Konkurrenz und Wettbewerb auf Basis von Privatbesitz ist Kapitalismus. Und das führt zu Abhängigkeit der Massen, zu Preisdruck und damit zu Lohndruck, zu schlechten Arbeitsbedingungen usw. usf.
Sozialismus ist Kooperation. Also das Gegenteil.
Kapitalismus ist ein Gegeneinander, so wie der Krebs gegen den Organismus agiert, sich von ihm ernährt und ihn zerstört.
Na dann ist es doch prima, wenn es jemand für Dich herstellt…. wäre ja sonst eher schlecht
Es gibt letztlich keine nicht-manipulative-Kommunikation. Auch Werbeindustrie bietet etwas an, für das Fremde etwas geben wollen. Wenn Dir das nicht gefällt, dann adaptiere Dich an die Realität der Welt. Ich blocke Werbung quasi überall.
Du sagst also: Kapitalismus = Gegeneinander und Sozialismus = Miteinander?
Dann mal eine Frage: Warum gibt es keine Kooperation und kein Miteinander im Kapitalismus? Was sind denn Märkte als freier Austausch von Waren? Ist das nicht eine Kooperation?
Weil es nur um Profit geht. Also darum, dass am Ende einer mehr gewinnt als der andere. Natürlich kooperiert man da auch. Aber am Ende ist sich jeder selbst der Nächste.
Der Maßstab ist die Nützlichkeit, die Sinnhaftigkeit, ob es Menschen hilft, ob es das Leben verbessert und nicht die Bezahlung in Geld.
Die Bezahlung in Geld ist keine Garantie, dass das Produkt irgendwas verbessert.
Erst wenn Menschen freiwillig, ohne Existenzzwang usw. Dinge freiwillig tun, wird der Markt völlig frei entscheiden können, ob das sinnvoll ist oder nicht. Und zwar ob das sinnvoll für die Menschen ist.
Ok… machen wir das mal konkret. Der örtliche Bäcker ist definitiv nützlich. Wenn am Ort nun alle dem Bäcker statt die Brötchen zu bezahlen selbst freie Waren und Dienste gewähren, mag das in kleinen Orten eine zeitlang gut gehen, bevor e zu Streitigkeiten kommt (ich hab ein Brötchen, und Du säufst mir nun das Bier leer). Aaaber der Herzspezialist in der Hauptstadt, 700km weiter hat noch nie ein Brötchen von Dir bekommen….
Wie vergleichst du den Maßstab „Sinnhaftigkeit“? Also wie sinnvoll ist die Lebensweise eines Menschen gegenüber die Sinnhaftigkeit eines anderen Menschen?
Wie vergleichst du die Nützlichkeit eines Menschen gegenüber die Nützlichkeit eines anderen Menschens?
Oder konkreter gefragt: Ist ein Kapitalist nützlicher als ein Sozialist?
Siehst du. Das ist die menschenverachtende Sichtweise von euch Kapitalisten.
Ich sprach niemals über die Nützlichkeit von Menschen sondern von der Nützlichkeit der Arbeit, der Produkte…
Ihr kommt aus eurer Geisteshaltung gar nicht raus, selbst wenn ihr euch redlich bemüht, die Perspektive wechseln zu wollen. So tief drin ist das Gift.
Und wenn man jetzt noch das Gequatsche von wegen es gäbe keine Moral usw. ernst nimmt, wo landet man dann, wenn man ohne eine Moral zu haben die Menschen nach ihrer Nützlichkeit bewertet, hm?