Was ist eure Meinung: AFD Gesichert Rechtsextreme

Konsens ist aber ein Kompromiss im demokratischen Idealfall. These, Antithese, Synthese. Aus einer Debatte heraus.

Man findet aber keine Kompromisse sondern macht das einfach so. Z.B. die Grenzen für alle auf.

Und auch die AFD rudert nun in der Frage zurück, distanziert sich vom ethnischen Volksbegriff und Krah wirbt für Parallelgesellschaften.

Also was hat es gebracht die AFD zu unterstützen für jemanden der keine Einwanderungsgesellschaft möchte?

Ich habe eine klare Vorstellung davon, was ich tue, und benötige niemanden, der glaubt, es besser zu wissen. Deiner Meinung nach sollte ich etwas wählen, das nicht mit meinen Vorstellungen übereinstimmt, was auch zeigt, wie Demokratie funktioniert und dann wundern, wenn es einen Rechtsruck gibt.

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[quote=„Doktor, post:445, topic:67568“]
Und auch die AFD rudert nun in der Frage zurück, distanziert sich vom ethnischen Volksbegriff und Krah
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wirklich - oder doch nur fürs Schaufenster?

wollen wir das wirklich?

Ist das nicht eines der Probleme die wir haben und dabei die AfD fördert?

Im Idealfall, ja.
In der Gesetzgebung: ja.
In der Verwaltungspraxis: im Idealfall, ja, in der Praxis, wer die Macht hat, auch im demokratischen Sinne.

Aber alles auf dem Rechtswege überprüfbar, wenn auch mühsam und langwierig.

Das ist zB. auch ein Punkt, der uns noch immer von der gegenwärtigen Situation in den USA unterscheidet.

Ja, er distanziert sich vom Vorfeld, vom Remigrationsbegriff usw., und sagt im Grunde das, was Merkel gesagt hat: Nun sind sie halt da. ;)

Kann man nix machen, sagt er. Ansonsten würde man Gefahr laufen verboten zu werden als Partei.

Nun, wenn man aber nix machen kann, wozu soll ich die Partei dann wählen? Und wäre es dann nicht auch egal, wenn sie verboten würde?


Meine Meinung: Die AFD ist eine neoliberale Partei, wie die anderen in der Regel auch und Neoliberale wollen Einwanderung. Schon, dass Weidel sich mit Musk unterhalten hat war ein Warnsignal. Denen ist das völlig egal wie es in Marxloh aussieht oder in Berlin.

sehr dünnes und durchsichtiges Argument.
Also doch fürs Schaufenster.

Deinen letzter Absatz kann man fast so stehen lassen.
Aber, Bedingung wäre, sich a) von einer gewissen Personengruppe zu trennen, b) damit aber auch von einer großen Gruppe von Wählern.
Aber, sie haben sich doch gerade erst viele radikale in die Partei geholt, die ehemals (formal) eigenständige Jugendorganisation, die Frontgruppe der Radikalen.

Wird also nichts mit sauberem Neoliberal

so isses.

Es geht nur um Macht.

Schaufenster hin, Schaufenster her.


Krah ist meines Erachtens nicht ehrlich.

Letztlich sagt er, die BRD ist der Staat des Staatsvolkes was nicht identisch mit einem ethnischen Volk ist.

Und dann faselt er was davon, dass sich der Staat in der Frage auch zurückziehen müsse und auf der Ebene der Gesellschaft sich die Dinge eben zu Parallelgesellschaften entwickeln würden usw.

Er vertritt also ein Konzept eines multiethnischen Staates mit Parallelgesellschaften…und begründet das mit, nun sind sie halt da und kann man nix machen, weil verfassungswidrig.


Tolle Alternative. :zany_face:


Und die obige kurze Zusammenfassung hat natürlich Konsequenzen. Also es hat Konsequenzen wenn wir Parallelgesellschaften haben und ein multiethnisches Staatsvolk bestimmt. Das hat eben einen ganz anderen Charakter als ein Saat mit einem mehr oder weniger relativ homogenen Staatsvolk.

