Kommentar zu Video: Ripple hat schlechte Chancen gegen die SEC!

Hallo @Blocktrainer.

Ich habe wirklich überlegt, ob ich etwas schreiben soll, was ich schreiben soll und wie es schreiben soll.

Zuerst wollte ich zu jeder Falschaussage -/analyse einen Timestamp bringen und Deine Aussage kommentieren.

Aber ehrlich…in den ersten 10 Minuten(*) machst Du so viele Fehler und Falschaussagen, dass es Stunden gedauert hätte, das alles zu kommentieren.

Am härtesten getroffen hat mich Deine Aussage „Hier gibt es gar nicht so einen richtigen Anwendungsfall.“ direkt nach dem Intro.

Kein Anwendungsfall? Wirklich?

Du siehst im Ripple und XRP - Ein Informationsthread keinen Anwendungsfall im Bereich der grenzüberschreitenden Überweisungen?

Es ist alles cool, so wie es jetzt mit den Banken und FI läuft? Auf der Kundenseite hohe Gebühren, lange Verarbeitungsprozesse und nicht selten Fehler in den Transaktionen.

Bei den Banken Millarden (oder besser Billionen?) von totem Kapital in Nostrokonten.

Und es gibt niemanden, der ODL aktiv nutzt? Erfolgreich! Seit Monaten! FI und Banken!

Phew. Also das ist heftig.

Ich verstehe Deinen Bitcoin Maximalismus und ich respektiere ihn.

Aber: Aktuell arbeiten noch alle mit Fiat und nicht mit Bitcoin. Demzufolge brauchen wir (damit meine ich insbesondere die Kunden der Banken und FI) dringend eine Lösung, um Geldtransfers günstiger und vor allem schneller zu machen.

Aber Schwamm drüber. Selbst wenn man das als „Meinung“ zählen kann und Du das eben nicht so siehst, sind einige Deiner Aussage schlichtweg falsch und Deine Betrachtungen sehr einseitig.

  1. LBRY als Präzedenzfall (Nein. Das haben diverse Anwälte bereits festgestellt. Die Fälle sind unterschiedlich und das Ergebnis des LBRY-Falls kann nicht als „Vorlage“ oder Beweis für die Ripple-Klage genutzt werden. Mal ganz davon abgesehen, dass die Beweisführung bereits abgeschlossen ist.)
  2. Vergleiche zu FTX (Ripple betreibt weder eine Exchange, noch wurde XRP als Sicherheiten für Spekulationsgeschäfte hinterlegt)
  3. Du bindest „Dezentralität“ an die Menge an Coins und nicht an das Netzwerk.
    Gerade von Dir hätte ich erwartet, dass Du Dezentralität korrekt definieren kannst. Den XRPL als „unter zentraler Führung“ zu bezeichnen, ist falsch und zeigt, dass Du Dich nicht damit beschäftigt hast. Ich empfehle Dir, die Videos von Deinem Youtube-Kollegen Krypto Pionier anzusehen. Er fasst das alles ziemlich gut zusammen. Hier seine Playlist rund um XRP, Ripple, XRPL und die Klage.
  4. Tokenverteilung (Nicht 70/30, sondern Ripple hat mittlerweile weniger als 50% und davon liegt der größte Teil im Escrow, an den sie nicht so ohne weiteres herankönnen; bspw. um XRP auf dem Markt zu dumpen, was ja viele Leute befürchten und mMn deshalb „Dezentralität“ auch völlig falsch auslegen.)

Lieber @Blocktrainer. Ich schätze Dich. Das weißt Du. :heart:

Aber das war (nach Deinem ersten Steuern-Video von vor ~4 Jahren) das wohl schlechteste Informations-/Meinungs-Video, das Du jemals gemacht hast.

Halbwahrheiten. Falsche Aussagen. Einseitige Betrachtung.

Du gehst bspw. überhaupt nicht darauf ein, was die SEC bislang dem Gericht vorgelegt hat.

Laut der Anwälte Hogan und Deaton hat die SEC dem Gericht nicht einen einzigen echten Beweis vorgelegt. Alles beruht auf den eigenen Aussagen. Nach dem Motto „…weil…das ist so“.

