Und das stimmt so einfach auch nicht. Natürlich schafft Fiat auch Werte.
Zumal es gerade wieder seltsam ist, weil viele von „euch“ behaupten ja, dass jeder Wert nur subjektiv sei…wie kannst du dann behaupten, Fiat schaffe keine Werte?
Aber wenn ich mir mit Fiat eine Maschine kaufe, dann kaufe ich mir einen Wert. Und nach meiner Ansicht einen ganz objektiven. Vorausgesetzt die Maschine funktioniert usw.
Das „Problem“ ist dass viele Neulinge später einsteigen und dadurch Gewinne erleben und denken yeah super Coin. Das viele Coins und auch Aktien ihren ATH nicht mehr erreichen, zeigt das sie langfristig gesehen ein Verlustgeschäft sind.
Nur wenn man so investiert, dass über den Inflationsausgleich und abzüglich der Besteuerung Rendite erwirtschaftet wird. Schaffen die meisten All-World-ETF-Anleger in einem Bereich von vielleicht 1-2 % p.a. Das ist maximal Werterhalt, aber kein Werte schaffen.
Ich habe das Gefühl, dass du Emotionen in dir spürst, die sich unangenehm für dich anfühlen. Du hast dich vielleicht (unbewusst) zu sehr auf das verlassen, was andere pausenlos auf Youtube gesagt haben. Aber letztendlich kann niemand den Markt vorhersagen, denn der Markt ist die Summe von uns allen. Es ist Psychologie. Meiner Meinung nach ist es jetzt so, dass jetzt wieder die Leute “raus gespült” werden, die zu Bitcoin kommen, weil sie denken, dass sie damit schnell reich werden. Solange es nach oben geht ist alles super und es ist das beste was es gibt, aber wehe es verhält sich mal anders!
Schau mal, an den Eigenschaften von Bitcoin hat sich nichts geändert, sondern es passiert einfach was anderes in der Welt.
Die Menschen haben angespannte Nervensysteme, also Angst und handeln aus Angst und nicht rational. Keine Ahnung, ob so etwas sogar durch die Medien mehr oder weniger bewusst so gestreut wird, aber das was man im Markt sieht, das ist einfach die Reaktion auf Ängste. Und Geld ist in unserem Nervensystem gleichbedeutend mit Sicherheit. Vielleicht soll man deswegen nur so viel rein stecken, wie man bereit ist zu “verlieren”. Eben einfach, damit man dann nicht aus Emotionen heraus handelt. Bitcoin hat keinem ein Versprechen gegeben, dass es dich reich macht.
Bitcoin ist einfach Bitcoin. Ein dezentrales Buchungssystem, welches begrenzt ist. Ich finde Bitcoin super spitzenklasse und mir ist bewusst, dass viele es als Spekulation sehen. Aber Bitcoin ist das, wofür du es nutzt.
Für einen ist es Spekulation, für den anderen langfristiges sparen.
DU hast gar keine Maschinen zu kaufen, denn das ist ein illegitimer Besitz von Produktionsmitteln in privater Hand :-) . Bist Du nun ein aufrechter Sozialist oder wie ein typischer salonlinker Heuchler?
Ich bin jemand der da ein Beispiel gemacht hat. Ich habe nicht vor eine Maschine zu kaufen. Aber ich finde es gut, dass du immer mitdenkst und wünsche dir dabei für die Zukunft mehr Erfolg. ;)
Man kann in allen Bereichen des Lebens Opfer einer zu selektiven Wahrnehmung werden. Es gibt auch immer noch Anhänger von Julian Hosp, der schon beim Dezember-Hoch 2024 komplett alles verkauft hat. Sunny Decree hat ein Drittel seines Bestandes laut seinen Aussagen beim Hoch um 100 K verkauft und korrekt einen krassen Bärenmarkt prognostiziert, bei dem viele richtig Angst kriegen. Laut Analysen von River Financial haben Privatanleger im Jahr 2025 netto etwa 247.000 BTC verkauft, andere reden sogar von bis zu 700 Tsd. Natürlich werden in einem Bitcoin-Forum die wenigsten mit ihren Fiat-Erlösen flexen, die meisten gerieren sich als furchtlose Langzeitsparer - persönlich fühle ich mich den Letzteren allerdings mehr verbunden.
Die Telekom Aktie als Beleg für den Markt heranzuziehen, ist gewagt. Im Kontext der Diskussion ist mit Markt so etwas wie der S&P 500 oder MSCI world gemeint, aber sicherlich nicht ein beliebiges Unternehmen.
