Diskussion über den (anthropogenen) Klimawandel

Schlechtes Beispiel. :wink:

Den Gasaustausch von Pflanzen können wir messen und entsprechend relativ gut den Anteil an der Gesamtabsorbtion von CO2 abschätzen.

Aber: I get your point.

Das was Du in dem Absatz schreibst wirkt etwas irreführend.

Ich muss mir natürlich den Nettozu- bzw. abfluss anschauen. Und natürlich muss ich dabei z.B. auch die Pflanzenatmung berücksichtigen. Denn CO2 wird zum Teil wieder abgdegeben. Natürlich muss das berücksichtigt werden.

Ich gehe mal von nicht zusätzlich aus - habe aber ehrlicherweise gerade besagte Stelle auch nicht angeschaut, aber hole ich bei Gelegenheit nach und gebe dann nochmal meinen Senf dazu.

Naja, es gibt eine Sättigung. Außerdem gilt der Effekt nicht für alle Pflanzen was ich an anderer Stelle schon mal ausgeführt hatte.

Das ist wirklich ein sehr eindimensionales Argument und nicht tragbar. Mehr ist nicht immer mehr.

Genau. Und Cola ist sauer. Da lebt aber auch nichts drin.

Im Ozean schon und dort hat eine Übersäuerung weitreichende Folgen.

Aber ja, ohne den Puffer Ozean wären wir ziemlich am Arsch. Danke auch an die spezifische Wärmekapazität von Wasser an der Stelle respektive Wasserstoffbrücken.

Du hältst Dinge für unrealistisch. Ich finde Sättigungsphänomene alles andere als unrealistisch.

Was befähigt Dich diese Modelle zu beurteilen beurteilen?

Ich habe eher das Gefühl, dass Du einfach eine systematische ‚Unterschätztung‘ unterstellst. Zumindest wirkt es so auf mich.

Das wird in Modellen schon berücksichtigt.

Aber um es mal wieder in einer überzogenen Analogie auszudrücken. Nur, weil der Esstisch immer voller gedeckt wird, kannst Du nicht immer mehr essen.

Ich habe eher das Gefühl, dass Du hier am Überschätzen bist.

Nur mal als Orientierung/Beispiel:
photosysnthese-c3-c4-data

Alles wichtige und richtige Maßnahmen.

Da hast Du mit mir und sicher auch mit @Bontii einen Konsens.

Das fordert ja auch niemand.

Ich verstehe Dich schon, aber das ist leider irreführend. Dafür sindd wir ja evidenzbadiert unterwegs.

Ich hörst ja auch nicht auf auf der Erde zu wohnen, weil vielleicht doch nicht die Anziehung von Massen der Grund dafür, dass wir auf der Erde leben, sondern eigentlich nur Echsenmenschen die uns mittels Fernwirkung auf den Erdboden ziehen.

Klar, könnte sein, aber die Wissenschaft um dir Massenanziehung scheint mir plausibler. :slight_smile:

Sind wir ja auch. :slight_smile:

Die ganzen Worte wie ‚wahrscheinlich‘, ‚sehr wahrscheinlich‘ etc. sind ja direkt an mathematische Dinge wie Erwartungswerte bzw. konkret an Sigma-Umgebungen geknüpft.

Klar. Nur, dass hier eben teilweise ganz schön unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen, weil viele Menschen sich offensichtlich der Konsequenzen nicht bewusst sind.

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Ich habe tatsächlich beides. Zur Wärmepumpe habe ich mich freiwillig entschieden. In die engere Wahl kam Fernwärme oder Wärmepumpe.

Es ist die Pumpe geworden, da Neubau mit Solaranlage.

Hätte ich einen Altbau ohne Solar wäre meine Entscheidung anders ausgefallen. Und diese Entscheidung soll jeder Mensch gefälligst selbst treffen dürfen, ohne dass die Elite einem das Angebot einschränkt.

