Block fast leer, Mempool voll, trotzdem 100% Health

Grüßt Euch,

könnt mir jemand kurz erklären, warum der Block 100% Health hat, ist aber fast leer obwohl Mempool voll ist?

Danke Euch

Wird sicher alles gut, noch 2-3 Halvings und die Miner haben keine Einnahmen mehr, aber hey, wir feiern Alltime-High, weil wir die Wichtigkeit des Netzwerks und von Dezentralität nicht wirklich verstehen oder ignorieren.

Für Kritiker („Hater“) haben wir viele verschiedene „hfsp“ - Memes als Antwort parat :grimacing: /ironie off

Satoshi, der mal sagte: „In ein paar Jahren wird es entweder sehr viele oder gar keine Transaktionen mehr geben“ war bestimmt auch nur so eine ahnungslose Spaßbremse.

Die Gesundheit beschreibt nicht wie voll der Block ist sondern, wie stark zensiert wurde.
Also Wenn die Gesundheit sinkt, wurden z.B. unliebsame Transaktionen vom Miner entfernt, die eigentlich in den Block gehört hätten.

Ich höre aus deiner Kritik einen starken Zynismus und Verbitterung heraus, den ich darauf zurück führe, dass du vermutlich das Gefühl hast mit deiner Kritik an Bitcoin nicht ernst genommen zu werden.
Deswegen werde ich sie nun ernst nehmen und darauf eingehen:

Dass den Minern schon in 2-3 Halvings (8-12J) die Einnahmen wegfallen würden würde voraussetzen, dass der BTC preis nicht steigt und das Transaktionsgebührensumme auch sinkt.

Beide dieser Voraussetzungen sind nicht gegeben, da der Trend über die letzten Jahre war, dass der BTC steigt und die Transaktionsgebühren auf lange Sicht auch steigen. Und daraus folgt, dass die Miner nicht pleite gehen. Es müsste eine starke Trendwende geben, damit das Eintritt. Was sind deine Gründe, weshalb du denkst, dass die kommt?

Ich denke, dass die Community dieses Problem viel zu wenig ernst nimmt, richtig!

Das finde ich gut!

Umkehrschluss: Der Bitcoinpreis muss sich jedes Halving verdoppeln - bei gleichen Transaktionsgebühren - damit die Miner zumindest nicht weniger verdienen. Die 4 Jahre Inflation wären damit aber noch nicht mal ausgeglichen. Je höher Bitcoin steht, um so weniger wahrscheinlich wird die nächste Verdopplung.

Ein Asset, das seine fundamentale Sicherheitsstruktur nur behalten kann, wenn es sich im Preis alle 4 Jahre verdoppelt, ist statt einem Wertspeicher eher ein Ritt auf einer Rasierklinge. Das ist 99 % der Bitcoin-Investoren entweder nicht bewusst oder es ist ihnen egal. Ein fataler Fehler in meinen Augen.

Die erste Aussage ist - vergangenheitsbezogen - absolut korrekt. Die zweite Aussage wage ich mehr als zu bezweifeln. Für höhere Transaktionsgebühren müsste die Nachfrage nach Transaktionen stark steigen. Wir sind jetzt nahe am ATH - aber die Gebühren sind so niedrig wie noch nie. Bitcoin wird einfach nicht als Zahlungsmittel genutzt, Bitcoin soll digitales Gold sein. Ich sehe keine Entwicklung, dass sich dieser Trend umkehrt.

Ich schätze aber deinen Optimismus und deine Höflichkeit!

@Xander Meinst du eigtl nicht, dass dein Post komplett Offtopic ist? Der TE hat doch etwas ganz anderes gefragt.
Mach doch deinen eigenen Thread auf mit deinen Sorgen, dann kann man da ja gerne drüber reden..

Mempool ist in dem Sinne nicht „voll“, da mempool.space nun auch Transaktionen < 1s/vb anzeigt. Miner/Pools, die noch dem Standard folgen, minen diese aber nicht. Mehr dazu in diesem Thread: Wie kann die Gebühr geringer als 1sat/VB sein?

