Nix liegt da im Pfeffer, aber klar leugnen wir lieber mal physikalische Summengleichungen, weil es erst 70 Jahre Wetterdaten gibt und schieben gaanz großen Hass auf die Grünen!
Hab gehört das ist gerade trendy
Zum Glück sind so manche intelligent genug immer einen Grund zu finden, um bis zum bitteren Ende zu verharmlosen.
Naja, zum Glück muss ich meinen Kindern nich irgendwann verheimlichen oder gestehen, das ich einer der Menschen war die so intelligent sich selbst austricksen konnten, um nicht wahrhaben zu müssen, dass sie das ihren Kindern angetan haben.
Wahrscheinlich kann man es sogar mit selbst geschaffenen Erinnerungen überdecken, dass man Jahre lang die Propaganda fröhlich weiter verbreitet hat, dass man nicht wüsste was passiert.
Falsch. Die Wissenschaft kann nicht erst Aussagen über das Klima treffen, seitdem es Aufzeichnungen gibt, sondern kann auch Aussagen dazu treffen, wie das Klima vor Millionen Jahren war (da gab es Menschen noch nicht) und wie schnell sich das Klima sonst so geändert hat. Das kann man dann vergleichen mit den Ereignissen von heute. Für manche ist das wohl zu hoch…
Du wirst nie einen harten Beweis finden, dass der Klimawandel menschengemacht ist, so wie man beweisen kann, dass π eine irrationale Zahl ist. Aber alles! deutet darauf hin, dass er menschengemacht ist. Aber, schön für euch. Dann könnt ihr euch was drauf einbilden, dass man es nicht beweisen kann, sondern es „nur“ „1000e“ Indizien dafür gibt.
Hm. es ging hier darum, das es z.B. der stärkste Taifun „seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ war.
Und das es so super „reißerisch“ dargestellt wird.
Aber die Wissenschaft kann doch sicher auch Aussagen dazu treffen, dass es früher (vor Tausenden? 10Tausenden? 100Tausenden? oder mehr Jahren?) stärkerere Taifune, Hukkikane etc. gab.
Und da liegt der Hase im Pfeffer.
Die Zeitangabe „Seit Beginn der Aufzeichnungen“ verzerrt einfach das Bild, da der Zeitraum sehr kurz ist.
Natürlich wird es vor Millionen Jahren Ereignisse und Temperaturen gegeben haben, die viel schlimmer waren. Es geht aber um die statistische Signifikanz, die bei den heutigen Ereignissen und Messungen, auch alles im Zusammenhang zueinander betrachtet, hervortritt.
Es gibt ein schönes Video auf einem Youtube Kanal, ich glaube er heißt „Redefabrik“, das erklärt, wie man Diskussionen schlagartig beenden kann. Man lässt den anderen wie einen Depp dastehen, und erklärt auch nichts weiter. Andere Personen, die ebenfalls nicht verstehen, worüber ich geredet habe, tendieren dann auch dazu, einfach der Gegenseite zuzustimmen.
Ja klar, aber halt nur sehr indirekt über Sedimentschichten, Eisbohrungen, Baumringe, etc.
Die Zusammensetzung der Atmosphäre etwa kann man im Eis recht gut über Millionen von Jahre zurück messen.
Natürlich gab es immer wieder natürliche Prozesse die zu Klimaänderungen geführt haben und die wird es auch weiterhin geben, da kann man wahrscheinlich nicht viel machen. Die Menschheit hat sich in einer Zeit entwickelt wo das Klima extrem stabil ist.
Fakt ist das wir fossilen Kohlenstoff der seit Millionen Jahren bevor es die Menschheit gab nicht mehr Teil des Kreislaufs war jetzt einfach wieder in die Atmosphäre pumpen. Modelle die das berücksichtigen sagen dass das Klima damit wieder instabiler wird und zwar sehr viel schneller als es eventuell natürlich passiert wäre auf die eine oder andere Art.
Das wird nicht die Menschen oder das Leben auslöschen, aber unsere extrem fragile Zivilisation hat noch nie so einen Wandel erlebt und es ist nicht gesagt dass sie so etwas überleben wird.
Für Millionen von Jahren zurück nicht. Aber für die Zeitspanne wie die letzten 10’000 Jahre in denen sich unsere Zivilisation gebildet hat, hast du schon Daten wie eben die Baumringe mit der sich gewisse Dinge auf Jahre auflösen lassen.
Ja genau, in der Zeit in der wir unsere Zivilisation aufgebaut haben war es extrem stabil. Zuvor war die letzte Eiszeit irgendwas 100’000 - 10’000 vChr.
Ja da hast du sogar recht, aber dieser Prozess dauert zehntausende von Jahren.
Dann aber vielleicht einfach nicht grad ein Haus am Strand kaufen. Das ist dann halt in ein paar Jahren zwischendurch mal im Wasser.
Ja klar. Wir könnten zum Beispiel anfangen die Atmosphäre nicht mit Treibhausgasen vollzupumpen und das Klima in ein paar Dekaden so zu destabilisieren wie es sonst in zehntausenden von Jahren passieren würde.
Müssen sie auch nicht. Wir haben ja heute die omnipotente Allzweckversicherung, den Staat, der bei jeder Fehlentscheidung einspringen kann und den Schaden mit einer Flut von frisch gedrucktem Fiat korrigiert.
Wenn das Öl und Gas knapp wird dann regelt das ja auch nicht der Markt und die Leute welche sich von einer Benzin Karre und einer Gasheizung abhängig gemacht haben tragen die Konsequenzen. Da wird natürlich sofort subventioniert, und der Idiot der sich vorausschauend eine Solaranlage und Wärmepumpe montiert hat zahlt gezwungenermassen mit.
So ist das halt. Da kann man getrost halt einfach mal das Hirn ausschalten und muss sich keine Gedanken um die Zukunft machen.