Soziale Isolation durch Bitcoin

Wenn man sich mit Familie und Freunden nicht vorbehaltlos über sowas unterhalten kann, mit wem dann?

Genau dafür sind die da. Gut, vielleicht ist Omis Geburtstag nicht der richtige Anlass, aber grundsätzlich sollte man sich gerade mit Familie und Freunden über sowas unterhalten können.

tiefgründige Menschen, sie brauchen Ruhe, sinnvolle Themen, alles andere läßt sie abschweifen > eher introvertiert.

oberflächlichere Menschen, sie benötigen viel Bestätigung von anderen, da recht dann lautes Gegeier, leichte Kost: Wetter, Urlaub, Fußball und Kuchenrezepte > eher extr(a)overtiert.

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Es ist halt ein Riesenproblem, wenn die eigene Erzeugerfamilie es grundsätzlich nicht ertragen kann, wenn ein Familienmitglied zB eine andere Partei wählt, nur allein dieser Fakt, keine Missioniererei oder Diskussionen. Soviel Toleranz sollte eigtl möglich sein. Es ist eine stark narzisstische Familie. Vielleicht sind deshalb Abweichungen von den Regeln der Narz-familie ein Tabubruch an sich. Aber wie gesagt, auf eine solche “Familie” kann ich verzichten und suche mir eher Gleichgesinnte, mit denen ich mich verbundener fühle….

Ja, wobei es selten um die Partei selbst geht, sondern natürlich viel mehr um deren Inhalte.

Und wenn man Teile einer Partei derart stark ablehnt oder darin sogar Inhalte entdeckt, die für einen nicht dem zweiten Artikel des Grundgesetzes vereinbar sind, dann kann das Familien schon vor große Herausforderungen stellen.

Ja, tolerieren (solange es nicht in den Bereich strafrechtlicher Relevanz geht) - ja.

Aber es geht eben auch die Freiheit einher Zeit mit anderen Menschen zu verbringen. Das ist natürlich in der Familie besonders tragisch, aber auch dafür muss man dann Toleranz haben.

Wir kennen jetzt natürlich nur Deine Wahrnehmung. Uns fehlen damit Informationen.

Dagegen hat sowieso niemand etwas einzuwenden.

Deswegen mag ich Foren auch so gern. ;)

Was für Kritik erwartest du? Und was ist daran undemokratisch? Ich wähle halt einfach anders, nutze ebenfalls mein Demonstrationsrecht und das Recht auf Meinungsfreiheit, vertrete dabei die UN-Charta für Menschenrechte und halte mich daher für ausreichend offen. Du siehst das anders.

Es gibt Meinungen und es gibt Fakten. Und ich bin nicht im Zugzwang, allgemein nachprüfbare Tatsachen zu erklären.

Wenn das alles ist, und du dich nicht selbst als Reichsbürger identifizierst, wegen anderer Absurditäten, dann haben wir uns falsch verstanden. In dem Fall möchte ich mich entschuldigen.

D.h. wer früh auf das Internet gesetzt hat, hatte einen blinden Fleck? Wer heute auf Bitcoin setzt hat einen blinden Fleck? Wer den Krieg schlecht findet den es seit tausenden Jahren gibt hat einen blinden Fleck? Weiter “in die Mitte rücken” heißt ja nichts anderes, als dass man das tut glaubt und denkt, was alle tun. Wenn ich meine, dass das jetzige Geldsystem mit seinen Steuern und Währungen am Ende ist, habe ich wo genau einen blinden Fleck? Da, wo alle anderen mehr Ahnung darüber haben wie das Geldsystem funktioniert? Meinst du ernsthaft, dass der Durchschnitt der Gesellschaft mehr Ahnung darüber hat als ein Bitcoin Maximalist oder ein Libertärer der sehr “extreme” Meinungen hat? Haben die alle echt weniger Wissen?