Der Berater („Experte“) der SEC (der beweisen sollte, dass der XRP-Preis von den Bemühungen Ripples abhängig ist, um Punkt 4 des Howey Tests zu untermauern) hat mittlerweile seine Aussage zurückgezogen.

Die SEC und Gary Gensler bekommen gerade von allen Seiten auf die Fresse, weil sie einen miserablen Job machen. Seit Jahren.

Mit FTX kam wieder das Thema Korruption auf; nicht zum ersten Mal im Zusammenhang mit der SEC.

Jay Clayton (der an seinem letzten Arbeitstag die Klage gegen Ripple eingereicht hat) wurde gewarnt, es nicht zu tun. Erstens weil viele Tausend XRP Halter sehr viel Geld verlieren würden (was contraire zu dem ist, wofür die SEC eigentlich existiert, da sie Retail Investoren schützen und ihnen nicht schaden soll) und zweitens weil die Aussichten auf einen Erfolg als gering eingeschätzt wurden.

Trotzdem wurde die Klage eingereicht. Von einem Mann, der mit seiner Rede in 2018 ETH einen Freifahrtsschein gegeben hat und oh Wunder, oh Wunder nun bei einer Firma arbeitet, die mit BTC und ETH ihr Geld verdient.
(Für die, die noch nicht so lang dabei sind: XRP hat 2017/2018 ETH den zweiten Platz bei CMC streitig gemacht und wurde als „Konkurrent“ angesehen.
ETH und XRP haben aber an sich überhaupt nichts gemeinsam, doch vielen ist die Platziung bei CoinMarketCap halt wichtig. :man_shrugging:)

Für mich klingt es im Video so, als wenn Du Respekt für Gensler hast, weil er „Bitcoin Fan“ ist und im Sinne von Bitcoin HODLern agiert?

Hm. :thinking:

Hast Du mitbekommen, dass sich die SEC mit FTX/Alameda getroffen hat? Und Gensler persönlich danach auch noch einmal?

Bei Alameda ist der Vater (Glenn Ellison) von CEO Caroline Ellison (die offenbar gar nicht weiß, was Krypto ist - einfach mal ein paar Interviews gucken) mit Gensler bekannt, denn „zufällig“ ist er Abteilungsleiter am MIT, wo Gensler als Professor für Economics & Management aktiv war.

Die SEC hätte FTX sofort einen Riegel vorschieben müssen, weil der eigene Token absolut nichts wert war und sie ihn als Sicherheit hinterlegt hatten.

Haben sie’s gemacht? Nein. 6 Monate später fliegt alles rund um FTX und Alameda in die Luft.

Ganz toll gemacht, Gary Gensler. :clap:

BTW: Gensler hat vor seinem Job als SEC Head mehrmals gesagt, XRP wäre kein Security Token. Es gibt dazu Videos auf Youtube.

Außderm verhindert er (wie seine Vorgänger) seit Jahren einen „Bitcoin backed ETF“, der vielen institutionellen Anlegern ermöglichen würde, in Bitcoin reinzugehen und die Adaption von Bitcoin vorantreiben könnte.

Zurück zur Klage: Du erwähnst mit keinem Wort, dass es mehrere Firmen gibt, die den „Amicus Brief“ eingereicht haben und zu Gunsten von Ripple gehört werden wollen.

Firmen, die nichts mit Ripple zu tun haben und deren Business auf dem XRPL aufbaut, wie bspw. spendthebits[.]com

Selbst Coinbase (:face_vomiting:) wirft seinen Hut in den Ring und stellt sich auf die Seite von Ripple.

Ich hab’ aufgehört zu zählen, aber aktuell müsste es ca. 15 Fürsprecher für Ripple geben. Das ist „einzigartig“, sagen einige Anwälte, die diese Klage von Anfang an verfolgen.
(Nachtrag: Aktuelle Zahlen vom 15.11.2022: 13 für Ripple, 2 für die SEC und 1 neutraler)

Ja, fair enough, es gibt (soweit ich weiß) auch 2 für die SEC:

  1. InvestReady
  2. The New Sports Economy Institute (NSEI)

Letztere hat überhaupt nichts mit Krypto zu tun und wurde selbst von der SEC verklagt. Dieser Fall ist aktuell offen und es muss noch verhandelt bzw. festgelegt werden, wieviel Strafe die NSEI zahlen muss.

Mit diesem Hintergrundwissen dürfte wohl jeder einschätzen können, warum die NSEI bei SEC vs. Ripple für die SEC aussagt. :rofl:

Okay, damit beende ich das hier, denn ich hatte mir eigentlich geschworen, mir nicht mehr soviel Zeit für „Krypto-Aufklärung“ zu nehmen.

Aber sorry. Was Du hier an „Informationen“ lieferst, ist mehr als lücken- und fehlerhaft und ich musste es kommentieren.

Wenn Du schon ein Video machst, dann betrachte doch bitte auch alle Facetten und nicht nur die, die Dir als Bitcoin Maxi in die eigene Agenda passen.

Die SEC ist nicht gut. Nicht für XRP, nicht für Krypto, nicht für Bitcoin. Die SEC ist ein korrupter Haufen und sie schützen nur Freunde und Bekannte, damit diese ungehemmt spekulieren und betrügen können.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich es nicht für unwahrscheinlich halte, dass trotz der Gegenbeweise, Fürsprecher usw. die SEC gewinnen könnte.

Ebenfalls stimme ich Dir zu, dass, falls Ripple verlieren sollte, sehr wahrscheinlich ein heftiger Ruck durch den Kryptomarkt gehen wird.

Das spielt aber letztendlich für die Zukunft von XRP keine Rolle, denn es ist völlig unerheblich, was in der Vergangenheit passiert ist.

Genau wie bei LBRY geht es in der Klage nämlich um das, was gewesen ist und nicht um das, was jetzt ist.

LBRY ist aktuell nicht als Security Token eingestuft. (Auch eine Falschaussage von Dir.)

Hierzu ist eine Festlegung des aktuellen Status noch offen.

Und das wird auch bei XRP der Fall sein. Ob Brad Garlinghouse und Chris Larsen damals falsch gehandelt haben und XRP unrechtmäßig verkauft wurde, spielt am Ende des Tages keine Rolle.

Ripple und den XRP Haltern geht es um den aktuellen Zustand von XRP und da gibt es (nach meinem Wissen) keinen einzigen Experten (Anwälte, Richter, ehemalige SEC-Mitarbeiter, die CFTC,…), der sagen würde, dass XRP heute ein Security Token ist.

Mit lieben Gruß und Respekt,

Dein ehemaliger Forum-MOD GermanCryptoGuy :slight_smile:

(*) Wobei Du eigentlich auch nur 10 Minuten über den Fall SEC vs. Ripple sprichst und danach nur noch BTC und Gensler lobst. Clickbait? :open_mouth:

Nachtrag:

Bitte habt Verständnis dafür, wenn ich bspw. nicht mehr darüber diskutieren möchte, warum Bitcoin oder Lightning nicht die Lösung sein können, warum ein schneller Geldumlauf in der heutigen Zeit wichtig ist usw.

Ich bin damals im Informationsthread (leider) auf so eine Diskussion eingestiegen und sie ist (in meinen Augen) nicht gut geendet.

Deshalb: Wenn Du, liebe:r Leser:in, ODL für nicht relevant hälst, ist das okay für mich. Aber erwarte bitte nicht, dass ich Dich argumentativ vom Gegenteil überzeuge.

Ungedachtet dessen ist das Thema „Anwendungsfall“ auch nur eine „Randnotiz“ meines Beitrags gewesen.
Die anderen von mir genannten Punkte sind Fakten und diese wegzulassen, ist einem Roman nicht würdig, finde ich.

:heart:

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Der Anwendungsfall für XRP über Bitcoin hinaus wurde mir durch den Thread nicht klar. Die in Ripple zentralisierte Macht erkenne ich jedoch sofort als XRP Nachteil.

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Das ist schade.

Dann vermute ich, dass Du die Augen davor verschließt, dass die Welt heute (noch) nicht auf Bitcoin basiert, sondern wir immer noch FIAT nutzen, um Güter und Leistungen zu bezahlen.

