Jetzt im Bullenmarkt sind vielleicht viele in Altcoins, von denen sie einfach nur eine Outperformance von BTC erwarten, um dann wieder zurück in Bitcoin zu wechseln.
Das heißt ein Teil der „gebildeten“ Bitcoin Besitzer ist aktuell vielleicht zum Großteil in Altcoins, ohne aber den Altcoins eine zukünftige Bedeutung beizumessen. Bei Altcoins, wo man diese Chance erst nach eigener Research findet, also nicht die „Gems“, die einem jeden Tag auf YT angepriesen werden, sind die Besitzer also evtl. zum Großteil schlaue oder gebildete Bitcoiner.
Das Diagramm vermittelt u.a. den Eindruck, dass Gebildete eher an die Zukunft der entsprechenden Coins glauben.
Die gleiche Statistik im Bärenmarkt wäre interessant.
Vielen Dank für Deine Arbeit. Egal wie Ripple/XRP (ich beachte den Unterschied ) sich entwickeln werden. Dein Artikel ist allein wegen seiner/Deiner Sicht auf den Cryptomarkt lesenswert.
Ein Brief von Hester Peirce und Elad Roisman (beide von der SEC), in dem sie aussagen, es gäbe „significant regulatory uncertainty regarding when digital assets may be classified as securities by the SEC.“
Hi Leute!
Es heißt ja immer, dass der Preis/XRP erst in der Verwendung so richtig steigen kann. Wenn das neue SWIFT-System weltweit ausgerollt ist, werden ja die Token für die Transaktionen benötigt. Die Angebotsmenge sinkt und der Preis geht dementsprechend hoch…
Jetzt die Frage: Gibt es da einen Umrechnungsfaktor bei den Transaktionen? Wie viele Tokens werden denn dann gebraucht bei einer Transaktion von z.B. 1 Million Euro?
Es muss ja irgendwie einen Umrechnungsfaktor geben; wie will man sonst halbwegs seriöse Preisprognosen abgeben können?
Der XRP Preis bestimmt sich, genau wie bei anderen Währungen auch, durch Angebot und Nachfrage auf dem Markt.
Ich weiß nicht ob die Firma Ripple den Plan hat, den XRP Preis langfristig mal zu stabilisieren. Theoretisch könnten sie das dadurch erreichen, dass sie aus ihren reichlichen Vorräten immer soviel verkaufen, dass die steigende Nachfrage durch eine potentielle zukünftige Anwendung gerade kompensiert wird.
Das wäre vergleichbar mit Stablecoins oder den heutigen Währungen, wo statt Ripple Zentralbanken den Auftrag haben die Währung stabil zu halten, indem sie z.B. die Geldmenge der Wirtschaftsleistung anpassen.
Es kann auch sein, dass Ripple das nicht vor hat, oder vielleicht einen langsamen Preisanstieg bevorzugt.
So oder so, du kannst den XRP Preis nicht vorhersagen, also kannst du auch nicht wissen, wieviele XRP du pro Transaktion benötigst. Und auch technisch ist es nicht so, dass du genau soundsoviel XRP Token pro Transaktion benötigst.
Das was du meinst, könnte man anhand der Marktkapitalisierung abschätzen. Wenn du weißt, welches gesamte Geldvolumen V heute pro Tag über Swift bewegt wird. Und wenn du weißt, wieviele XRP Token N es insgesamt gibt und wie oft du den gleichen Token pro Tag für Transaktionen einsetzen wirst, sagen wir m Mal. Dann kannst du das gleichsetzen und damit den Preis pro XRP abschätzen.
XRP-Preis = V / (N *m)
Gerade der letzte Punkt, die Umlaufgeschwindigkeit, wird hierbei sicher gerne mal vergessen.
Wenn deine Zahl stimmt (englisch Billion = deutsch Milliarde), dann hätten wir mit V = 10 Billionen $ aufgrund der Gesamtmenge von N = 100 Mrd XRP:
XRP-Preis = V / (N *m ) = 100 $ / m
Das heißt wenn man jeden XRP nur einmal am Tag transferieren würde, hätte man einen XRP-Preis von 100 $. Falls man jeden XRP 100 Mal pro Tag bewegt, aber nur 1 $.
Die Zahl, die ich ungünstigerweise m genannt habe, entspricht der mittleren Häufigkeit der Verwendung. Sie muss also keine ganze Zahl sein, und kann auch < 1 sein.
Diese Preisabschätzung basiert allerdings nur auf dem „Swift“ Use Case. Sollten weitere Use Cases dazu kommen, wäre der Preis entsprechend höher.
Kann man das so rechnen? Ich dachte immer, eine bestimmte Anzahl XRPs werden wegen der 24/7-rund-um-die-Uhr-Transaktionen dauerhaft vom Markt genommen und der Kaufpreis an der Börse berechnet sich dann aus den noch verbliebenen Token.
Wie auch immer. Hab gestern gehört, Ripple will groß in den Gaming-Markt einsteigen. Bin gespannt, wie das genau aussehen soll. Ist ja auch ein weites, lukratives Feld.
Ich habe keine Ahnung, aber hätte das mal naiv ohne viel Hintergrundwissen als erste Abschätzung verwendet. Du kennst dich mit der Funktionsweise aber anscheinend zumindest besser als ich aus.
Das würde in der Variablen m von oben berücksichtigt.
Wie geschrieben: Der Preis von XRP wird nicht durch die Verwendung an sich bestimmt. Dies macht wohl eher nur einen geringen Prozentsatz der Preisfindung aus.
Nein. Das brächte dem System auch keine Vorteile. Und ein kleiner Preis ist auch nicht gewünscht: