Es wäre möglich, aber schwieriger weil der Staat die Geldmenge nicht ausweiten kann.
Um die Fabrik zu bauen würde das Fabrik Unternehmen aber erst mal Geld benötigen, dieses Geld ist einfacher zu beschaffen wenn man es leihen kann.
Und wenn man das allein dem Markt überläst, kommt man irgendwann in Rezessionen, die sich selsbt verstärken weil Leute ihre Jobs verlieren und dann noch weniger kaufen können, was wiederum dafür sorgt das weniger Nachfrage da ist, also wieder Leute ihren Job verlieren.
Das geht solange weiter bis der Staat die Auftragsbücher wieder füllt und somit die Wirtschaft ankurbelt.
Der Staat kann lnagfristig das Gemeinwohl priorisieren.
Während Privat Personen oft die Umwelt verschmutzen oder Geld für dekardente Produkte ausgeben.
Wie willst du den einen Teil eines Ozeans besitzen und dafür sorgen das kein dreck von außen rein kommt?
Wie willst du einen Teil der Atmosphäre besitzen und diese nach außen abschirmen?
Wenn schon viele Leute arguemtnieren das ein Staat wie Deutschland das Weltklima/Weltozeane ja nicht retten kann, weil er nur ein paar Prozent Anteil daran hat, wie willst du dann verargumentieren das privat Personen die 0,000001% Anteil haben, einen Unterschied machen?
Werden sich dann nicht die meisten sagen "Ob ich spende oder nicht, macht sibieso keinen Unterschied ?
Warum denkst du ist es effizenter wenn einzel Personen an eine Ozean Säuberungs Organisation spenden, als wenn es der Staat tut?
Die einzigen die der Meinung sind das man den Klimwandel nicht stoppen sollte, sind irgendwelche sehr Rechten Parteien und Leute die deren geschwurbel glauben.
Unter den Wissenschaftlern die sich mit dem Thema beschäftigen, ist der Konsens fast eindeutig.
Ich glaube du verstehst nicht was ich meine:
Ja, der Wohlstand kann für alle wachsen in dem man sich mehr kaufen kann.
Aber das bedeutet nicht bei gleicher Geldmenge alle eine positive Bilanz haben können, das ist mathematisch unmöglich.
Wohlstand =/= Bilanz
Und weil es für den Staat viel einfacher ist eine negative Bilanz zu haben, sollte er diese Position übernehmen.
Dazu hat irgendwer hier mal ein Video gepostet:
Merk dir einfach:
VWL:
Einahmen = Ausgaben
Guthaben = Schulden
Nein, der Staat hat ja keine Fabriken betrieben und auch kein Land bessessen (zumindest nicht in relevantem Maße) also wurde das auch nicht gegen den Staat erkämpft, sondern gegen das Kapital.
Das ist Sozialismus per Definition.
Wenn ein Sozialistischer Staat das nich tut, dann ist er nicht sozialistisch.
Der erse Punkt ist ja offensichtlich, es ist verschwendung übermäßig Kapizitäten auf die Porduktion einer Währung zu verschwenden, da man diese Kapazitäten auch sinvoller einsetzen kann.
Zum zweiten Punkt kommt man wenn man sich die Problemstellung einer Rezession anschaut.
Die Kosten für Anti Geldfälschungs Behörden sich deutlich geringer als was damals in die Goldproduktion gegangen ist.
Wir könnten diese Kosten auch noch weiter senken in dem wir den Euro auf eine Blockchain packen.
Mein Punkt ist doch gerade das man nicht nru auf das Gled schauen soll, sondern auf die tatsächlichen Materiellen Umstände.
Das zählt mittlerweile auch für Cyberangriffe. Wenn die Führer der verschiedenen Staaten nicht so alt wären, würde die gesamte Militärstrategie auf der Welt sicher schon deutlich anders aussehen.
Eine KI Drohnen Armee kann am effektivsten mit den besten Hackern gestoppt werden.
→ Es gab noch nie einen.
Per Definition darf ja auch keine mächtigere Politikerklasse existieren, damit hast du schon einen ziemlich dezentralen Staat.
Also ich sag mal das ist viel mehr Vision als Konzept an der Stelle.
