3 % aller Bitcoin: Michael Saylors Strategy legt weiter nach

Es gibt immer mehr Schwarze Löcher. MSTR ist eines der größten und zugleich das größte seiner Art. Diese Schwarzen Löcher werden in den kommenden Jahren immer mehr Bitcoin anziehen und über einen unabsehbaren Zeitraum binden.

Damit stehen diese Bitcoin dem Markt nicht mehr direkt zu Verfügung. Die Bitcoin von Strategy können nur über die MSTR Aktie gehandelt werden.

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Ist das dann die maximale Abkehr von “Not your keys, not your coins” die denkbar ist, wenn ich über MSTR versuche in Bitcoin zu investieren?

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Ich denke, man wird immer echte Bitcoin für die Selbstverwahrung kaufen können. Der Preis wird die Verfügbarkeit regeln. Aber es gibt dann weniger Bitcoin, die man direkt handeln kann, und das wird den Preis zusätzlich treiben.

Länder wie China können sich auch nicht auf amerikanische Verwahrer wie Blackrock verlassen. Sie werden selbst Unmengen an echtem Bitcoin anhäufen und eigene Derivate aufbauen.

Das heißt, obwohl diese Bitcoin bei Bitcoin-Unternehmen oder Blackrock weiter indirekt gehandelt werden können, wird das für viele Akteure am Markt keine echte Alternative sein und sie werden gezwungen sein, echte Bitcoin zu akkumulieren. Dadurch ist es ein bisschen so, als wären diese Bitcoin bei Strategy oder Blackrock aus dem Markt verschwunden.

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Strategy selbst (Michael Saylor) wurde danach gefragt. Er selber weiss dass Stratagey nicht alles aufkaufen kann. Die Kapitalkonzentration setzen alle BTC Reserve Companys unter Druck. Müssen sich ständig nach neuen Geldquellen umsehen und geben entsprechende Produkte aus. Denn ohne Wachstum gibt es keine oder weniger Renditen.

Irgendwann beginnt die Phase BTC Company A kauft BTC Company B auf usw. Das gleiche Spiel mit den Staatsreserven.

Der Wert des Bitcoin wäre in der breiten Adoption und Verteilung besser aufgehoben. Die Kapitalkonzentrationen haben den Preis zwar beflügelt, gleichzeitig schliesst sich das BTC Zeitfenster für viele Kleinanleger. Was natürlich schade ist.

Saylor ist nicht gerne die Nr. 2, daher unterstelle ich ihm/Strategy dass er die geschätzten S.Nakamoto 1 Mio. +/- BTC noch vor seinem Ableben erreichen möchte. :innocent:

Hier noch dieses Ranking (nicht aktuell/2024) dennoch eindrücklich. Firmen/Personen

Gestern hat jemand unter ein Video von Roman was Gutes geschrieben: Wenn ein Unternehmen 100 % aller Bitcoin aufkaufen würde, dann wäre der Wert von Bitcoin 0. Ist natürlich nur ein theoretischer Ansatz, aber gedanklich interessant. Solche Gedanken würden nämlich in abgeschwächter Form auch bei 75, 50 oder 35 % bereits aufkommen. In jedem Fall würde es andere große Unternehmen davon abhalten ihre Kapitalreserven in Bitcoin anzulegen, wenn die gesamte Preismacht über dieses Asset bei einem anderen Unternehmen konzentriert wäre.

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Wenn eine Entität 100% aller BTCs hätte, wäre BTC gescheitert. Ob bei diesem Szenario aber Bitcoin wertlos wäre, bin ich mir nicht sicher.

Nur kann Stand heute keine Entität der Welt alle Bitcoin aufkaufen. Zu viele konkurrieren jetzt schon um Satoshies!

Falls es jemals jemand schaffen wird, (nahezu) alle BTCs zu besitzen, wird Bitcoin schon im Vorfeld gescheitert sein!

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Wie ich schon seit fast 2 Jahren beteuere (damals sahen das alle anders…): Saylor ist ein Sargnagel für Bitcoin.

Keine einzelne Entität sollte einen einstelligen Prozentanteil von Bitcoin besitzen (…und dann noch mit steigender Tendenz!)…

…weil es niemals die nötige, globale Akzeptanz geben wird, wenn schon Einzelne die Kuchenstücke unter sich aufgeteilt haben und für Milliarden anderer nur noch Krümel über bleiben!

Kein produktives, innovatives Unternehmen kann und möchte seine Ressourcen aufbringen, um die hohen Preise für so ein umstrittenes Asset zu bezahlen, wenn nur noch so geringe Chancen bestehen, mit den „Treasury-Platzhirschen“ mitzuhalten!

Kein reflektierter, verantwortungsbewusster Normalbürger wird sich für ein solches Asset interessieren, außer den wenigen, die früh genug eingestiegen sind und jetzt fetten Reibach wittern. Dabei werden sie mit den Marktgesetzen Bekanntschaft machen: Verpassen sie den Peak des allgemeinen Interesses, bleibt ihnen nur noch Schadensbegrenzung oder Totalverlust. Und ich bin sicher: Saylor verkauft schneller und höher, als ihr!

