Ich bin ja schon lange zufriedener Kunde von Bitrefill mit der physischen, echten Bitrefill-Visa-Karte. Einfacher kann man bei hohen Kursen kaum „Auscashen“ - Simpler kann man Bitcoin nicht als Zahlungsmittel verwenden und ihn zirkulieren lassen, was ja genau der Usecase von Satoshi Nakamoto sein dürfte.
Jetzt wird die Bitrefill-Visa noch besser - DAS hat man mir heute mitgeteilt:
Einheitliches Guthaben Ihre virtuellen und physischen Bitrefill-Karten verwenden nun ein einheitliches Euro-Guthaben. Die Gelder werden nicht mehr getrennt verwaltet und können sofort auf beiden Karten verwendet werden.
Karten-Cashback Wenn Sie Kryptowährung auf Ihre Bitrefill-Karte einzahlen, erhalten Sie 1 % (ein Prozent) Cashback. Außerdem erhalten Sie zusätzlich 1 % (ein Prozent) Cashback auf Einkäufe, die Sie mit Ihrer Bitrefill-Karte tätigen. (ATM-Abhebungen und SEPA-Überweisungen sind nicht enthalten.)
Cashback kann in Bitrefill-Store-Guthaben umgewandelt werden. Dieses Guthaben kann zum Kauf von Produkten verwendet werden, die bei Bitrefill erhältlich sind, darunter Geschenkkarten, eSIMs und Handyaufladungen.
Kostenlose eSIM Wenn Sie innerhalb eines Kalendermonats 500 EUR oder mehr einzahlen, erhalten Sie eine kostenlose eSIM mit bis zu 20 GB Datenvolumen. Sie können jedes verfügbare Land oder jede verfügbare Region auswählen. Die Global eSIM ist davon ausgeschlossen.
Ich schätze besonders die Zusammenlegung der Guthaben, denn die virtuelle Karte nutze ich nicht mehr, da Handy-Zahlung mir zu unbequem ist und ich lieber eine „richtige“ Karte in der Tasche habe.
Nein, genau das dürfte wohl nicht der Usecase sein!
Der Usecase war/ist: „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System,“ (ohne dritte Instanz (Zahlungsdienstleister, Kontrolle/Zensurmöglichkeit von Außen)
Aber ansonsten schon ne gute Sache, wenn da nicht das KYC wäre
Ist es doch: Von meinem Peer zu dem von Bitrefill. Geht sogar wahlweise onchain oder blitzschnell via Lightning. Dass wir derzeit als Hilfskrücke in die Fiat-Welt noch Zahlungsdienstleister brauchen, ist ja überall so, wo keine BTC akzeptiert werden.
Besser, ich verwende Bitcoin mit Brückendiensten als Geld, als gar nicht! Ich sehe beim Einsatz der Karte einen astreinen Zahlvorgang mit Bitcoin. Peer-to-Peer!
Mich stört an der Sache nur, dass ich bei Bitrefill zuerst auf ein Guthabenkonto einzahlen muss. Das war die to peer Transaktion. Dann hab ich aber noch keine Gegenleistung
Aber ok, schon sehr kleinlich gedacht!
Das Gleiche, was die Kunden meiner lokalen Sparkasse mit ihren Schließfachschätzen machen :-) abhaken! Bisher hat aber immer alles problemlos geklappt.
Ich hab ja oben den Thread von @Xander verlinkt, der mich zu dieser (wie üblich provokant formulierten) These gebracht hat. Wenn nur noch gehodlt wird, dann würde die Weissagung von Nakamoto („…in 20 Jahren keine Transaktionen mehr…“) vermutlich Realität. Klar, dass natürlich alle, die nur hodln und zu geizig sind, mit ihren Sats zu zahlen, sich davon angepisst fühlen und ihr Handeln verteidigen. Ändert aber nichts am Sachverhalt.
Das kann man tatsächlich schlecht finden, hat aber den Vorteil, dass man bei hohen Kursen einzahlen kann und dann lange mit diesem „Kursgewinn“ bezahlen kann. Für den anderen Fall, dass ich eine „instant“-Bitcoin-Transaktion beim Zahlen mit Fiat möchte, habe ich ja noch die Bitpanda-VISA, die da in Echtzeit tauscht.