Du hast vollkommen recht. Diese Diskussion haben wir schon mal an anderer Stelle geführt: https://forum.blocktrainer.de/t/warum-die-sicherheit-von-bitcoin-langfristig-scheitern-wird/42709

Danke für deine Antwort

Nun +100% in 4J sind +18,9% pro 1J und mit Inflation von 4% sind es +22,7%. Ich denke, dass in der aktuellen Adoptions-Phase die 23% für die nächsten Jahre schon noch drin sind zumal der Bitcoin in den letzten Jahren eher im Schnitt >40% gestiegen ist. Die Steigerung des Preises reicht also noch die Dekade, was dem Bitcoin zeit gibt sich zu entwickeln.

Da würde ich zustimmen, gäbe es die Transaktionsgebühren nicht. Denn ich denke, dass es in Zukunft ein deutlich größere Nachfrage nach Blockspace geben wird. Das wird die Transaktionsgebühresumme pro Block hoch genug treiben, um das Netzwerk zu tragen. Treiber der Nachfrage wird die Weltweite Adoption sein, also wenn ganze Gesellschaften, Regierungen, Konzerne darauf ihren Wert aufbewahren wollen und Geschäftsmodelle darauf entstehen.

Da stimme ich zu. Aber ich denke, dass sich das noch ändern wird. Denn ein neu geborenes Geld muss durch 3 Phasen reifen, bis es die Welt erobert hat. Wenn der Bitcoin größer wird, sinkt die Volatilität und man kann ihn besser zum bezahlen verwenden.

  1. Wertspeicher (Wir sind hier)
  2. Recheneinheit
  3. Zahlungsmittel

Vielen Dank

@mods: Vielleicht könntet ihr den letzten Beitrag von XBT in den oben von mir verlinkten Thread verschieben. Danke!

Bin kein Experte in Fragen zu Mining und Memepool. Die Mining Branche soweit ich mitbekomme ist in einem laufenden Wettbewerb. Kannibaliesierungen innerhalb der Miner die gewinnen oder verlieren sind nach meiner Beobachtung üblich. Entweder man hat ein schlankes Unternehmen aufgebaut, dass die Energiekosten und die Effizienz der Geräte im Griff hat oder man geht unter. Es wird eingestellt, konzentriert oder verlagert. Natürlich gibt es Lottominer und Fans von Mining. Die wird es immer geben.

Die leeren Blöcke sind sicherlich ein Problem, das aber irgendwie in der Mining Rechnung integriert sein muss. Es sind sozusagen finanzielle Durststrecken. Natürlich muss sich die Branche überlegen was die Zukunft bringt, denn die Rewards werden immerzu halbiert.

Und wir als Bitcoin Halter, da habe ich vielleicht zu wenig kapiert, aber was in Stein gemeisselt wurde bleibt in der Blockchain verewigt bis ich wieder etwas erstehe oder verschiebe.

Werde aus Solidarität meine Wallets besser organisieren und die BTC Anteile neu verteilen. Dann hat der Memepool auch was davon. Habe da aber noch kein gutes Konzept. Immerhin ein Nano X mit 210‘000 befüllt, es soll als Sparschweinchen vor sich hinwachsen. Der Betrag ist Symbolisch und absichtlich klein gehalten.

Ehrlich gesagt habe ich auch nicht ganz kapiert was die beiden da diskutiert haben.
Aber soweit wie ich es verstanden habe geht es um die netzwerksicherheit.
Und du hast recht, die miner konkurrieren.
Aber wenn der Preis zu niedrig wird führr das zu einer monopolisierung. Und dann ist die netzwerksicherheit in Gefahr.
Oder ein Angriff wird einfach rentabel.

Wenn ein Pool einen Block gefunden hat, könnte er diesen zurückhalten und direkt nach dem nächsten suchen. Den Mempool abzufragen kostet Zeit. Da ist es meist effizienter, lieber einen leeren Block zu bauen, wenn man schon die Möglichkeit hat, direkt zwei Blöcke zu pushen.

