Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Nein, eine maßlos übertriebene Wegzugssteuer. Das ist der Grund, warum ich alles schließe. Auf so Quatsch habe ich keine Lust.

Verschiedene Interessensgruppen gibt es sibieso und deren Interessen sollen demorkatischer ausgeglichen werden, als jetzt.

Ich schlage ja nicht vor das die Entscheidungen allein nach dem Willen der Arbeiter des Betriebes sondern auch nach dem Willen der Gesamt Gesselschaft und der Aktionäre getroffen wird.
Dann wird eine Entscheidung danach getroffen was den größten Nutzen für alle Beteiligten bietet.

Die Arbeiter haben ein Interesse an guten Löhnen und Arbeitsbedingungen.
Die Gesselschaft hat ein Interesse an hoher Lebensqualität, wofür man gute und günstige Waren braucht.
Die Aktionäre haben ein Interesse an einem hohem Unternehmenswert.
Das führt in der Synthese dazu das man nach all diesen Dingen strebt.

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Nehmen wir mal an, es gibt ein Kaufangebot für eine kollektivierte Firma. Die Aktionäre würden dieses Angebot annehmen, weil sie es über den Marktwert sehen und den Erlös in neue Technologien investieren. Jetzt können sie das aber nicht, weil die Vertreter der Belegschaft sie aus Sorge um ihre Arbeitsplätze verhindern.
Der potentielle Investor hätte aber eine Idee gehabt, wie er die Firma effektiver gestalten könnte. Es würde also keine neue Technologie entstehen und keine effektive Umgestaltung der Firma passieren. Im großen Maßstab wirtschaftet so eine Volkswirtschaft sich allmählich in den Ruin.

Wenn sich Aktionäre und Arbeiter unneinig sind, ist der Staat (das jeweils zuständige Gremium) der Merheitsbeschaffer.
Beziehungsweise Stimmen die ja nicht über jede Einzel Entscheidung ab, sondern wählen alle einen Vorstand.

Außerdem könnte der Investor die Idee auch dem aktuellem Vorstand unterbreiten oder selber für den Vorstand kandidieren und sie dann umsetzen.

In meinem Wirtschaftsmodell, hätte man keine Angst um Arbeitsplätze.
Es gebe eine Grantie dafür das jeder gesunde Mensch einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung für einen, angeboten bekommt.

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Welche ökonomischen Kompetenzen sollte denn deiner Meinung nach der Staat haben? Der Staat, bzw. die Politiker haben nur ein einziges Interesse - den eigenen Machterhalt. Sie werden ihre Letztentscheidung nicht nach wirtschaftlichen Notwendigkeiten, sondern nach den potenziellen Wählerstimmen ausrichten.

Warum sollte er das tun? Er wird sein Kapital nicht investieren, wenn er nicht entscheiden kann, wie es verwendet wird. Wenn er befürchten muss, dass seine Idee an den Umsetzungsentscheidungen anderer scheitern könnte oder er nicht schnell auf Veränderungen reagieren kann, wird er nicht investieren.

Genau das Gegenteil wird eintreten. In kollektivistisch geführten Firmen würde sich die Zeitpräferenz deutlich erhöhen, da sich die Löhne tendenziell über den Marktpreis entwickeln (Interessensausgleich). Dadurch wird die Kapitalbildung für notwendige Innovationen und Investitionen immer mehr erschwert, was systematisch dazu führt, nicht mehr konkurrenzfähig zu sein. Die Folge wäre der Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.

Neben den jetztigen Kompetenzen auch 1/3 der Stimmrecht bei der Vorstandswahl der meisten Betriebe.

Wenn sie gegen die Interessen der Gemeinschaft handeln, dann können sie abgewählt werden.
Und ich bin nicht dafür das man Politiker alle 4 Jahre, sondern jederzeit abwählen kann.

Ich habe mich auf die Idee bezogen.

Die Aktionäre (wo sich ein Investor ja einkauft) können mitbestimmen und der Staat kann im Austausch für das Investment einen Teil seiner Stimmrechte, temporär an den Investor geben.

Warum sollte eine höhere Produktivitätsbindung der Löhne die Zeitpräferenz erhöhen?

