Weil man dann direkt im Fiat bleiben könnte.
Bitcoin ist Bitcoin, weil die Menge fix ist, und an dieser Menge nicht gedreht wird.
Ansonsten könnte man Gold kaufen. Da hast du deine 1-2% Inflation
Weil man dann direkt im Fiat bleiben könnte.
Bitcoin ist Bitcoin, weil die Menge fix ist, und an dieser Menge nicht gedreht wird.
Ansonsten könnte man Gold kaufen. Da hast du deine 1-2% Inflation
Der Vergleich ist völlig verfehlt. Die Inflation von Fiat ist von einer einzelnen, zentralen Macht willkürlich steuerbar (selbst wenn man zuerst noch Schranken einbaut, um ein Fürstengeld zu verhindern), wird stets mißbraucht und erreicht irgendwann immer absurdere Höhen. Hinzu kommen Effekte wie Cantillon und die durch Inflation betriebene Enteignung zugunsten eines zentralen Monoplisten. Alles das gab es weder bei echten Goldwährungen noch gäbe es das (mit noch höherer Garantie) bei dem beschriebenen “1%-Bitcoin”. Die 1% wären nichts als quasi ein gewisser Ausgleich an die jeweils folgende Generation.
Der Quatsch würde erst aufhören, wenn man bei jeder Tarifverhandlung etc. drauf besteht, vom Resultat die gleiche Menge Gold kaufen zu können… oder eben wenn die Zentralbanken abgeshafft würden…
Wenn man einfach keinen Pfifferling mehr auf Warenkorb-Spielchen geben würde
Ich schrieb doch. Wenn du etwas möchtest, dass 1-2% Inflation hat, dann ist Gold genau das richtige.
Wenn Bitcoin auch diese 1-2% Inflation hätte, puhh, ich würde trotz der anderen positiven Punkte gegenüber Gold, mich wahrscheinlich für Gold und nicht Bitcoin entscheiden.
Diese klar definierte Menge bei Bitcoin ist für mich persönlich das Hauptargument gegenüber Gold
So feier ich beides ab, kaufe aktuell aber nur Bitcoin. Ob es schlau und gut ist wird sich zeigen.
Das macht es ja wieder deutlich, was ich in dem Lohn-Thema schon meinte. Den Politikern und EZB-Menschen ist ganz klar und bewusst was die treiben. Sie verstehen Inflation sehr gut und wissen genau wie sie dieses Werkzeug für Ihre Agenden und Vorteile nutzen. Inflation und Steuern sind ja deren Werkzeug. Deswegen kann man nicht behaupten, dass sie das nicht blicken und sie indirekt dadurch in Schutz nehmen.
Roman hätte die Skills ein Pfarrer zu sein, true ![]()
Wer behauptet das denn? Außer als reine Rethorik vielleicht?
Aber man kann immer nur sich selbst ändern, nicht die Anderen.
Wenn ich Leuten erkläre, dass das ganze Steuersystem einfach nur der Verwirrung dient, damit die wahre Last nicht überblickbar ist, wenn ich erkläre dass Inflation der Zusatzenteignung dient und on-top auf die Steuern kommt, dass Staatskredite ALLE von den kleinen Bürgern gezahlt werden, wenn ich sage, dass einen Kuchen in 16 statt 8 Stücke schneiden nicht mehr Kuchen macht, dann ist das die einfach nachvollziehbare Wahrheit.
Mit der kann man entweder umgehen und Forderungen aufstellen, oder man kann es ignorieren und sich abzocken lassen.
Ich lese das im Forum.
Wenn ich mich unterhalte höre ich so etwas auch sehr oft, dass die Politiker das nicht verstehen würden und nur mit Promo/Wahlkampf beschäftigt seien. Die werden einfach als dumm abgestempelt.
Die typischen Streamer erzählen wie am Fließband das die Politiker das nicht verstehen würden.