Doch. Die Umweltauflagen sind enorm.

CO² spielt eine Rolle beim Klimawandel. Ob das nun aber ein natürlicher Prozess ist oder vom Menschen gemacht ist, weiß ich nicht. Die Daten sind nicht eindeutig und es ist eine ziemliche Schlammschlacht. Auch ob der Klimawandel nun wirklich problematisch ist oder es eben die ganz normale Veränderung ist, weiß ich nicht.

Was ich aber auf jeden Fall weiß ist, dass Deutschland allein nichts bewegen kann. Unsere Industrie ins weniger regulierte Ausland abzudrängen, dass wir grüner dastehen, halte ich jedenfalls für den absolut falschen Weg.

Definitiv Zustimmung. Wie das jetzt Thema wurde, kann ich aber nicht nachvollziehen.

Allerdings möchte ich dem auch andere Formen der Gewalt mit anschließen.

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Rassismus muss man hier ein bisschen dehnen. Es geht nicht um die Hautfarbe, sondern einfach darum, dass es wenig bis keine Toleranz gegenüber Andersdenkenden gibt. Ausrufe wie „AfDler töten“ fallen für mich ganz weit gefasst auch unter Rassismus.

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Wenn eine Preiserhöhung des CO2 keine EInschränkung des Angebots ist, dann kannst du das doch einfach als Gegenvorschlag einbringen, statt das physikalische Prinzip anzuzweifeln. :wink:

Das ist zwar kein Verbot im engeren Sinne, aber gut. Hier muss konkret jede Umweltauflage für sich betrachtet werden. Von mir aus können gern sehr viele solcher Auflagen weg, aber das sieht jeder unterschiedlich.

Die Frage ist aber wirklich, ob die Daten nicht eindeutig sind oder die Daten nicht eindeutig gemacht werden.

Die Projektionen beruhend auf sehr alten Daten, welche jedoch vor 1980 dem US Senat vorgelegt wurden. sind mit über 95% Präzision eingetroffen.

Da stimme ich dir zu, aber genauso ist es fatal für uns diese Industrie komplett verpasst zu haben, wegen nicht „eindeutigen“ Daten. Gut, hier kann man als Ausrede sagen, es konnte keiner wissen, wie verdammt günstig Solar und Wind werden.

Naja, ich frage mich bei einer weltweit gleichmäßigen Verletzung des natürlichen Körpers, wer ist dann Kläger?

Gern, aber genauso finde ich sollte massiver CO²-Ausstoß im Prinzip als Verletzung des natürlichen Körpers akzeptiert werden.

Das wäre wohl eher der Faschismus, der vorhin angebracht wurde.
Sich in einer Gruppe bündeln und diese Gruppe dann als wertvoller betrachten wie Menschen außerhalb der Gruppe.

Rassismus ist eine Sonderform, bei der das große Problem ist, dass die Betroffenen ihre Ethnizität nicht ändern können. Daher ein extra schlimmer Faschismus.

Ich bin gegen solche Eingriffe in den Markt.
Was kommt als nächstes, eine O² Atemsteuer?
CO² mit Steuern zu bepreisen ist dämlich.

Eigentlich müsste mir Deutschland sonst auch Geld bezahlen, weil ich in meinem CO² Löscher das Gas verwahre. Früher waren Wald und Wiesen mal grün. Heute ist nur noch die Abwesenheit von CO² übrig.

Dass Vögel durch Windkraft geschreddert werden, interessiert plötzlich überhaupt nicht mehr.

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Welche Steuern findest du schlauer?

Gar keine Steuern, schon klar…

Korrekt, aber bei den Preisen pro Tonne werden das wahrscheinlich nur Bruchteile von Cents.

Tut es auch nicht, da es komplett erfundene Fakenews sind bzw.:

(Blöd, wenn man so tun will, als ob man sich für Vögel interessiert, aber selbst NABU, ein Verband zum Schutz von Vögeln einem komplett widerspricht.)