3 Punkte um die Investitionsmenge zu erhöhen:

  • Große Teile der Staatlichen Rente in eine Aktienrente umwandeln die dann in die Europäische Wirtschaft investiert wird.
  • Gesetz erlassen das Europäische Investoren, von ihrem Investment das über einem Freibetrag von X Euro geht, Y Prozent in Europäische Betriebe investiert werden müssen.Wie man die Variablen X und Y festlegt, kann man sich ja überlegen. Ich würde 20k Freibetrag und 50-70 EU Invest Quote vorschlagen. Oder eine Kurvenartige Progression.
  • Kollektivierte Banken verteilen Kredite zu guten Konditionen an Europäische Betriebe. Dabei erhalten die einzelnen Bank Angestellten Boni/Abzüge je nachdem wie ihr Kredit Portfolio performt.
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Du hattest aber geschrieben, dass der Staat bei Nichteinigung des Vorstandes der Letztentscheider ist. Er kann dann mit seiner Entscheidung wirtschaftliche Notwendigkeiten überstimmen und diese nach eigenen Interessen ausrichten.

Das würde ihre Entscheidung ja nur noch mehr nach kurzfristigen Machtinteressen ausrichten. Ökonomisches Handeln braucht sehr langfristiges Planen. Kapital muss akkumuliert werden, Produktionsmittel müssen angeschafft werden, Preiskalkulationen für den Produktionsprozess und den Vertrieb müssen gemacht werden, Mitarbeiter müssen gefunden oder geschult werden ….. Der Staat könnte diese marktwirtschaftlichen sehr komplexen Prozesse in ihrer Gesamtheit gar nicht überblicken, selbst wenn sie es versuchen würden.

Das verstehe ich nicht. Warum sollte ein Investor seine Idee abtreten?

Warum temporär? Ein Investor benötigt langfristige Planung, wie oben beschrieben. Hinzu kommt, dass Gewinne immer wieder in Innovationen reinvestiert werden müssen, ansonsten wird er mittel-, bis langfristig sein eingesetztes Kapital verlieren, da wirtschaftlicher Fortschritt von anderen ihn aus dem Markt drängen. Der Staat hat in wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen überhaupt nichts zu suchen.

Zeit ist ein sehr wichtiges wirtschaftliches Gut. Kapitalbildung erfordert langfristiges ansparen, hat also eine geringe Zeitpräferenz, da das Kapital nicht verkonsumiert wird. Löhne, die über ihren Marktwert gezahlt werden, haben einen konsumtiven Charakter, also einen sehr hohe Zeitpräverenz, da sie von den Arbeitenden vorwiegend für Verbrauchszwecke genutzt werden. Sie reduzieren also die notwendige Kapitalbildung für zukünftige Innovationen und deren Investitionen.

Genau diese staatlichen Eingriffe führen zu Fehlinvestitionen der breiten Masse und in die persönliche Unfreiheit. Werte entstehen immer erst durch eine subjektive Wertzumessung jedes einzelnen Menschen - sie sind niemals inhärent. Warum sollte Altersvorsorge nur in Form von Aktienrenten stattfinden, warum nicht beispielsweise in Form eines Bauernhofes zur Selbstversorgung, in Form von Immobilien zur Vermietung, in Kinder, die einen im Alter unterstützen oder eben in Bitcoin?

Gesetze, die in Investitionen eingreifen, bzw. diese zugunsten Anderer umverteilen, vernachlässigen die Unmöglichkeit, dass die komplexen wirtschaftlichen Prozesse effektiv zentral gesteuert werden können.

Was sind kollektivierte Banken? Gehst du dabei von dem jetzigen Finanzsystem aus? Was sollen gute Konditionen sein und welche europäischen Betriebe bekommen diese und welche nicht - was sind die Entscheidungskriterien?
Aus meiner Sicht führt das von dir vorgeschlagene Kreditsystem zwangsläufig zu ineffizienten Einsatz von Kapital und damit zum allmählichen Wirtschaftsabschwung. Kredite und deren Konditionen richten sich nach marktwirtschaftlichen Notwendigkeiten, also nach zu erwartender Produktivität und Wirtschaftlichkeit (Gewinnaussicht) aus. Werden diese zentral gesteuert, muss dies zwangsläufig zu Fehlinvestitionen führen.

Ja, also im Vergleich zu den “Erbschaftssteuer abschaffen” Vorschlägen 100x mal mehr!

Im Grunde müsste nur den Mächtigsten das Handwerk gelegt werden, die dem Rest der Gesellschaft alles absaugen. Das könnte schon das Gleichgewicht wieder her stellen.

Das Ziel ist ja nicht, jeden Armen reich zu machen, sondern den Ausbeutern das Handwerk zu legen.

Genau “Katja69, die ältere Unternehmerin” :face_with_hand_over_mouth:

Die Betriebswirtschafftsrechner im Betrieb genau wie vorher?

Es entscheidet heute doch auch nicht der Eigentümer, welche Preise etwas hat.

Lediglich das Angebot wird immer weiter auf schnelle Renditen ausgelegt.

Oder kaputtgemacht hätte. Wenn er gute Ideen hat, muss er das Unternehmen nicht vorher aufkaufen.

