Aus Überzeugung eine Partei zu wählen, ist heute nicht leicht. Aber die AgD nicht zu wählen, ist ganz einfach.
Ebenso einfach ist es die SPD, die Grünen oder die CDU nicht zu wählen. Auch das kann ich aus voller Überzeugung sagen.
Protestwählen führt leider oft zu Situationen, die nicht umkehrbar sind. Ich sehe so ein Verhalten als naiv an.
Auch Nichtwählen stärkt den relativen Anteil der kleineren Parteien (leider kann man bei 20% nicht mehr von klein sprechen).
Position zu beziehen halte ich hier für so wichtig: entweder ich möchte in einer Demokratie leben, in der Miteinander, anstatt gegeneinander im Mittelpunkt steht, oder ich möchte das nicht.
Im ersten Fall wähle ich irgendwas, in dem zweiten Fall die AfD (Kleinstparteien habe ich mal ignoriert).
Sind die Altparteien besser als die AfD? Machen sie weniger Fehler? Sind sie weniger korrupt? All das kann man ja in Frage stellen und man darf sich drüber aufregen.
Dass die AfD eine Nazipartei kann man aber leider nicht in Frage stellen.
Wenn ich also vor dieser Frage stehe, ist mir Bitcoin sowas von egal.
Valerie Höhne fasst es hier gut zusammen AfD: Wer sie wählt, wählt Nazis - DER SPIEGEL
Leider ist Höcke das Kapern der Partei nun aber bereits gelungen.
Dieses ewige Gebrabbel von „Nazis“ ist so ausgelutscht, unterkomplex und aus historischer Sicht verachtenswert…
Michael Klonovsky hat dazu alles gesagt:
„Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff ,Nazi’ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, und aus intellektueller Sicht eine Null.“
Tut mir ja leid, dass es dir nicht passt. Höcke, Kalbitz oder Krah sind halt Nazis. Hab ich mir ja nicht ausgesucht. Hier kannst du dich bilden Wann spricht man von Rechtsextremismus, Rechtsradikalismus oder Neonazismus....? | Rechtsextremismus | bpb.de und mir dann nochmal sagen, dass es ausgelutscht ist und der Begriff Nazi für deine Freunde nicht passt.
Aber weißt du was? Wir beide werden nicht zueinander finden, da unsere Grundwerte anscheinend zu verschieden sind. Von daher sollten wir unseren Dialog hier einfach lassen. Wähle du die AfD, wenn du dich damit besser fühlst. Ich werde in meinem Umfeld versuchen, die Leute über diese Partei weiter aufzuklären.
So. Die Stichprobengröße hat sich mehr als verdoppelt und das Ergebnis ist exkat gleich geblieben. Immer noch ne groß Klappe? Induktive Statistik ist nicht intuitiv, das gebe ich gerne zu, aber dann hält man wenigstens die Schnauze, wenn man keine Ahnung davon hat und bevormundet nicht andere.
Über Rechtschreibung denkst du schon mal nicht nach. Na gut, braucht man beim Youtube-Videos gucken und Nachbeten auch nicht.
Michael Klonovsky …
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Ich fühle mich zumindest bei deren Reden in meinen Geschichtsunterricht zurückversetzt. Sie reden auf jeden Fall wie Nazis, die Rhetorik ist diesselbe (bei bestimmten Anlässen). Ihr könnt das ja leicht vergleichen, gibt genug Dokus im Internet über diese Zeit. Ob wirklich diese Ideologie dahintersteckt, oder es purer Opportunismus ist, um rechtsextreme Wähler anzulocken, wird sich zeigen, falls die AfD jemals im Bund regiert.
Manche Leute glauben echt wir bezeichnen bestimmte AfD Funktionäre als Nazis, weil das ja heute en vogue ist, jeden als Nazi zu bezeichnen, im Internet, mit dem man anderer Meinung ist.
An alle die AfD wählen möchte ich fragen: erkennt ihr diese Rhetorik in den Reden nicht wieder? Sind das für euch „nur Worte“? Oder ist euch das gar egal? Kommt, erleuchtet mich.
Mich widert die AfD an. Andere Parteien zum Teil auch, aber deutlich weniger.
Ich denke es gibt viele Menschen die einfach von der Politik enttäuscht sind.
Man müsste anerkennen, dass es ein großes Problem gibt und wir wirklich etwas gegen Korruption unternehmen. Aber Politiker wollen gut dastehen und daher kommt nur schön reden.