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Ich bin Freund der Mehrwertsteuer.
Sie ist fair. Je mehr und teurer ich konsumiere, desto mehr muss ich auch drauflegen.

Dann aber bitte auch nur einen Satz und nicht dieses 7/19er Chaos.

Auch könnte ich mir ein System vorstellen, in der man selbst bestimmen kann, welcher Prozentsatz der eigenen Steuern in welches Projekt fließen soll.

Ganz nach dem Motto:

Ich verdiene X€. Es gilt ein Steuersatz von 50%.

Wir haben Straßennetz, Bildung und Entwicklungshilfe zur Auswahl.

Also verteile ich 35, 60, 5, weil mir Bildung am wichtigsten ist und ich nicht dafür bin, dass zu viel Geld ins Ausland gespendet wird.

Ist nur ein wilder Gedanke für ein System :slight_smile:

Immerhin ein paar Sats. Die würde ich nehmen!

Ich habe davon wenig Ahnung. War nur ein Beispiel. Genausogut könnte man sich dann für ein Verbot von Hauskatzen oder Glasscheiben einsetzen. Eben alles, was nicht ein gefühlt zwanghafter Fokus auf CO² ist. Bring doch mal lieber Beispiele dafür, dass sich nicht überproportional mit CO² beschäftigt wird. Was ist mit Methan? Was ist mit den Bienen? Überfischung der Meere? Eben alles, außer dieses eine einzige Gas.

Das lässt sich doch super auf die CO2-Steuer übertragen:

Sie ist fair. Von je weiter weg ich mein Essen einfliegen lasse (und desto mehr CO2 damit ausgestoßen wird), desto mehr muss ich auch drauflegen.

Whataboutism hilft in jedem Fall nicht.

Niemand will ökologische Maßnahmen gegeneinander ausspielen. Überfischubg, Übersäuerung, Bienen,… alles wichtige Themen.

Aber CO2 bzw. die Besteuerung davon kann ziemlich einfach eine weitflächige Steuerungswirkung erzielen und den Markt den Rest regeln lassen. Und damit eben auch einen weitreichenden Einfluss aus das Klima bewirken.

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Nein. Das Essen, was von weiter her kommt, sollte aufgrund des längeren Transportweges teurer sein.

Eine fiktive Gassteuer brauchen wir da definitiv nicht.

Warum fiktiv? Würde eine Avocado, die per Solarboot nach Deutschland gebracht wurde anders besteuert werden als eine, die per Schweröltanker gebracht wird? Sicherlich nicht. Daher ist so eine Steuer willkürlich. Echte Werte zu errechnen würde mehr finanziellen Aufwand bedeuten, als die Steuer einbrächte.

Steuerung von was? Weniger CO² auszugstoßen, nur um den Willen des weniger CO²-Ausstoßens. Jeden Kuhfurz zu besteuern, halte ich nicht für sinnvoll. Moment. Es geht ja auch nur um den deutschen Kuhfurz. Der polnischen Kuh hinge kein Messgerät am Gesäß.

Und genau da liegt der Hund begraben.

Global verursachen wir etwa 2% des CO². Warum müssen wir uns kaputtsparen, wenn andere fleißig weiter pusten? Welchen Sinn hat das?

Klar, dagegen hätte ich nichts.

Ist das nicht eigentlich das Gleiche, nur bei der CO2 Steuer fließt ein, wie viel Schaden es am natürlichen Körper verursacht?

Und dann abgeben, wenn das CO2 frei wird? :face_with_hand_over_mouth:

Wird durch Erderwärmung frei und bleibt wesentlich kürzer in der Luft als CO2.

Die schaffen das schon, weil die für den Markt wichtig sind. Wildbienen allerdings nicht so, zumindest bis se weg sin.
Achja, das Bienensterben wurde stark von Ackergiften befeuert, weil diese jetzt reguliert sind hat es sich langsam wieder beruhigt.