Genau das ist ein natürliches Kontrollmittel, wenn das Geld möglichst hart ist: Der Staat ist auf die Mithilfe bzw. das Wohlwollen der Bürger angewiesen und kann sie nicht hinterhältig (am Volk vorbei) vor schlechten Entscheidungen stellen.
Ja das stimmt, aber auch das muss nichts schlechtes sein.
Geld bzw. Vermögen ist in einer funktionierenden Volkswirtschaft immer vorhanden. Die Volkswirtschaft muss also nicht unbedingt neues Geld für neue Fabriken erstellen. Wenn jemand eine gute Idee hat, kann er ja trotzdem zur Bank gehen, die ihm irgendein Reichen vermittelt, der in die gute Idee investiert.
Aber du hast recht, es wird definitiv schwieriger, an diese Startfinanzen zu kommen. Aber genau das bedeutet ja auch, dass um die besten Ideen gekämpft wird. Denn, die vorhandenen Investitionsmittel müssen sich dann entscheiden, welche Idee sie gut finden. Der Auswahlprozess wird also strenger und die Investoren müssen wirklich gut darüber nachdenken, welche Investitionen sich wirklich lohnen und bei welchen Investitionen das Geld/Vermögen einfach weg ist.
Investitionen sind dann keine Win/Win Situation mehr wie heute. Ein schlechter Investor ist sein Geld schnell wieder los und nur die guten Investoren werden belohnt, also die auch wirklich gute Ideen gefördert haben, die die Gesellschaft weiter gebracht hat.
Alleine das ist schon eine falsche Ausgangslage: Rezessionen kann es immer geben, egal ob das Geldsystem hart oder weich ist.
Aber gerade in Fiatsystemen werden die Wirtschaftsakteure über den festgelegten Zinssatz gleichgeschaltet. Bedeutet während mit einem harten Geld immer wieder irgendwelche Wirtschaftsakteure zufällig pleite gehen, erhöht sich die Rate der Pleite bei Fiat in größeren Ressesionen während im Aufschwung die Pleiten dann drastisch zurück gehen. Einfach aus dem Prinzip, dass die Zentralbanken ihre Leitzinsen anpasst, auf dem dann alle Firmen reagieren. Ist der Leitzins hoch, können es sich einige Firmen die Neuverschuldung nicht mehr leisten und gehen pleite, ist der Zins aber gering, dann kann die Pleite mit billigen Geld in die Zukunft verschoben werden, wo die Pleite dann mit den Pleiten anderer Firmen zusammen fällt.
In einem harten Geld gibt es diese Synchronisation der Rezessionen also nicht so drastisch. Auch hier sterben die Firmen hin und wieder mal ab, aber im Gesamtsystem fällt das dann nicht so stark auf als wenn viele Firmen gleichzeitig pleite gehen.
Das ist auch leider nicht ganz korrekt. Also ja es gibt in den Rezessionen eine Wirtschaftskrise und die von dir gezeigten Effekte. Aber dass der Staat dagegen mit Subventionen oder neuem Geld interveniert ist nur eine mögliche Lösung des Problems. Und sogar nur eine Lösung, die die nächste Krise vorprogrammiert weil er wieder in die Märkte eingreift und damit gegen die eigentlichen Bedürfnisse der Menschen agiert. Die wirklichen Probleme werden also nur mit Geld zugeschüttet und nicht grundsätzlich gelöst. Damit folgt die nächste Krise in der Zukunft mit den gleichen Problemen.
Eine andere Lösung des Problems wäre es, dass sich die aufgebauten Wirtschaftsspannungen mit der Krise entladen und die Wirtschaft danach frei den Marktregeln folgen können darf. Denn dann baut sich die Wirtschaft organisch auf und orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen. Und die werden sich über die Zeit nicht so dramatisch ändern weil jeder Mensch eine Wohnung, etwas zu Essen und Unterhaltung haben will. Wenigstens auf die Grundbedürfnisse kann man auch in einer Rezessionen bauen und an deren Erfüllung Geld verdienen.