Diese Aussage teile ich eben nicht. Ich werde relativ sicher im Alter Bitcoin ausgeben MÜSSEN, weil die sonstige Altersvorsorge in den Eimer gehen wird. Das wird vielen Leuten so gehen.
Was ich nicht glaube, dass Firefish & Co dafür die Lösung sind… sie werden das nur wenig abmildern. Ich würde nie einen Großteil des Vermögens in einen Firefish Kredit packen.
Ich sehe das Problem mit dem Hodln nicht so problematisch. Ich hodl auch, gebe aber auch Satoshis aus. Kaufe wieder nach. So „produziere“ ich (denke ich) genügend Transaktionen
Es wird immer jemand geben der Bereit ist seine Bitcoin durch eine Transaktion herzugeben. egal zu welchem Preis. Es gibt immer jemand. Je höher der Preis, desto eher gibt es auch leute die beginnen davon einen Nutzen daraus zu ziehen. meine Meinung
Ja. Einfach auf einer Adresse x Satoshis halten und danach ausgeben. Aktuell musst du hier garnichts angeben. Und Bitcoin ist PERFEKT um zu zeigen, dass du nicht mehr innerhalb der 1-Jahresfrist agiert hast.
Das ist richtig, es ist aber nicht der Punkt. Der alles entscheidende Punkt ist:
Gibt es genug davon, damit sich die Miner in einigen Halvings komplett aus den Transaktionsgebühren finanzieren können. Falls nicht, ist das Konzept gescheitert, da das Netzwerk zu wenig Teilnehmer aufweist, um noch sicher zu sein.
Ist mir noch ganz neu, ich halte Bitcoin nur wie Gold als Wertspeicher. Bei der ganzen Sache muss man aber wohl aufpassen, daß man ausschließlich Sats dafür verwendet, die man schon länger als ein Jahr im Besitz hat.
Dem trage ich Rechnung, in dem ich jedes Jahr ein neues Wallet-Konto auf meiner Bitbox anlege. Derzeit zahle ich nur mit Sats aus dem Jahr 2023, die somit steuerfrei sind und bei Kursen zwischen 25 und 40k€ eingekauft wurden. Ich mache also auch bei den derzeitigen Kursen einen Gewinn, der mir ausreicht.
Beispiel: Ich habe die Bitrefill-Karte bei 65k€ kürzlich geladen. Die Sats dürften einen durchschnittlichen Einkaufspreis von 35k€ haben. Wenn ich damit also für 65 Euro bei Aldi einkaufe, so kostet mich das nur 35 Euro. So kann man der Inflation auch im Hier und Jetzt ein Schnäppchen schlagen und muss nicht warten, bis der Bitcoin-Standard kommt. Ich hatte hier auch schon darüber berichtet und beschrieben, wie man schon heute Nutzen aus Bitcoin im Alltag ziehen kann.
Wird natürlich bei Abwärts-Phasen schwierig, ich hab 2025 für durchschnittlich 75k€ eingekauft, da macht es nur Sinn, mit Bitcoin zu bezahlen, wenn der Kurs bei Steuerfreiheit deutlich darüber liegt.
Grundsätzlich dokumentiere ich meine Finanzen - auch Bitcoin - wie hier und hier beschrieben. Wenn das auch nur für mich und eventuelle Herkunftsnachweise ist, nicht für die Steuer.
Grundsätzlich ist es stossend Hodlr als eine Art Übel hinzustellen. Es gibt verschiedene Stadien der BTC/SAT Akkumulation. Viele setzen sich ein Ziel, da ist doch der grossmütterliche Sparmaus-Modus ganz in Ordnung. Schliesslich wird das unendliche Verschulden mit etlich unterlegten Wirtschafts Tehorien unterlegt.
Was die Transaktion Lücke und die Sicherheit betrifft. Wenn die aktuelle Miner Situation die ihre Bitcoin hervorgehoben wird, so ist dieses ein Resultat des harten Kampfes um den nächsten Blockreward. Gehe davon aus dass hier noch mehr kapitulieren werden. Kann mir gut vorstellen das dass unrentable Mining an Dezentralität gewinnen wird. Sprich man stellt etwas Privat Power und Mining dem Netzwerk zur Verfügung. Zugegeben sehr edel, es könnte aber gut in solch eine Richtung gehen.