Paradigmenwechsel: Das Post-Bitcoin-Zeitalter!?!

Wir erleben gerade in Sachen Bitcoin historische Zeiten! Vielen mag es noch nicht ganz klar sein, da sie noch in Mustern der Vergangenheit („4-Jahres-Zyklen“) denken, dennoch ist es Realität: Bitcoin ist bereits gescheitert!

Das Asset wurde im Umfeld der Finanzkrise 2008 geschaffen, seine USP’s sind Härte, Zensurresistenz und Umabhängigkeit. Er ist gedacht für Krisensituationen, wo diese Werte revolutionär oder zumindest hilfreich sind. Nun erleben wir zweifelsfrei derzeit Krisen, wie genau die, für die Bitcoin erdacht wurde - und kaum jemand will Bitcoin, was der einzig rationale Schluss aus den aktuellen Kursentwicklungen ist.

Ich fürchte, dass den meisten hier gar nicht bewusst ist, wie krass der Paradigmenwechsel ist, den wir derzeit erleben! Es ist der Beweis, dass Bitcoin nicht taugt, um gesellschaftlich akzeptiert zu werden. Seine Zeiten als ernst zu nehmendes Asset sind vorbei, genau wie die der Muscheln, die frühere Völker als Zahlungsmittel und Wertspeicher benutzt haben. Da selbst in diesem Forum die allermeisten Bitcoin nicht als Zahlungsmittel benutzen wollen, ist ja bereits breit diskutiert worden. Und dass Bitcoin auch kein verlässlicher Wertspeicher ist, dürfte dieser Tage sehr deutlich zu sehen sein.

Auch wenn man die Diskrepanz zwischen den fundierten Einschätzungen der „Experten“, der Bitcoin-Influencer, und der in den letzten 12 Monaten stattgefundenen realen Entwicklung betrachtet, wird klar, dass Bitcoin gescheitert ist! Zumindest Bitcoin, wie sie ihn gestern erklärten. Denn, wenn noch nicht mal Roman & Co. auch nur einen blassen Schimmer hatten, was nutzt dann „study Bitcoin“? Und es gibt ja tatsächlich keinen, der auch nur eine Ahnung von der Realität hatte (oder es wurde bewusst gelogen).

Dagegen liegen klassische Finanzexperten bislang vielfach ganz richtig. Bitcoin-Influencer dagegen generieren immer noch Klicks, indem sie erklären, warum es nicht klappen konnte, was sie eigentlich für sicher hielten. Statt sich verschämt und leise anderen Aufgaben zu widmen, reiten sie weiter das tote Pferd, solange Youtube noch Klicks honoriert und die Menschen ihnen folgen…

Mein Rat an diejenigen, die hier mutig Durchhalteparolen skandieren und fest an das goldene Bitcoin-Zeitalter glauben: „Study life“!
Wir erleben gerade einen historischen Paradigmenwechsel des Assets und befinden uns bereits im Post-Bitcoin-Zeitalter!

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Falsch, richtiger wäre, aber auch nicht 100% richtig: Es war für P2P Gedacht um damit in Poker eine Währung zu haben.
Der Erfinder hat eine Idee, es heißt aber nicht, dass die Idee 1 zu 1 genauso auch umgesetzt wird.

PS:
Bitcoin ist besser als Poker :slight_smile: Aber Poker mit Bitcoin wäre unschlagbar.

Genau, es ist ein Zyklus. Nach Bitcoin kommt Kauri. Sammelt schon mal Muscheln und ihr gehört zur Elite. Schwöre, das crazy. :zany_face:

Genau aus diesen Gründen sind Leute wie Warren Buffet zu den reichsten Menschen der Welt geworden. Leute, die panisch aus fallenden Kursen rausrennen, reißen Kurse weiter runter. Leute, wie Warren, wissen das zu nutzen und kaufen fleißig nach.

Also danke für diese Gelegenheiten.

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Bitcoin ist eine Prüfung für uns selbst. Hören wir auf die Angst / Zweifel oder können wir das Gefühl halten, dass wir keine Sicherheit im außen haben und uns dem Vertrauen hingeben?