Was du aber hier beschreibst ist die typische Untergangserzählung: Wenn der Staat die Wirtschaft nicht rettet, dann wird sie solange schrumpfen bis es keine Wirtschaft mehr gibt. Das ist aber nicht korrekt so. In erster Linie wird nur die Wirtschaft verschwinden, die durch überzogene Subventionen vom Staat durchgefüttert wurde, sonst aber keine (ausreichende) Nachfrage hat. Auch in einer Rezession wollen die Menschen noch was Essen, Wohnen usw. Auch in einer Rezessionen gibt es also immer eine Nachfrage, die damit auch immer bedient werden kann. Diese Wirtschaft wird auch in einer Rezession nicht verschwinden.
Aus Staatssicht kann man also sagen, dass in einer Fiat-Rezession ersteinmal nur die künstlich aufgeblasene Wirtschaft kaputt geht, die durch billiges Geld, Inflationsumverteilungen oder Subventionen am Leben gehalten wurde. Die Wirtschaft, die aber durch wirkliche Bedürfnisse der Menschen finanziert wurde überlebt auch generell so eine Rezessionen. Wenn du also einfach intervenierst und weiter die Subventionen verteilst oder die Inflation durch neue Schulden antreibst, dann wird diese künstliche Wirtschaftsblase nur wieder befeuert sodass sie eben später platzen muss.
Solange die Menschen also diese Staatswirtschaft nicht freiwillig annehmen und sie damit aus eigenem Antrieb finanzieren, solange wird diese Wirtschaft nur künstlich aufgebläht und muss irgendwann platzen, denn nichts, was nicht nachhaltig finanziert werden kann, kann langfristig überleben, es endet dann eben mit dem Ende der Subvention.
Das eigentliche Problem an diesen Wirtschaftsblasen ist aber nicht, dass sie platzen können, sondern dass diese durch das Fiatsystem auch synchronisiert werden (wie oben geschrieben in die Rezessionen-Zyklen durch Zentralbankinterventionen wie z.B. Leitzinsen). Das Platzen ist also Stärker und kann damit sogar eigentlich robuste und gut aufgestellte nachhaltige Firmen mit in den Untergang reißen.
Da wir uns also schon in einer extrem staatlich aufgeblähten Wirtschaft befinden, ist es relativ schwierig, da wieder heraus zu kommen und hin zu einer gesunden freiheitlichen Marktwirtschaft zu kommen. Die Regelmäßigen Finanzkriesen und die immer weiter aufgeblasene staatliche Scheinwirtschaft wird aber früher oder später ihren Fall erleben müssen, entweder schnell und platzend (z.B. durch Hyperinflation) oder langsamer und kontrolliert durch Reformen. Das ist die Entscheidung, vor die unsere Gesellschaft steht.
Der Staat kann, muss aber nicht.
Auch Privatpersonen können, müssen aber nicht.
Das hier ist also eine Frage des Staatsglaubens: Werte ich die Aktionen des Staates als besser oder bewerte ich die Aktionen der Privatpersonen als besser. Du priorisiert hier schon wieder den Staat deutlich höher als die Freiheiten der einzelnen Menschen und damit zeigst du wieder, die diktatorischen Gedanken eines dominierenden starken Staat. Ich denke dagegen ehr, dass man einer mächtigeren Entität nicht unbedingt glauben sollte, dass sie nur das Beste für einem selber will, das ist offensichtlich und in sehr vielen Fällen explizit nicht der Fall.
Wenn wir also in einer wirklich guten Demokratie leben, dann kannst du dem Staat vielleicht vertrauen, dass er sich gut um die Umwelt kümmert, Staaten wie die DDR haben aber gezeigt, dass das absolut nicht der Fall sein muss.
Dahingegen würde ich persönlich einem Landbesitzer deutlich mehr vertrauen, dass er sein Land Pflegt, weil er auch in Zukunft einen Gewinn vom Land haben will. Privatpersonen zeigen meist eine deutlich langfristigere Sichtweite, wenn es um ihren Besitz geht, als der Staat, der zumindest in Westlichen Ländern nur in ein einem 4/5-Jahreszyklus der Wahlperioden denkt. Mit diesem kurzfristigen Denken schafft der Staat aber nicht sehr häufig wirklich langfristige und damit nachhaltige Entscheidungen. Er priorisiert kurzfristige Entscheidungen, die dem Entscheidern dienen während die Folgen dann zukünftige Entscheider ausbaden müssen (z.B. die Plünderung der Rentenkasse oder der Krankenkassen).
