3 % aller Bitcoin: Michael Saylors Strategy legt weiter nach

Naja, allein deutsche Sparer (die keine Elite sind) sitzen aktuell auf mehr als 9 Billionen Eur Cash…

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Dann investiere halt nicht in Bitcoin. Keep your life simple.

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Warum nicht?

Ich denke, das Kapital wird auch mit Bitcoin überwiegend in wenigen Händen konzentriert sein. Meiner Meinung nach ist das weniger die Folge eines kaputten Geldes, sondern ein natürlicher Zustand, der sich immer einstellt, wenn man den Dingen ihren freien Lauf lässt. Bitcoin wird es vermutlich langfristig lediglich fairer machen. Was auch immer die Eliten tun, sie müssen echte Bitcoin halten. Verlieren sie diese, haben sie durch ihren Rang und die politische Nähe keine einfache Möglichkeit, an neues Kapital zu kommen, zumindest nicht auf dem Level, was einem Bitcoin Besitz gleichkommt. Das wird sicherlich vielen nicht genügen, und sie werden weiterhin die ungleiche Verteilung anprangern.

Ich fürchte also, dass mit Bitcoin der übereifrige Sozialismus kein Ende findet :smiley:

Das ist eine falsche Schlussfolgerung. Der theoretische Fall geht davon aus, dass es gar keine echte Nachfrage mehr für Bitcoin gibt. Dann ist es egal, ob alle Bitcoin in einem einzigen Unternehmen gebunden oder bei niemanden sind. Während bei einer bestehenden Nachfrage und einer Reduktion der Menge der Bitcoin auf dem Markt um 35, 50 oder 75 Prozent es keine Entwertung gäbe, sondern eine Aufwertung der noch im Markt handelbaren Bitcoin. Das sind zwei völlig unterschiedliche Zustände.

Das Zeitfenster, um mit Bitcoin vergleichsweise schnell große Gewinne zu machen? Ja.

Um die Kaufkraft zu schützen und langsam zu steigern? Nein, das wird auch nach der maximalen Adoption möglich sein.

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Das ist eine Annahme, der ich widerspreche.

Große Player werden kein Geld in ein Asset investieren, dessen totale Preismacht in den Händen eines einzigen anderen Konzerns (oder von mir aus auch 2 oder 3) liegt.

Die daraus entstehende Abhängigkeit für die Werthaltigkeit der eigenen Anlage verbietet aus kaufmännischer Sicht geradezu ein Investment.

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Das mit zwei bis drei großen Playern ist zu theoretisch. Bitcoin ist bereits ausreichend gut verteilt und die weitere Wertsteigerung verhindert eine absurde Konzentration in nur paar Händen.

Was aber grundsätzlich die Verteilung angeht, ist es kein Problem, wenn 50% oder mehr in den Händen einer Minderheit (da spreche ich aber eher von Hunderten oder Tausenden Akteuren) liegt. Ich weiß nicht, warum bei Bitcoin die Annahme kursiert, dass dann das Vertrauen in Bitcoin zerstört sei.

Wir nutzen auch alle das Fiatgeld, obwohl es in den Händen einer Minderheit konzentriert ist. Und Kleinanleger investieren auch an der Börse in Unternehmen, obwohl die häufig zu einem Großteil von Großaktionären gehalten werden. Leute kaufen also Aktien, obwohl ein massiver Verkauf von nur wenigen Großaktionären den Aktienpreis komplett runterreißen kann.

Wir leben bereits in einer Welt, wo man ständig Dinge kauft, nutzt und investiert, die zum Großteil von einer Minderheit kontrolliert werden.

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Du bist die Elite. :winking_face_with_tongue:

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Jeder justiert sein Risiko und die Parameter dazu anders. Das ist ja das Schöne am Markt. Hier gibt es wirkliche Diversität - und das vollkommen freiwillig :slightly_smiling_face:

Ich würde auf jeden Fall davon ausgehen, dass es starke Bitcoin Konzentrationen geben wird und dass das der Bedeutung von Bitcoin keinen Abbruch tun wird. Ich denke auch, dass einige Vermögenskonzentrationen so beständig sein werden, dass sie nur über Vererbung über Generationen langsam aufgeteilt werden.

Sicherlich wird es auch den einen oder anderen Kollaps geben, oder Personen, die psychisch labil sind und über verrückte Entscheidungen ihr Vermögen verschleudern. Unter den erfolgreichen Eliten sind nicht selten unglückliche Therapiefälle, die von Drogen und Alkohol betäubt kaum noch vernünftige Entscheidungen fällen können. Das sind die hässlichen Seiten der mächtigen, aber auch das wird Bitcoin verteilen.

Damit meinst du vermutlich innerhalb kurzer Zeit verlieren. Oder in was hast du den Rest, dass du damit nicht verlierst? Diese Aussage passt für mich auf Bitcoin-”Investments” schon lange nicht mehr.