Mit dem Konzept, was eben kaum anders ist, als das, was die anderen Parteien ohnehin vorhaben, trägt er Deutschland zu Grabe. Es unterscheidet sich eigentlich lediglich noch darin, dass es bei anderen Parteien hier und da noch eine Art Integerationsdruck gibt. Der fehlt bei Krah völlig. Krah will offenbar die totale Spaltung aller. Also Städte die dann mehrheitlich von verschiedenen Ethnien bewohnt werden usw.

(Und da schließt sich der Kreis zum Libertarismus.)

Krah ist meines Erachtens ein U-Boot. Und jetzt isser aufgetaucht. ;)

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manchmal, ganz manchmal, … :rofl:

nur nebenbei

wo haben wir, zumindest in Mitteleuropa, noch einen homogenes Staatsvolk?
Kommt natürlich darauf an, wo wir die Grenzen ziehen. Das traf allenfalls für die früheren Kleinstaaten zu, in den heutigen, modernen, sicher nicht mehr. Auch abgesehen von Zuwanderung.

Zumindest bis 45 hatten wir das in ganz Europa.

Die europäischen Staaten sind (relativ) homogene gewachsene Kulturnationen. Im Gegensatz dazu ist die USA eine Einwanderernation und Russland wäre eine Nation, die einfach verschiedene Völker sozusagen vereinnahmt hat. Durch Eroberung aber auch durch freiwilligen Anschluß.

Natürlich hat es immer mal wieder Einwanderung gegeben. Auch im Kaiserreich gab es schon einen Ausländeranteil. Der war aber nie besonders hoch und Einbürgerung usw. ist dann auch nochmal was anderes.

Und dann gibt es natürlich noch verschiedene Konzepte (Abstammungsprinzip vs. Geburtsortprinzip) In den meisten europäischen Staaten gilt bzw. galt das Abstammungsprinzip. Bei uns auch bis Beginn 2000 glaube. Das wurde ersetzt durch das Geburtsortprinzip.

Also Deutscher ist, wer innerhalb der Staatsgrenzen geboren wird. Vorher galt eben, dass Deutscher ist, wer einen deutschen Vater hat. (Was eben auch historische Gründe hat. Der Mann galt als Kulturträger und Ernährer.)

Das Geburtsortprinzip ist ein angelsächsisches, also britisches Prinzip, weil GB eben Imperium war mit Kolonien weltweit.

Also das Abstammungsprinzip hat eben als Effekt wenn überhaupt eine eher moderate Vermischung zur Folge während das Geburtsortprinzip (von Imperien) letztlich Massen einbürgert und „ins Reich“ holt.


Heute nimmt man sich das zum Vorbild. Man zerstört gewachsene Kulturnationen weil das der Kapitalismus/Liberalismus in Konsequenz fordert. In Asien lacht man drüber. Kein Chinese, kein Japaner…würde auf die Idee kommen, dass es vielleicht eine tolle Idee sei, dass Millionen Langnasen oder Afrikaner bei ihnen in die Länder kommen, dort eingebürgert werden und dann plötzlich zu Chinesen, Japanern usw. werden. ;)

Das gibt es nur im Westen. (Und in Russland, aus einer anderen Historie heraus.) Also bei Imperien gibt es das.

Und wie wir das aus der Geschichte kennen, zerfallen Imperien früher oder später eben genau wieder entlang der ethnischen/kulturellen Grenzen.

Nur sind wir hier eben ziemlich dicht besiedelt und wir haben hier gar keine Rückzugsräume wie man das in den USA oder in Russland hat. Das Prinzip auf uns zu übertragen, heißt eben, dass wenn es scheitert, wird das hier ziemlich ungemütlich.

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Wer Stuft Sie den dazu ein :joy:.
Du bist nur ein Troll der keine Ahnung von unseren Prozessen hat

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fraglich.
in D ca 25 % , vermutlich höher,
Historisch im Ruhrgebiet hoher Anteil polnischstämmig,.dann im Osten sorbisch/slawisch bestimmte Gebiete.