Naja, wenn du sagst, dass es auf reiner Teilchenebene abgeschlossen sein muss, klar, das geht nicht. Der Kontext war aber:
Und klar kann man einen Wald abgrenzen und dort Besitztümer festlegen. Damit ist so ein Wald logisch getrennt. Jeder Staat hat ja auch ein Staatsgebiet, mit dem er sich logisch von dem Staatsgebiet der anderen Staaten abgrenzt.
Und bei dieser Abgrenzung fällt natürlich auch die Lufthoheit bzw. Wasserhoheit dazu. Klar kann man also ein Meeresbereich abgrenzen und einem etwaigen Besitzer dort statt Bäume pflegen irgendwelche Fische pflegen lassen.
Und ja, einen Wald einzuzäunen, damit da kein Müll abgeladen wird ist einfacher als ein Meer oder die Luft abzuzäunen. Aber auch ein Zaun verhindert nicht unbedingt jeden ungebetenen Gast, der Müll ablädt. Aber solche Verstöße werden in unserer Gesellschaft schon zurecht verurteilt und geahndet. Die Gesellschaft muss also nicht unbedingt einen Zaun um ein Meer bauen um einen Müllsünder bestrafen zu können, selbst wenn der Müll nicht direkt in das Wassergebiet gekippt wurde sondern nur in das Wassergebiet hineingeflossen ist.
Wenn du von Müll sprichst ist das ja schon eine Bewertung der Objekte: Müll ist etwas, was du offensichtlich nicht in deiner Umgebung haben will. Wenn du also etwas als Müll bezeichnest, dann wird es immer auch andere Menschen geben, die das genauso sehen und es wird Menschen geben, die das explizit nicht so sehen. Jeder Müll ist z.B. auch gleichzeitig immer ein Rohstoff, der für irgendwelche Prozesse gebraucht wird (Kreislaufwirtschaft, was die Natur vor dem Menschen schon Millionen von Jahren fabriziert).
Wenn du also etwas gegen den Müll hast, dann kannst du jederzeit versuchen, was gegen den Müll zu tun. Beispielsweise indem du jemanden findest, der Interesse an deinem Müll als Rohstoff hat. Alternativ musst du den Müll umlagern, also einen Ort finden, wo er am wenigsten stört (Irgendwer wird aber immer meckern, und wenn das Tiere oder Pflanzen sind).
Müll in kleinen Mengen ist generell nicht schädlich (die Dosis macht das Gift). Wenn es also nur kleine Mengen Müll sind, dann wirst du auch auf wenig Gegenliebe mit der Müllvermeidung stoßen. Umso mehr der Müllberg aber wird (je nach Giftdosis), wird der Müll aber zu einem kollektiven Problem. Das bedeutet aber auch, dass es nicht nur für dich ein Problem wird, sondern für viele andere Menschen auch. Und umso mehr Menschen etwas dagegen machen wollen, desto mehr wirst du auch zusammen mit den anderen Menschen gegen den Müll unternehmen können.
Wenn du also jetzt auf das CO2 schaust, dann treffen all diese Argumente genauso zu wie auf einen schwimmenden Müllberg. CO2 hat Akteure, die es als Rohstoff ansehen und es gerne verarbeiten (generell alle Pflanzen). Und umso mehr CO2 in der Luft ist, desto bedrohlicher wird es wahrgenommen, weltweit.
Aber CO2 wird eben an sehr sehr vielen Stellen eben nicht als die größte Bedrohung wahrgenommen, wie es hier in Deutschland der Fall ist. In den aktuellen Dosen ist es nichteinmal giftig und mit den langfristigen Folgen einer folgenden Erderwärmung können die meisten Menschen relativ gut leben. Im Vergleich zur Weltbevölkerung ist es also offensichtlich eine Minderheit, die das CO2 so schlimm ansieht wie die Deutschen.
Sieh es mal andersherum: Wenn die Mehrheit der Weltbevölkerung CO2 wirklich als Gefahr sehen würden, dann würde sich dieser Markt von ganz alleine gegen die Anderen Minderheit durchsetzen. Offensichtlich denkt die Weltbevölkerung in diesem Themengebiet nicht so wie die Deutschen.
Ganz einfach: Weil die Privatperson eine Spende freiwillig macht, wenn sie es für eine gute Sache hält. Warum muss dann erst ein Staat kommen, der das erzwingt?