Aktuell(!) brauchen wir deshalb ein System, mit dem wir schnell und günstig FIAT transferieren können. (Stichwort: Geldumlaufgeschwindigkeit)

Ist Bitcoin „Weltwährung“ und wird Bitcoin von jedem Menschen auf der Welt akzeptiert, brauchen wir ODL und XRP nicht.

Fakt ist aber nun einmal, dass Bitcoin nicht von jedem akzeptiert wird, sondern FIAT und deshalb sehe ich für die nächsten 10…20(?) Jahren den Anwendungsfall bei XRP und ODL.

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Ich setze einfach darauf, dass die Wirtschaft Bitcoin so lange stärkt bis die Regulierung nur noch grünes Licht für ihn geben kann.

Hier setze ich auf bis zu 10 Jahre bis Bitcoin in unserem Alltag ankommt. Andernfalls wird Europa zum 3. Welt Land.

Mal schauen, was die Realität bringt.

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Sehr guter Beitrag, untermauert mit Fakten :+1: @GermanCryptoGuy

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Ich mache mal einen widersprüchlichen Beitrag:

Ich enthalte mich dieser Diskussion, da ich in XRP nicht tief genug drin stecke und es mich eigentlich auch nicht interessiert.

:sweat_smile:

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Korrekt.

Auch korrekt, aus meiner Sicht Lightning

Stimme überein

Völlig korrekt

Das verstehe ich nicht.
Die Argumentation ist für mich ohne Zusammenhang.
Was können die Projekte xrp oder odl was Lightning nicht kann? Wo ist der abweichende use case? Ich sehe keinen. Wenn es keinen Unterschied gibt dann nehme ich das System ohne Unternehmen im Hintergrund.

Wo stärkt die Wirtschaft denn gerade Bitcoin ? Das sehe ich nirgends. Tut mir leid, ich habe auch 90 % meiner Kryptoinvestments in Bitcoin, aber aktuell sehe ich eher dass gezielt Attacken gegen den gesamten Kryptomarkt und damit natürlich auch gegen den Primus Bitcoin gefahren werden. Entweder um ihn dann per Regulierung an die ganz kurze Leine zu nehmen oder um Vertrauen zu zerstören, damit man den Leuten die „guten, regulierten“ CBDC andrehen kann.

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Also für mich macht die Schlussfolgerung auch wenig Sinn

Kann sein, dass es „nur“ 10 Jahre sind. Aber es ist halt nicht „jetzt“ und wir und die Banken brauchen eine „jetzt“-Lösung.

3…10 Tage für eine Überweisung im Jahr 2022 sind einfach untragbar. Für den Sender und für den Empfänger.

Sorry, auf solche Diskussion steige ich nicht mehr an. Das war schon mein Fehler im Informationsthread, den ich bis heute bereue.
Da kannst Du meine Aussagen dazu gerne nachlesen, falls es Dich interessiert.

Aber ich diskutiere nicht mehr über sowas. Ich präsentiere Fakten und meine Schlussfolgerungen und wer anderer Meinung ist, der ist halt anderer Meinung. :heart:

:+1:

Gute Frage: z.B. eine Supermarktkette in Südafrika, der Bitcoin Beach auf den Philippinen usw. Blocktrainer schreibt ja regelmäßig darüber. Einfach mal die letzten Artikel durchstöbern, wo Bitcoin von der Wirtschaft genutzt wird bzw Teil dieser wird.

Die Bitcoin Wirtschaft ist größer als die Kryptobörsen allein.

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Du brauchst große Player wie Amazon, ALDI, eBay & Co., damit etwas bewirkt wird.

Eine Supermarktkette in Südafrika interessiert niemanden. Global gesehen.

Und wenn ich noch einmal zur SEC zurückkehren darf: Diese tut alles, um Kryptowährungen (ja, auch Bitcoin) klein zu halten.

Sei es, dass bspw. seit 8 Jahren agierende Firmen „plötzlich“ verklagt oder seit Jahren Bitcoin backed ETFs abgelehnt werden.
Oder trotz massivem Druck seitens der Regierung (die nächste Senatoren-Gespräche mit Gensler werden sicher lustig) immer noch keine Krypto-Regeln von der SEC vorgelegt wurden.