Alles was das Fiatgeldsystem besser kann ist, dass sich Kapital an Stellen anhäuft, die unfreiwillig von der arbeitenden/risikotragenden Bevölkerung geraubt wurde. Was kann es denn besser?

Das muss nicht sein. Wenn (gute) Umwelt knapp wird, gibt es einen Markt dafür. Knapp wird sie nur oft nicht, weil wir in einem stabilem System, der Natur, leben. Nur weil irgendwo ein paar Gase ausgestoßen werden, gibt es nicht eine weltweite Überschwemmung, auch nicht wenn sich 100% der Wissenschaftler einig sind.

Wenn es jetzt einen Nachteil auf einer großen Fläche gibt, hat der Besitzer der Fläche (Natürlich kann er auch die hohe See besitzen und sich durch den Markt finanzieren der die See braucht) den Nachteil und müsste den einklagen (was er trotz hoher Kosten dank Versicherung auch kann), wie du schon gesagt hattest. Das Problem liegt meist eher darin, dass es keinen Besitzer gibt. Land ist sozialisiert, es gehört jedem und niemanden. Somit ist “der Staat” Besitzer und braucht dementsprechend viel Geld für den Schutz, weil mit verwaltetem Vermögen deutlich ineffizienter umgegangen wird als mit individuellem Vermögen.

Des Weiteren hast du angedeutet dass es schwierig ist, Luft zu privatisieren. Wie oben erwähnt, gibt es bei knapper Luft einen Markt und damit werden Lösungen gesucht. Als früher die frei laufenden Kühe knapp wurden weil sie gegessen wurden, hat sich auch schnell ein Markt eintwickelt. Dieser hat die Aufgabe, Innovationen durch Preise dezentral zu fördern. Das geschah zum Beispiel durch Brandzeichen und später durch den Stacheldrahtzaun: erstmals konnten Kühe wirtschaftlich als Eigentum gehalten werden.

Alles wofür du den Staat in deiner Erklärung brauchst, ist nichts weiteres als was eine Versicherung ebenso leisten kann. Nur deutlich effizienter.

Wenn du jetzt deshalb forderst, dass das alles weiterhin der Staat tun sollte (außerdem: Staaten zueinander sind auch libertär. Warum müllt Deutschland nicht die Umwelt zu wenn es davon profitieren würde?) würdest du dem Staat unterstellen, dass er diese Aufgabe BESSER als die Privatwirtschaft regeln kann. Wo ist ein Staat jemals gut darin gewesen? Nimm einen Staat in dem es kaum Privatwirtschaft gab, war die DDR sauberer als die BRD? Ich glaube nicht. Staaten waren IMMER noch schlechter darin als die Privatwirtschaft.

Meinst du wirklich, dass es schwieriger wäre, den Straßenbau zu privatisieren bei dem du Menschen sogar physisch erfassen kannst als ein Funknetz zu privatisieren und zu monetarisieren? Ich weiß noch nicht mal, welche Argumente es auf der pro-Staaten Seite gibt. Komplett private Straßen sind immer ordentlicher gewartet und günstiger.

Welche Privatwirtschaft hat jemals gewalttätigen Krieg gegeneinander geführt? Man hat doch gar keinen Anreiz dazu weil das Risiko erheblich ist und man auch durch Handel profitieren kann. Nur wer auf Kosten von Menschenleben internalisiert erfolgreich sein kann, geht dieses Risiko ein. Aber nicht wenn du selbst das komplette Risiko tragen müsstest.

Ich meine nicht dass sich alles UM Bitcoin dreht, sondern Bitcoin alle Punkte des menschlichen Lebens stark beeinflusst: Es geht um zu wenig Zeit, zu wenig Geld, zu viel Zwang vom Arbeitgeber, zu viel Fokus auf eine Karriere die einen am Lebensende nicht viel einbringt, viel Fokus auf ein Haus weil es als Altersvorsorge angesehen wird. Ich will nicht die Welt verändern. Aber ich habe Angst, dass meine Freunde hinterher bleiben, weil sie sich ständig unbemerkt berauben lassen. Ich will auch keinen zwingen. Sondern lediglich anmerken, dass es vielleicht nicht zum Ziel führt, wenn man sich nur nach der Staatspropaganda richtet.

