video erklärt er ja, dass Entropietaschen ein Bereich der Instabilität sind, in dem etwas passieren kann. Ohne diese würde die Entropie ja direkt alles zum Gleichgewicht führen und der Ablauf wäre beendet.
Aber nur durch Entropietaschen kann Leben entstehen, denn es braucht diese Ungleichgewichte wie z.B. Temperaturdifferenzen in denen es arbeiten kann.
Diese Entropietaschen sind ein Naturgesetz, denn selbst das es zwischen Singularität und neuer Singularität irgendetwas stabiles gibt muss durch eine Entropietasche entstanden sein.
In dieser ist eine Instabilität, also auch eine Fraktalität gegeben, welche durch Iteration zu neuen Regeln führt, die neue Entropietaschen erstellen.
Nur so kann aus dem Nichts ein Unviersum entsehen, dass nicht direkt seinen Enzustand einnimt, sondern durch Ungleichgewichte ewig schwingt davor.
Ohne diese Entropietaschen würde das ganze Universum in ein großes schwarzes Loch zusammenfallen und damit würde keine Evolution der Universen entstehen.
Bzw. werden immer Entropietaschen entstehen, da so die Anzahl der Singularitäten maximiert werden kann → Entropische Kraft.
Wie eine alternative Zeitachse. Aber es ist nicht wirklich Unordnung, das ist eine Betrachtung die Missverständnisse erzeugt.
Es ist Evolution, denn Ordnung die Unordnung weiter verbreiten kann ist „mehr Unordnung“.
Genau, also Entropie unterscheidet sich zu Zeit darin, dass man sich auf kleineren Skalen hin und her bewegen kann, statt nur langsamer oder schneller.
Der Raum in dem man sich hin und her bewegen kann ist eine Entropietasche, wie z.B. die Oberfläche der Erde.
Sozusagen diese kurzfristig instabilen Systeme die existieren und in sich Gerichtetheit speichern.
Betrachten wir die Gerichtetheit dieser Kette.
Supernovas sind extrem ungerichtet und ganz oben.
Bakterien auch ziemlich ungerichtet, aber schon mit einer evolutionären Zielfunktion die wir bereits als diese anerkennen.
Pflanzen sind gerichteter, sie streben nach der Sonne und haben dabei auch schon eine gewisse Kraft. Jedoch können sie keine großen Entropietaschen in sich schaffen, welche Wärme aufrecht erhalten kann. (Aber schon mehr Energie speichern, was eine Entropietasche ist für Aufrechterhaltung der Funktion ist. „kaltblütig“)
Das können erst Tiere, welche mit ihren Entropietaschen einen Bewegungsspielraum erhalten.
Ab jetzt wird die Entropie komplexer und abstrakter, daher ist es noch leicht die Entropietaschen von Machinen oder dem Internet zu verstehen.
Dazu könnte ich liebend gerne eine Vorlesung machen, das würde mir Freude bereiten!
Naja, bei Sprache oder dem Internet ist die Entropietasche schon abstrakt und versteckt, aber die dadurch übertragene Gerichtetheit sollte immernoch erkennbar sein.
Jetzt fasse ich aber schon teilweise Vorlesungen in Sätzen zusammen, weitere Infos heb ich mir erstmal für die nächsten Fragen auf.
Ja, Dein Aufruf an @Bontii sich zu mäßigen war definitiv taktvoll.
Das tut mir Leid. Ich habe versucht, etwas Humor/Ironie hineinzubringen. Ich hatte Deine Kritik sehr unumstößlich wahrgenommen und kenne Dich aus anderen Diskussionen offener, um nicht zu sagen gelassener. Da kam mir der Gedanken, dass @Bontii s Tonfall auf Dich droht überzuschwappen. Die Verneinung, dass Du unanfällig für die Emotionen anderer wärst, hatte also nicht mit Physikern im Allgemeinen zu tun. Ich wollte Dich einfach nur mit etwas Witz auf die drohende Gefahr der Tonübernahme hinweisen. Ging wohl daneben. Sorry.