Diese beiden Zeilen negieren sich gegenseitig für mich: Gerade, weil ich selbst denke (und mich nicht auf die „Ratschläge“ anderer beschränke) werde ich keine eigenen Erfahrungen „los lassen“!
Du liegst richtig: Es ist für mich Premiere in Sachen „Abwärts“! Mir fehlt da die Erfahrung in Sachen Bitcoin. Und weil das so ist, behandle ich Bitcoin (bis zum Beweis des Gegenteils) genauso, wie andere Investments.
Ich war gerade volljährig und Berufsanfänger, als mich der Berater einer seriösen Versicherung von der damals essentiellen Geldanlage „Kapital-Lebensversicherung“ überzeugte. Musste man (tatsächlich laut aller Expertenmeinungen!) haben, wenn man nicht kopflos in die Karriere starten will! Ich muss (denke ich) nichts weiter dazu sagen.
Ich war in der Lebensmitte, als mich alle „Experten“ davon überzeugten, dass derjenige dumm ist, der nicht in die Aktien am „Neuen Markt“ investiert. Auch das muss ich hoffentlich nicht weiter ausführen.
Jetzt bin ich ein alter Sack mit sehr begrenzter Restlaufzeit. Und eine Armee von Bitcoinern erzählt mir von den tollen Eigenschaften - und dass ich dämlich bin, wenn ich nicht hodle.
Klar bin ich Pessimist, Misanthrop und verpasse vielleicht die Chance, superreich zu werden. Veilleicht gelingt es mit im Gegensatz zu anderen aber, nicht alles zu verzocken.
Bisher gibt es auf meiner Bitcoin-Reise jedoch keinen Grund, an explodierende Kurse zu glauben, eher das Gegenteil!
Nein, das waren Roman, Sunny, Jilch & Co.! Ich bin da ausnahmsweise beim @Doktor: Sie schaden Bitcoin, weil sie durch ihr Influencing bei entfernteren Beobachtern Frustration erzeugen. Und bekanntlich glaubt man nicht dem, der einmal lügt - oder milder ausgedrückt: Sie triggern mein Mißtrauen genauso, wie der Versicherungsvertreter 1985, oder die „Telebörse“ 1999.
Ich glaube aber, es gibt zwischen den meisten von euch und mir auch noch einen weiteren Unterschied: Ich muss gar nicht superreich werden, um zufrieden zu sein: Eine Lehre meines Lebens ist, dass Geld nicht glücklich macht, eher belastet! Mir reicht es, wenn ich mein Auskommen habe.
Das stimmt. Ich habe mich aber nicht auf jemand verlassen, sondern nur gut zugehört…
Das stimmt. Um das Risiko bei Bitcoin zu minimieren, hab ich ja noch einige Sats
Den hat er erst „prognostiziert“ als es für jeden ersichtlich war, dass das neue ATH nicht kommt. Die ganze Zeit vorher hat er noch genau das gleiche Lied von den 150K usw. gesungen die anderen Märchenonkel auch.
Die einzigen die richtig lagen waren die Trader. Also die, die nicht irgendwelche Nachrichten und Aussagen von irgendwem vorlesen, sondern die, die Chartanalyse zum Inhalt ihrer Videos haben.
Und die werden von den Märchenonkeln permanent diffamiert. Warum eigentlich? Verdient eigentlich jemand Geld wenn er als Influencer Sparpläne anpreist und Plattformen bewirbt? Ich weiß es nicht, ich frage nur. Könnte ja sein.
Was Trump zu irgendwas sagt, ersetzt eben keine Analyse.
Ich habe mich auch 1999-2000 von den Emotionen mitreißen lassen und damals mein Lehrgeld bezahlt. Allerdings ist seit dem auch viel passiert. Gold kostet statt 280 Dollar die Unze im Jahr 1999 jetzt 5100 Dollar. Selbst der lahme Dax damals 5000 € jetzt 25000 € Qualitätsimmobilien jeder Größe haben sich mindestens nominal im Wert verdreifacht. Klar, in realer Kaufkraft relativiert sich das, aber genau hier setzt Bitcoin an.
Aber wieso hast du denn so “einseitig” zugehört? Es gibt auf Youtube, und sonst auch übberall auch die Menschen, die gesagt haben, dass keine Kurse von 150k in diesem Bullenmarkt erreicht werden?
Also im Grunde beziehst du dich einfach nur auf ein paar Menschen, die gesagt haben, dass der Kurs steigt. Genau so viele waren anderer Meinung und haben es differenziert betrachtet. Wieso hast du nicht auch dort “gut zugehört”?