Es gibt insgesamt 4 mögliche Fälle:
Die Privatperson will spenden und der Staat zwingt sie dazu. Dann ist das ja auch der Wunsch der Privatperson und alles ist OK.
Die Privatperson will spenden und der Staat zwingt nicht dazu. Auch dann ist es der Wunsch der Privatperson und natürlich darf sie spenden ohne dass der Staat das befielt.
Die Privatperson will nicht spenden und der Staat zwingt sie auch nicht dazu. Das ist auch völlig ok. Es gibt immer sehr vieles, was ein Mensch eben nicht unterstützen will, da ist es gut, wenn der Staat das auch nicht erzwingt.
Die Privatperson will nicht spenden aber der Staat zwingt sie dazu. Dann übt der Staat eindeutig gewallt aus und zwingt die Privatperson, Geld abzugeben für Projekte, die sie garnicht haben will. Im Besten Fall hat die Privatperson dann nur weniger Geld für eigene Investitionen (ist ärmer als ohne den Zwang), im Schlimmsten Fall wird das Geld sogar gegen die Privatperson eingesetzt und die Privatperson damit nocheinmal geschädigt.
Du siehst vielleicht, dass in 3 von 4 Fällen es relativ egal ist, ob der Staat sich gut verhält oder zwang ausübt. Aber in jedem Fall ist es gut für die Privatperson, wenn der Staat keinen Zwang ausübt während es mit einem Zwang immer Verlierer geben muss (diejenigen, die die Idee eben nicht gut finden und nicht ihr Vermögen dafür hergeben wolle).
Ich meine stell dir mal vor, der Staat würde dich zwingen, eine rechte Demontration zu finanzieren. Wie würdest du dich dabei fühlen? Dann stell dir mal vor, wie sich die Rechten fühlen, wenn sie zwangsweise die linken Demonstrationen finanzieren müssen?
Solange es also rein um irgendwelche Subventionen geht, sollte ein Staat niemals Zwang ausüben und sich damit gegen seine Bürger stellen. (Aber klar gibt es immer Ausnahmen, wo der Staat zwang ausüben muss, beispielsweise bei Gewaltverbrechen).
Falsch, das ist vielleicht in Deutschland eine gängige Meinung, die Menschen in China, Singapur, Argentinien, Alaska oder Russland sehen das aber deutlich differenzierter. Oder sind das auch alles Rechte?
Der Klimawandel hört ja wie du schon richtig sagst nicht an der deutschen Grenze auf. Die Meinung über den Klimawandel hört allerdings genauso nicht an der deutschen Grenze auf.
… und was bedeutet es für einen Staat, wenn er dauerhaft eine negative Bilanz hat?
Für mich bedeutet es wenigstens, dass der Staat hinterhältig seine Bürger betrügen kann und das erinnert mich ehr an eine Diktatur als an einem Rechtsstaat.
Die Lebensqualität eines Solchen Staates wird immer weiter absinken und das äußert sich erst durch Wohlstandverlust und später durch Bürgerkriege.
Mir ist da ein effektiverer Staat, der auch auf seinen Haushalt achtet, deutlich lieber.
Aber was bedeutet eine dauerhafte negative Bilanz vom Staat für dich? Warum befürwortest du das scheinbar und welche Vorteile hast du persönlich davon? Welche Vorteile erhoffst du dir davon für die Wirtschaft, welche Vorteile siehst du kurzfristig und langfristig, dagegen: Welche Nachteile treten auf?
ich kenne die Rechnung, aber sie vereinfacht den Staat auf das Geldsystem und das ist nunmal grob falsch (weil es wenigstens die hälfte der Werte im Land vernachlässigt).
Blödsinn. Das Kapital sind nach Marx z.B. Fabrikhallen oder Produktionsmaschinen oder Geldeinheiten. Gegen welche Halle oder Dampfmaschine haben die Menschen ihre Rechte durchgesetzt? Welche Goldmünze billigt den Arbeitern eine 8 Stundenwoche zu?
