Und was widerlegst du mit deinem Text?
Ja dem würde ich zustimmen, aber was hat das damit zu tun, dass
ist?
Das beweist du damit leider nicht und widerlegst auch meine Aussage oben nichtmal.
Und was widerlegst du mit deinem Text?
Ja dem würde ich zustimmen, aber was hat das damit zu tun, dass
ist?
Das beweist du damit leider nicht und widerlegst auch meine Aussage oben nichtmal.
Also nochmal`? Wirklich?
Kommst du nicht von alleine darauf, dass Menschen denen kein Stück Natur gehört dann EXISTENTIELL abhängig von denen sind, denen eben die Natur gehört?
Das habe ich doch zwei mal geschrieben. Da gibt es nichts weiter. Das ist kein großes tiefes Verständnis, das ist total simpel.
Wenn du im Wald nicht jagen darfst, im Fluß nicht fischen, auf dem Land nichts anbauen darfst und keine Tiere weiden lassen darfst, weil dir das alles nicht gehört, dann bist du völlig MACHTLOS und den Besitzenden ausgeliefert.
Was gibt es daran eigentlich nicht zu verstehen?
Und als Besitzender von dem all dem hast du alle Macht. Mehr Macht, als die Macht, zu bestimmen, wer sich unter welchen Umständen ernähren kann und wer nicht, mehr Macht geht doch nicht.
Vielleicht ein anderer Versuch, den du vielleicht verstehst:
Du sagst: Besitz ist die Basis aller Macht. Was ist wenn ich dir diese Aussage mit einem Gegenbeispiel wiederspreche:
Szenario: Wir haben eine Kirche mit Priestern und das einfache Volk, dass jeden Sonntag in die Kirche geht.
Die Kirche (oder wahlweise die Prister) üben also Macht auf die Bevölkerung aus, dass sie regelmäßig in die Kirche gehen, dass sie ihre Beichte ablegen, dass sie ihre Nahrung mit den Pristern teilen usw.
Wo ist bei dieser Machtausübung jetzt Besitz beteiligt?
Nur weil du also die Machtform Besitz als das Böse pur auserkoren hast bedeutet das nicht, dass das die einzigste Machtform ist, die schädlich wirken kann…
Und ja, ich habe dir doch schon tausendmal zugestimmt, dass es Machtausübungen gibt, die unfair sein können, aber du beantwortest dann nie die Folgefrage: Wie verhindert man solche Machtausübungen, vorallem wenn man selber nicht die Macht dazu besitzt? ![]()
Weil es historisch so war, dass die Kirche Land usw. besessen hat.
Ich ziehe mir diese Zusammenhänge nicht aus dem Finger sondern das ist Geschichte und es hat sich bis heute nichts daran geändert.
Besitz an der Natur ist die Basis aller Macht. Warum? Weil die Natur Grundlage allen Lebens ist.
Und heute kommt halt noch Besitz an Infrastruktur, Energie, Produktionsmittel usw. dazu. Das ist die Basis, Geld ist nur ein Werkzeug. Erst wenn jemand Besitz hat, hat er die Macht das Geld zu bestimmen. Deswegen bringt es auch nichts das Geld zu ändern wenn man die Besitzverhältnisse nicht auch ändert.
Und vor dem Besitz steht die nackte Gewalt.
Also erst Gewalt und der Wille sich Besitz anzueignen, dann übt man über den Besitz Macht aus und dann führt man Werkzeuge wie Geld ein.
Das ist Geschichte und so funktioniert die Welt heute auch noch.
Das ist leider auf dem Niveau: Gott existiert weil Gott ist ja die Grundlage von allem…
Aber du bist ja schon dem richtigen gedanken auf der Spur:
Warum hat die Kirche es geschafft, über das Land zu herrschen und es als Besitz zu bekommen?
Überleg mal, neben der Kirche gab es genauso den Adel, der auch Land hatte. Das ist also persee kein Privileg der Kirche. Es ist auch persee kein privileg des Adels.
Aber der Mächtigste im Land konnte es sich eben einfach aneignen und selber bestimmen, wer es wie und wo benutzen darf (ob nun Adel, Kirche oder direkt an die Bauern ist dabei ja erstmal egal.)
Aber es zeigt, dass das Land als Besitz nicht alleine die Macht ausübt, es sind die Besitzer, die über das Land bestimmen und das Land nur als Machtform handeln.
Und schon sind wir wieder beim Thema: Es muss Gegenmachtformen geben, die du unterschlägst, wenn du den Fokus nur auf das Land/Besitz richtest.
