Wie ich schon seit fast 2 Jahren beteuere (damals sahen das alle anders…): Saylor ist ein Sargnagel für Bitcoin.
Keine einzelne Entität sollte einen einstelligen Prozentanteil von Bitcoin besitzen (…und dann noch mit steigender Tendenz!)…
…weil es niemals die nötige, globale Akzeptanz geben wird, wenn schon Einzelne die Kuchenstücke unter sich aufgeteilt haben und für Milliarden anderer nur noch Krümel über bleiben!
Kein produktives, innovatives Unternehmen kann und möchte seine Ressourcen aufbringen, um die hohen Preise für so ein umstrittenes Asset zu bezahlen, wenn nur noch so geringe Chancen bestehen, mit den „Treasury-Platzhirschen“ mitzuhalten!
Kein reflektierter, verantwortungsbewusster Normalbürger wird sich für ein solches Asset interessieren, außer den wenigen, die früh genug eingestiegen sind und jetzt fetten Reibach wittern. Dabei werden sie mit den Marktgesetzen Bekanntschaft machen: Verpassen sie den Peak des allgemeinen Interesses, bleibt ihnen nur noch Schadensbegrenzung oder Totalverlust. Und ich bin sicher: Saylor verkauft schneller und höher, als ihr!
Selbst, wenn der Bitcoin durch Saylor & Co nicht sterben sollte, würden wir uns in einer Welt wiederfinden, gegen die „Fiat“ ein soziales Paradies wäre. Wie scheibt
Das bedeutet im Umkehrschluss: In einer Bitcoin-Welt, in der weltweit zwei, drei Dutzend Einzelne Menschen, Firmen oder gar Staaten fast alle Coins halten werden noch nicht mal genug Krümel für die Ärmeren übrig bleiben. Das, was Roman und andere Bitcoin-Romantiker täglich predigen. wäre aus meiner Sicht eine dunkle Dystopie!
Dehalb kann ich Roman seit seiner unterwürfigen Hype rund um Saylor auch nicht mehr ernst nehmen. Saylor (und seine Nachahmer im institutionellen Bereich) sind das Ende von Bitcoin!
Man mag Sunny Decree (und andere) als eigennützige Narzissten sehen, dennoch sollte man hören, was sie sagen. Es muss ja nicht alles falsch sein, was sie denken… Wer weiß, ob es nach dem jetzt kommenden Bärenmarkt überhaupt wieder zyklisch weiter gehen wird?