Keiner kann mir erzählen, dass die Politiker dämlich seien und nicht verstehen was sie treiben. Das ist viel zu naiv.
Und falls das oft nur rein rhetorisch gemeint sein sollte, ok, dann habe ich ein Defizit um das so zu erkennen.
Genau. Grundsätzlich führe ich daher eine private Liste, wo ich verraten wurde. Ein bemerkenswerter Punkt war beispielsweise Christian Lindner, als er uns in Brüssel mit „Vermögensregistern“ verriet. Dieser Punkt bedeutete für mich, dass FDP unwählbar wurde.
Ich schaue diese Leute scheinbar nicht. Es mag zwar dumme Politiker geben, aber generell kannst Du davon ausgehen, dass ALLES was in der Politik passiert ABSICHT ist, und kein Versehen.
Ich hatte schon in mehreren Threads meine Ansicht dazu dargelegt. Wie hier zum Beispiel.
Menschen, die „Religion“ ablehnen oder negieren, haben einfach nur nicht weit genug nachgedacht. Oder welche Antworten hast du auf die Fragen, auf die die Menschheit trotz Jahrmillionen der Evolution des Geistes noch nicht mal den Ansatz einer Antwort hat? Wir wissen nichts Wesentliches über das Leben. Jetzt kommt gleich wieder einer um die Ecke, der von biologischen „Zufällen“ schwafelt oder seine Wahrnehmung auf die Wellenlängen beschränkt, die er mit seinen Sinnesorganen wahrnehmen kann… Siehe auch hier!
Nein, das ist halt einfach Dein Bias, weil es für Dich schwer vorstellbar ist, dass man das nicht „negiert“, sonder einfach nicht benötigt… es einfach keinerlei Rolle spielt.
Dass mMn des Menschen Gehirn ihm da einen Bias generiert, sagt einfach nichts aus. Mmn war der evolutionäre Nutzen der in der Kindheit, wo ein hilfloses Menschenkind die Eltern für „Gottgleich“ hielt, um häufiger zu überleben.
Byproduct ist eben, dass dieser Teil im Gehirn im Erwachsenenalter den Bias generiert.
Ganz genau so ist das. Religionen sind am Ende Ausdruck von etwas was tief im Menschen verankert ist. Nämlich Spiritualität. Die Fragen wer bin ich, wo komme ich her und wohin gehe ich und welchen Sinn hat das alles sind zentrale Fragen des Lebens und Religionen versuchen darauf eine Antwort zu geben.
Weil ich genau diese Knappheit, die Sicherheit, dass es eben am Ende nicht ewig weiter ausgeweitet wird, haben will. Auch 5 Generationen weiter sind genau diese Eigenschaften wertvoll, auch wenn man heute mehr Sats kaufen kann. Aber heute trägst du auch noch ein höheres Risiko. 2011 hätten wir uns rückblickend alle locker massenweise eindecken können mit btc. Haben wir alle nicht getan. Selbst wenn man gut informiert war, das Risiko des Totalverlusts war weitaus höher als heute.
Deshalb gönne ich es jedem der damit reich geworden ist. Ein 50x passiert auch nicht über Nacht. Hätte man damals wirklich so viel gekauft? Und hätte man dann auch die +5.000% durchgehalten oder wär man schon beim ersten 3x rausgegangen, so volatil wie das war.
Genau Religion, ist der ein Versuch Dinge zu erklären die man sich nicht erklären kann.
Heißt aber nicht, dass der Versuch auch das korrekte Ergebnis hervorbringt.
Wenn es Blitzt ist es doch einfach und naheliegender zu sagen die Götter sind erzürnt als auf elektrische Ladungen zu schließen, wenn man nichtmal lesen oder rechnen kann.
Für mich ist der Sinn des Lebens nicht, eine kosmische Erklärung zu finden. Der Sinn des Lebens ist zu leben. Das Leben braucht keinen übergeordneten metaphysischen Zweck, um wertvoll zu sein. Es ist bereits vollständig in seiner Erfahrung.
