Nur fürs Protokoll - ist das eigentlich Usus unter Sozialisten?
Ich mein, die Gewaltenteilung - gern auch in Kombination mit echter Volksabstimmung - ist doch eigentlich eine der größten Errungeschaften in modernen Demokratien, oder sehe ich das falsch?
Der Glaube, eine konzentrierte Macht sei ok, solange sie in nur in der Hand der „Richtigen“ liegt, ist vollkommen naiv. Macht korrumpiert immer, das hat die Geschichte tausendfach bewiesen und lässt sich auch in psychologischen Versuchen ganz klar nachweisen. Der Mensch ist anscheinend einfach so und lässt sich auch vom Sozialismus nicht verändern - warum den gleichen Fehler immer wieder machen?
Und „jederzeit abwählbar“ zeugt auch nur von ideologischer Blauäugigkeit. Gesellschaften sind stets im Wandel und wer garantiert denn, dass in Konfliktsituationen oder besonderen „C“ Vorkommnissen nicht diese Abwählbarkeit aufgeweicht wird, um „bessere“ Handlungsmöglichkeiten zu erlangen? Es ist einfach töricht, davon auszugehen, dass so eine einmal installierte Übermacht dauerhaft zu kontrollieren sei und stehts nur zum Wohle der Allgemeinheit handelt.
Und Deine vielen Posts der Vergangenheit, in denen Du sehr deutlich darlegst wie hart doch jedes Vergehen bestraft werden müsse, zeigt ganz klar - in einer Gesellschaftsform nach deiner Vorstellung möchte ich nicht leben.
Und auch hier zeigt sich - sorry - die Naivität.
Was nützt dir das Zerstören deiner eigenen Kampfroboter, wenn der Rest der Welt diese trotzdem baut?
Überhaupt und insgesamt fehlt mir bei allen hier beteiligten, mit allumfassendem Wissen bedachten Sozialisten
die Weitsicht, das Verständnis und das Konzept für die nicht allzuferne Zukunft. Man liest immer und immer die gleiche Leier von vergemeinschafteten Produktionsmitteln und Betrieben unter Arbeitermitbestimmung. Dass es aber bald gar keine Arbeiter in Betrieben mehr braucht und dass auch Produktionsmittel bald vollkommen neu definiert werden, hat irgendwie keiner auf dem Schirm. Demnächst (n plus x Jahre) braucht es einfach nur noch eine pfiffige Idee und mit ein paar Robotern lässt sich ein komplettes Unternehmen realisieren.
Wo ist da der Ansatz für Kollektivismus?
Wie wollt ihr so ein Ein-Mann-Unternehmen vergesellschaften?
Wo sind Eure Konzepte, die Gewinne der BEREITS JETZT entstehenden Gewinner dieser Revolution irgendwie gerecht zu verteilen? Die Gewinner von morgen existieren bereits und sie fragen euch nicht, was sie bauen dürfen. In China entstehen gerade Roboterarmeen, die demnächst auf Haushalte und Öffentlichkeit losgelassen werden. In Amerika wird dieses oder nächstes Jahr definiert werden, dass AGI erreicht ist. In Europa gucken wir nur zu und in D deindustrialisieren wir.
Was ist Euer Plan dafür?
Eigentum verbieten und eine LPG gründen?
Schonmal vorgestellt, wie viele andere hier vielleicht lachen?
Diese Frage stelle ich mir bei euch schon lange. Der Doktor muss einfach nur Langeweile haben und bei Dir, keine Ahnung. Du scheinst ja nicht ganz doof zu sein, erreichst doch aber hier absolut gar nix.
Und man hat fast das Gefühl, dass Euch hier abwechselnd ein paar Leute bei der Stange halten, damit ihr euch hier abarbeitet. Hier scheint das Engagement ja schadlos zu verpuffen und hat kaum Einfluss auf Unbedarfte. Bisschen so wie wenn man Scammer möglichst lange am Telefon hält, damit sie wenigstens in der Zeit niemanden abziehen können…