Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Wie meinst du das?
Die Kompetenzen werden in der Verfassung festgeschrieben und dann durch Wahl an die Personen vergeben.

Das Video zeigt gut warum Demokratie meistens besser für die Menschen ist als Diktatur und das es wichtig ist Macht richtig zu verteilen

Die meisten Linken begründen das sie nicht an die Front gehen wollen damit, das sie nicht für Kapital Interessen sterben wollen, manche merken sogar explizit an das sie kein Problem damit hätten in die Armee eines Sozialistischen Staates einzutreten.

Alle Staatsbürger können sich auf eine Liste eintragen und aus dieser Liste wird dann zufällig gezogen um die Räte für verschiedene Sender mit diesen Leuten zu besetzen.
Damit sind die Sender unabhängig von Kapital, Staat und sonstiges Kräften.

Der Chat kann natürlich seine Meinung sagen, aber treffen sollte man Entscheidungen über verifizierbare Wahlen und Abstimmungen.

Das hängt davon ab wen man fragt, viele haben sich nie viele Gedanken über das Politische System ansich gemacht.

Mit der folgenden Kompetenz Verteilung hätten wir mehr Demokratie und Gewaltenteilung als jetzt:

Legislative: Räte

Exekutive: Exekutiv Teil der Räte, welcher vom Legislativ Teil gewählt wird.

Judikative: Gewöhnliche Gerichte werden vom zuständigem Rat gewählt/abgewählt, die höchsten Gerichte wie das Verfassungs Gericht und die Berufungs Gerichte werden von Geschworenen (ZFB) gewählt und/oder direkt von ihnen gestellt.

Medien: Viele von einander unabhängige Instanzen/Sender von dennen die meisten von Gremien aus ZVB geleitet werden und ein paar von Räten gewählt/abgewählt werden.

  • Das Wahlsystem wird in der Verfassung festgeschrieben und ist nur mit 2/3 oder 3/4 bei einer Volksabstimmung änderbar.
  • Im Zweifelsfall wird über Verfassung Fragen von einem Verfassung Gericht entschieden was aus ZFB Bürgern und Richtern die von ZFB gewählt wurden besteht.

Ich habe nicht geschrieben „jedes Vergehen muss hart bestraft werden“ sondern das Gewaltverbrechen und Verbrechen die diese begünstigen hart bestraft werden müssen.
Möchtest du in einer Gesselschaft leben in der man Kindersch*nder, Straßenschläger und Vergewaltiger zu Bewährungstrafen verurteilt?

Sabotage Aktionen sollten wenn diese nötig sind International organsiert sein.
Für Internationale Probleme, braucht man Internationale Lösungen.

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Ist einer der wichtigsten Gründe warum wir Kollektivierung eher früher als später brauchen.

Wer besitzt die Roboter?
Wer besitzt das Land auf dem sie agieren?
Wer besitzt die Ressourcen die sie verarbeiten?

Kollektivieren und die Betriebe dann so ausrichten das sie der Gemeinschaft dienen.

Ja, aber genau deshalb brauchen wir ja Sozialismus.

Erst mal Menschen auflären und sich organsieren.

Am Ende wird ja in deinem System einem Mensch die Aufgabe gegeben zu entscheiden.

Das würde ich lediglich gern erweitern darum, dass wir die Möglichkeit haben die Massen auch direkt die Entscheidungen treffen zu lassen ohne Mittelsmann.

Dann wäre es am demokratischsten mMn.

Seit der Wende hatte ich keine Probleme mehr Bananen, Melonen,.. zu kaufen. Vorher war das Glückssache. Sind das für dich vollen Regale?

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Ich hab eher das Gefühl, dass sich hier ein paar freie Marktradikale als absolute Genies outen und damit Vorbildfunktion haben.

Ich meine, dass der Adel sozialistisch gewesen sei und ähnliche geniale Einfälle die hier völlig unironisch vorgetragen werden sind abschreckende Beispiele für jeden mit ein wenig Gripps im Hirn. ;)

Weisst du eigentlich wen man gar nicht abwählen kann, selbst in der Theorie nicht, wer die Spielregeln für alle macht, wer die Macht und Gewalt über dich hat?

Z.B. ein Konzern der die Natur aufkauft.

Warum kann er das? Weil es zu viele von euch gibt die das vollkommen in Ordnung finden.

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Als ich angefangen habe den gängigen Österreichische Schule Mist zu hinterfragen und offen zu kritisieren war ich hier noch mehr oder weniger alleine damit gegen alle anderen. Inzwischen ist das nicht mehr so.

Das Ziel ist nicht Leute wie dich zu bekehren, sondern all jenen die selbst denken können aufzuzeigen das die Argumente der LARPertariens und der rechten Strömung in der Bitcoin Community absolut keine Substanz haben und sie gegen ihre eigenen Interessen argumentieren. Da sind Leute wie du sehr hilfreich.