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Das erinnert mich doch sehr an das Glaubensbekenntnis, welches ich fast jeden Sonntag in der Kirche bete…

Deshalb bin ich als Atheist auch Bitcoiner. Weil es das einzige ist wo ich wirklich sagen kann: „Don’t trust, verify!“

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@BlackMirrus Als du dich für Bitcoin entschieden hast, wusstest du davon, dass dieser nicht kontinuierlich steigen wird? Und wusstest du, dass dieser volatil ist?

Wenn du diese Fragen mit „Ja“ beantwortest, dann verstehe ich deinen aktuellen Gemütszustand nicht. Es ist doch überhaupt nichts passiert im Vergleich zu 2018, nur, dass mittlerweile Institutionen, die Wall Street und Staaten mit im Boot sind, was großartig ist, hinsichtlich der Adoption von Bitcoin. Die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin sind wie eh und je in Stein gemeißelt.

Kleiner Tipp fürs Gemüt: Schau einfach mal nen halbes Jahr nicht mehr auf den Kurs, dann handelt man auch nicht so emotional :slightly_smiling_face:

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So bin ich (aus einem atheistischen Elternhaus stammend) religiös geworden:
Ich habe die Gegenwart Gottes an mehreren Stellen in meinem Leben erfahren.

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Ich danke an alle die gleich oder ähnlich denken wie @BlackMirrus und dementsprechend handeln! Ohne euch hätte ich nicht wieder und wieder und wieder den Dip kaufen können in den letzten Jahren :slightly_smiling_face: Denn ich habe mir angewöhnt, immer bei stark fallenden Kursen Fiat in BTC zu tauschen und bin bisher sehr gut damit gefahren. Und werde das auch dieses Mal wieder! Wetten? :sweat_smile:

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Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass Bitcoiner eine ganz besondere Persönlichkeit haben. Wissbegierig, streitbar, stoisch,… So in der Art, ohne Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit.

In Diskussionen mit Nocoinern oder wie zuletzt mit Bankern, die Bitcoin nur zur geringen Portfolio Beimischung empfehlen fällt mir mir wieder auf, wie wenig bis gar nichts die über Bitcoin wissen. Mining mit Überschuss Energie, difficulty adjustment, usw. sind alles böhmische Dörfer. Aber Meinung ist dafür um so mehr vorhanden.

Versteht mich richtig. Ich finde das super. Wissen ist Macht. Marktpanik wie die aktuelle basiert auf Unwissenheit. Möge diese noch eine Weile den DIP ermöglichen.

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Rückblickend gesehen ist Bitcoin immer noch massiv im Plus und hat seinen Wert mehr als erfolgreich bewahrt. Das ist die eigentliche Funktion, die Bitcoin liefern muss und bisher gut liefert. Man kann nicht an der temporären Spitze irgendeine Erfolgsmessung durchführen. Die Spitze wird weiterhin stark schwanken und Bitcoin ist immer noch in einer frühen Adoptionsphase und wird daher auch von der Mehrheit immer noch nicht als guter Wertspeicher gesehen.

Bitcoins fundamentale Eigenschaften sind weiterhin intakt, und auch die Funktion als langfristiger Wertspeicher. Das sind die Fakten und keine Durchhalteparole.

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Das habe ich so ähnlich 1984 schon mal irgendwo gelesen…

”Wir erleben gerade in Sachen Gold historische Zeiten! Vielen mag es noch nicht ganz klar sein, da sie noch in Mustern der Vergangenheit („Jahrtausende als Wertspeicher“) denken, dennoch ist es Realität: Gold ist gescheitert!

Das Asset wurde für Zeiten von Inflation, Währungschaos und Vertrauensverlust geschaffen. Seine USPs sind Knappheit, physische Existenz und Unabhängigkeit von Staaten. Es ist gedacht für Krisen und genau solche Krisen liegen hinter uns.

Und doch: Kaum jemand will Gold. Der Preis fällt seit Jahren. Das ist der einzig rationale Schluss aus der aktuellen Kursentwicklung.

Ich fürchte, den meisten hier ist gar nicht bewusst, wie krass der Paradigmenwechsel ist, den wir gerade erleben! Es ist der Beweis, dass Gold gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert wird. Seine Zeit als ernstzunehmender Wertspeicher ist vorbei. Genau wie die von Muscheln oder Salz, die frühere Kulturen benutzt haben.