Hinzukommt ein weiter Punkt. Ich glaube, wir hatten dazu auch schon einmal Nachrichten ausgetauscht, bin mir aber nicht sicher, weil ich meine Direktnachrichten nicht einsehen kann oder wüsste wie das geht. Der weitere Punkt ist, dass schriftliche Kommunikation extrem reduziert ist. Viele Informationen gehen verloren oder kommen falsch an und führen immer wieder zu gegenseitigen Vorwürfen á la „Du willst mich nicht verstehen“ oder Missverständnissen, wie dem unseren. Dieses Forum ist voll von Missverständnissen, selbst von solchen, die auch beschwichtigend gelesen werden können.
Ich wünsche mir mehr Gelassenheit im Umgang mit Themen und Forenteilnehmern, die eine andere Meinung vertreten. Insbesondere, wenn sie zu erkennen geben, dass sie sich darüber bewusst sind, „wirre Gedanken“ mit der Absicht zu äußern, ein Thema besser durchdringen zu wollen.
Das gilt nicht nur für Dich, (der das oft vorbildlich hinbekommt,) sondern auch für @HODLer, @DasPie oder @Bontii, dem ich wieder mehr Ausgewogenheit wünsche.
Nein, mir sind Kommentare von Dir in Erinnerung á la, „ich habe kein Bock mehr“ dies oder jenes zu erklären. Auf diese habe ich angespielt. Was ich damit sagen will:
Ich erkenne (nicht als einziger) ein Muster in unserer Gesellschaft, das Diskussionen unterbindet, weil wir nicht mehr in der Lage sind, Meinungsverschiedenheiten auszuhalten. Ich fände es sehr schade, wenn auch Du die Lust verlierst, nur weil Du @Bontii s Meinungen oder gar Argumente und Belege anders deutest. (In diesem Fall, kannst Du seine Gedanken nicht verstehen, deswegen klammere ihn aus meiner allgemeinen Betrachtung aus.) Wie sollen wir Fortschritte erzielen, wenn jeder die Diskussion, den Austausch wegen Meinungsdifferenzen verweigert?
Pausen von Diskussionen meine ich damit nicht. Die braucht jeder mal, allein um sich neu zu sortieren. Ich befürchte einfach, dass auch bei Dir ein Frust gegenüber den Uneinsichtigen schwillt. Aber mein Humor hat wohl nicht geholfen, diesen Frust zu besänftigen.
Das verstehe ich und hatte @Bontii deswegen auch per DM angeschrieben.
Die wurde schon längst gefunden, nennt sich Superstringtheorie oder M-Theorie:
Zur Erklärung: Was mich sehr ärgert ist, dass ein paar Schimpfer gegen Menschen die in meinen Augen wegschauen bei großem Elend, zu verurteilen sind.
Aber wo bleiben die verdammten Urteile über dieses gigantische Elend, was bejubelt wird in der Propaganda.
Hier liegt der Hund begraben, warum ich eigentlich zum Ragequit angesetzt habe:
Wenn ihr diesem Propagandisten auch verfallen seid, wundert es mich gar nicht mehr so, dass ich nie Unterstützung erhalten habe in meinem Versuch die Physik zu verteidigen.
Wenn es euch gar nicht stört, wenn einer aus den eigenen Reihen die ganze Wissenschaft verrät und damit zum größten Verfall im Glaube an die Wissenschaft geführt hat, dann ist es evtl. nicht die richtige Community für mich.
Volldeppen kann ich da ignorieren, aber intelligente Menschen die zum falschen Ziel streben halte ich für gefährlich. Daher hab ich einen Versuch gestartet entweder mit einer Szene etwas wach zu rütteln oder eben weiter zu ziehen auf meinen Wegen.
Diese Entscheidung liegt bei euch und ich habe es mir nochmal überlegt, weil @DasPie gefühlt mein Anliegen verstanden hat und nicht auf meine Falle einging einen Streit zu starten.