Das klingt nach Fomo! Allerdings möchte ich da „antizyklisch“ Stellung beziehen: Du bist gerade dabei, deine Zukunft (und ggf. die deiner Familie) aufs Spiel zu setzen. Zum Entschluss, in Bitcoin zu investieren, kann ich dir nur gratulieren: Eine weitere Option, die dein Portfolio voran bringen kann. Kann - nicht muss!!!
Was, wenn es schlichtweg anders kommt? (Wenn Sprichworte stimmen, tut es das nämlich!) Wenn morgen Krieg im Iran aufflackert und vielleicht sogar andere Krisenherde entflammt? Und die Märkte, ziemlich wahrscheinlich auch Bitcoin, für viele Jahre ins Bodenlose stürzt?
Wenn sich eine der vielen anderen Gefahren für Bitcoin bewahrheitet?
Ich würde mich dem, nur auf Grund deiner ersten Zeilen hier, zumindest tendenziell anschließen… ;-) Keiner der Nutzer hier, die dich in deiner Fomo bestätigen, wird je in Haftung gehen, wenn du daneben liegst. Und in der Zeit, die ich überblicke bei BTC, lagen die Fans von Bitcoin hier im Forum so gut wie immer falsch mit ihren Heilsprognosen. Nicht eine der bullischen Vorhersagen hat sich als wahr erwiesen, bisher…
Ich selbst denke sogar, das kannst du anderen Threads entnehmen, dass wir die progressive Zeit beim Bitcoin hinter uns haben. Ich bin Zweckpessimist und damit auf alles vorbereitet. Und freue mich doppelt, wenn es dennoch anders kommt. Aber - was, wenn ich Recht behalte?
Das kannst du mit den genannten Information doch gar nicht wissen.
Mal angenommen er steckt 10 mio jetzt in BTC. Selbst wenn der Kurs um 90% fällt, hätte er immer noch 1 mio.
Stimme ich zu 100% zu. Auch kein Hater wird in Haftung gehen, wenn er dir ein FUD erzählt.
Aber wie ist die Marktlage? Jeder schreit tiefere Kurse, wie damals jeder höhere Kurse geschriehen hat.
Ich meine, ich hätte was gefunden (Deutschland 50k BTC Verkauf), der für mich den Boden signalisiert hat.
Jeder darf eine andere Meinung haben, ich handel aber entsprechend.
& Wie kam ich darauf? Habs ganz alleine gefunden, ohne Social Media. Daher könnte ich auch niemanden die “Schuld“ geben.
Ich hab keine Fomo ( wirklich null Komma null ) und Brauch auch keinerlei Bestätigung der Nutzer hier oder von sonst wem ( ich hab mir mein Bild gemacht , weis das ich niemals ausgelernt habe , aber trotzdem weis ich für mich gut , was los ist ) . Meine Familie gefährde ich da null Komma null ! Habe diesbezüglich sehr gut vorgesorgt, sodass ich mein Invest Geld gut und gerne einsetzen kann und sogar soll , meine Frau und ich arbeiten auch in nicht schlechten Berufen und können uns weniger Gedanken machen…“Leisten“.
Dass mit den Steuern bei den negativ Aktien hab ich nicht bedacht und danke für den Ansatz .
Achso und zum Thema minus machen , bin nur knapp unter meinem Durchschnitt aktuell , aber trotzdem würde ich mich auch freuen wenn er nochmal deutlich runter geht um dann nochmal die Fiat Reserven komplett zu plündern
Hut ab! Bravo. Bitcoin längere Zeit beobachten, die letzten Jahre nicht einsteigen, als alle Fomo hatten, und jetzt wenn so viele herumweinen einsteigen und die Korrektur nutzen. Super
Mit dem Auto musst du dir selbst überlegen. Vielleicht behältst du es noch für einen größeren Dip
Man muss schon eine beachtliche mentale Gymnastik betreiben, um die Tatsachen derart zu verbiegen. Es wirkt fast so, als hättest du dir deine eigene Wahrheit einfach passend zusammengebaut.
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir im heutigen Fiat-System noch einmal lange, mehrjährige Phasen erleben, in denen Märkte strukturell einfach „ins Bodenlose“ fallen und dort Jahre bleiben, besonders in nominaler Betrachtung.