Es ist einfach schade, dass Bitcoin als ein Teil der Lösung für Verschwendung mit dem Widerstand so assoziiert wird. Aber wir müssen alle selbst erkennen, wo Widerstand nötig ist und entsprechend handeln. Also mit guten Argumenten und Daten, nicht mit zu radikalen Gedanken. Wenn sich daran wenigstens die Menschen halten könnten, würden wir einer Lösung näher kommen, statt uns zu entfernen.
Und wie ich bereits ausführte, ist meine Aussage statistisch sauber und auch nach Verdoppelung der Stichprobengröße hat sich das Ergebnis nicht geändert. Das ist kein Wunder, sondern Mathematik.
Sagst du. Der bisherige Verlauf im Thread spricht stark dagegen.
Kinder, Kinder… hier treibt sich auch die statistische Elite herum.
Du hast natürlich recht, übliche Umfragen werden nicht aktiv beantwortet sondern mit Waffe an der Schläfe unter Zwang.
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Ja, diese 2 Jahre alte Umfrage ist im zeitlichen Verlauf durchaus interessant. Die AFD ist hier von 11% auf über 30% Zustimmung gestiegen. Jetzt könnte man sich mal fragen warum das so ist.
Zwei Möglichkeiten sind untersuchenswert:
- Die Mitglieder im Forum haben ihr Wahlverhalten geändert.
- Die Zusammensetzung im Forum wurde in den 2 Jahren (rechts)radikaler.
Sicher sind beide Punkte nicht von der Hand zu weisen, wie einige Post hier schon bestätigen. Auch, dass gemäßigtere und aufgeklärtere Mitglieder das Forum verlassen und Personen mit extremistischen Ansichten eher hier bleiben ist deutlich zu beobachten. Man denke nur an die Abgänge der letzten Monate.
Wer „aufgeklärt“ und wer „extremistisch“ ist, wer definiert das ? Du ?
Also ganz ehrlich wenn man bedenkt wie aufgeladen die Stimmung hier in dem Lanfd mittlerweile ist, ist diese Diskussion hier absolut bemerkenswert da es so gut wie keie Anfeindungen gibt. Mit Dir als ausnahme. Du schreibst die gemässigten Verlassen das Forumund die Extremen sind geblieben?? Sorry aber da musst du Dir zuallererst an die eigene Nase fassen.
Hier treffen komplett unterschiedliche Auffassungen aufeinenader aber es wird in einem guten Ton diskutiert.
Wenn jemand die Grünen wählen will soll er es tun, wenn jemand die AFD wählen will so er das auch tun können ohne direkt als Nazi bzw. extremist angeprangert zu werden.
Sowas ist keiner Diskussion hiflreich, wobei das halt auch nur relevant ist wenn man an einer Diskussion interessiert ist, das spreche ich Dir komplett ab. Du willst nur reisserisch Stimmung machen und schmeist mit irgendwelchen Floskeln, Nazi, Extremist etc um dich.
Demokratie und Meinnungsfreiheit braucht Toleranz seinen Mitmenschen gegenüber und auch das spreche ich Dir komplett ab.
@Lasonrisa Sicher möchtest du mich (und andere Mitmenschen) nicht als extremistisch oder unaufgeklärt diffamieren, nur weil ich die AfD schätze. Vielleicht kann ich teilweise nachvollziehen, was du denkst oder damit sagen willst? Denn es ist nicht einfach, andere Perspektiven einzunehmen. Insbesondere wenn die gewohnte und vertraute Medienwelt täglich unser Weltbild formt und alles ausserhalb dieses Rahmens ohne sachlichen Diskurs diffamiert – dem Schein nach legitim. Das war und ist bei Bitcoin ja meist nicht anders…
Früher war ich auch fast immer d’accord mit den meist staatlich finanzierten und staatsnahen Medien. Rückblickend war das sehr bequem und es gab für mich keinen Grund, mein Weltbild zu hinterfragen – denn es hat ja alles gepasst und war für mich inhaltlich auch immer logisch. Irgendwann habe ich meine Komfortzone verlassen. Warum? Weil einiges für mich keinen Sinn mehr ergab (Edward Snowden, Julian Assange und Wikileaks, US-Militärbasis Ramstein auf deutschem Boden und deren Enthüllungen von 2015, Bitcoin schlechtreden und die Inflation schönreden, Youtube Community Richtlinien beim C-Thema, Twitter Files, Aufhebung der Presse- und Medienfreiheit, und sehr vieles mehr).