Religionen sind kulturelle Versuche, mit Unsicherheit umzugehen. Sie geben Narrative, Strukturen, Rituale. Das kann für viele Menschen stabilisierend und sinnvoll sein. Aber sie sind nicht die einzige Form, mit existenziellen Fragen umzugehen.
Man kann auch akzeptieren, dass wir vieles nicht wissen.
Nichtwissen ist kein Defizit. Es ist ein Zustand.
Die Annahme, dass es unbedingt eine höhere, verborgene Erklärung geben muss, ist selbst eine Form von Bedürfnis, nach Ordnung, nach Sicherheit, nach Sinnzuschreibung. Ich empfinde es als befreiend, dass das Leben keinen vorgegebenen Sinn haben muss. Es bedeutet, dass Sinn nicht entdeckt, sondern gelebt wird.
Nicht alles braucht eine kosmische Begründung. Manches darf einfach sein.
Eine Form von Spiritualität… nicht in dogmatischen Antworten, sondern im bewussten Erleben dessen, was ist.
Genau das habe ich ja gesagt: Viele Menschen sind „schlicht“ genug, dass sie in einer Welt aus Fressen, Saufen und Ficken zufrieden sind. Sie fragen nicht nach dem Sinn des Lebens, wenn sie diese Frage mit diesen drei täglichen Trieben befriedigen können. Unendlichkeit, wo kommen wir her, wo gehen wir hin - man muss sich diese Fragen nicht stellen, viele können sie auf Grund miserabler Lebensbedingungen erst gar nicht stellen.
Trotzdem existieren diese Fragen und lassen sich mit Wissenschaft oder Mathematik nicht beantworten. Und genau an dieser Stelle setzen Religionen an. Dabei meine ich eben nicht nur die klassischen Weltreligionen, sondern ersatzweise auch andere Visionen.
Aber, wie gesagt: Man muss sich diese Fragen natürlich nicht stellen.
Genau das meine ich ja! Ich glaube, das Problem ist hier die Definition von „Religion“: Natürlich ist Bitcoin keine Religion im Sinne der Weltreligionen. Aber sie füllt (bei manchen) den „seelischen Raum“, den Religionen bei anderen füllen, wenn ich es als mehr als ein Investment sehe und Zukunftserwartungen, Weissagungen, Heilsversprechen damit verbinde.
An dieser Aufgabe, dem bewussten Erleben, der Achtsamkeit, arbeite ich seit langem und mit den Jahren zunehmend (…nicht nur beim Körpergewicht ;-)). Und mir hilft eine gewisse Religiosität dabei ungemein…
![]()
Nein, nein. Meine Aussage war, dass man ALL DAS, inkl. Nachdenken über all diese Fragen etc, auch ganz ohne Religion kann…
Dein Bias ist beeindruckend.
Wenn jemand Bitcoin als Erlösung sieht, als Weissagung, als „neue Weltordnung“, dann ist das seine Projektion. Das sagt mehr über sein Bedürfnis nach Sinn, Sicherheit oder Zugehörigkeit aus als über das Protokoll selbst. Ich kann nur für mich sprechen.
Ob andere daraus einen „seelischen Raum“ machen, liegt nicht in meiner Verantwortung. Ich muss nicht jeden emotionalen Überbau teilen, nur weil ich das gleiche Asset halte. Man kann etwas nüchtern nutzen, auch wenn andere es emotional aufladen. Darauf wollte ich hinaus.
Ich verstehe, dass Atheisten angesichts des Leids, welches Anhänger von Religionen über die Welt gebracht haben und immer noch bringen, sich von RELIGION distanzieren wollen. Ich habe da auch kein Problem mit. Nur tun sie das, schon vom Wort her, mit einem Selbstbetrug, der es nicht besser macht: Als Atheisten distanzieren sie sich nicht (nur) von Religionen, sondern vom Wort her von Gott! Und da sage ich: Sie haben nicht zuende gedacht!