Es ist und bleibt der Staat, der diese Rechte gegen das Recht der Stärkeren für die Menschen umsetzt ( bzw. umsetzen sollte). Und dass er das tut musste sich zu diktatorischen Zeiten gegen den Staat bzw. der Staatsgewallt erkämpft werden. Nur weil unsere Vorfahren für ihre Rechte gekämpft haben und diese Rechte in den Grundgesetzen des Staates verankert haben, haben wir auch heute diese Rechte. Diese Rechte könnten uns jederzeit wieder vom Staat genommen werden sodass wir zum Recht des Stärkeren zurück kehren müssten.
Gut , aber diese Definition des Sozialismus hat einen eingebauten Schönheitsfehler:
Wenn ein Staat sich gegen das Recht des Stärkeren wenden will (also Hierarchieabbau), dann benötigst dieser Staat auch einen starken Machtapparat, der diese Rechtsvorstellung gegen den Stärkeren (die Hierarchie) umsetzen kann. Ein Starker Staat ist aber nur mit einer großen Hierarchie umsetzbar… Schafft der Staat sich also selber ab? Dann übernimmt aber zwangsläufig die nächststärkere Macht (die ja dann mit dem Schwinden der sozialistischen Macht die stärkste Macht wird)
Es gibt also einen intrinsischen Widerspruch in der Forderung, die sich unterschiedlich auflösen lässt:
Es gibt keine wirklich sozialistischen Systeme
Ein Staat nennt sich zwar sozialistisch, baut aber trotzdem eine Staatshierarchie auf und handelt damit gegen deine Definition
Ein Staat ist sozialistisch und baut alle Hierarchien ab, wird dabei aber so dezentral und frei, dass er nichts mehr im Land zu sagen hat. (Er entmachtet sich mit der Gleichschaltung selber und überlässt das Regieren anderen Mächten im Land, z.B. einer Mafia oder einem Großkonzern).
Vielleicht fallen dir andere Lösungsmöglichkeiten ein? Lustigerweise kann man mit einem System, das einen einzigen Widerspruch beinhaltet, alles andere mit dieser Singularität beliebig „beweisen“. Das gilt übrigens mit der MMT genauso.
Nein, der Erste Punkt war zumindest für mich explizit nicht offensichtlich. Mit deiner Erklärung, dass man übermäßig Geld nicht ausgraben sollte, da stimme ich dir zu. Aber übermäßig bedeutet ja, dass über dem Marktbedürfnis heraus das Gold produziert wird, man also keine Gewinne mehr damit machen kann. Die Produktion wird in dem Fall also von ganz alleine herunter gefahren sofern sie nicht extern (z.B. staatlich) gefördert wird.
Aber diese Bemerkung der übermäßigen Produktion steckte nicht in deiner ersten Aussage. Da war die Rede vom Generellen „Ausgraben von Geld“. Das beinhaltet zwar die Überproduktion, aber auch die Normalproduktion und die Unterproduktion. Wenn die Menschen also mehr Gold haben wollen, dann dann macht es schon Sinn, auch mehr Gold auszugraben.
Nun, die habe ich ja oben diskutiert. Aber ich will keine Verweise auf irgendeine fremde Argumentationen. Ich kann mich auch selber mit der Literatur beschäftigen. Die Frage ist: Warum denkt du, dass das besser funktioniert?
Würdest du auch sagen, dass es besser für einen Drogenjunkie ist, wenn er einfach weiter seine Drogen nimmt? Oder ist es im Gegenteil nicht besser, wenn er von der Droge (dem billigen/einfachen Geld) weg kommt?
Das ist alles eine Frage der Bewertung. Langfristig ist eine Rückkehr auf ein hartes Geld mit Sicherheit besser für die Wirtschaft als immer am Tropf der Gelderstellung zu hängen. Kurzfristig ist es natürlich einfacher und bequemer, sich die Drogen reinzupfeifen als wirklich für den Erfolg arbeiten zu gehen und effektive Reformen für wirkliche Probleme im Land zu machen.
Wenn die Zahlen der Schattenbanken von @ZPE oben stimmen, die Geld/Euros/Dollars an der Zentralbank vorbei erstellt haben, dann würde ich dem nicht wirklich zustimmen.
Wie gesagt: Das Geldfälschen ist auf heutigen Datenbankenniveau im Internet so einfach geworden, dass es auch immer mehr Menschen bzw. Firmen machen können.
