Paradigmenwechsel: Das Post-Bitcoin-Zeitalter!?!

Das Röhrenradio wurde ersetzt. Durch Transistorradios. Dann durch Smartphones. Bessere Technologie, gleiche Funktion.

Was hat Bitcoin ersetzt? Welche Alternative gibt es die absolut knapp, zensurresistent und global transferierbar ist? Nichts. Du vergleichst ein obsoletes Gerät mit einem Protokoll das keine Konkurrenz hat.

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Hier geht es nicht um Erfindungen, sondern um Entdeckungen von Maßstäben bzw. Ordnungen, die unabhängig vom Menschen existieren oder wirken. Davon gab es wirklich nur sehr wenige:

  • Zeit als messbarer Fluss
    Früheste systematische Zeitmessung ca. 3000 v. Chr. (Sonnen- und Wasseruhren).
    Die Entdeckung war nicht die Zeit selbst, sondern dass sie gleichmäßig vergeht und messbar ist, unabhängig vom Menschen.

  • Zahl / Mathematik
    Grundlegendes Zählen ab ca. 30.000–10.000 v. Chr., formale Mathematik bei den Babyloniern und Griechen (2000–500 v. Chr.).
    Entscheidend war die Erkenntnis: Zahlen sind keine Meinung, sondern strukturelle Wahrheit.

  • Geometrie / Raummaß
    Systematisiert bei Euklid (~300 v. Chr.).
    Raum wurde erstmals als objektiv messbar verstanden, nicht nur erlebt.

  • Gravitation
    Beschrieben von Newton (1687).
    Nicht die Kraft wurde erfunden, sondern erkannt, dass sie immer wirkt, egal ob man sie versteht.

  • Thermodynamik / Entropie

  1. Jahrhundert (Carnot, Clausius, Boltzmann).
    Die Erkenntnis, dass Energieflüsse und Unordnung unumkehrbar sind.
  • Information
    Formalisiert durch Claude Shannon (1948).
    Information wurde als physikalisch messbare Größe erkannt, nicht als Bedeutung.

  • Bitcoin (digitale Knappheit)
    Entdeckt/realisiert 2008–2009.
    Zum ersten Mal wurde Knappheit im Digitalen nicht behauptet, sondern objektiv durch Regeln und Energie erzwungen.

Diese Dinge wurden nicht akzeptiert, weil man an sie geglaubt hat, sondern weil sie funktioniert haben, selbst gegen Widerstand.

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Ich gehe mal davon aus, dass du deinen gesamten Bestand bereits verkauft hast, RICHTIG?

Sobald du dies mit „Nein“ beantwortest, widersprichst du deinem Ausgangspost selber… es sei denn dich interessiert dieses Geld nicht mehr und du lässt es jetzt gegen Null gehen.

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Richtig. Und das ist auch der Grund, warum manche Menschen bei ihren Autos draufzahlen und andere trotz ihrer Fahrzeuge im Vergleich zu ersteren sparen. Es macht nun einmal einen Unterschied, ob ich mich vorher mit dem Fahrzeugkauf beschäftige und das Beste Fahrzeug für mich finde oder ob ich irgendeines kaufe. Bei Bitcoin ist das genauso. Man kann in Fiat Geld denken oder aber in Bitcoin.

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Das ist irreführend.

All die genannten “Erfindungen” sind nur die BCH’s der Blockchain.

Bessere Vertreter existieren noch, und haben wie Bitcoin überlebt.

Einzig noch ausstehend ist das Google-Glas.

Ja, das hab ich verstanden aber das ist eben die Perspektive Bitcoins. Was bringt es denn relevante Eigenschaften zu haben wenn sich die Menschen nicht dafür interessieren?

Richtig. Dann hast du halt irgendwo eine Technik liegen oder sowas mit tollen relevanten Eigenschaften und das war es. ;)

Also…Bitcoins Eigenschaften ohne entsprechende Nachfrage machen ihn eben nicht zu Geld, zum Wertspeicher…sondern das wird er erst mit entsprechender Nachfrage und Adoption.

