Korrekt, es gibt noch weitere Faktoren wie das unerwartet schließen eines Kanals das onchain gebühren verursacht so wie die blockiert balance im comit fee.
Bei den 50/50 geht man halt von eine optimum aus den Kanal möglichst effizient in beide Richtungen nutzen zu können. Tatsächlich balanced man so das dort Liquidität liegt wo sie her kommen will und nicht dort liegt wo sie hingehen soll Das heißt auch erkennen und finden von nachfrage und Angebot.
Einsparung von on-chain Gebühren (Rechannel entfallen, 50% gespart)
Eine Route mit zunächst gleicher Liquidität (inbound/outbound capacity) wird erstellt und damit
Verringerung der zumeist vorherrschenden Liquiditätsblockaden für Transaktionen (hohes gemeinsames Channel-Volumen vorausgesetzt)
Was ist der Ring of Fire nicht:
Kein statischer, geschlossener Channel-Verbund mit gleichbleibender Kapazität: Die Kanäle können bspw. durch verbundene Dritte aus der Balance gebracht werden oder ein Teilnehmer kann im Laufe der Zeit einen Channel schließen.
Kein übergreifendes Managementsystem: Jede Node verwaltet ihre eigenen Gebühreneinstellungen selbst. Es kann jedoch einen vorab bestimmten, ungezwungenen Ring-Konsensus geben.
Keine statische Struktur von Nodes: Nach der Initialisierung (Ausbalancierung) gehen die Nodes ihre eigenen Wege.
@Seijin@bonheld
Die Kapazität kann man natürlich halten wie man will. Bei kleineren Volumina sind die Kanäle entsprechend schneller in der einen oder anderen Richtung „aus dem Gleichgewicht“ und man muss öfter Hand anlegen (Rebalancing). Daher sind größere Volumina (1M+) vorteilhafter und ggf. mehr, umso mehr Teilnehmer bzw. umso höher der Koordinationsaufwand ist.
Nicht zu vergessen: Kapazitätsvolumen = 1/2 Sendekapazität + 1/2 Empfangskapazität (nach der Balance-Zahlung)
@mrsieb Nachdem ich mir nun die Kaufkraft von 1m Sat vergegenwärtigt habe drängt sich mir eine weitere Frage auf um deren Beantwortung ich hiermit bitte.
Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe ist routing auch nur möglich wenn zumindest einer der Kanalpartner auch weitere Kanäle offen hat.
Ja klar, wenn alle nur im Ring hängen, ist keinem gedient (außer sie wollten sich gegenseitig bezahlen).
Wie schon erwähnt, der Ring ist keine geschlossene Struktur. Jede Node hat zusätzlich ihr eigenes Netzwerk.
Das mit dem Rebalancing hab ich noch nicht so richtig verstanden. Wenn man zum Rebalancen Satoshis an sich selbst durch den Ring schickt, dann wird die eigene Liquidität ausbalanciert aber verschiebt sich dann nicht die Balance bei jedem anderen?
Und mit dem Timing: Beim Rebalance wird doch nur die fee im Ring geändert. Die Ein-und Ausgänge bleiben doch wie sie sind. Wieso sollte das zum „bleed out“ führen"?
mal ein kleines Feedback. @MrBrings, @Werninjo und ich haben in den letzten Tagen eine Dreieck/RoF aufgebaut und gerade auch erfolgreich ein Rebalancing durchgeführt.
Heute Abend haben wir uns dann um 23:00 Uhr hier im Forum durch DM getroffen und in weiteren 15 min den RoF durchgeführt. Das war echt super
Tatsächlich muss man aber aufpassen, dass man sich über die Reihenfolge der Channels gedanken macht bzw. diese kennt. Und die ganzen PubKeys der Teilnehmer kennt. Da habe ich mir alle Daten bei 1ml zusammengesucht. Bei mehr als 3 Teilnehmer wird dies aber dann schon mühselig. Da ist ein bot bzw. eine messenger Gruppe schon hilfreich.
Vielleicht auch noch ein paar Worte zu meiner Motivation. Mein Ziel ist es nicht eine professionelle routing node aufzubauen. Ich möchte einfach meine node ordentlich in das LN einbauen und freue mich natürlich wenn der ein oder andere traffic über meine node läuft.
Perspektivisch dabei wenn die Node läuft (2 Teilnehmer): @bonheld, @piet
Vorschlag wäre, dass alle die nun heute oder perspektivisch dabei sind eine Telegram Gruppe aufmachen und den finalen Ring koordinieren. Hier können wir uns über die Channelgröße… austauschen. @Roadrunner macht dann eine Gruppe auf👍
Ja, @DocBrown hatte mir vorhin geschrieben, dass die 21 Leute fuer den Ring schon da sind. Um so mehr freut es mich, diesen Thread hier gefunden zu haben