Mittlerweile nutze ich das leider gut funktionierende Mittel der inhaltslosen Diffamierung sogar aus, indem ich dort genauer hinsehe, wo in den Massenmedien und auch auf Wikipedia öffentlich diffamiert wird. Man muss so zwar seine Komfortzone verlassen, dafür erhält man ein «aufgeklärteres» Bild über verschiedene Perspektiven und Meinungen. Beispielsweise habe ich mich näher mit der Flat-Earth Theorie beschäftigt (selbstverständlich direkt von Vertretern dieser Theorie und nicht indirekt über Journalisten). Und ich bin zum Schluss gekommen, dass diese Theorie für mich absoluter Humbug ist. Andererseits habe ich auch die Veröffentlichungen vom EIKE Institut studiert, diese als sehr gut befunden und sehe nun deshalb auch gerne und regelmässig die EIKE-Klimaschau. Danke hier an Wikipedia, wo das EIKE Institut komplett diffamiert wird. Es hat mich animiert, tiefer in das Klima Thema einzusteigen. Danke auch an Roman, der das Bitcoin Thema meist entgegen den Massenmedien aus einer anderen Perspektive aufarbeitet.
Ehrlich gesagt habe ich Angst vor dieser links-grünen Politik. Denn sie steht für mich hauptsächlich für Krieg und eine dystopische (Klima-)Planwirtschaft, wo jeglicher wissenschaftliche Diskurs zwecks politischer Agenda im Keim erstickt wird. Bitcoin hingegen verkörpert für mich andere Dinge und ich bin froh, dass die AfD pro Bitcoin zu sein scheint.
In Ordnung, Du darfst das gerne so sehen.
Ich sehe Deutschland in einem erschreckenden Stadium des Zerfalls. In nahezu allen Bereichen. Wir sind Schlusslicht beim Wachstum. Wir sind europäischer Geisterfahrer in Sachen Energie und Migration. Der Rest Europas nimmt nicht annähernd so viele Leute in ihre Sozialsysteme auf, selbst Österreich hat die Migrationszahlen drastisch reduziert. Dänemark und mittlerweile auch Schweden schotten sich ab. Wir hier fahren alleine als Geisterfahrer auf der Migrationsautobahn und jeder Ansatz für eine Rückkehr zu Vernunft und Eigeninteresse am Erhalt unseres Staates und seiner Sozialsysteme wird mit irgendwelchen Nazi-Schubladen abgekanzelt (nicht unbedingt von Dir, aber Du kennst den Reflex, den ich meine). Ich bestreite gar nicht, dass es völkische und rassistische Leute in der AfD gibt. Aber das ist - selbst für meinen Migrationshintergrund - eine irrelevante Begleiterscheinung in Relation zu dem Schaden, den eine wirre Energie- und Migrationspolitik diesem Land zufügt. Denn das wird das Land und den über Generationen aufgebauten Wohlstand einfach vernichten.
Und dafür verantwortlich ist meiner Meinung nach, dass Deutschland unfassbar schlecht regiert wird. Und das seit Jahrzehnten.
Kleines Beispiel des Wahnsinns: Die Inder landen eine Raumsonde auf dem Mond - und Deutschland beschäftigt sich mit dem Selbstbestimmungsgesetz. Ok, das wäre an sich nur witzig, aber wenn man dann das hier auf bundestag.de findet:
„Bis zum Jahr 2030 wolle Deutschland im Zuge der mit Indien vereinbarten Partnerschaft für grüne und nachhaltige Entwicklung mindestens zehn Milliarden Euro bereitstellen, unter anderem für den Ausbau agrarökologischer Ansätze im Umfang von 300 Millionen Euro bis 2025 und für den Ausbau erneuerbarer Energien bis 2025 im Umfang von einer Milliarde Euro.“
Das ist für mich vollkommen absurd. Und das ist nur eines von zig Beispielen des Wahnsinns. Ich glaube selbst China (!) erhält noch Entwicklungshilfe von uns.
Wird das mit der AfD sicher besser ? Vermutlich nicht ! Allerdings kann ich die AfD für keine Fehlentwicklung in diesem Land verantwortlich machen, da sie noch niemals irgendwo regiert hat. Und mir zumindest die Hoffnung darauf gibt, dass da irgendwo in der deutschen Politik noch eine kleine Restchance darauf besteht, dass die (Eigen)Interessen der Bürger und des Landes nicht komplett verschachtert und missachtet werden.