Dieses Aufgekaufe von Unternehmen ist eher genau das Problem, als die Lösung.

Am Ende werden alle Unternehmen von den Hedgefonds gekauft?

Also wenn jemand etwas nicht aufkaufen darf, dann wird er aus Trotz/Angst nicht investieren und das ist der Ruin der Wirtschaft?

Keine Ahnung warum es überhaupt solche Ubermensch Aufkäufer Investoren gibt die ganze Firmen schlucken können wie es ihnen passt.

Oder aber es ist die Zeitpräferenz von monopolisierten Firmen, die sich erhöht wegen den ewigen Auszahlungen an Aktionäre, die mit ihren Forderungen das Unternehmen langsam aber sicher auszehren.

Ach und ein Großinvestor hat das im Überblick und nicht einfach irgendwelche Angestellten?

Na klar, die Superreichen mit ihren endlosen guten Ideen, immerhin sind sie nur deswegen superreich! /s

Das sind betriebswirtschaftliche Grundlagen, aber warum muss es einen Großkapitalisten geben, der massiv davon profitiert, damit es überhaupt funktioniert?

Oder aber ein paar arbeitswillige Juden, die gezwungen werden das gute deutsche Kapital selbstlos zu vermehren…

Dividenden fördern allerdings Unternehmen?

H2O z.B. hat keine inhärenten chemischen Werte, die es für Leben wichtig machen.

Es ist nur die mangelnde Verfügbarkeit, welche zu einer subjektiven Wertezumessung führen und damit das Wasser etwas Wert machen.

→ Wenn wir keinen Wassermangel haben ist Wasser wertlos?

Gute Frage

Ein Grundeinkommen hat z.B. keine große Schnittmenge mit Planwirtschaft.

Hier zweifle ich auch, einige Kredite muss es geben, aber Kredite zu fördern muss mit großer Vorsicht angegangen werden.
Das Gute an Bitcoin ist ja gerade, dass Kredite wieder teurer werden.

Das ist eine Frage der Verteilung und es überrascht nicht, dass das Kaninchen im Kaninchenbau die Tragweite nicht ganz überblickt. Es ist eben auch sehr dunkel da unten.

In einer Welt in der es diese Form von Privateigentum gibt, ist es gar nicht möglich, dass sich jeder ein Stück Land kauft und dort seine Kartoffeln anbaut. Vielleicht in Russland irgendwo oder in den USA. Aber dann hätte man das Problem wahrscheinlich, dass man das in nicht erschlossenen Gebieten tun müsste usw.

Unsere Vorfahren haben Land gemeinschaftlich bewirtschaftet. Wie viele andere Völker auf der Erde auch. Es wird immer so getan, als hätte es das nie gegeben, dabei gab es das schon immer (mal) und war auch durchaus sehr effizient.

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Du hattest schon in ein zwei weiteren Themen hier angedeutet, dass du dich vorbereitest wegzugehen.

Was meinst du mit “schließen”? Beendest du jetzt geplant und koordiniert deine Selbstständigkeit und machst deine Firma dicht bzw. übergibst du diese um zu einem bestimmten und schon festgesetzten Zeitpunkt auszuwandern?

Ja, genau. Genaue Zeitpunkte festsetzen ist nicht ganz einfach, weil man in vielen Belangen von Bürokratie und Verhalten anderer abhängt. Auch Dinge in D halbwegs sinnvoll verkaufen kostet Zeit. Ich hoffe aber in 2027 durch zu sein. Wenn es früher klappt, wäre mir das sehr recht.

Sind dir die Punkte bewusst, welche das Fass bei dir zum Überlaufen brachten? Magst du diese Schildern?

Wohin möchtest du hin? Was ist dort in deinen Augen besser?

PS. Finde ich natürlich Schade, weil Menschen wie du mir noch Hoffnung geben, dass man das Ruder irgendwie und irgendwann doch noch herumreißen kann.

Mit diesem Gedanken spiele ich/wir auch zwischendurch, vorsichtshalber falls es hier so richtig eskaliert. Aber eine vernünftige Alternative sehe ich bisher leider nicht.

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Die gute alte Geschäftsfrau Katja69 hängt die Unternehmensführung nach vielen Jahrzehnten an den Nagel. :eyes:

Deutschland schafft sich ab!!!1

Du hast wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank Freundchen. Pass auf was du schreibst!!!

Da isser wieder. Der freiheitsliebende Hobbyforenblockwart der anderen den Mund verbieten will.

Sowas wie hier, habe ich wirklich in keinem anderen Forum erlebt.

