Das stimmt so nicht, die Komission und der Rat werden nicht direkt gewählt, haben aber sehr viel zu sagen. Das Parlament hat gar nur ein Vetorecht, also der direkt gewählte Teil.
Aber mit Vetorecht passt Komission/Rat ihre Interessen nur so lange an bis die Parlamentarier nachgeben und das ist halt kein wirklich demokratisches System.
Freiheit ist schon sprachlich das Gegenteil von Unfreiheit/Abhängigkeit.
Das hat nichts mit Gleichheit/Ähnlichkeit usw. zu tun sondern ob man abhängig, fremdbestimmt usw. ist oder nicht.
Je mehr man in der Lage ist sein Leben selbstbestimmt zu leben, desto freier ist man. Dazu gehört vor allem ob man in der Lage ist über seine Lebenszeit selbstbestimmt zu bestimmen oder eben nicht. Denn Lebenszeit ist begrenzt und man kann sie für kein Geld der Welt zurückkaufen.
Und deswegen ist jeder lohnabhängig Beschäftigte auch unfrei. Denn er arbeitet nicht selbstbestimmt sondern fremdbestimmt und für das Leben anderer.
So ein Blödsinn!Ich habe in 43 Jahren immer selbst bestimmt, wo ich arbeite, hab mehrmals die Branche und den Arbeitgeber gewechselt. Und wer keinen Bock auf Arbeiten hat, der nimmt halt „Bürgergeld“. Jedes Lebewesen muss sich durch Aktivität („Arbeit“) einen Teil der Ressourcen sichern. Hast du schon mal beobachtet, wie sehr ein Rotkehlchen-Paar ackert, um seinen Nachwuchs groß zu bekommen?
Das Problem sind eher „Sozialisten“, die sich für gleicher als andere halten und lieber andere für sich schuften lassen. Das hat schon Orwell in seiner „Animal Farm“ sehr schön beschrieben…
Das was du da machst nennt sich naturalistischer Fehlschluß. Du schließt aus einer Beobachtung in der Natur auf eine Gesetzmäßigkeit innerhalb einer Gesellschaft. Ja, Menschen müssen arbeiten um zu leben. Aber wie die Arbeit organisiert ist ist eine völlig andere Frage.
Wo ist das denn in der Natur vorgegeben, dass man 8 Stunden oder 10 Stunden pro Tag arbeiten muss? Dass man in der Nacht arbeiten muss, am Wochenende…dass man lohnabhängig, also für andere arbeiten muss?
Die Abhängigkeit von der Natur selbst ist vorgegeben. Und weil der Mensch abhängig von der Natur ist, also grundsätzlich schon unfrei ist, wird er umso mehr unfreier von anderen Menschen denen diese Natur gehört.
Weil Roman hin und wieder so gerne die Germanen ins Spiel bringt. Die Germanen waren hocheffizient, aber die hatten eben keine Überflußwirtschaft, sondern eine Bedarfswirtschaft. Die Germanen waren „sozialistisch“. Die lebten im „sozialen Wohnungsbau“, damals genannt Langhäuser, und bewirtschafteten ihr Land gemeinsam. Warum? Weil Germanen eben die Freiheit schätzten.
Und die kapitalistischen Römer haben sie damals zum Teufel gejagt. Wo sie hingehören, die Sklaventreiber. ;)