Du darfst das aber gerne komplett anders sehen, ich nehme das nicht persönlich. Das ist Demokratie.
Das Geld wird aber nicht einfach überwiesen sondern rund 60% der FZ und 80% der TZ fließen zurück an deutsche Unternehmen. Heißt, die deutsche Wirtschaft profitiert überproportional im Vergleich zu den Empfängerländern. Es ist ein Irrglaube, dass Geld verschenkt wird und die „politische Rendite“ ist noch gar nicht berücksichtigt.
es ist doch ganz einfach,
„Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten.“
Kurt Tucholský
Planwirtschaft maximal schöngeredet ![]()
Richtig! Ich diffamiere niemanden, ich bezeichne euch klar, öffentlich und aus vollster Überzeugung als Dummköpfe. Wer Herrn Höcke gut findet, hat ganze schwere Probleme.
Bitcoin mit der AFD zu vergleichen. Das war mir bis jetzt auch neu. ![]()
Ja, du verschwendest deine Zeit auf keinen Fall. Bildung auf akademisch höchstem Niveau.
Ich würde Roman, auch wenn ich viele seiner Inhalte für Unsinn halte, nicht auf eine Stufe damit stellen. Ich glaube er möchte etwas Gute tun, hat sich aber verlaufen und findet nicht mehr zurück.
Was aber zu dem Thema passt ist, dass seine Bitcoin-only/schwerz-weiß/gut-böse Mentalität auf sehr fruchtbaren Boden bei Menschen fällt, die nach sehr einfach Antworten suchen. Das habe ich oben schon erwähnt und du bestätigst es gerade. Ein prächtiges Beispiel für den Dunning-Kruger Effekt! Danke!
Ja, Angst ist das bevorzugte Mittel der AFD. Funktioniert bei dir leider wunderbar.
Die AFD ist nicht pro Bitcoin. Sie ist einfach gegen alles was gerade da ist. Das wahrlich erschreckende ist, dass diese simple Massenpsychologie nach fast 100 Jahren immer noch wirkt. ![]()
Und ihr haltet euch dabei für so klug, gebildet und reflektiert. In zehn Jahren hat dann „keiner was davon gewusst“…
Ich glaube in einer Demokratie (oder grundsätzlich in jeder Staatsform?) bekommen nur die wenigsten wirklich ihre ideale Wunschpartei. Man muss immer irgendwelche Kompromisse eingehen. Ich würde gerne einige Punkte von der AFD nehmen, einige von den Grünen usw. und würde mir daraus die Wunschpartei zusammensetzen, die es leider so nicht gibt und ich halte es auch für äußerst unwahrscheinlich dass es sie jemals geben wird. Und selbst wenn, wäre es nicht das was viele andere fordern.
Manche feiern das als das Grundwesen der Demokratie. Aber ich bin damit ehrlich gesagt unzufrieden. Den Durchschnitt einer Reihe von Ideen zu bilden bringt häufig eine stumpfe und widersprüchliche Politik hervor. Es fühlt sich wie ein Problem an für dass es keine Lösung zu geben scheint.
Bei der AFD überwiegen für mich die negativen Punkte. Deswegen wähle ich sie nicht. Ich bin aber auch nicht gerade von den Alternativen überzeugt. Deswegen unterstütze ich lediglich die in meinen Augen positiven Aspekte, egal von welcher Partei sie aufgegriffen werden. Allerdings finde ich eine Partei wie die AFD auch durchaus gefährlich. Man kann als Partei sehr viel Mist bauen aber rassistische Tendenzen halte ich für besonders gefährlich. Das ist nicht nur Mist, sondern eine Gefahr für den öffentlichen Frieden in einem Land, in dem es schon lange keine ethnische Homogenität mehr gibt.
Niemand mag unkontrollierte Zuwanderung, nicht mal die Zuwanderer selbst, aber man muss da genau aufpassen wohin die häufig emotionalisierten Forderungen hinführen.
Ich würde generell wählen gehen. Macht die Partei während der nächsten Legislatur nicht das was sie versprochen oder was man sich von der gewählten Partei erhofft hat > das nächste Mal eine andere wählen. Je mehr Leute wählen gehen, desto repräsentativer das Resultat.