Du orientierst dich also an denen, die es als Letzte nötig haben Bitcoin zu nutzen. Die Eliten springen nach und nach auf wenn es notwendig wird. Machen wir kleinen Leute doch ähnlich. DU realisierst dass die Geldmenge immer schlechter verteilt wird und du kannst nichts tun. Mit Bitcoin konntest du vor den Big-Playern was vom Kuchen abhaben. Je länger man sich weigert, umso härter trifft es dich dann natürlich.

MicroStrategy ist in der Fiat-Welt auf der Strecke geblieben und hat aus der Not heraus auf Bitcoin gesetzt. Jetzt sind sie auch Teil der Elite.

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Man investiert nur das, was man bereit ist zu verlieren. Und das, was man nicht bereit ist zu verlieren, parkt man in einem inflationierenden Gut, wo niemand weiß, welche Kaufkraft das nach einem Monat noch hat.

Auf Fiatwährung kann man halt vertrauen, weil es die letzten 30-50 Jahre gut ging, dann wird es wohl auch demnächst gut gehen. Außerdem setzt man auf kollektivistische und sozialistische Lösungen. Weil bevor man Millionen von Menschen durch wertloses Papiergeld verhungern lässt, wird man einfach durch Ausnahzustand schon irgendwie alle einigermaßen ernähren. Indem man umverteilt und die Freiheit einschränkt wie es dann nötig ist.

Die Leute vertrauen also auf historische jüngste Erfahrungen mit dem Fiatgeld und sozialistischen und kollektivistischen Notmaßnahmen, die der Staat dann ergreifen würde, damit man nicht verhungert, weil man auf ein scheiß Wertspeicher gesetzt hat.

Anscheinend hat jeder, der Fiatgeld für sicher hält, einen kleinen Kommunisten in sich :smiley:

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der Reset war am 1.1.2009. Wir hatten alle 0 Bitcoin.

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Ich würde nicht behaupten, dass alle die gleiche Chance seit der ersten Minute hatten. Es haben aber alle genug Zeit gehabt sich genug einzudecken mit Sats.

Ich habe ca. 2020 das erste mal das WOrt Bitcoin von Kollegen gehört. “Leider ist dieses Zeug viel zu teuer”. Abgehakt. Wenn du aber nach einer echten Alternative zum Fiat suchst musst du iregndwann auf Bitcoin stoßen. Dann steigt man ein oder lässt es. Neidisch muss man dann nicht mehr sein(bin ich aber trotzdem :face_with_hand_over_mouth: ).

Angenommen wir machen heute nochmal den Reset. Glaubst du @Doktor wirklich, dass alle sich darauf stürzen? Nein. Viele vielleicht ja, aber 99% tasuchen diese nach kurzer Zeit wieder in ihr Fiat. Es läuft früher oder später auf das gleiche hinaus. Das ist auch ok so. Die meisten, die heute viel haben, haben es sich auch verdient, weil sie früh ein Risiko eingegangen sind.

Ich habe mir meine Satoshis auch verdient, weil ich das Risiko eine Kredites eingegangen bin. Ich bekomme dafür auch die Quittung wenn Bitcoin scheitert.

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Hier geht ihr (…wie sehr viele in diesem Forum…) davon aus, dass Bitcoin sich durchsetzen wird - und Fiat baden geht. Eure Finanzplanung und Zukunftsvision fußt auf gleich zwei Thesen. die überhaupt nicht bewiesen sind und (meines Erachtens) vielleicht sogar einfach falsch!

Ich stelle mir das Szenario vor, wie diese beiden Thesen überhaupt Realität werden könnten - und lande in einer dunklen Welt aus Gewalt, Krieg, Armut und Untergang. Ich glaube sogar, dass ich lieber auf Bitcoin verzichte, als in dieser Welt zu landen.

Da sind wir in dieser Welt: Würdest du die Leute lieber verhungern lassen? Um zurück zum Thema zu kommen: Solange Einzelne (wie Saylor) so große Bitcoin-Anteile abschöpfen (können), wird es keine auch nur ansatzweise friedliche und gerechte Welt geben. Da würde ich lieber bei Fiat bleiben und mich über die Inflation aufregen, aber dafür ein friedvolles Leben genießen, bei dem nicht die Menge der Menschheit im Arsch ist, nur weil sie den Fehler gemacht haben, an diesem Tag:

…oder kurz danach nicht auf Bitcoin gesetzt zu haben. Es ist absurd zu glauben, dass es gerecht sei, dass einem Milliarden gehören, nur weil man (oft zufällig) auf BTC gesetzt hat, als es noch wenige Euro wert war.

Hier muss ich Dir schon mal widersprechen, geschätzter BlackMirrus. Dass Fiatgeld gescheitert ist, ist keine These, es ist längst Realität. Selbst wenn man den kurzen Zeitraum seit Einführung des Euro nimmt, hat der Euro gegenüber Gold um mehr als 90 % abgewertet.

Gegenüber einem Grundstück in München hat der Euro um 85-90 % abgewertet

Gegenüber Bitcoin minus 99,9 %.

Dass das Fiatgeld gescheitert ist ist also unstrittig.