Dass Gold kein Zahlungsmittel mehr ist, dürfte unstrittig sein. Und dass es auch kein verlässlicher Wertspeicher ist, sieht man dieser Tage sehr deutlich: Seit 1980 geht es praktisch nur noch bergab. Jeder, der bei 800 Dollar gekauft hat, sitzt auf massiven Verlusten.

Auch wenn man die Diskrepanz zwischen den „Experten“, den Gold-Gurus und Crash-Propheten, und der realen Entwicklung der letzten Jahre betrachtet, wird klar: Gold ist gescheitert.

Zumindest Gold, wie sie es uns jahrzehntelang erklärt haben. Wenn nicht mal die renommierten Edelmetallexperten die Zinswende kommen sahen: Was nutzt dann „buy physical“?

Dagegen liegen klassische Finanzexperten bislang vielfach richtig. Aktien laufen, Anleihen werfen wieder Rendite ab. Gold-Gurus dagegen erklären immer noch, warum es eigentlich hätte steigen müssen. Statt sich verschämt anderen Themen zu widmen, reiten sie weiter das tote Pferd.

Mein Rat an diejenigen, die hier weiter Durchhalteparolen skandieren und an das goldene Gold-Zeitalter glauben:
„Study economics!“

Wir erleben gerade einen historischen Paradigmenwechsel und befinden uns bereits im Post-Gold-Zeitalter.”

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(Beitrag vom Verfasser gelöscht)

Dein gesamtes Argument steht und fällt mit einem Rahmen: Kursentwicklung = Erfolg. Preis = Adoption. Marktakzeptanz = Funktionalität.

Das ist der Denkfehler.

Bitcoin ist ein Protokoll. Kein Produkt das Marktakzeptanz braucht wie das nächste iPhone. Während du das hier liest, wird gerade ein Block gefunden. Transaktionen werden bestätigt. Die Chain wächst. Seit 2009. Keine Pause.

„Kaum jemand will Bitcoin“ schreibst du. Woher weisst du das? Weil der Preis gefallen ist? Der Preis sagt dir was Spekulanten an Börsen machen. Nicht was ein Freelancer in Nigeria macht der über Lightning bezahlt wird. Nicht was jemand
in Venezuela macht dessen Ersparnisse in Bolivar verdampft sind. Die brauchen keine Bullenmarkt-Bestätigung von Krypto-Twitter.

Du vergleichst Bitcoin mit Muscheln. Muscheln hatten keine mathematisch erzwungene Knappheit. Keine globale Verifizierbarkeit. Kein Netzwerk von tausenden Nodes. Kein Settlement ohne Intermediär. Der Vergleich hinkt nicht nur, er liegt
flach auf dem Boden.

„Selbst Experten lagen falsch!“ Ja. Und? Bitcoins Wert hängt nicht davon ab ob Roman den Kurs richtig vorhersagt. Niemand hat behauptet dass Influencer Propheten sind. Die Frage ist nicht ob irgendwer den Markt timen kann. Die Frage
ist: Funktioniert das Protokoll? Blöcke alle 10 Minuten? Check. Difficulty Adjustment? Läuft. 21 Millionen Cap? Unverändert.

„Klassische Finanzexperten lagen richtig.“ Bei was genau? Beim Timing eines Drawdowns? Cool. Dieselben Experten haben 2011 gesagt Bitcoin ist tot. 2014. 2018. 2022. Und jetzt wieder. Bitcoin ist öfter gestorben als jedes andere Asset in
der Geschichte. Laut Medien mindestens 400 mal.

Dein Rahmen setzt voraus dass gesellschaftliche Akzeptanz Validation ist. Dass die breite Masse zustimmen muss damit etwas funktioniert. Die breite Masse hat E-Mail nicht verstanden als es rauskam. Versteht bis heute nicht wie HTTPS
funktioniert und nutzt es täglich. Massenverständnis war nie Voraussetzung für Protokoll-Adoption.

„Study life“ schreibst du. Guter Rat. Dann studier mal wie Geld historisch funktioniert hat. Wie Monetarisierung abläuft. Sammlerstück, Wertspeicher, Tauschmittel, Rechnungseinheit. Das dauert Generationen. Nicht Quartale. Bitcoin ist
15 Jahre alt.