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Selbstverständlich ist das noch nicht die breite Masse so wie du es gemeint hast, aber schonmal ein Anfang.

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Vollkommen legitim.
Jeder kann uns soll seine eigene Meinung haben.

Da gehe ich auch direkt 100% mit, es wundert mich aber auch kein Stück. Fiat ist das aktuelle System und die Banken und Unternehmen profitieren vom System. Ein BTC Standard lässt das heutige System des Grenzenlosen Wachstums nicht mehr zu. Ebenso bedeutet es Verlust von Macht und Einfluss. Selbstverständlich wehren sich Banken, Unternehmen und Staaten mit allem was ihnen zur Verfügung steht dagegen.

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Hallo lieber GermanCryptoGuy,
wenn es doch so viele Fehler sind, dann schreibe sie gerne Stichpunktartig auf.
Zu sagen „da machst du so viele Fehler, da weise ich dich nicht Mal drauf hin“, ist kein guter Start für eine sachliche Diskussionen und zeugt eher von emotionaler Befangenheit.

Aber gut, machen wir weiter.

Wenn dich etwas so hart trifft, solltest du überlegen, ob du nicht zu emotional investiert bist.

Ich spreche nicht vom Anwendungsfall des Ripple Protokolls, sondern explizit vom Token.
Diese Unterstellung machten mir die sehr emotionalen Stimmen unter dem Video auch bereits.
Das Problem ist, dass selbst als Wertetransfer, sich ein Stablecoin ja eher eignen würde, als ein volatiler Token, der zu über 50% einer Partei gehört und starken Marktschwankungen unterlegen ist.

Also Punkt 1 abschließend. Heftig ist hier nur, dass du blind vor Emotionen meine Aussage aus dem Kontext gerissen hast und diese in dir ein „heftiges Gefühl“ ausgelöst hat.

Ich bezweifle beides. Denn 1. berichten wir nicht ausschließlich über Bitcoin, weil wir an eine Religion glauben oder befangen sind, sondern weil es nach vielen vielen Jahren das einzig wirklich dezentrale Projekt ist. Und das zeigt sich auch in diesem Falle wieder.
Weiter respektierst du mich nicht, wenn du meine Aussagen so aus dem Kontext reißt um daran emotional hochzukochen und mir Unterstellungen zu machen.

Beides zeigt nur wie befangen du scheinbar in deiner Sichtweise über dein Investment bist.

Ich würde Mal sagen, so eine Lösung hier macht das Ripple Protokoll 1. überflüssig und zeigt 2. dass es solche Wege und Bestrebungen durchaus schon gibt und das so eine Lösung nicht auf einen Altcoin mit künstlichem „Usecase“ angewiesen ist:

Ich nannte diesen Fall als ein Fall der mit reinspielt. Was auch immer Anwälte feststellen, ist völlig irrelevant vor Gericht!
Eines haben beide Projekte gemeinsam!

  1. Beide Coins sind vom Unternehmen dahinter erstellt worden.
  2. Beide Coins sind vom Unternehmen dahinter verkauft worden.

Diese 2 Punkte können schon ausreichend sein.

Was sie betreiben ist völlig egal, selbst wenn XRP nie als Sicherheit hinterlegt wurde, ist das theoretischu möglich, sofern der Token nicht zur Security wird!
Genau darum geht es ja, damit die SEC bei sowas Handlungsspielraum hat, wird sie FTX als Mahnmal angeben. Das ist 1. keine Fehlaussage meinerseits und 2. nur eine Einschätzung des Themas, das mit sicherheit nicht so abwegig ist, wie sich das gerade die wünschen, die tief in XRP investiert sind. Aber Wunsch und Realität sind eben 2 Paar Schuhe.

Ich spreche nicht von Dezentralität auf Basis der Coins. Auch das ist eine Unterstellung, die du nicht mit Zeitstempel belegen kannst, weil ich sie so nicht gesagt habe!
Es geht auch hierbei um die Dezentralität der Entwicklung des Netzwerks. Ich sage durchaus, dass das Netzwerk verteilte Knotenpunkte hat, stelle aber in Frage, ob die Entwicklung und die Richungsvorgabe des Netzwerks eben so verteilt sind.