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Fundamentale Entscheidungen wie Verfassungs Änderungen oder Bündniss Eintritte/Ausstritte, sollte man immer zur Volkabstimmung geben.

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Ich (und ich glaube auch die meisten Linken hier) fordern ja auch keine totale Planwirtschaft, sondern eher einen Interessens Ausgleich Richtung Markt Sozialismus.
Das was an nächsten daran ran kommt war das Wirtschaftssystem von Yugoslavien, und da waren die Regale die meiste zeit gut gefüllt

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Was auch immer die krassen Unterschiede in der heutigen Wirtschaft etwas ausgleicht…

Hier mitten in der Altright Pipeline muss man sich ja schon fürchten, überhaupt das Wort “ausgleicht” zu schreiben und nicht direkt den Kommunistenshitstorm zu bekommen…

Ist ja kein Wunder, es wurden auch schon Leute auf Bitcoinertreffen gemobbt, weil sie ähnliche Ideen auch nur angesprochen haben oder über Politik geredet haben und dabei nicht nur über die linksextreme Merkel hergezogen sind.

Also ich hatte es auch nie groß mit dem Sozialismus, aber wie man hier in eine Ecke gestellt wird und als Sozialist beschimpft wird, nur wenn man gewisse Teile des Systems in Frage stellt ist schon krass.

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1948 wurde die “Soziale Marktwirtschaft” eingeführt. Die damalige Struktur und Idee war sehr gut. Relativ unbürokratisch und freiheitlich. Die Bedürftigen (also die, die nicht selbst in der Lage waren sich selbst zu versorgen - und nicht die, die einfach nicht wollten!) wurden aufgefangen und versorgt. Alles super. Relativ wertstabiles Geld, welches man auch sparen konnte. Was will man mehr? Das war doch die perfekte Lösung für alle, welche leider in das absurde Gebilde von Heute geführt wurde und rein gar nichts mit der ursprünglichen “Sozialen Marktwirtschaft” zu tun hat.

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Stimme ich dir voll zu, als Eingewanderter hast du dich wirklich gut über die deutsche Geschichte informiert. Respekt!

Das Gebilde was so absurd ist, wäre dann die Unterstützung von vielen die nicht arbeitswillig sind heutzutage oder solche einzelnen Bezuschussungen von z.B. ukrainischen Flüchtlingen?

Was hat sich da so extrem verändert? Weiß ich jetzt z.B. auch nicht.

Würde meinen durch Inflation ist es schwerer von Bedürftigenhilfe zu leben als früher. :thinking:

Was sich änderte, ist eine gute Frage. Zum Beispiel.

Es gab keine offenen Grenzen.

Der Staatsapparat hatte im Verhältnis zur freien Wirtschaft deutlich weniger Angestellte.

Allgemein war der Staatsapparat deutlich schlanker und effizienter.

Die Gesetze und Steuern waren einfacher. Dadurch war alles weniger bürokratisch und viel effizienter und die Leute hatten mehr Ressourcen sich um das Wesentliche zu kümmern.

Die Staatsausgaben waren durchdachter und pragmatischer. Es wurde geschaut was wirklich wichtig ist. Kein Gaga, keine Ngo, keine künstlich erschaffenen Probleme.

Versorgt wurden nur die Leute, die wirklich bedürftig waren und nicht arbeiten konnten. Jeder andere hatte und hätte zu arbeiten um sich selbst zu versorgen. Ganz stumpf und einfach.

Das führt zu weniger Belastung und gleichzeitig zu mehr Einnahmen. Gepaart mit vernünftigen Ausgaben hat man eine relativ wertstabile Währung.

Und was eine relativ Wertstabile Währung für Vorzüge hat ist hier ja bekannt :slight_smile:

Eigentlich müssten alle damit zufrieden sein. Die, die sich wirtschaftlich austoben wollten konnten es mit wenig Hindernis tun, gleichzeitig wurde darauf geachtet dass jeder versorgt wird und nicht krank unter der Brücke verhungern muss.

Edit:

Was sich noch stark änderte ist die Lebenseinstellung/ das Mindset. Früher schämten sich die Leute, wenn ihnen unter die Arme gegriffen werden musste. Heute ist das leider teilweise Lebensphilosophie sich wie ein Kleinkind durchfüttern zu lassen, und die Leute tun so als ob das Naturgesetz wäre.

Selbst in allen sozialistischen/kommunistischen Systemen mussten alle Arbeiten. Es war nicht nur ein Recht auf Arbeit, sondern auch Pflicht. Wer sich weigerte galt als asozial und musste mit erheblichen Strafen rechnen. Dort gab es ja Vollbeschäftigung ohne Arbeitslose, das vergessen wohl viele.