Also eine solche Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit der dort schreibenden. Bitcoiner stehen angeblich gegen Zensur, für Freiheit, für selber denken, für kritisch sein, gegen System…

Hahahaha

Da kann ich nur drüber lachen.

Ihr seid hier so Mainstream wie nur was (im Sinne von pro-herrschende Klasse usw.) und würdet am liebsten alles verbieten was euch nicht in den Kram passt.

Die Gründe haben sich über die letzten drei Administrationen angesammelt. Mit jeder dachte ich es müsste doch irgendwann mal etwas besser gemacht werden. Und mit jeder wurde es schlechter.

Der Gipfel war dann Merz und die 1000 Mrd. Schulden. Das sieht für mich aus, als hätte das politische Personal gedanklich gekündigt, und weiß ohnehin, dass alles zusammenbrechen wird. Nur noch mal die eigenen Taschen vollmachen, bevor der Zusammenbruch kommt, so sieht es für mich aus. Wie ein Kapitän, der im Geheimen ein Rettungsboot zu Wasser lässt, bevor der Pöbel kapiert, dass wir längst sinken.

Dazu kommen Fehlverhalten der EU, die ich hier in einem Thread ausgiebig beschrieb und immer toatalitärer wirkende Grundrechtseinschränkungen. Ich bin als Gen X gewohnt, dass man erst einmal ALLES darf, was man als normaler Mensche nicht schon ohnehin vorher als verboten weiß. Das scheint mir nicht mehr gegeben.

Es ist wie mit der Steuererklärung, von der mir ein Steuerberater (Diplom Finanzwirt) mal sagte: „Ich weiß selbst als Fachmann nicht mehr, ob ich mit meiner Unterschrift guten Gewissens bestätigen kann alles rechtskonform angegeben zu habem“.

=> Passierschein A38

In einer guten Zukunft MUSS das alles weg.

Ich werde es zunächst mal Weltreise nennen. Erstes Ziel die Kanalinsel Guernsey. Ich hab den Rat von Horst Lüning beherzigt und bin am Jahresende, also zu einer eher unangenehmen Jahreszeit, dort gewesen, und wir kommen dort gut zurecht.
Wie lange es dabei bleibt, oder ob es dann später Panama etc. wird, werden wir sehen. Ich habe auch in vielen Ländern gut Bekannte / Freunde, so dass wir auch tatsächlich viel unterwegs sein werden.

Das setzte natürlich voraus, dass man sich nicht ERST das eigene Werkzeug zerstört, und sich DANN wundert, dass man keine Arbeit mehr bewältigt bekommt. Genau diese Zerstörung sehe ich aber in den letzten drei Administrationen.

Anfang 2025 bin ich dann zu dem Schluss gekommen, dass Kipppunkte überschritten sind.

Ich denke die logische Folge ist, dem System die Unterstützung zu entziehen.

Es freut mich auf jeden Fall, wenn Dir meine Ideen nützlich sind… ich werde auch weiter meinen Senf zu Themen dazu geben :slight_smile:

Das ist auch nicht einfach. Du scheinst mir mitten im Leben zu sein, da haben solche Entscheidungen ein höheres Gewicht, weil sie die Zukunft manigfaltig beeinflussen. Nicht nur von sich selbst, auch von den noch abhängigen Kindern usw.

Ich dagegen laufe ohnehin auf den Ruhestand zu, und ziehe das nun einige Jahre vor.

Falls Ihr irgendwann zu der Entscheidung kommt zu gehen: Bereitet es gut vor, evtl. auch im Voraus, nur für den Fall. Schweiz / Lichtenstein ist im Zweifel ein Katzensprung, selbst wenn evtl. nur Zwischenstation, von der man dann weiter plant.

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Tja, ich kann nichts dafür, das unsere tollen deutschen Superreichen so ihr Erbe aufgebaut haben.

Wenn du lieber die Augen verschließt vor dieser Wahrheit ist das schade.

Wo schreibe ich auch nur Ansatzweise etwas davon? Du Schmalspurdenker hast nicht ein einziges Argument von mir substantiell verstanden. Und weil dir sonst nichts einfällt, zückst du die Nazikeule. Dir ist anscheinend nicht klar, dass das Naziregime ein zutiefst sozialistisches Wirtschaftssystem war und die Juden ihr Opfer. Versuche mal nicht, mir die Schuld für die Opfer deiner verbrecherischen Ideologie unter zu jubeln.

Hahahaha

Du hast ja wirklich so gar nichts verstanden.

Bro rastet komplett aus weil ich ihm gesagt habe, dass unsere tollen Superreichen Nazierben sind.

Naja, er ist damit erfolgreich allen Diskussionspunkten ausgewichen, weil seine Argumente so überlegen sind.