Tatsächlich wären bei einem kompletten Absterben aller Korallenriffe (ab ca. 3°C) mehr Fischspezies betroffen. (über 50%)

Und wenn wir dann klimaneutralen Warentransport entwickelt haben soll dieser ohne Vorteile konkurrieren? Außerdem ist das viel mehr Bürokratie, eine CO2 Steuer muss nur beim Erzeuger oder bei Einfuhr anfallen.

Lass dir das doch auf der Zunge zergehen, du musst nur ein paar Ölkonzerne besteuern, weil sonst keiner fucking Erdöl anzapft und den gesamten Rest regelt der Markt.
Why so mad about it?

Alter deine Stammtischrhetorik lässt uns hier echt viel erklären, komm klar und benutz Chat-GPT 4-o wenn das eigene Vorwissen nicht ausreicht.
In kurz:
Es geht nicht um Biogase, da diese im Kreislauf sind.
Du furzt weil davor eine Pflanze gewachsen ist, solange es nicht von 500m unterm Erdboden kommt macht es kein Problem.

Wir könnten auch zukunftweisende Technologien entwickelt, das ist ja das tolle an Politik.
Wenn die Partei des Threads nicht so dreist reinlügen würde, dann könnten wir hier wie Menschen über Lösungen diskutieren und müssten nicht wie Affen die selben Geräusche so lange hin und her werfen, bis sich eine Dominanz etabliert hat.

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Ist das nicht eigentlich das Gleiche, nur bei der CO2 Steuer fließt ein, wie viel Schaden es am natürlichen Körper verursacht?
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Okay. Gehen wir davon aus, es gäbe die CO² Steuer.

Mit wieviel Steuern ist eine Nachhilfestunde Mathematik belegt?

Bei Umsatzsteuer einfach. Bei CO² Steuer…
Wie ist das jetzt fair und transparent?

Ich würde natürlich sofort wieder nachfüllen, wenn es freigesetzt würde. :smiley:

„Wir forschen ausschließlich an einem Mittel gegen die tödlichste aller Krankheiten, der Rest ist egal“

Not mad, es ist nur eben nicht fair noch transparent.

Also gibt es neutrales CO² und böses CO².
Das macht es natürlich hochgradig verständlicher.

Da könnte man jetzt eine gewisse Demokratiefreundlichkeit unterstellen :wink:
Leider geht Demokratie, unsere Form besonders, sehr häufig mit viel Gerede und Ineffizienz einher.

Weil es ein Gesetz ist. Bereits im Dezember 2019, bitte auch daran denken wer da an der Macht war, wurde beschlossen das Deutschland seine Treibhausemissionen um 55 % gegenüber 1990 senken muss. 2023 wurde das Ziel auf 65 % angehoben. Da man trotz Gesetz jedes Jahr das Ziel verfehlt hat.

Finde es lustig, dass die CDU, die das Klimaschutzgesetz mitbeschlossen haben, nun den jetzigen Regierenden an den Karren pissen, nur um wieder auf Stimmfang zu gehen, wenn es um das Thema Klima geht.

Am 09.04.2024 hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte geurteilt, dass Staaten gegen Menschrechte verstoßen, wenn sie zu wenig für den Klimaschutz tun.

Habe mich jedoch nicht eingelesen was der EGMR unter zu wenig versteht.

Thema Entwicklungshilfe: Gregor Gysi hat es auf einer Bundespressekonferenz gut auf den Punkt gebracht, warum diese wichtig ist. Ab Minute 2:40. Ist ein kurzes Video. Der Rest ist auch gut.

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Weißt du, was bis 2018 in Hessen auch ein Gesetz war?

Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden.

Nur weil es ein Gesetz ist, muss es nicht richtig oder gut sein. Gesetze kann man wieder ändern, wenn sie sich als Irrweg erweisen. Kernkraftausstieg wurde auch immer und immer wieder nach hinten verschoben, da eigentlich alle wussten, dass es Unsinn ist.