Ist es dir lieber, dass ein Monopol extrem viele Waffen hat als dass jeder Bürger ein paar hat? Also ich würde mich wohler fühlen wenn sich die Bevölkerung gegen den Staat wehren könnte.

Weil demokratisches Mobbing so lange weiter geht, bis zu zu den 10% gehörst. Dann wird gegen dich gehetzt. Egal ob du reicher oder die anderen einfach alle ärmer geworden sind weil sich Risiko und Arbeit einfach kaum noch lohnt. Ich habe ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. Da ist es mir vollkommen egal, ob ich von einem Raub profitieren würde oder nicht. Dass die Reichen auch nur durch das Fiat Geld reich geworden sind, gibt uns nicht das Recht, sie zu berauben.

Nein. Was ich bei dir herauslese ist, dass du eine Hierarchie und eine starke Regierung brauchst, die dann warum auch immer plötzlich seine Macht abgibt und sozialisiert. So etwas passiert nicht.

Es ging nie jemanden in meinem Umkreis, egal ob für oder gegen die Impfung, um die Funktionsweise. Es geht lediglich um die Freiheit, selbst zu wählen. Es kann nicht jeder alle Paper lesen und sich ein Bild machen bei dem das falsch-liegen Risiko verschwindend gering ist. Muss man mich deshalb dazu zwingen, Wasser zu trinken weil ich nicht alle Paper dazu kenne? Ich hoffe dass ich auch da immer noch die freie Wahl habe. Nicht weil ich gegen Wasser trinken wäre, sondern weil ich die Kosten nicht tragen möchte, dass Menschen zu etwas gezwungen werden und auch selbst nicht überwacht werden möchte. Das Gefühl der Freiheit ist mir wichtiger als meine Gesundheit. Jeder der das als krankhaft ansieht, muss mich wohl “zu meinem besten” in die Klapse stecken.

Das klappt aber nur da, wo Menschen über Eigentum anderer entscheiden dürfen. Wenn mein Nachbar sein Wasser verschwendet, ist mir das egal. Wenn wir beide einen Wasserzähler teilen, rege ich mich darüber auf was “spaltet”. Je mehr Staatseigentum es gibt, desto mehr Spaltung wird es geben. Privateigentum verbindet diejenigen, die es freiwillig teilen.

Du verstehst mich. Oben bin ich extra in diese Fettnäpfchen getappt damit man meine Art zu argumentieren besser nachvollziehen kann. Ich bin vielleicht hart in einigen Dingen, aber nicht kriegerisch unterwegs, ich kann mir gut vorstellen dass es bei dir ähnlich ist. Wetter, Natur, Urlaub, vielleicht noch über den Bau kann man sich unterhalten wobei ich da als Mieter auch nicht groß mit reden kann. Diese vagen millionen anderen Themen die @HODLer meint, kenne ich alle nicht. Alles was ich kenne tangiert das oft unerkannte Sklaventum unseres Systems um hier mal einen Kampfbegriff mit rein zu werfen.

Dann kann es allerdings auch schon zu spät sein.

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Du musst ja nicht immer zurück aufs System kommen. Man kann sich ja zum Beispiel über Lektüren unterhalten. Vielleicht hast Du Camus nicht gelesen, ein Familienmitglied schon.

Und am Ende findet man im Existenzialismus einen gemeinsamen Nenner. Who knows..

Die sind reich geworden, weil sie täglich die arbeitende Mehrheit abschöpft. Ob sie das in einem Fiatsystem tun oder unter einem Goldstandard spielt überhaupt gar keine Rolle.

Irgendwas hast du da nicht verstanden. Du wirst nie zu den 10% gehören.