Und wenn man in der freien Natur leben würde, müssten auch alle arbeiten und sich um Nahrung, Unterkunft, Feuer … kümmern.

Egal in welchem System, von nichts kommt nichts.

Ich kann mir nicht erklären, wie man auf die Idee kommen kann, dass jeder einfach so alles bekommen und durchgefüttert werden solle.

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Die Grenzen innerhalb der EU nicht so sehr zu kontrollieren ist etwas das die Meisten positiv empfanden.

Gerade für freie Individualisten denke ich sind prinzipiell weniger kontrollierte Grenzen zu bevorzugen oder wie seht ihr das?

Im Moment sehe ich den großen Unterschied darin, dass durch Inflation der Arbeiter immer weniger Geld bekommt und dadurch sich es nicht mehr lohnt zu arbeiten.

Ob die Arbeitslosen sich wesentlich mehr oder weniger leisten können…

Das Lebensminimum is schon auch etwas kostspieliger geworden durch z.B. mehr Technologie oder höhere Krankenkassenbeiträge..

Ich kann mich an die Grenzkontrollen noch gut erinnern. Klar, sind offene Grenzen komfortabler. Wenn ich jedoch abwägen müsste dieses Bischen mehr an Komfort auf der Durchreise zu haben oder eben den Vorteil der Grenzkontrollen zu haben fällt mir die Entscheidung nicht schwer.

Ich wäre auch für offene Grenzen innerhalb der EU, wenn die Außengrenzen entsprechend dicht wären. Sind sie aber nicht gewesen und sind sie immer noch nicht.

Und bezüglich der Inflation. Wenn einerseits der Staat meint mehr ausgeben zu müssen als eingenommen wird ( und dieses Staatsversagen per Wahlen immer wieder bestätigt wird ) und auf der anderen Seite immer mehr Leute sich einfach nur zurücklehnen und sich durchfüttern lassen, ja dann muss man sich über Inflation nicht wundern. Ein Teufelskreis. Man kann sich ja ausmalen wohin die Reise hier geht.

Hier wird oft genannt, dass die Wirtschaft nicht unendlich steigen kann. Umgekehrt gilt es genauso. Man kann die Nettoeinzahler nicht unendlich melken. Und dann? Dann gibt es nicht genug Einzahler, um wenigstens die wirklich Bedürftigen aufzufangen - und dann gibt es gar kein soziales Auffangnetz mehr - Glückwunsch!

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  • Ein faires und simples Steuersystem, z.B wengiger Steuern auf Arbeit, dafür hohe Steuern auf Land (nach Lage), Erbe, Luxusgüter und Umweltverschmutzung
  • Beteiligung von Arbeitern und Gesamt Gesselschaft an Vorstands Wahlen
  • Abbau von Bürokratie
  • Kollektivierung von Kern/Schlüssel Industrien
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Der Sozialstaat war früher deutlich größer und wurde über die Zeit, immer weiter abgebaut.

Das ist wirklich etwas das man verbessern muss.

Stimme zu

Auch das stimmt.
„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen“
~ Lenin

Wenn du das erreichen willst, solltest du aber nicht nur das Arbeitlosengeld kritisieren, sondern auch das manche Menschen einfach Dinge wie Land besitzen und dann auf Kosten derjenigen Leben die das Land aus offensichtlichen Gründen brauche.

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Diese Grafik beschreibt den Kapitalismus ziemlich gut

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Was ist die Argumentation?

Jeder kann sich selbständig machen und Leute einstellen. Wenn du das Missverhältnis aus dieser Grafik nicht in Ordnung findest, dann mache etwas dagegen und werde selbst Arbeitgeber und motiviere andere Leute das ebenfalls zu tun. Dann verändert sich auch das Verhältnis. Einfach mal an die eigene Nase fassen, anstatt nur neidisch auf andere sein. Vom sich füttern lassen wird es nicht besser.

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Genau. Jeder kann sich selbstständig nachen…in der Theorie

Und in der Praxis der Erbe aus einem Unternehmerhaushalt gleich dreimal so gut.

Und gleich erzählt uns Katja, dass Startbedingungen usw. keine Rolle spielen weil sie einen kennt der einen kennt der einen kennt und überhaupt weil sie ja angeblich auch erfolgreiche Unternehmerin ist. ;)

Also ja. Wir können uns alle morgen schon selbstständig machen. Besser noch. Wir übrspringen das direkt und setzen uns als Investor sofort an die Spitze der kapitalistischen Nahrungskette. ;)

Warum machen wir das nicht einfach? Ach ja. Wir wollen einfach nicht. Und Katja ist der Beweis. ;)

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Wer will, findet Wege.
Wer nicht will, findet Gründe.

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