Selbst, wenn der Bitcoin durch Saylor & Co nicht sterben sollte, würden wir uns in einer Welt wiederfinden, gegen die „Fiat“ ein soziales Paradies wäre. Wie scheibt

Das bedeutet im Umkehrschluss: In einer Bitcoin-Welt, in der weltweit zwei, drei Dutzend Einzelne Menschen, Firmen oder gar Staaten fast alle Coins halten werden noch nicht mal genug Krümel für die Ärmeren übrig bleiben. Das, was Roman und andere Bitcoin-Romantiker täglich predigen. wäre aus meiner Sicht eine dunkle Dystopie!

Dehalb kann ich Roman seit seiner unterwürfigen Hype rund um Saylor auch nicht mehr ernst nehmen. Saylor (und seine Nachahmer im institutionellen Bereich) sind das Ende von Bitcoin!

Man mag Sunny Decree (und andere) als eigennützige Narzissten sehen, dennoch sollte man hören, was sie sagen. Es muss ja nicht alles falsch sein, was sie denken… Wer weiß, ob es nach dem jetzt kommenden Bärenmarkt überhaupt wieder zyklisch weiter gehen wird?

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Das erinnert mich an ein Zitat über Sklaverei:

Bei welcher Steuer- und Abgabenquote spricht man von Sklaverei? Bei 100 %.

Wovon kann man bei einer Steuer- und Abgabenquote von 70 oder 50 % sprechen?

Sprich: Es gibt Grauzonen. Und Fakt ist, dass sich Strategy bei dem Tempo Richtung 5 % und mittelfristig Richtung 10 % bewegt.

Meiner liberalen Auffassung nach hat Strategy jedes Recht dazu. Aber Bitcoin an sich bzw. der Adoption wird jeder Prozentpunkt mehr auf lange Sicht schaden und nicht nutzen. Ein Unternehmen wie Apple wird keine Bitcoin kaufen, wenn die Macht über den Preis dieses Assets in einer (anderen) Hand ist. Dem Preis nutzt es natürlich kurzfristig, vermutlich wäre Bitcoin nur bei 30.000 Dollar wenn es Saylor nicht gäbe.

Genau dieses Szenario ist der grosse Kritikpunkt. Es macht einfach absolut keinen Sinn. Abgesehen davon dass niemand all das kontrollieren kann. Saylor weiss das ganz genau.

Das wird sich aber auch ändern: Im Moment ist das Verhalten und Reden von Saylor darauf ausgerichtet, Mitstreiter unter den „Großen“ zu finden, die ebenfalls in Bitcoin investieren und damit das Nachfragekarrussel drehen und sein eigenes Investment aufwerten.

Zuerst ist das ja auch gelungen, andere Firmen sind im gefolgt. Sobald das jedoch ins Stocken gerät (und danach sieht es aus!), wird sich die Aufwärtsdynamik abschwächen. Da Saylor nicht dumm ist, wird er frühzeitige Exit-Strategien haben und umsetzen, was in einer Gegenbewegung enden wird.

…ein klassisches Schneeballsystem, übrigens!

Nur, wenn genügend (…und das dürften sehr, sehr viele sein!) Kleininvestoren gefunden wurden, wird Bitcoin überhaupt noch als Asset interessant sein - oder ins Bodenlose stürzen.

Nun, für mich sieht es nicht danach aus, als würden - parallel zu den Treasuries - ausreichend Kleininvestoren in BTC geschwemmt. Im Gegenteil: Keine Sau interessiert sich für Bitcoin!

Scho klar, mit wem soll diese eine Entität dann noch Transaktionen machen? Mit sich selber? :smiley: gut dass es Leute (wie mich) gibt, die BTC nutzen und nicht nur halten.

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Das ist nicht richtig. Was Lieschen Müller und Michel Mustermann mit ihren 200 Euro im Monat besparen oder machen ist irrelevant. Dass Bitcoin “Geld für die Welt” ist, da sind wir durch und uns einig, denke ich. Das ist noch ein nettes Feature, dass man auch im Slum in Kenia vielleicht damit eine Cola kaufen kann, aber wirklich relevant ist es nicht, auch wenn es von Satoshi mal so gedacht oder erwünscht war.

Bitcoin ist heute ein digitaler Wertspeicher. Daran kann man sich von Regierungen unabhängig auch als Privater, egal wo auf der Welt, problemlos beteiligen. Und das ist fantastisch, so was gab es noch nie, vor allem nicht dezentral.

Welchen Weg Bitcoin als Wertspeicher geht ist davon abhängig was die Eliten, privat und vor allem als Unternehmen, nun machen. Speichern sie einen Teil ihrer gigantischen Fiatvermögen dort oder nicht. Und ich finde schon, dass wir hier sehr gut vorankommen, es gibt ETFs, wir kommen bei der Regulierung voran, Staaten legen einen Teil ihrer Reserven darin an - das war doch vor 3 Jahren alles nicht absehbar.