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@XXLmillion

ich bin z.B. „legaler“ Waffenbesitzer. :grin:

Sportschütze und gesetzestreuer Bürger(sonst hätte ich die Waffen nicht)gehöre keiner Partei an, habe ich auch nicht vor.

Also brauchen wir eine Weltregierung? Damit die Luft genau so sauber ist wie in der DDR? Ich habe das Gefühl, du hast meinen Text oben nicht gelesen, es gibt absolut keinen Hinweis darauf, dass ein Staat das besser kann als die Privatwirtschaft.

Durch die Inflation. Sonst würde der Unternehmer/Investor doch ärmer werden, außer er würde echten Mehrwert bieten. Oder du hast nicht verstanden, was ein hartes Geld kann.

Ist mega nice! Ich hoffe du kannst das noch lange ausüben und wirst nicht durch Gängelungen zur Aufgabe des Hobbys gedrängt. Richtige Waffenfreiheit die auch Schutz bietet, gibt es natürlich gar nicht mehr, was bringen dir die Waffen im Tresor wenn jemand in der Fußgängerzone mit seiner Waffe die jeder illegal einfach bekommt, Menschen abknallt…

Ich finde schon.

Nämlich dann, wenn es finanzielle Nachteile bringt umweltbewusst zu handeln.

Plakatives Beispiel:
Müll wird einfach verbuddelt oder Gifte in Gewässer geleitet.

Der Staat kann das Verbieten und ahnden. In Deiner libertären Welt wäre das praktisch geduldet und würde nicht verhindert. Beziehungsweise am Ende müsstest Du dem Schiedgericht erstmal nachweisen, dass der verbuddelte Müll jetzt tatsächlich Einfluss auf X oder Y hatte. Viel Spaß dabei.

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Also braucht es eine Weltregierung? Weil ja kein Staat einen Anreiz hat, die Luft besonders sauber zu halten wenn sich die anderen nicht dran halten. Und diese Weltregierung bräuchte natürlich vollkommene Gewalt, also auch über das Geldsystem. Und sie würde ihre Gewalt natürlich auch nie ausnutzen für anderes, wo die saubere Luft dann in das Hintertreffen gerät, weil so eine Macht ist natürlich nicht korrumpierbar… und jetzt wirst du mir etwas davon erzählen dass es die Macht vielleicht braucht, aber in Schach gehalten werden muss. Das. Klappt. Nie.

Es braucht Menschen die erkennen, dass wir uns alle einen Planeten teilen und Externalisierung zwar in der Praxis häufig (für einige wenige) funktionieren mag - im Kontext von ganzen Ökosystemen aber eben nur sehr bedingt.

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Wie oben beschrieben: Externalisierung gibt es nur bei “Allgemeineigentum”. Knappheit führt zu Innovationen, die auch Dinge privatisieren, die zurzeit als nicht privatisierbar gelten. Das ist der einzige Mechanismus, der funktioniert ohne dass man die Verantwortund und Macht an einen Herrscher abgibt der es irgendwann ausnutzen wird.

Naja, nie würde ich nicht sagen. Aber solange Menschen die Macht haben, ist auch immer das Ego mit am Werk.

Vielleicht wird es sich so entwickeln, dass irgendwann tatsächlich eine sehr fortschrittliche künstliche Intelligenz quasi an der “Macht” ist. Aber diese ist dann auf Ganzheit und “Liebe” ausgerichtet. Bis dahin ist es vielleicht noch ein kleiner Weg, aber das halte ich für möglich. In einer Gesellschaft, wo viele Menschen aus ihren Mustern und dem Überlebensmodus durch Selbsterkenntnis aufwachen. Und vor allem das eigene Ego und dessen ursprüngliche Funktion erkennen.

Im Grunde sind wir alles kleine “Zellen” auf der Erde und wir sind so zu sagen ein Organismus, der sich weiter entwickelt.