Du verstehst das ganz richtig. Und auch wenn mir klar war, dass der USB 3.0 Anschluß vom Pi5 langsam ist, hat mich dieser Riesenunterschied (3 Tage statt über 3 Monate) doch gewaltig überrascht.
Ich würde für derart Projekte irgendwie keinen Pi mehr nehmen. Gerade so x86 Mini Pcs kosten nur etwas mehr mit deutlich mehr Leistung bei ähnlichem Stromverbrauch.
Ich meine der Pi 5 hat auch nur eine Pcie 2.0 Anbindung mit einer Lane. Mini Pcs kommen halt oft gleich mit Pcie 3 oder 4 und mehreren Lanes, die Anbindung ist einfach ein vielfaches schneller, gerade in Verbindung mit einer Nvme. Wenn dann noch richtig konfiguriert mit C States etc. bekommt man gleiche Verbrauchswerte wie beim Pi5 hin, machmal sogar niedriger. Pi 5 ist doch nur noch interessant, wenn man was mit den Gpio Pins machen will finde ich.
Wow, bei mir ist es das genaue Gegenteil: Raspi 5 zusammengebaut, UmbrelOS auf eine NVMe SSD geflashed und innerhalb von 24h war die gesamte Blockchain gesynced :D 4 Stunden später war dann auch Electrumrust fertig.
Ich denke mal der schnelle Sync kommt wirklich durch die NVMe SSD. Meines Erachtens ist der Aufpreis ~50-80€ für einen Raspi mit M.2 Anschluss und einer NVMe SSD demnach wert. Zusätzlich hat mein Raspi auch 16gb RAM von denen ich 12000MiB an die Bitcoin Node app gegeben hab. In den Einstellungen steht, dass das den Sync beschleunigt. Als das fertig war hab ich wieder auf 2000 MiB reduziert.
Kann ich bestätigen. Nach knapp 48h gesamte Blockchain synchronisiert. Nach 4 Tagen ca. 100 Connections bei rund 3 GB RAM in Benutzung.
Node Setup: Raspi 5, 8 GB, 2 TB NVMe SSD.
Interessant ![]()
Habt ihr die NVMe mit einem Adapter per USB angesteckt?
Also ich hab einen USB Adapter benutzt um die SSD am PC mit dem Umbrelbetriebssystem zu flashen.
Ich habe mir einen Raspi mit eingebautem M2 Anschluss gekauft. Also ist die NVMe direkt mit dem Mainboard vom Raspi verbunden ohne Adapter. Ein solcher Adapter stellt einen großen Bottleneck dar.
Ich hab es genauso gemacht ![]()
Okay, dann fasse ich mal die neuen Erkentnisse zusammen:
Wenn man eine Full-Node bauen möchte, die nicht viele Monate zum synchronisieren braucht, sollte man wohl inzwischen nicht meht auf den USB-Anschluss setzen.
Eine NVMe über PCIe ist für einen schnellen Sync wohl nötig, gerade wenn man etwas in die Zukunft denkt.
Außerdem sollte der Pi mindestens 8GB, besser 16GB RAM haben. Ich hatte auch schon andere Themen verfolgt, bei denen der Sync mit 4GB-RAM-Pi ganz abgebrochen wurde.
Leider ist auf der Anleitung noch ein 4GB Pi mit normaler SSD empfohlen. ( Lightning / Full Node – DIY Anleitung | Blocktrainer - Bitcoin Bildung & News )
Ich verlinke jetzt mal ganz dreist @renna vielleicht könnte das “Team”, dass die Anleitungen schreibt, das Thema mal überdenken. Ich befürchte, dass die, die einen 4GB Pi mit “USB-Festplatte” kaufen, uU. sehr enttäuscht sind ![]()
Hier noch ähnliche Beiträge der letzten Zeit:
Genau diese Erfahrung hab ich auch gemacht, ich habe sogar 14 nvme Platinen ausprobiert bis ich die Eine gefunden habe die sich mit am Strom vom pi5 setzt und somit keine ssd Ausfälle entstehen wegen zu wenig Strom
ich kann aber auch sagen das die Marke der ssd auch eine Rolle spielt, die erste ssd war eine Samsung evo und hat knapp 26 Stunden gebraucht und die kingston hat wiederum 36 Stunden benötigt.
Bin ich absolut bei dir, meine zweite node ist ein lenovo geworden und hab nur ein Bruchteil der Zeit gebraucht zum einrichten. Die von dir genannten Punkte fühle ich sehr! Auch wenn der pi5 weniger Strom verbraucht.
Bei mir gab es immer Probleme, wenn ich die ssd direkt über usb am raspi angeschlossen hatte. Mit einer extra Stromversorgung für die ssd funktionierte es. Am besten funktioniert es jetzt mit einem mATX Pc unter Linux. Ich kenne mich mit Linux überhaupt nicht aus, ist aber alles so gemacht, dass man auch als DAU das hinbekommt.
Jo die Freiheitsgrade werden mit einem kleinen x86 Rechner viel höher. Würde die Node auch in Proxmox als Vm bzw. als Container laufen lassen. Damit binde ich dann nicht die ganze Hardware an eine Anwendung, sondern kann mehrere gleichzeitig laufen lassen.
Gerade mit einem Intel n100 und ähnlichen cpus kommt man gerne auch mal auf 6-8 Watt, bei deutlich mehr Leistung. Pi ist nur marginal im Vorteil was den Stromverbrauch angeht, finde ich.
wie recht du hast, ich hab das jetzt allerdings nicht so gemacht wie du, ich nutze den Pi5 jetzt für die Gammas da ich noch zwei Freunde hab die ihre von ihrem Zuhause aus auf meinem Pi hab und den lenovo nutze ich für meine größeren miner und hab jetzt alle fein säuberlich nach stärke sortiert mit jeweiligen eigenen Pool. So gehe ich dem aus dem Weg das die verschiedenen hash Klassen sich gegenseitig negativ beeinflussen.
Bitte was? ![]()
Je mehr ich hier lese, desto überaschender finde ich es, dass es so viele Nodes gibt, wie es gibt.
Meinst du ein SSD Gehäuse das ganz normal über USB angesteckt wird und zusätzlich noch einen Stromanschluss hat?
Nein, 13 von den Platinen bezogen ihren Strom über diese Verbindungsbrücke, dieses leicht breite Kabel , das hat aber nicht ausgereicht, die 14. wurde über dieses Kabel und dem Ioden angesteckt und somit bessere Strom Versorgung.
Ja naja, ich muss zugeben das ich vorher kein Plan hatte und es auch nicht besser wusste, ich musste mir alles selbst zusammen lesen und auch ausprobieren. Das es so verrückt aussieht liegt einfach nur daran, ich hab mich geweigert fertige nodes zu kaufen, ich wollte einfach verstehen was ich da mache. ![]()
Ja, genau.
Auf meinem Umbrel auf Basis eines x86 Thinclients läuft Bitcoin Knots, Lightning Node, Public Pool, Tor Proxy und Alby Hub. Und ich komme ganz bequem mit 8 GB RAM aus. Es sind knapp über 50% belegt.
Ich habe ne TrueNas–NAS hier. Jemand Erfahrungnen darauf ne Node zu installieren mit der App? Finde keine Anleitungen/Hinweise. Vlt hats ja bereits einer erfolgreich laufen.