Natürlich Ballung Gebietsbezogen, auf die Fläche glattgebügelt.

In Österreich, habe ich kürzlich gelesen, dass da schon in der Nähe der Hälfte angekommen ist. Wenn man die Mischung aus den Zeiten der Donaumonarchie berücksichtigt, ist liegt der genannte Wert bestimmt nicht weit daneben.
Burgenland zB. ihnehin eher Richtung Ungarn, …

Auffällig, hier wie dort aber ist, dass die meisten Vorbehalte dort sind, wo Migration in der Familiengeschichte beheimatet ist

Die ki sagt dazu folgendes:
Ja, in Deutschland gilt das Geburtsortprinzip (ius soli), aber nur in Kombination mit dem Abstammungsprinzip (ius sanguinis).
Das bedeutet:

  • Abstammungsprinzip (ius sanguinis): Ein Kind erwirbt die deutsche Staatsangehörigkeit automatisch, wenn ein Elternteil deutsch ist – unabhängig vom Geburtsort.
  • Geburtsortprinzip (ius soli): Seit dem 1. Januar 2000 können auch in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern unter bestimmten Voraussetzungen die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben.
    Voraussetzungen für den Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Geburt in Deutschland (ius soli):
  • Ein Elternteil muss zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes seit mindestens fünf Jahren (früher acht Jahre) rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.
  • Dieser Elternteil muss zudem ein unbefristetes Aufenthaltsrecht (z. B. Niederlassungserlaubnis, Daueraufenthaltsrecht EU) besitzen.
    Diese Regelung wurde durch das Staatsangehörigkeitsmodernisierungsgesetz (StARModG) weiter vereinfacht, indem unter anderem die Optionspflicht abgeschafft wurde. Das bedeutet, dass sich Kinder, die aufgrund des Geburtsortprinzips die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben, nicht mehr zwischen der deutschen und der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern entscheiden müssen.
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Abgesehen davon, dass dubiose, um nicht zu sagen kriminelle, Organisationen sehr wohl direkt hin zu den nordafrikanischen Küsten fahren, um dort illegal nach Europa einreisen Wollende seenotzuretten und dann gezielt an die viel ferneren italienischen Küsten zu schleppen, von wo aus diese ihren Weg in die BRD dann ungestört weiterziehen können:

Ein Staat, der das nationale Sozialsystem veruntreut und mißbraucht, indem er es aller Welt und selbst jedem dahergelaufenen ausländischen Kriminellen gestattet, unkontrolliert in’s Land einzudringen und sich dann zu bedienen an Geldern, die Inländer dort mühselig einzahlen müssen mit den mittlerweit weltweit höchsten Steuern, ein solcher Staat ist nichts mehr wert. Denn er ruft jeden Tag 24/7 exakt dies laut in die Welt hinaus: „kommt, kommt , kommt - ihr Inkompetentesten und Nichtskönnendsten und Faulsten und Kriminellsten 5% aus aller Herren Länder, hier bekommt ihr trotzdem viel Geld auf Kosten anderer. Und ihr bekommt es auch für’s Nichtstun, unverschämt fordernd sein und sogar für’s kriminell sein“.

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Es wird auch ganz gezielt in Afrika um Arbeitsmigranten geworben. Nun sind Arbeitsmigranten freilich keine Glücksritter. Wenn jedoch Glücksritter sehen, dass Europa offenbar Bedarf an Menschen hat, ist die Hemmschwelle natürlich geringer es ja doch zu versuchen, als wenn das Signal wäre, dass Europas Grenzen geschlossen sind und gegen ein paar Prozent Arbeitsmigration haben selbst echte Hardcorenazis nichts. Die hat es immer gegeben, im Kaiserreich, selbst im Dritten Reich.

Ich unterstelle auch den meisten noch nicht einmal, dass sie mit dem Ziel hierherkommen um in den Sozialstaat einzuwandern. Ich glaube wirklich, die meisten versprechen sich hier eine Perspektive auf Arbeit und Wohlstand usw.