Vielleicht ist er dann nicht in dem buchstäblichen Sinne gescheitert, aber das ist ja gehoppst wie gesprungen.

Genau. Das eben wurde mit ein paar Pizzen bewiesen

:slight_smile:

Seither kamen ein paar Milliardchen dazu….

Aber Du kannst immernoch im Shop mit Bitcoin bezahlen, bei satoshiskleinanzeigen Deine gebrauchten Sachen verkaufen oder kaufen, Projekte unterstützen,..und vieles mehr

Ich nutze Bitcoin regelmäßig als Geld :smirking_face:

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Bitcoin hat zwar Code aber der Code erschafft nichts Willkürliches. Er legt Bedingungen offen, die vorher schon gegolten haben, aber nie sauber kombiniert wurden.

Diese Eigenschaften mussten nicht ausgedacht werden, sie ergeben sich zwangsläufig, wenn man Mathematik, Netzwerke, Kryptografie und Spieltheorie konsequent zusammensetzt.

Satoshi hat nichts erfunden wie ein neues Produkt.
Er hat etwas freigelegt, das vorher technisch möglich, aber strukturell verborgen war.

Man kann eine Erfindung scheitern lassen. Man kann ein Produkt einstellen. Man kann ein Unternehmen ruinieren. Aber man kann eine Entdeckung nicht widerlegen, nur ignorieren. Niemand hat die Gravitation adoptiert. Niemand hat Zeit akzeptiert. Sie wurden relevant, weil man nicht an ihnen vorbeikam. Bitcoin bewegt sich genau in diese Richtung, langsam, widerständig, unaufgeregt.

Menschen handeln unter Unsicherheit, machen Fehler, suchen Abkürzungen, verschieben Verantwortung und reagieren emotional auf Zeit und Knappheit. Genau daraus entsteht ökonomisches Chaos, in jedem zentral gesteuerten System früher oder später.

Bitcoin setzt genau dort an.
Er braucht keine perfekten Menschen. Im Gegenteil: Er funktioniert weil Menschen unperfekt sind. Er zwingt Energie und Zeit in feste Regeln und verhindert, dass menschliche Schwächen das System selbst verzerren.

Deshalb saugt Bitcoin Energie auf und hält Ordnung…
… Nicht, weil alle an ihn glauben, sondern weil Aufwand real bleibt und nicht wegdiskutiert werden kann.

Man kann Bitcoin ignorieren, aber man kann ihn nicht menschlich machen.
Und genau deshalb bleibt er relevant, solange Menschen bleiben, wie sie sind.

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Woran machst du fest, dass es keine nachhaltige Nachfrage gibt? Gäbe es gar keine nachhaltige Nachfrage, würde Bitcoin nicht immer wieder höhere Tiefs erzielen. Und in den vergangenen Jahren hat Bitcoin völlig neue Ebenen und Klassen von Käufern erschlossen.

Was du machst, ist einfach der Klassiker im Space: Anhand jüngster Entwicklungen und aktueller Stimmungslage allgemeine Schlussfolgerungen für Bitcoin ziehen. Scheitern tun, höchstens, aber verschiedene individuelle Prognosen diverser Leute. Aber das, was Bitcoin ausmacht, ist eben bis heute nicht gescheitert.

Worüber man diskutieren kann, ist, welche Prognosen und Narrative zutreffend waren oder nicht, aber an dem, was Bitcoin ausmacht, hat sich nichts verändert, und das spiegelt sich auch in der Preisentwicklung wieder.

Oder Du bist ein Bitcoiner der frühen Zeit und liegst mit dem Fächer wedelnd unter der Palme und schlürfst Deinen Caipi :joy:

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Ihr schaut nur auf den Fiat-Preis und das ist euer größtes Problem bei euch Pessimisten.