Das Thema mit dem Token, ist nach wie vor lediglich, dass Ripple diese Token erstellt hat und die Meisten davon nach wie vor im Besitz hält (wenn auch in einem Trust).

Im Video spreche ich von dem Trust und war mir bei der Verteilung nicht mehr 100% sicher, was aber wie im Video bereits erwähnt auch völlig irrelevant für die Entscheidung der SEC sein dürfte. Denn ob es 70% oder 50% sind ändert nichts daran, dass sie maßgeblich damit den Kurs beeinflussen können oder das sie diese Coins aus dem Nichts erschaffen haben.
Das ist Erbsenzählerei die im Endeffekt gar keinen Effekt auf das eigentliche Problem hat.

Und ja, sie kommen an den Trust nur nach festgelegten Regeln dran und trotzdem bleibt die rechtliche Einordnung, dass sie die meisten Coins im Besitz haben und diese auch selbst erstellt haben.

Dafür dass du mich schätzt, hast du bis hierhin 100% Unterstellung gemacht und 0% Recht gehabt mit den Dingen die ich angeblich falsch gesagt habe.
Nach wie vor denke ich, bist du zu emotional investiert.

Es sind weder Halbwahrheiten, noch falschue Aussagen noch eine einseitige Betrachtung.

Alle diese Dinge sehe ich aber in deiner Emotionalen Antwort.

Dann möchte ich noch auf solche Aussagen hier eingehen:

Diese Vorwürfe kommen aus dem Lager der Ripple-Fans und ignorieren die Faktenlage.
Wie auch hier im Lande müssen Börsen in den USA gewisse Regulierungen erfüllen. Dafür fragt man hier im Lande die BaFin an und bittet um Stellungnahme was eingehalten werden muss etc.

So wie hier die BaFin, hat die SEC demnach natürlich mit FTX Kontakt gehabt um bei der rechtlichen Ausarbeitung einer Lizenz beraten zu können.

DAS noch VOR einem Gerichtsurteil als Korrupt darzustellen, zeigt ebenfalls eine sehr emotionale Befangenheit.

Nein, ich habe Respekt dafür, dass jemand in einer Welt, wo Bitcoin als Dezentrales Projekt pausenlos in einen Topf mit zentralen Cryptoprojekten geworfen wird, endlich rechtliche Klarheit schaffen will.

Denn alles schlechte was der Crypto-Space zum Vorschein bringt, hatte den Ursprung bei zentralen Entitäten.

Wie gesagt, habe ich 2 Posts weiter oben beschrieben. Du bist nach wie vor sehr emotional dabei und wünscht dir fast, dass an den Korruptionsvorwürfen was dran sei.

Diese Aussage ist äußerst fragwürdig und ist vergleichbar mit
Investor 1:
„Hey, da ist jemand der uns betrogen hat!“
Investor 2:
„Sag das bloß nicht so laut! Sonst ist unser Investment nichts mehr wert!“ :man_facepalming:

Diese sind uralt und selbst Saylor hat Bitcoin damals als Vaporware bezeichnet. Menschen lernen dazu. Du auch?

Weil dafür erst Mal die rechtliche Einordnung fehlt, was Bitcoin überhaupt ist. Nämlich ein Commodity und kein Security. Bis dahin wird er kein spot ETF erlauben.

Und das gibt dir nicht zu denken? :wink:

Weil du diese Diskussion verlieren würdest? (PS das ist eine Frage und keine Aussage! ;))

Ich muss ehrlich sagen, ich bin schwer enttäuscht von dir und deinen Anschuldigungen.

Nicht nur, dass am Ende nichts von deinen Unterstellungen mir gegenüber gestimmt hat, sondern auch, weil du dich an den idiotischen Vorwürfen zur SEC bedienst um deinen Standpunkt zu rechtfertigen.

Das ist alles nicht mehr rational, wie ich dich damals kennengelernt habe und zeigt, an welchem Punkt du dich mittlerweile befindest.