Ist aber das nicht der Knackpunkt wo man langsam mal skeptisch werden sollte? Also am Preis spiegelt sich diese Wertspeichereigenschaft nämlich überhaupt nicht. Oder wie lange braucht die Elite noch um die paar Eigenschaften von Bitcoin zu verstehen?

Wenn man mal ehrlich ist, ist es doch überhaupt nicht plausibel anzunehmen, dass die ganzen Dagobert Ducks sich nicht auch schon längst mit Bitcoin beschäftigt haben.

Also gibt es da nur zwei Möglichkeiten. Eine äußerst unwahrscheinliche und eine wahrscheinlichere. Die sind alle so viel dümmer als “wir” und kapieren das nicht oder die kommen zu anderen Schlüssen.

Und wie schwer ist es nun, Bitcoin zu verstehen (abseits der wirklichen Technologie die dahintersteht)? Eben. Gar nicht. Der Preis müsste längst deutlich höher sein.

Wenn die zu anderen Schlüssen kommen bliebe die Frage warum und da sollte man mal drüber nachdenken bevor man z.B. All in in Bitcoin geht.

Naja das kannst du dich doch selbst fragen. Oder @BlackMirrus .. ihr seid doch hier diejenigen im Forum die am skeptischsten sind. Und die „Dagoberts“ da draußen denken eben vielleicht ähnlich, dass „Strategy der Sargnagel“ ist oder dass Bitcoin tot ist weil sich zur Zeit Institutionen zu sehr einmischen .. ja man liest ja sogar wieder vom guten alten Schneeballsystem .. aua Leute, aua!!

Aber so war es schon immer bisher. Ihr gehört zu der Sorte der Fiat-Investoren, die vielleicht sogar mit Fiat-Gewinn verkaufen und sich dann Jahre später drüber ärgern, dass man doch zu den weak hands gehörte.

Keine Ahnung wie man auf solche Schlüsse kommen kann - bin ja selbst schon ca. 7-8 Jahre am Bitcoin-Lernen und komme eben nicht auf eure Schlüsse.

Habe tatsächlich aber auch keine Zeit/Lust mehr mich damit im Detail auseinanderzusetzen. Ich fühle mich hier einfach schon zu weit.

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Da liegst du falsch. Ich verkaufe zwar immer wieder mal zur Realisierung von Gewinnen. Aber insgesamt steigt mein Stack noch. Immerhin habe ich es auf diese Weise geschafft, meinen initialen Einsatz komplett raus gezogen zu haben - alles, was mit Bitcoin passieren sollte, ist Reingewinn für mich. Dies ist möglich, weil ich durch glückliche Fügung bei 25-30K den Einstieg gefunden habe und damals den Löwenanteil investiert.

Da ich immer nur soviel setze, wie ich bereit bin zu verlieren, bin ich im Großen und Ganzen tiefenentspannt - und keine „weak hand“. Das hält mich allerdings nicht vom Theoretisieren und Lernen ab… Zum Beispiel habe ich gelernt, dass es bisher ein Fehler ist, bei Kursen über 100k€ zu kaufen. Sondern, dass es besser ist, dann etwas zu verkaufen - und unter 100 in Limitorders zu platzieren. Das ist mir jetzt schon mehrfach an den Wendepunkten gelungen.

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Und wenn die nun auch so denken, was bedeutet das dann für die Bitcoinnarrative “steigt ewig und ständig”, für den Preis und für die Massenadoption?

Eben. Alles heiße Luft.

Ohne dass die Eliten wirklich anfangen in Bitcoin umzuschichten, wird da gar nichts passieren.

Und nochmal: Müssten sie das nicht längst nicht auch schon getan haben? Worauf warten die denn noch. Die böse Inflation frisst doch deren Vermögen auf. Täglich, Stündlich…Kennen die denn gar nicht diese tollen M2 Geldmengengraphen? :smiley:

Aber ich weiß schon. Die haben das alles nicht verstanden. Die müssen erstmal Bitcoin richtig studieren. Die sind ja alle dumm und wissen nichts, die ganzen Millionäre und Milliardäre. Weil die so dumm sind, sind die wahrscheinlich auch so stinkreich geworden. ;)

Bitcoin hat aktuell einen Wert von 2 Billionen Dollar und ist das 7. größte Asset der Welt. Ohne dass “Eliten” da in großem Stil investiert sind, wäre das gar nicht möglich.

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Bitcoin hat einen Wert von gut 100 000 Dollar und würde die Elite wirklich umschichten, müsste der Preis wegen seiner Knappheit längst durch die Decke gehen.

Stattdessen schmeißen Wale ihre Bitcoin auf den Markt. Zu Zehntausenden. ;)

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Käuferschwäche basierend auf dem Gefühl etwas sei „teuer“ führt zu Bärenmärkten, also stark fallenden Kursen, die wieder zu Käufen führen…

Bisher war es bei Bitcoin immer eine Übertreibungsblase, die irgendwann zu ausbleibenden Käufern geführt hat. Ich denke dieser Zyklus wird auch in einer Übertreibung enden, aber diese wird schwächer sein als wir es von den Letzten kennen.