Der einzige Beweis für Scheitern wäre: Die Chain stoppt. Blöcke werden nicht mehr gefunden. Konsensregeln brechen. Das passiert nicht. Alles andere ist Rauschen.

Du kannst Bitcoin für gescheitert erklären. Das Protokoll fragt nicht nach deiner Meinung.

Es läuft einfach weiter.

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An dir ist ein guter YouTuber verloren gegangen. Besser könnte man einen Thread für mehr Aufmerksamkeit nicht benennen.

Ich hatte zum Coronacrash das erste Mal Kontakt mit Bitcoin und hab diesen “Paradigmenwechsel” genau so propagiert: Wenn Bitcoin das harte, sichere Assett ist, warum crasht es dann in einer Pademie? Wie wir alle wissen ist Bitcoin danach wirklich gestorben und dieses Forum hier ist nur noch ein Museum.

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Dss stimmt zwar alles, deswegen hab ich dir auch ein Herzelein gegeben, ist aber letztlich eine andere Ebene.

Die Ebene die für die meisten Menschen die Bitcoin kaufen relevant ist, ist nicht in erster Sicht, ob das Protokoll funktioniert, denn dass das funktioniert muss ich ja als Käufer vorausetzen, sonst würde es keinen Sinn ergeben ihn zu kaufen. ;)

Sondern das, was die meisten Menschen „hier“ bei uns interessiert ist der Preis und damit dann eben Dinge wie Adoption und weiteres Wachstum, Wertspeicher.

Natürlich funktioniert das Protokoll unabhängig davon ob der Kurs bei 30k oder 130k ist. Aber das ist ja nicht die Frage warum Menschen ihn kaufen oder verkaufen. Sondern die Frage ist was er mir nutzt, was bringt er mir und nicht funktioniert er technisch.

Mir reicht es teilweise schon, dass keine Bank dumme Fragen stellen oder mein Konto sperren kann.

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Okay, dann reden wir über Nutzen.

Du sagst die meisten kaufen wegen Preis. Stimmt wahrscheinlich. Und genau das ist das Problem dieser Leute, nicht das Problem von Bitcoin.

Wer Bitcoin kauft um in Euro reicher zu werden, hat das Spiel nicht verstanden. Der will Fiat-Gewinne. Will den Euro-Kontostand wachsen sehen. Nutzt Bitcoin als Vehikel um mehr von dem Geld zu haben das er eigentlich kritisiert. Das ist
kein Bitcoin-Problem. Das ist ein Erwartungsproblem.

Was bringt er mir, fragst du. Kommt drauf an wer du bist.

Bist du ein deutscher Angestellter mit Sparkassenkonto der hofft dass sein Investment steigt damit er sich nen Tesla leisten kann? Dann verstehe ich die Frustration bei Drawdowns. Aber das war nie der Anwendungsfall.

Bist du jemand der Vermögen über Grenzen bringen muss? Jemand dessen Währung 50% im Jahr verliert? Jemand der Geld halten will das keine Regierung einfrieren kann? Dann ist Bitcoin verdammt nützlich. Heute. Bei jedem Kurs.

Der Nutzen ist nicht „Nummer geht hoch“. Der Nutzen ist: Ich kann Wert speichern und transferieren ohne dass mir jemand Erlaubnis geben muss. Punkt. Ob der Wechselkurs zu Dollar dabei schwankt, ändert an dieser Eigenschaft nichts.

Du schreibst „Wertspeicher funktioniert nicht, sieht man ja“. Über welchen Zeitraum? Hat das
Konzept Zeithorizont nicht verstanden. Gold hatte auch Dekaden wo es sich kaum bewegt hat. War es deswegen gescheitert?

Die Frage „was bringt es mir“ ist die falsche Frage wenn du damit meinst „macht es mich kurzfristig reich“. Die richtige Frage: Gibt es ein anderes Asset mit diesen Eigenschaften? Absolut knapp. Zensurresistent. Global transferierbar.
Ohne Gegenparteirisiko.

Nein. Gibt es nicht.

Dass die Mehrheit der Käufer das nicht versteht und Bitcoin wie eine Tech-Aktie behandelt, ist deren Problem. Nicht meins. Nicht das des Protokolls.

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@fsociety
Hast Du echt keine Node?