Wenn das Netzwerk so dezentral ist wie sie vorgeben, haben sie NICHTS zu fürchten, weil jede Regulierung den Handlungsspielraum des Netzwerks nicht einschränken könnte.

Jeder der XRP kauft, tut das weil sie auf die Partnerschafften von Ripple hoffen und kauft den Token, weil sie sich einen Gewinn daraus erhoffen.

Alle diese Dinge sprechen für den Howey-Test und sollten jedem Investor zu denken geben.

Viele Grüße

Roman

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Weil er mit uns diese Diskussion schon über Monate/Jahre hinweg im verlinkten XRP Infothread geführt hat. Da sind wir auch nie zu einem wirklichen Ergebnis gekommen, weshalb ich ihn sehr gut verstehen kann dass er da keine Lust mehr drauf hat.

Das kannst du natürlich nicht wissen, aber ich wollte das nur erwähnt haben. @GermanCryptoGuy entzieht sich sicherlich nicht von Diskussionen weil er Angst hat zu verlieren!

Wer sich für diese Diskussion interessiert bzw. seine/„unsere“ Argumente hören will kann das ja alles nachlesen. :slight_smile:

Zum Beispiel ab hier: Ripple und XRP - Ein Informationsthread - #215 von GLN

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Dann wäre es natürlich interessant zu wissen, was final dazu geführt hat, dass er von Lightning nicht als Lösung überzeugt ist.
Dennoch denke ich, dass diese Überzeugung ähnlich wie in den Anschuldigungen weiter oben auch emotionaler Natur sein könnte (Spekulation meinerseits)

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Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht so richtig… Der Streitpunkt war immer Liquidität die im LN fehlt. Warum sich das in Zukunft nicht ändern kann bzw. wo der Unterschied zum XRPL sein soll wo schließlich genauso Liquidität vorhanden sein muss hat sich mir nicht wirklich erschlossen.

Vielleicht könnte man argumentieren dass der XRPL schon heute mit Banken funktionieren und skalieren kann (?) bzw. genau darauf ausgelegt ist. Darauf wollte er denke ich hinaus, ich will ihm aber auch nichts in den Mund legen. Dass das dann einfach nur Fintech ist steht auf einem anderen Blatt und ist für den Anwendungszweck (zentrale FIAT Banken) eigentlich überhaupt nicht relevant – zumindest habe ich mich immer gefragt wieso darüber überhaupt diskutiert wird. :sweat_smile:

Ich will diese Diskussion jetzt aber auch nicht wiederbeleben (und hoffe dass ich das hiermit nicht schon getan habe), dafür bin und war ich sowieso nicht tief genug im Thema drin.

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Hm wieso willst du da eine Zwischenlösung haben und bezeichnest es in deinem Eingangspost als „dringend“?
Ich finde nicht das man dringend eine solche zentralisierte Zwischenlösung benötigt. Man würde sogar die Argumente für Bitcoin verwässern, wenn man die aktuellen Probleme der Banken mit einer weiteren zentralisierten Lösung löst.

Das kann doch niemand wirklich vorhersehen. Das ist eine sehr spekulative Haltung und meiner Ansicht nach ist es besser wenn wir von Anfang an gleich das bessere System forcieren statt eine problematische Zwischenlösung zu kreieren.

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@Blocktrainer ich habe ehrlich gesagt kaum eine Zeile deines Posts gelesen. Inhaltlich interessiert mich das Thema auch nicht sonderlich.
Beim runterscrollen sprang mir aber diese Zeile ins Auge.

Ich bin nur von deiner Wortwahl schockiert! Ja schockiert…

  1. Wie kann man beim Verteidigen der eigenen Glaskugelvorhersagen von Verlieren oder Gewinnen sprechen? Das entbehrt sich meiner Logik. „Verlieren“ ist vor Allem in diesem Kontext ein unnötig aggressives Wort.
  2. @GermanCryptoGuy wollte nicht zum dritten Mal die gleiche Diskussion starten, mit genau den gleichen Argumenten und wahrscheinlich genau dem gleichen Verlauf. Und das wird ihm jetzt negativ angehangen?

Kein smarter Move…

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