Also ich verstehe die Frustration und die Gefühle die man in so einem Bärenmarkt erlebt sehr gut. Fühlt sich ja auch nicht gut an, wenn das Portfolio in Fiat gemessen kleiner wird. Aber da ist halt niemand “Schuld” dran, sondern das ganze Leben ist einfach volatil.
Das stimmt so nicht, er hat sogar lange vor dem Erreichen der 100K ab 2021 gesagt, dass er massiv Bitcoin bei 100K verkaufen und sein 100 % BTC-Portfolio mehr diversifizieren wird. Bis Mitte Januar 2026 hätte man dies ebenfalls so umsetzen können. Gewinnmitnahmen beim Hoch fallen eben den meisten, mich eingeschlossen, schwer - genauso wie Käufe beim depressiven Tief.
Also wenn ich mit Leuten aufs Thema Bitcoin komme und sage dass ich investiert bin, ist mitunter der erste Satz den ich sage, dass man Eier aus Stahl braucht! Und erzähle vom 69k to 16k Rutsch.
Das ist auch meine Vermutung. Allein der Glaube an die Voraussagungen von “Charttechnikern” kann schon dazu führen, dass ein nennenswerter Teil der Anleger Anlageentscheidungen trifft, welche dann zur Erfüllung der Prophezeiungen führen. Aber auch darauf ist nicht wirklich Verlass - das wäre zu einfach.
Edit:
Wenn ich das richtig sehe, überwiegen aktuell noch die Mutmaßungen der Mahner aus dem Bärenlager, so dass ein weiteres Absturzszenario nicht unwahrscheinlich ist.
In der Regel bewegt das große Kapital den Kurs und nicht der Retail.
Das große Kapital kauft und verkauft nicht auf Basis irgendwelcher gleitender Durchschnitte oder anderer Indikatoren, sondern auf Basis von Fundamentaldaten.
Das große Kapital muss portionsweise kaufen bzw. verkaufen, weil es eben den Kurs so stark bewegt.
Wenn diese drei Dinge so stimmen oder auch nur in der Tendenz, dann wird das eben im Chart mehr oder weniger frühzeitig sichtbar.
Und genau darum es geht in der Analyse. Die Spuren des großen Kapitals zu finden und mit der Welle mitzuschwimmen.
Und da kann man auch Nachrichten zur Hilfe nehmen. Wenn z.B. in den Medien verstärkt irgendwas gehypt wird, dann geht es oft runter. Warum? Weil man den Retail locken will und wenn man verkaufen will ja Käufer braucht. Z.B. Käufer die jeden Dip kaufen. ;)
Nach Hype kommt in der Regel der Absturz, das ist fast sicher.
Das ist nun wirklich kein Geheimnis. Die Frage ist dann immer, wie tief das Asset fällt.
Bei Bitcoin sehe ich noch eine zusätzliche Gefahr, die ich bisher verdrängt habe:
Weil Bitcoin durch keinerlei Sachwert gedeckt ist und ein “Wert” daher lediglich auf der Phantasie der Anleger beruht, könnte jeder Absturz der letzte sein (endend in einem Ausverkauf). Ein Ende wie bei einem gewöhnlichen Ponzi-Scheme.
das Kursieren von Informationen über vermutete Gründe und Rechtfertigungen für die hohen Preise
eine erhebliche Anzahl von Personen, die berichten, wie viel Geld sie an der Börse verdienen
eine erhebliche Anzahl von Personen, die neidisch sind und sich ärgern, nicht eingestiegen zu sein
eine diese Trends verstärkende Berichterstattung der Medien
Also zumindest diese Kennzeichen sehe ich auch alles als erfüllt an bei Bitcoin.
Vor allem auch Punkt zwei sticht ja auch hervor. Überall wird einem erklärt warum der Kurs so oder so ist, obwohl das keiner wissen kann. Der Grund ist ziemlich simpel. Wenn man das erklärt warum der Kurs nun bei 100 steht oder bei 1000 oder dann wieder bei 50, dann wird das rational begreifbar.
Im Falle von niedrigen Kursen kann man denken, ist ja nicht so schlimm, wenn der Grund eben wegfällt, dann muss er ja wieder steigen. ;)
Also dass man Kurse auf diese Art erklärt, suggeriert, dass man da irgendwas unter Kontrolle hätte.
Aber in Wahrheit hat man eben keinen Einfluß darauf und auch kein einziger simpler Grund, warum die Nachfrage höher oder tiefer als das Angebot und man kann auch nicht in die Köpf aller Martkteilnehmer gucken.