Lange, tiefe Bärenmärkte setzen voraus, dass man sie zulässt. Aber Staaten, Zentralbanken und Institutionen sind heute viel schneller in Reaktion, Kommunikation und Intervention als noch vor Jahrzehnten.
Information ist nicht mehr träge. Liquidität ist nicht mehr lokal. Kapital bewegt sich global in Sekunden. Deshalb sehe ich strukturelle, jahrelange Bodenlosigkeit als unwahrscheinlich, zumindest nominal.
Natürlich kann es Phasen geben, die sich lang anfühlen, aber ein mehrjähriger, linearer Abwärtskanal ohne massive Gegenreaktion? Das passt aus meiner Sicht nicht mehr zur heutigen Systemarchitektur. Gerade in einem hoch verschuldeten Fiat-System ist permanenter Abschwung politisch kaum tragbar. Wachstum ist notwendig und nicht optional. Und wenn Krisen kommen, wird reagiert.
Das heutige System ist so stark auf Stabilisierung ausgelegt,
dass langanhaltende, ungefilterte Abwärtsspiralen schwer vorstellbar sind.
Wenn du weiterhin dein Geld in BTC investierst, deine Frau dich für verrückt erklärt, der Bitcoin Preis weiter fällt, dein Arbeitgeber dich nicht mehr so toll findet - aber - deine Frau dich trotzdem liebt, dann ist alles in Ordnung.
Ich finde deine Geschichte mutig und stark. Was sollen wir dich belehren? Jeder macht doch, und sollte auch machen, was er will. Dafür aber auch selber Verantwortung übernehmen.
Ich kann dir den Tipp geben, vorsichtig mit euphorischen oder pessimistischen Meinungen Anderer umzugehen. Das kann schnell dazu führen dass dein Unterbewusstsein in die irre geführt wird und du nicht mehr rational handelst. Am besten nur wenig Zeit in Foren, auf YouTube oder sonst wo verbringen, seinen Plan stur folgen und das Leben leben.
Bin ja schon vorher eingestiegen, aber du hast schon recht , nicht so wie jetzt !
Denke einfach das ich auf kurz oder lang das richtige mache , und wenn nicht , dann war ich wenigstens mal bei etwas grösseren wie nem Fußballteam dabei
Und was ich noch anfügen möchte , natürlich würde meine Familie es auch nicht toll finden wenn ich das ganze Geld verliere ( woran ich selbstverständlich nicht glaube , aber dass spielt mal kurz keine Rolle ) , aber auch dann ist alles gut und es würde weder für sie oder mich einen Einschnitt im Leben mit sich bringen oder nötig machen.
Ich bin einer der wenigen in meinem Alter ( 39 ) die noch nie auf irgendeiner Social Media Plattform angemeldet waren oder dort irgendwie aktiv sind ! Also diesbezüglich kann ich sagen dass ich mir auch da absolut nur mein eigenes Bild aus den frei verfügbaren quellen hole, die ich brauche .
Das Problem ist aus meiner Sicht nicht die Informationsmenge, sondern die fehlende Filterfähigkeit. Wenn man keinen inneren Referenzpunkt hat, dann können euphorische oder pessimistische Stimmen einen schnell mitziehen. Dann wird man vom Außen gesteuert. Wenn man aber ein klares Modell, einen Plan und ein stabiles Selbstverständnis hat, dann ist Information kein Risiko, sondern ein Trainingsfeld.
Ich verbringe bewusst viel Zeit im Internet. Nicht, um mich treiben zu lassen. Sondern um zu beobachten. Wir befinden uns in einer Übergangsphase.
Narrative entstehen und kollidieren. Menschen laden Themen stark emotional auf. Lebensmodelle werden mit Adjektiven verkauft. Wenn man sich davon fernhält, schützt man sich vielleicht, aber man verpasst auch, die Dynamik zu verstehen.
Ich sehe mich nicht als Teilnehmer dieser emotionalen Wellen, sondern als Beobachter. Das bedeutet nicht, dass ich immun bin, aber ich bin mir bewusst, dass Euphorie und Angst dazugehören. Für mich ist Informationskonsum kein Kontrollverlust, sondern Teil der Einordnung. Man muss nicht das Internet meiden. Man kann lernen, es zu filtern. Eine Fähigkeit, die in dieser Phase wichtiger wird.