Ja, die mittlerweile sehr nach links gerückte CDU. Spielt aber keine Rolle. Wer unsinnige Gesetze auf den Weg bringen möchte oder in meinen Augen falsche Gesetze nicht abschaffen will (Demokratiefördergesetz lässt grüßen), der wird eben nicht gewählt. Leider bleibt da eben nicht viel übrig.

Die CDU sehe ich aktuell als Pseudoopposition. Sie haben sogar gegen sich selbst demonstriert bei den „Demos gegen Rechts“.

Europa hatte auch mal entschieden, dass krumme Gurken zu verkaufen gegen die Menschenrechte verstößt.

Wenn Deutschland in Not gerät, vermute ich, dass niemand helfen wird. Germany zero points. Die ganze Welt lacht doch aktuell über uns.

Dazu habe ich niemals gesagt, dass Entwicklungshilfe abgeschafft werden soll. Ich finde aber, dass diese deutlich reduziert werden muss.

Immerhin schuldet uns Peru einen Radweg, wenn es uns mal so richtig dreckig geht.

Oder die nigerianischen Abgeordneten kommen mit den von unserem Geld bezahlten SUVs vorbeigefahren.

Oder vielleicht schickt uns China die neu ausgebildeten Genderexperten?

das stand oder steht in mehreren Bundesländern in den Gesetzen und ist völlig irrelevant. Diese Gesetze entstanden vor 1949 vor einem völlig anderem Hintergrund.

Wer immer darauf rumhackt , hat eigentlich anderes im Sinne, denn bekannterweise sind diese Gesetze wirkungslos, denn sie werden durch das GG wirkungslos. Bundesrecht bricht Landesrecht.

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Wieso?

Wenn jemand Kaffeebohnen über den Ozean segelt, dann sollte das imho nicht teurer sein.

Aber die Mango, die hergeflogen wird, hier sollten die Umweltkosten durch eine CO2 Bepreisung sichtbar werden. Genauso wie für den Wein aus Neuseeland.

Ein treibhausgaslastiger Transportweg würde sich so direkt im Preis sichtbar machen und so greife ich dann vielleicht doch lieber zum Wein von der Mosel, weil dieser plötzlich günstiger ist als der ehemalige 4€ Wein aus Neuseeland, der jetzt 8€ kostet.

Doch, natürlich. Genau darum geht es.

Nein, die CO2 Besteuerung muss an der Quelle stattfinden. Die Preise pflanzen sich ja dann einfach fort.

Nein, nicht um des Willen willens.

Sondern, um keine höhere Absorption der Flanken des 15 Mikrometer-Bandes durch eine höhere Sättigung von CO2 zu schaffen. Und damit zu einem Anstieg der mittleren Durchschnittstemperatur mit all ihren Folgen zu fördern.

Du klingst so als hätte man sich willkürlich für CO2 emtschieden. Das fällt mir wirklich schwer nachzuvollziehen.

Muss ja nicht um jeden Kuhfurz gehen. Soll ja um CO2 und nicht Methan gehen gerade.

Also nicht ablenken. Wir bleiben beim Thema.

Klar, hier wird es wohl den ein oder anderen Kompromiss geben müssen, aber letztlich würden Produkte oder Dienstleistungen bei denen CO2 freigesetzt wird teurer. Der Markt suchst sich dann ganz schnell günstigere Alternativen. Und das ist dann eben der Apfel vom Land um die Ecke und eben nicht vom anderen Ende der Welt.

Deswegen können und müssen wir uns für eine globale Lösung starkmachen.

Wieso tust Du so als würde ich nur für Deutschland sprechen?

Das Klima betrifft alle und erfordert entsprechend eine globale Lösung. Wobei es eben Staaten gibt, die besonders viele Produkte Nachfragen und andere die besonders viel Produzieren.

Diese tragen damit eine besondere Verantwortung.

