Weil Musk selbst zu den Anywheres gehört. Wie Weidel ja letztlich auch.
Die vertreten nicht „uns“. Sondern die ködern „uns“ nur mit Dingen, die wir, die Somewheres, als störend empfinden, wohlwissend, dass sie es selbst sind, die Ideen folgen, deren Resultat eben diese Dinge sind, die „uns“ stören.
Musk hat doch kein Problem mit Migration, wenn sie ihm nutzt.
Die einen, die Somewheres (Irgendwo-Menschen ), sind lokal oder regional orientiert, in der Regel weniger gebildet und finanziell schlechter ausgestattet. Sie halten Veränderungen in ihrem Umfeld generell, und insbesondere Zuwanderung, für störend. Sie sind für populistische Parteien empfänglich. Ihnen gegenüber stehen die Anywheres , die Überall-Menschen . Sie haben in der Regel höhere Einkommen, zeichnen sich durch höhere Mobilität aus, sind in ihrem Selbstverständnis nicht an einen Ort gebunden und offen für Veränderungen. Sie sehen Zuwanderung als Bereicherung.
in solchen Diskussionen erlaube ich mir immer die Frage des Perspektivenwechsels. stell dir vor, du lebst in einem Land, welches seit eh und je im Krieg oder einer Wirtschaftskrise ist. was würdest du machen?
zudem habe ich eine Diskussion mit meinem syrisch-stämmigen Barbier in Erinnerung (vor ca. 5 Jahren). ich habe ihn gefragt, warum denn oft vermehrt Männer flüchten. seine Antwort: „wäre ich in Syrien geblieben, wäre ich in die Armee eingezogen worden und müsste gegen meine eigene Landsleute in den Krieg. zudem ist die Sterberate in der syrischen Armee recht hoch. da ich weder sterben noch töten wollte, bin ich geflohen. und weil der Westen uns diese Situation unter anderem eingebrockt hat, ist es nicht mehr als fair, den Westen als Fluchtort ausgewählt zu haben.“
für mich klang das plausibel und ich hätte sehr wahrscheinlich das Gleiche gemacht.
hast du Statistiken, welche deine Aussagen belegen? es gibt nämlich Zahlen, welche belegen, dass die Mehrheit sich selber versorgt.
die Anpassung ist ein schwieriges Thema. was heisst an eine Kultur anpassen? was ist die Kultur des entsprechenden Landes? und ich könnte diese Frage auch nicht in einem Perspektivenwechsel beantworten, da hier zu viele hypothetischen Faktoren eine Rolle spielen. die Gegenfrage: warum sich an eine Kultur des Landes anpassen, welche die Kultur anderer Länder kaputt macht? ich glaube es ist wichtiger, dass man mit seinem Verhalten sich selber und anderen nicht schadet - unabhängig von Kultur, Religion oder politischen Gesinnung.
Was würde man wohl in China (oder in irgendeinem anderen asiatischen Land was eben zu 99% von Asiaten bewohnt wird) sagen, wenn dort plötzlich Millionen Langnasen oder Afrikaner auftauchen, sich einbürgern lassen und Asiaten sein wollen?
Siehst du wie absurd die Geschichte eigentlich ist?
Nur im Westen, da geht das. Da werden aus Afrikanern plötzlich Deutsche. ;)
Niemand macht den Menschen einen Vorwurf. Die wären alle nicht hier, würden es unsere Eliten nicht zulassen und würden die nicht für Bedingungen sorgen (Kriege) und darum werben, dass entsprechender Migrationsdruck überhaupt entsteht. Allerdings sind die für viele Dinge in ihren Heimatländern auch selbst verantwortlich.
Dann musst du ihnen das aber auch ermöglichen und keine Steine in den weg legen. Ausbildungen anerkennen, arbeitserlaubnisse schnell erteilen, sprachkurse für die kommunikation und keine gettos als unterkunft (integration bei den menschen, keine subkulturen fördern).
Integration muss von beiden seiten gewollt und gefördert werden. Da ist Deutschland leider extrem schlecht (ausser im sozialleistungen zahlen).
Natürlich nicht ich, sondern ein Gesetz.
Welches dann z. B lautet „Nicht Deutsche Staatsbürger, die Straftaten begehen, sind abzuschieben“
oder
„Es ist eine Risikobewertung durchzuführen und Migranten mit optimalem Risiko Profil zu bevorzugen“
Geil, jetzt geht das Thema Perspektive wieder los. Das ist ja beim heutigen Bullshit Bingo wieder ganz oben mit dabei. Jeder normal denkende würde nicht freiwillig durch mehrere sichere Staaten „flüchten“ wenn er dessen Kultur so sehr ablehnen würde, weil seine eigene durch diesen angeblich zerstört wird oder sonst was.
Welch paradoxe Perspektive ( ) deines Babiers. Schön, dass er einer offensichtlich ehrlichen Arbeit nachgeht und sich versucht zu integrieren. Paradox, dass er (sofern die vorherige Annahme zutrifft) dann jedoch die Wirtschaft des Landes unterstützt, das seinem Vaterland die von ihm kritisierte Situation „eingebrockt“ hat. Merkwürdig, dass so etwas „pausibel“ klingt, das tuts nämlich ganz und gar nicht wenn man mal weiter denkt als nur von Wand bis Tapete.
Kann man zustimmen. Jetzt bloß der schockierende Perspektiv-Wechsel: Jeder der sich illegal hier aufhält und auf unterschiedlichste Art und Weise „durchgefüttert“ wird schadet der legal im Land lebenden Allgemeinheit.
Glauben kannst du in der Kirche. Andernfalls sind deine Quellen nicht existent auf die du dich hier berufst.