Das wird eben aber auch von Unternehmen und der Politik usw. nicht klar kommuniziert, was man auch hier in den Debatten ja ständig beobachten kann. Da werden Kriegsflüchtlinge, Illegale, Arbeitsmigranten…alle in einen Topf geworfen. Vielleicht sogar mit Absicht.

Denn letztlich ist die Migration eine kapitalistische Agenda und die Linken sind nützliche Idioten die das Programm emotional begleiten und auf der Gefühlsebene die Argumente liefern.

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Wieder mal O’Ton AfD-Sprech bemüht .

Wieviel Honorar bekommst da dafür -
oder musst fürs kopieren und interpretieren gar wegen Urheberrecht löhnen, weil einer alleine schwerlich auf solchen Unsinn kommt?

Ach naja. Libanon XXL, was kann da schon groß schiefgehen? Mit rosaroter Brille auf der Nase klappt das schon.

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Na ja, also mal unabhängig davon warum und weshalb es zu diesen Migrationswellen kommt, dass damit auch immer ein Teil Krimineller usw. ins Land kommt ist wohl nicht bestreitbar wenn man die Grenzen nicht kontrolliert und im Prinzip vollkommen offen ist und vor allem auch nicht wieder abschiebt.

Für so etwas gibt es auch ein historisches Beispiel. Kuba. Als die USA Kubaner im großen Stil als Flüchtlinge vor dem Kommunismus aufgenommen hatten, da haben die Kubaner die Chance genutzt und eben Kriminelle und Geistesgestörte rübergeschickt.

Würde ich auch machen. Ist natürlich schwer zu beweisen, was da 2015 passierte, aber das ist zumindest gesunder Menschenverstand, AUCH anzunehmen, dass jede Menge Leute hier reingekommen sind die auch schon in ihren Herkunftsländern nicht unbedingt zur Stütze ihrer Gesellschaft zählten um es mal freundlich auszudrücken.

Und eigentlich haben auch 2015 schon genug Leute davor gewarnt was sich später an Entwicklung bewahrheiten hat. Alle diese Warner wurden ignoriert, lächerlich gemacht, beschimpft…

Und heute wundert man sich (angeblich), dass da irgendeine Partei wie aus dem Nichts nach oben schießt. Und diese Partei wird uns den letzten Rest geben.

Ganz großes Kino und ein herzliches Dank an die Zivilgesellschaft.

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im Grunde hast du Recht.

Aber die Kriminellen kommen auch bei rechtlich sauberem Grenzregime und trotz Grenkontrollen.
Nur können die sich viel besser im rechtlichen Rahmen verstecken.
Die Mitglieder der italienischen Mafia sind alle legitim im Lande und haben zu erheblichen Anteilen auch legal Aufenthaltsrecht und die dt. Staatsangehörigkeit erworben.
Dies gilt auch für andere kriminelle Organisationen und Eizelpersonen.

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Grenzkontrollen können ja nur als ganz grobe Vorkontrolle dienen. Es geht vor allem um die Sozialleistungen. Wer illegal in ein Land kommt, muss wissen, dass ihn garantiert keine Sozialunterstützung erwartet und schon gar kein „Bürgergeld“, ganz einfach, weil er kein Bürger ist. Das einzige, was er erwarten sollte, sollten existenzbestreitende Minimalsachleistungen und ein zügiges Ausweisungsverfahren sein.

Alles das passiert momentan jeden Tag. Man muss schon massivst mit der Realität auf Kriegsfuß stehen, um das als Unsinn abzutun und als Einwurf nur irgendwas von AfD-Honorar zu fabulieren. Abgesehen davon, dass eine Aussage nicht damit widerlegt ist, dass man bloß darauf verweist, dass die AfD dies ja auch so sage. Das ist eine extrem peinliche Argumentationsunfähigkeit.

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Warum?

Das Geburtsortsprinzip sollte man auch wieder abschaffen, einfach weil hinderlich ist unerwünschte Gäste wieder los zu werden.
Wer sich gut integriert kann dir Staatsbürgerschaft später ja immer noch bekommen.