:+1:

Nein. Wir spielen eben nicht alles gegeneinander aus.

Aber ein wichtiger Punkt (neben vielen anderen) ist eben das Klima, weil es in ganz besonderer Art das Leben aller betrifft.

Wie viel hast Du zu Entwürfen gelesen?

Gerade klingt das einfach nach stur sein.

Fair und transparent. Genau dafür kann man eine Ausgestaltung eines solchen Gesetzes diskutieren.

Auch andere Steuern mögen aus Sicht mancher nicht fair und/oder transparent sein. Und diese existieren auch.

Naja, es macht eben ein Unterschied, ob ich CO2 welches zuvor natürlich gebunden wurde freisetze. Oder CO2, was (indirekt) gebunden 500m unter der Erde liegt zusätzlich in die Atmosphäre gebe.

Aber auch wenn ich mehr Bäume fälle und verbrenne, als in der gleichen Zeit nachwachsen, dann sorge ich für einen Anstieg der CO2 Konzentration.

Aber wie @Bontii schon schrieb, der Fokus muss erstmal nicht auf natürlichen Kreisläufen liegen (die teils auch aus dem Gleichgewicht geraten) - eine Besteuerung an der Quelle wäre schon mal ein spannender Schritt.

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Die Todesstrafe hat gegen die Verfassung gestoßen. Das Verfassungsgericht hat das Klimaschutzgesetz als richtig eingestuft. Und die ehemalige Gurkennorm wurde eingeführt, weil krumme Gurken gegen Menschenrechte verstoßen?

Ich habe deinen Punkt zur Entwicklungshilfe schon verstanden. Gysi hat hat ganz gut erklärt, warum da viel mehr getan werden muss. Du willst nicht, dass die alle hier herkommen und Kosten ohne Ende verursachen = Investiere in die Entwicklungshilfe, was deutlich günstiger ist.

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Vielleicht sagt einer zu den Klimagesetzen im Jahr 2110 auch mal:

Diese Gesetze entstanden vor 2025 vor einem völlig anderem Hintergrund.

Das ist mir bewusst. Es sollte nur ein Beispiel sein, dass sich Gesetze ändern lassen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Weil die Transportkosten auch jemand bezahlen muss. Kaufe ich eine Kartoffel hier lokal direkt vom Feld, sollte diese günstiger sein, als die mexikanische.

Was mir noch nicht beantwortet wurde:
Wie soll so eine Steuer berechnet werden?

Doch, natürlich. Genau darum geht es.
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Wieviele drölftausend Beamtenstellen brauchen wir dann, um das zu berechnen und zu kontrollieren? Die müssen ja bei jedem Bleistift den Weg kontrollieren…

Die Fabrik in China wird dir was husten. Und wer kontrolliert das? Auch weiß der Fabrikbetreiber nicht immer, welchen Transportweg der Exporteur nimmt. Solarboot oder Flugzeug?

Ich sehe es nur nicht so kritisch, weil es eine natürliche, unaufhaltbare Änderung sein könnte. Natürlich kann ich während einer Überschwemmung bei 1m Wasserstand mit dem Einer schöpften. Vielleicht schaffe ich es auch, den Wasserstand im Haus kurzfristig um 3cm zu senken. Aber es würde am Ende keinen Unterschied machen. Warum sich also abrackern?

Von mir aus. Aber wir dürfen nicht mit unserer Wirtschaft im Kamikazemodus voranschreiten. Darum geht es mir.

Hattest du nicht „Whataboutism“ gerügt?

Aliens haben das CO² nicht da unten eingelagert. Es ist alles „natürliches“ Gas. Ich weiß aber, worauf du hinaus möchtest. :slight_smile:

Oder ich schaffe einfach keine gigantischen Pull-Faktoren. Die Wahrheit liegt dazwischen.
Entwicklungshilfe als Bestechungsgeld ist aber auch echt traurig.