Hier hätte ich also gerne stichhaltigere Punkte oder Quellen, die deine einfach und schnell gesagte Behauptung belegen.
Und doch tust du exakt das nicht, wenn du weiterhin in deinem Nullsummenspiel bleibst
Der Grund warum es die Deutschen im Verhältnis mehr interessiert ist einerseits mehr Demokratie hier und dort weniger verfügbare Mittel. Aber es leistet schon jedes Land seinen Beitrag, mit wenigen Ausnahmen wie manche Ölförderländer. Aber selbst Dubai tut so, als könnten die grün werden.
Stimmt schon
Klar sehe ich die negativen Seiten von CO2 genauso und lasse sie in mein Alltagshandeln mit einfließen. Aber diese Argumente werden ja schon überall sonstwo gebracht. Deswegen versuche ich auch mal andere Blickwinkel mit in die Diskussion zu bringen als die üblichen Weltuntergangsstimmungen.
Nichts ist einfach nur Schwarz oder Weiß. Es gibt immer ein dazwischen, solange das System komplex genug ist. Und beim Thema Klima oder Gesellschaft kann man wohl sicher von ausreichender Komplexität ausgehen.
Was man so Demokratie nennt.
Aber die Grafik ist auf jeden Fall irreführend.
Wichtiger wäre der CO2 Verbrauch pro Kopf. Da liegt Norwegen nur ganz knapp hinter Deutschland und weit abgeschlagen von Portugal, die zumindest offiziell immer behaupten ihr Strom wäre zu über 80% grün.
Man sollte daraus nur nicht den Schluss ziehen, dass wir unseren Wohlstand reduzieren sollten. Denn mit dem Wohlstand würde auch unser Einfluss und unsere Machtbasis schwinden. Dann ist Klimawandel definitiv das geringste Übel, was Deutschland widerfahren wird.
Vielleicht könnte man sich darauf einigen, dass sie ein staatlich manifestierte Gebilde von Heuchlern sind, die sich für besser als andere halten, weil sie Strom tanken und ihr Öl und Gas an andere Deppen verkaufen?
Na, wir sind immerhin hinter Polen und China. Ich sage jetzt nicht, dass wir Polen überfallen sollten, um deren unangemessenen Umgang mit CO2 Emissionen zu bekämpfen. Aber…
Ja, alles nur Scherzi. Wir überfallen ja auch nicht Russland, Kanada, oder Australien deswegen.
Bevor sich irgendjemand in Europa über solche Nebensächlichkeiten aufregt, sollte er vielleicht mal die Wiederaufforstung seines Landes vorantreiben. Go, go, ihr Griechen, Mazedonier, Spanier, Franzosen, Deutschen, Österreicher, oder-was-auch-immer.
Dann ist die ganze Welt eine Zusammenstellung von Heuchlern und Dreckschleudern.
Also ich kann es Norwegen nicht verdenken, dass sie als eins der wenigen Ölförderländer zumindest diesen krassen Wohlstand auch in die Entwicklung von Zukunftstechnologie stecken und momentan sehr viel Windstrom exportieren.
Wenn du es mit jedem anderen Ölförderland vergleichst sind die Norweger Vorbilder.
Üblicherweise überfallen eher die Ölländer, da ja diese damit ein militärisches Überangebot haben.
Allerdings werden diese wie z.B. Venezuela auch gern überheblich und dann eingenommen.
Kommt halt drauf an, ob die eine große Militärmacht sind oder nur ein kleiner Staat, der offen für Manipulation ist.
Das ist doch lächerlich. Norwegen stellt sich als Musterknabe dar und hat pro Kopf doppelt so viel CO2 Ausstoß wie Portugal, bei der Hälfte der Einwohner.
Norwegen ist einfach ein Musterbeispiel für verlogene grüne Ideologie.
Die Waldfläche ist in den letzten 100 Jahren zwar gestiegen, aber auch nur, weil es viele verwahrloste Landstriche gibt. Den Schaden, den die Vorfahren angerichtet haben (wie überall in Europa), wird sich in den nächsten 1000 Jahren nur schwer wieder herstellen lassen.
Die Bodenschätze zu exportieren und mit dem Gewinn Alphabet Aktien zu kaufen, könnte man auch kurzsichtig nennen.
Klingt erstmal interessant, aber ein paar Punkte finde ich kritisch.