Am Anfang steht die Gewalt. Über die Gewalt eignet man sich die Natur an, also Besitz. Irgendwann wird das so akzeptiert, wie heute immer noch. Besitz an der Natur stellt niemand mehr in Frage. Ist halt so. Frag Katja. Jahrtausendelange Gehirnwäsche.
Also erst Gewalt. Gewalt führt zu Besitz. Besitz macht Werkzeuge wie Geld, Religion usw. möglich.
Ja, ist aber eben ein sehr einfaches Modell, das wie gesagt sehr viele andere Machtformen unterschlägt ![]()
Damit hast du zwar grundsätzlich recht, aber auch hier unterschlägst du, das es neben der Machtaneignung durch Angriff auch eine weitere Möglichkeit gibt: friedlichen Handel und Machttausch. Wie gesagt es ist ein zu einfaches Modell, das die Realität nicht wirklich abbildet.
Weil das eben die Basis ist. Alles andere spielt kaum eine Rolle.
Und genau hier muss ich dir wieder widersprechen: Du unterschlägst wie gesagt wenigstens 50% der Machtausübung. Das ist definitiv keine kleine Abweichung zwischen Modell und Realität. ![]()
Friedlicher Handel? Wer hat denn die Natur friedlich eingehandelt? Und in welchem Namen? Wer hat denn im Ursprung bestimmt, dass irgendwer die Natur überhaupt handeln kann und wen hat man da gefragt?
Du willst also die ganze Kausalität von heute bis zum hypothetischem Urknall höhren ![]()
ich dachte du wolltest kurze Antworten.
Aber generell kann ich dir sagen: Es ist doch völlig egal, ob ein Molekül seine Energie freiwillig abgibt, oder ob das Molekül seinen Energie-Besitz behält. Wir können aber beobachten, wie sich das Molekül entschieden hat.
Und das gleiche können wir auch über einen Wald sagen.
Oder um in deinem Bild zu bleiben: Wer hat es denn dem Wolf erlaubt, dass er das Graß und die Rehe im Wald frisst?
Nee, ich wollte damit sagen, dass das Quatsch ist was du da erzählst.
Im Ursprung hat man sich die Natur mit Gewalt angeeignet. Da haben einige wenige Menschen das Prinzip eingeführt und die Masse der Menschen einfach enteignet. Die wurden nicht gefragt.
Als man dann den Adel „abschaffte“ entwickelte sich halt der Kapitalismus der auf demselben Eigentumsprinzip im Kern aufbaut.
Das ist ein roter Faden. Da hat sich nichts geändert.
Ok, und woher nimmt sich der Löwe das Recht, die Gazellen zu fressen? Ist ja nicht das Land der Löwen, oder?
Jetzt stellst Du Dich aber absichtlich dumm. Wenn ich Land bearbeite, dann steckt in eine Aussaat eine Menge von mir drin, und dann beschütze ich meine Arbeit natürlich auch.
Natürlich gibt es auch Raub von allem Möglichen. Aber das Land, dass ich zu allererst beackere, das schütze ich selbstverständlich!
Welche Rolle spielt das jetzt? Wo bestreite ich denn, dass das nach dem „Rechte des Stärkeren“ ablief und abläuft?
Ändert das was an der Grundaussage, dass alle Macht über den Besitz kommt?
Ohne darauf einzugehen, das Du unzulässig verkürzt ist die Macht des Bauern, der mir Gurken verkauft recht beschränkt, da die Nahrungsversorgung sehr dezentral ist. Es findet sich daher garantiert ein akzeptabler Preis für mich, so dass ich lieber meinen Fähigkeiten nachgehe, statt in der Erde zu wühlen und selbst anzubauen.
Guter Punkt, aber du bist ja abgeschweift und hast bewusst geleugnet, dass die Natur handeln kann:
Du lenkst also wiedereinmal ab.
und das habe ich die oben erklärt, und oben steht das jetzt auf deinem Wunsch hin kurz und knapp: Weil dein Modell nicht zu vernachlässigbare Tatsachen der Realität vernachlässigt (oder leugnet).
Komplett unzusammenhängender Unsinn den du da wieder von dir gibst. Damit stehst du auch Katja in nichts nach.
Welche Tatsache soll das denn sein? Nenn mir nur eine.
![]()
Also ich fasse zusammen: Du sagst, dass alles was ich sage dir zu kompliziert ist.
Ich fasse es dir auf Wunsch kurz, daraufhin weichst du mit Nebenthemen solange aus, bis du die Hauptaussage scheinbar vergessen hast und mir vorwirfst, deine Frage nicht zu beantworten und abzulenken…
Tut mir leid, aber mehr als auf die Fehler von dir hinzuweisen kann ich nicht. Aber deine Lehrnunwilligkeit stellst du wirklich gut zur Schau.