Weil wir eben nicht mit einer natürlichen und nicht vermeidbaren Sache zu tun haben…

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Legitimer Punkt. Und ich bin da bei Dir.

Aber wenn Dir ein Raucher sagt, dass Du mit dem Rauchen aufhören sollst, dann ist das vielleicht auch etwas weniger glaubwürdig.

Eine gewisse Rollenfunktion hat man wohl auch.

Aber ich bin bei Dir. Maßnahmen müssen immer unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Interessen abgewogen werden.

Dafür muss einem die Bedeutung einer stabilen Wirtschaft klar sein, aber eben auch, dass wir Einfluss auf das Klima haben und klimatische Veränderungen sehr wahrscheinlich häufiger mit extremen Wetterphänomen und all ihren Folgen einhergehen.

Ja, aber das hattest Du ja aufgemacht. Ich habe das ja nicht von mir aus angesprochenen. Was ich damit nur sagen will: Ich möchte hier über die mögliche Ausgestaltung einer solchen Steuerreden und nicht über Methanfürze oder die Sinnhaftigkeit anderer Steuern. :slight_smile:

Aber ja, touché. Ich habe mich verleiten lassen.

Jep, sorry. Habe mich ungenau ausgedrückt. Aber danke, dass Du inhaltlich mitgenommen hast worauf ich hinaus wollte. :slight_smile:

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Tatsächlich kann es sogar glaubwürdiger sein.
Diese Person hat schließlich genau das selbe Problem wie ich. Ganz nach dem Motto „übergewichtige Ernährungsberater“.

Finde ich jedenfalls besser, als wenn mir jemand von außen irgendwelche im Studium gelernten Floskeln vorlegt, warum Rauchen doof ist.

Aber das ist nicht gut vergleichbar mit CO².

Und genau da sehe ich aktuell das Problem. Es wird mit Vorschlaghammer und Brecheisen vorgegangen. Gigantische Kosten für den Bürger und mikroskopischer Effekt auf die Umwelt.

Meine Befürchtung ist, dass die Bevölkerung sich durch diese Maßnahmen einfach nur weniger leisten kann, der tatsächliche Beitrag zum Klimaschutz aber gering ausfällt.

Kostet die Birne hier aus Deutschland 2€ und aus Äthiopien 1,50€, ist das Klima nicht gerettet, wenn beide 2€ kosten. Dann wird eben keine Birne mehr gekauft, weil das Geld zu knapp ist.

Auch stellen wir eine gigantische Menge an Produkten gar nicht selbst her. Jeder PC würde extrem im Preis steigen.

Man kann nicht einfach wild Steuern verhängen und dann erwarten, dass alles besser wird :sweat_smile:

Zumal: Was macht der Staat wieder mit dem Geld? Was ist, wenn davon Kriegsgerät gekauft wird?

Ich bin für Eigenverantwortung. Der Bürger kann sich selbst entscheiden, ob er die Umweltvernichtungsbirne oder die Regionale kauft.

Und jetzt der Punkt. Warum nicht Steuern und Abgaben auf die lokale Birne senken, so dass diese günstiger wird, als die aus dem Ausland?

Belohnen statt bestrafen. Weniger Steuern, weniger Gesetze, mehr Markt.

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im Gegenteil, wenn er es gut begründen und unterlegen kann.

Ich selbst habe über viele Jahre mit den verschiedensten Methoden versucht, mir das Rauchen abzugewöhnen, war ein starker Raucher

Ein intensives Gespräch mit meinem Arzt, der selbst starker Raucher war, zudem zu korpulent, schaffte es ,dass ich von jetzt auf Gleich aufhörte, schon am nächsten Tag war da nichts mehr. Das ohne Hilfsmittel wie Pflaster, Kaufgummi etc.

Es war der gleiche Arzt, der es über Jahre nicht geschafft hatte, aber dann das richtige Argument fand.

Das gilt auch für viele andere Bereiche