Plan + Beobachtung schließen sich nicht aus.
Man kann stur seinem Plan folgen und trotzdem verstehen, welche Narrative gerade entstehen. Das eine ist Disziplin und das andere ist Bewusstsein. Beides zusammen gibt Stabilität.
Ich beziehe mich auf die Aussagen hier, die für 2025 von >150k ausgingen und nur 2 Alternativen kannten: Werden wir 2026 bereits 1000k sehen oder erst 2027? Ich rede von denen, die bei 100k noch empfahlen, sofort alles zu investieren, weil man nie mehr so günstig an sats käme. Ich rede von all dem idealistischen Geschwurbel hier, dem der Bitcoin-Kurs den Stinkefinger gezeigt hat! Hab jetzt echt keine Lust, die Nachrichten raus zu suchen und zu verlinken…
Jeder ist seines Glückes Schmied. Man kann alles auf Bitcoin setzen, oder auch alles auf rot beim Roulette. Wir haben das hier schon hundertmal diskutiert. Ich habe da nichts Neues beizutragen.
Und deine Aussage ist natürlich auch in einem anderen Hinblick sehr interessant. Wenn du meinst, dass Fiat für permanent steigende Kurse und wachsende Märkte sorgt, dann sorgen Gold - und Bitcoinstandard für was? Also für das Gegenteil?
Und das ist gut oder was?
PS: Das sind übrigens Jahreszahlen an der x-Achse. ;)
Ich rede von denen, die bei 100k noch empfahlen, sofort alles zu investieren, weil man nie mehr so günstig an sats käme. Ich rede von all dem idealistischen Geschwurbel hier, dem der Bitcoin-Kurs den Stinkefinger gezeigt hat! Hab jetzt echt keine Lust, die Nachrichten raus zu suchen und zu verlinken…
Seit wann bist du im Bitcoin Space?
Schon 2021 war es genau so auf den Sozialen Medien. Bei 50k gabs maßig Videos über die baldigen 100k. Natürlich hat jeder Finfluencer von der letzten Chance gesprochen, Bitcoin unter 50k kaufen zu können usw.
Es hat sich zu damals einfach gar nichts geändert. Ebenfalls die großen Medien, Stichwort “Isch over”.
Aber du schließt daraus plötzlich, dass alles ganz anders ist und diesmal Bitcoin stirbt. Realitätscheck: Wir stehen bei 50.000 € für einen sinnlosem, ohne inneren Wert, rein mathematischen Quatsch Produkt, die Bitmünze.
Sie mal ehrlich: Hast du dir nicht vielleicht selbst eingeredet, wir stünden heute bei 150k € und Bitcoin würde nie wieder unter die 100k gehen?
Gehen wir noch weiter zurück: Im Winter 2018 haben mir so viele Leute erzählt “ooah hätte ich 2016 mal in Bitcoin investiert”. Jau, hättest du mal im Winter 2018 investiert, hättest du selbst heute im Bärenmarkt nen Tenbagger. Hat aber keinen von diesen Leuten gemacht, schließlich war Bitcoin 2018 doch tot.
Genau so ist es. Bisher in jedem Zyklus das gleiche.
Zudem hat Bitcoin auch denen den Stinkefinger gezeigt, welche aufgrund des Preisrückgangs 2022 panisch die 10k propagiert haben.
Das sind aber keine Bitcoiner die das erzählen. Was die erzählen ist für einen Bitcoiner ja egal. Aber es ist eben nicht egal, was die Leute erzählen, zu denen man sich sozusagen zugehörig fühlt, weil man eben gemeinsame Interessen, Hoffnungen usw. teilt. Und das darf man dann ruhig mal allgemein kritisch hinterfragen ohne dass einem dann versucht wird den Mund zu verbieten oder dass dann auf die persönliche Ebene abgehoben wird.
Die Frage ist eher, warum verteidigt ihr so Leute wie Saylor? Warum könnt ihr nicht einfach zustimmen, dass der Mann ein Clown ist und absoluten Mist redet?