Du hättest eine extreme Verdichtung bei den Grundstücken. Grünflächen wären ja bei dem System sehr teuer zu unterhalten, außerdem hast du dann eher hocheffizienten architektonischen Einheitsbrei als Wohnraum.
Wie stellst du den zu besteurenden Wert der Freiflächen fest? Da ist viel schätzen dabei.
Was machst du wenn die Konjunktur einbricht und der Wert der Flächen einbricht?
Es wäre ein extremer Eingriff in Jahrhunderte alte Strukturen. Denk mal an den Rentner der auf seinem Einfamilienhaus mit großen Grundstück sitzt. Der kann sofort ausziehen.
Das wäre ein krasser Umschwung in der kompletten bisherigen Raumplanung. Heißt alles was bislang gebaut ist käme auf den Prüfstand. In meiner Region wären die alten 80 m² Zechenhäuser mit langem Gemüsegarten plötzlich absolut teuer und im Prinzip müsstes du ganze Viertel umreissen, abreissen oder derjenige müßte verkaufen.
Wenn man das von Anfang an gemacht hätte super, aber bei jetzigen Strukturen wäre die Gefahr eine totalen Verwerfung riesig.
Es ist nicht die Aufgabe von Privat Besitzern Grünflächen zu unterhalten, sondern die des Staates.
Wenn dur eine Land Wert Steuer der Kaufpreis für Land sinkt, kann der Staat in jedem Stadteil solche Fläche nehmen und zu kleinen Parks umbauen.
Hocheffizent ist ja das Ziel, wir haben einen Wohnungsmangel, und das muss gelöst werden.
Einheitsbrei befürchte ich aber nicht, es gibt nämlich viele verschiedene Wege ein Wohnhaus zu bauen.
Daran muss natürlich noch gearbeitet werden, wichtig ist das die Landsteuer sich auf den Wert des Gründstücks bezieht und nicht auf den Wert des Gebäudes.
Der Anreiz soll nämlich gesetzt werden das Land möglichst effektiv zu nutzen.
Das der Staat im Downturn weniger Steuern einimmt passiert bei jeder Art von Steuer.
Tatsächlich ist ein senken der Steuern / Auszahlung eiens Krisengeldes im Downturn genau das was der Staat tun sollte um die Konjuktur wieder anzukurbeln.
Jahrunderte alte Strukturen, in dennen Menschen von davon profitiert haben Dinge zu besetzen die offensichtlich nicht von Menschen produziert wurden, und das zum Nachteil der Mehrheit der Menschen.
Wer Profit machen will, soll das durch Fleiß und/oder gute Gechäfts Konzepte machen, nicht auf Kosten der Allgemeinheit.
Denk mal an die vielen Rentner, Arbeiter, Familien, Menschen in allen Lebenslagen die alle unter den hohen Mieten leiden.
Das Interesse die Mieten langfristig zu setzen und das Grundbedürfnis auf Wohnraum zu befreidigen überwiegt.
Man sollte das nicht überstürtzt angehen, sondern Phasen Weise und mit Test Projekten in einigen Städten, bevor es das überall eingeführt wird.
Meinst du mit Gemeingut das es der Öffentlichkeit/Staat gehört?
Wenn ja zahlt der Staat die Landsteuer ja an sich selbstn das hält ihn also nicht davon ab z.B Parks zu bauen.
Wenn der Staat lieber das Geld von jemandem möchte der dort irgendwas baut, dann kan der Staat das auch machen.
Das ist eine Abwägungsfrage.
Wenn man verschiedene Arten der Landnutzung unterschiedlich besteuert, dann verzeert man dadurch den Markt hin zu anderen Nutzung.
Wenn man z.B Vermieter mehr besteuert, dann werden dadurch weniger Meitwohnunge gebaut, was die Mietpreise erhöht.
Ist ja im Moment z.B. bei Streuobstwiesen und Blühstreifen so und das finde ich auch gut.
Naja, es könnte ab einem m²-Preis einen Anstieg der Steuer geben oder eben dynamisch.
Da hier Inflation Schwierigkeiten bereiten könnte bei Fiat könnte es evtl. vom Marktdurchschnitt berechnet werden. z.B. ab 5x höheren Preisen als die Durchschnittswohnung (oder Median)