Schaut euch doch mal das Netzwerk an, das so nebenbei seit heute wieder um +2,6 % und wieder mit 1000 EH/s an Hashrate läuft. Dies ist von diesem Kurseinbruch bisher unbeeindruckt, weil der USD einen scheiß aussagt!

Lest einfach mal ein Gottverdammtes Buch und schaut nicht ständig auf den Chart und meint da, da sonst was rauszuinterpretieren!

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Aber Bitcoin braucht keine Mehrheit. Es braucht genug. Und „genug“ ist nicht definiert als „mein Nachbar muss es verstehen“

Die Nachfrage ist da. Sie sieht nur anders aus als du erwartest.

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Wenn es blöd läuft, werden wir Zeiten erleben, da kann man den Preis von Bitcoin nicht mehr in Dollar, Euro etc. messen, weil es diese Währungen nicht mehr gibt. Woran misst man dann den Bitcoin? Darauf gibt es nur eine Antwort. Er muss sich komplett neu an den vorhandenen Gütern bewerten. Deshalb ist mir dieses ständige Gerede über den aktuellen Kurs unverständlich. Ich habe Bitcoin, weil ich Fiat für wertlos erachte, also ist die Maßeinheit „Fiat“ für mich keine Bemessungsgrundlage.

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Auf mich wirkt das so, als ob Menschen mit hoher Zeitpräferenz und/oder ihren Ängsten (beruhend auf etwaiger Annahmen), nie müde werden anderen zu erklären, dass sie es genauso handhaben müssen.

Um die eigenen teils irrationalen Ängste zu teilen? Eher um zu versuchen sie zu verifizieren.

Man kennt das von Auswanderern. “Alles so doof! Du musst auch unbedingt auswandern”! Das kommt aber erst, wenn sie merken, dass das Übel vor dem sie geflohen sind nicht eintrat.

Anstatt ihre eigen Entscheidung zu hinterfragen, oder besser die Annahmen auf deren Grundlage diese getroffen wurde, versucht man sie lieber zu rechtfertigen in dem man andere versucht zu überzeugen.

Dieses Phänomen beobachte ich sehr lange…seit der Schulzeit und ich hab nie verstanden, wie Menschen so sein können.

Bei BTC wirkt das gleich doppelt seltsam, weil Volatilität, Historie und Propaganda hinlänglich bekannt sind. Und mit Sicherheit waren, als man investierte.

Nichts hat sich verändert. Das Netzwerk läuft und läuft…Höfgen labert und labert… Roman labert und labert… das einzige Argument aber ist der Preis. Und die Gründe für Anstieg und Fall des Preises sind in solchem Maße mannigfaltig, dass sie nicht zu ergründen sind.

Warum leitet man also aber von dem fallen Preis, von dem man ja weiß dass der fallen wird, ab, dass BTC gescheitert sei und die Adoption für nichtig erklärt.

Wie war das? 2025 sind 8Mio Bitcoin verkauft worden? Und wo liegt der Preis?

Ich verstehe es ganz ehrlich nicht.

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Das hat aber auch dieses mal total funktioniert, keine Ahnung wieso das jetzt gestorben sein soll. Und dabei denke ich nicht mal das dieser Zyklus vom halving kommt.

Auf den grossen Zeitskalen ist Bitcoin weit davon entfernt zu “failen” um da einen Abwärtstrend einzuläuten müssten wir erst Preise unter 16k sehen.

@anon88105705 beantworte doch bitte mal meine Frage.

Hat er doch.

Er kauft und verkauft weiterhin BTC. Außerdem hält er einen Anteil, falls er sich irrt.

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Grüße an alle Bitcoin Touristen, liebe geht raus​:smiling_face_with_sunglasses:

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@anon88105705 irgendwie hat deine Auszeit dich sehr verändert. Echt schade, dein Wissen vor deiner Auszeit war deutlich rationaler und faktisch belegbarer. Habe ich gerne angeschaut. Dieser Thread ist pure Emotion und durch Gefühle gesteuert, welche aktuell bei dir stärker sind als der rationale Gedanke.

Alles gute dir weiterhin.

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