Jetzt begibst Du dich in die Welt der Thesen :wink:

Eine friedliche und gerechte Welt wird es sowieso nicht geben. Man hat bald alle Varianten durch, Sozialismus, Kapitalismus, Mischung aus beidem usw. Am Ende landen die Smarten und Skrupellosen immer oben, egal ob als Kapitalist oder kommunistischer Parteikader. Alle Schwätzer, die ständig beschwören, dass sie den richtigen, gerechten und besten Weg kennen, haben das noch nie irgendwo bewiesen. Sie sind immer gescheitert, egal wie sie ihr Konzept genannt haben.

Am Ende von Fiat wird es nicht friedvoll bleiben. Am Ende von Fiat wird der Staat übergriffiger, er wird an dein Eigentum wollen, um es als Stillhalteprämie an die Gewaltbereiten verteilen zu können. Du wirst die Dauerinflationierung von Fiat, die die Armen immer ärmer macht, nicht friedlich 20 Jahre lang von deiner Couch aus beobachten können und Dich nur über einen 5 cent teureren Brezelpreis ärgern. Du siehst doch jetzt schon an allen Ecken und Enden wie dieses Land auseinanderbricht.

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Ich glaube das über kurz oder lang Logik und Spieltheorie sich durchsetzen werden. So wie die Spieltheorie bisher Fiat in die Hände gespielt hat, wird es ab jetzt Bitcoin befeuern. Vorher gab es keine echte Alternative zum Fiat, deswegen wurde einfach immer wieder damit weitergemacht, egal wie viele Beispiele es von Hyperinflation und problematischer Inflation gibt.

Ich persönlich würde überprüfen, ob ich das Land vorher verlassen kann, da ich mich nicht verantwortlich fühle, die Last zu tragen für gesellschaftliche und politische Entscheidungen, die ich vorher auch nicht getragen habe. Aber grundsätzlich lautet die Antwort: nein. Trotzdem wäre es eine Katastrophe.

Man sollte deswegen vorher überlegen, wie man solche Katastrophen vermeidet, statt sich sogar auf dieser Möglichkeit auszuruhen. Ich glaube, manche fühlen sich dadurch wirklich sicher in dem, was sie tun. Der Gedanke „Wenn es so schlimm kommt, haben wir andere Probleme, und dann werde ich definitiv durch Notstandsmaßnahmen gerettet, egal wie viel Mist ich oder andere vorher gemacht haben“. Es ist richtig, dass es die Option einer Rettung gibt, aber nicht dass Leute unverantwortlich handeln weil sie sich darauf verlassen.

Was ist die Alternative? Unternehmern wie ihm per Gesetz die Freiheit zu nehmen weil ein Bruchteil der Menschen glaubt das sei schlecht? Wie erfolgreich waren politische Systeme, die meinten, dass man mit viel Bevormundung eine bessere Welt schaffen kann?

Ich würde sagen, wenn derartige freie Handelsaktivitäten, wie die von Strategy, diese Welt schlechter machen, dann sollte man sich vermutlich von dem Gedanken verabschieden, dass man diese Welt viel besser machen kann. Vielleicht sind Freiheit und Gerechtigkeit auch nur begrenzt vereinbar und man muss überlegen, welches Verhältnis man anstreben möchte.

Am Ende des Tages tut Saylor das was er will und niemand zwingt dich oder andere MSTR Aktien zu kaufen. Wenn so eine Welt schlecht ist, dann soll sie schlecht bleiben, weil die Alternative noch schlechter ist.

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Eigentlich fußt mein Handeln darauf dass ich erwarte dass Fiat meine Altersvorsorge nicht sicherstellt. Daher suche ich eine Alternative und Bitcoin erscheint mir die beste.

In deinem Alter würde ich es vermutlich anders handhaben. Bis ich im Rentenalter bin gibt es vermutlich keine Rente mehr. Oder ich darf bis 80 arbeiten. Das möchte ich gerne vermeiden.

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Wie bereits oben geschrieben, glaube ich nicht, dass jemals ein Mensch, eine Familie oder ein Unternehmen 100% aller Bitcoin halten kann.

Allerdings gehe ich davon aus, dass es Möglich ist, dass verschiedene KI’s zusammen 99,99% aller Bitcoin halten werden, aufgrund von überlegener Rationalität und unendlich niedrigerer Zeitpräferenz.

Den Menschen lassen sie vielleicht noch ein paar Sats, um den Wert von Bitcoin zu erhalten (und diese eventuell glauben zu lassen, sie hätten noch die Kontrolle :sweat_smile: )

Abgesehen davon dass Strategy 3% hält - man muss alle Bitcoin Reserve Firmen inkl. den BlackRock & Co. ETF, den Staaten und grosse Halter/Wale usw. berücksichtigen. Das Spiel ist ungleich verteilt, oder sagen wir es läuft immer mehr in diese Richtung.

Was können wir tun? Weiter kaufen! & sich geschickt eine eigene Strategie zurechtlegen, wie man seine Bitcoin als private Reserve am besten verwaltet.

Grosse Player wollen seit jeher den Markt zu ihren Gunsten dominieren. M. Saylor hat die Blaupause dafür vorgemacht. Firmen “Copy Cats” gibt es mittlerweile dutzende.

DEINE SATS WERDEN ZUM BEGEHRTEN GUT!