Solche Strategien werden von Halving zu Halving immer unbedeutender.

:smirking_face:

  • Halving 2012: Preis stieg um das 100x-fache
  • Halving 2016: Preis stieg um das 30x-fache
  • Halving 2020: Preis stieg um das 7x-fache

Effizientere Hardware/Technik, so wie die Anpassungsfähigkeit des Marktes wiedersprechen deiner Theorie.

Ausserdem steigt die globale Hashrate jährlich im Durschnitt um ca. 280% pro Jahr…

Dir ist schon klar das die Miner auch Gebühren bekommen?

Das ist Quatsch, es geht darum um Kosten.
Effizientere Hardware ändert nichts

Weshalb ist dies „Quatsch“?

Effizienz senkt die „Produktionskosten“ pro Hash. Zwar bleibt die Gesamtsumme der Blockrewards gleich, aber wer günstiger produziert sichert sich überproportional viel davon und überlebt auch bei sinkender Subsidy. Genau deshalb sind Miningfarmen heute hochgradig optimiert (bsp. Asic). Es ist ein Verdrängungswettbewerb.

Und genau das ist der Punkt.
Wenn zu viele Wettbewerber verdrängt werden steht die netzwerksicherheit auf dem Spiel.

Eine Sache wollte ich dazu mal noch sagen, weil ich glaube dass hier irgendwie ein missverständnis vorliegt.
Das Netzwerk wird in Zukunft sicher nicht durch zu wenig rechenleistung gefährdet sein. Weil sich wie hier schon mehrfach angemerkt wurde die Technik weiterentwickelt und so immer höhere hashrates bei gleichem stromverbrauch möglich werden.

Allerdings wäre eine zunehmende monopolisierung eine reelle Gefahr.
Die Miner werden sich vornehmlich dort ansiedeln wo die stromkosten niedrig sind, wo die Gesetzgebung günsti ist, die Temperaturen passen und weiß der Geier was noch interessant ist.
Weiterhin werden sich die miner gegenseitig aufkaufen so dass am Ende immer größere Miner entstehen. Dadurch entsteht das Risiko dass die übrigens sich absprechen könnten welche Transaktionen bestätigt werden und welche nicht.
ein anderes Szenario:
Die Belohnungen sinken die Hashrate bleibt gleich oder steigt durch bessere Geräte.
Irgendwann schaffen vielleicht drei Geräte das was jetzt alle miner zusammen schaffen.
Und es gibt auch weltweit nur diese drei Geräte. Jetzt könntest sich einfach jemand zwei weitere Geräte kaufen und ein 51 % Attacke ausführen. (Wäre natürlich auch monopolisierung)
Nur hypothetisch zum Verständnis und stark vereinfacht.
Ich kann mir dieses Szenario allerdings beim besten Willen nicht in der Realität vorstellen.

Sollte es allerdings so sein, dass die nutzerzahl im Netzwerk nicht steigt und Bitcoin nicht als zahlungsmittel genutzt wird dann können sich die miner auch nicht über transaktionsgebühren finanzieren. Allerdings ist es Zeitverschwendung darüber nachzudenken denn in diesem Falle würde Bitcoin aufgrund der geringen nutzerzahlen sowieso verlieren.

Solange Bitcoin schnell genug im wert steigt darf er wertspeicher sein steigt es zu langsam muss es zum zahlungsmittel werden sonst wird es sterben.

Manomann - Meme me pool
:smiley:

OK es bleibt aber ein weltweites „Racing“. Die Absprachen müssten länderübergreifend erfolgen. Die USA müsste mit China, und China müsste Buthan überfallen, usw. Russland ….und was weiss ich noch was. Utopische Absprachen. Dann bleibt doch die „Difficulty“. Das wird doch alle „zig“ Blöcke angepasst usw. Lies das White Paper als Erfrischung - ich habs versucht - :smiley:

Die 51% Prozent sind nicht erreichbar.