Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Konkurrenz und Wettbewerb auf Basis von Privatbesitz ist Kapitalismus. Und das führt zu Abhängigkeit der Massen, zu Preisdruck und damit zu Lohndruck, zu schlechten Arbeitsbedingungen usw. usf.

Sozialismus ist Kooperation. Also das Gegenteil.

Kapitalismus ist ein Gegeneinander, so wie der Krebs gegen den Organismus agiert, sich von ihm ernährt und ihn zerstört.

Sozialismus ist ein Miteinander.

Und warum schreibst du zum Kapitalismus nur und ausschließlich negative Sachen auf?

Was ist mit Wohlstand, Arbeitsteilung usw?

Arbeitsteilung gibt es auch im Miteinander.

Wohlstand trotz Gegeneinander, nicht durch.

Wir könnten in Masse alle viel wohlhabender sein, der Kapitalismus hemmt und zerstört.

Na dann ist es doch prima, wenn es jemand für Dich herstellt…. wäre ja sonst eher schlecht :slight_smile:

Es gibt letztlich keine nicht-manipulative-Kommunikation. Auch Werbeindustrie bietet etwas an, für das Fremde etwas geben wollen. Wenn Dir das nicht gefällt, dann adaptiere Dich an die Realität der Welt. Ich blocke Werbung quasi überall.

2 „Gefällt mir“

Du sagst also: Kapitalismus = Gegeneinander und Sozialismus = Miteinander?

Dann mal eine Frage: Warum gibt es keine Kooperation und kein Miteinander im Kapitalismus? Was sind denn Märkte als freier Austausch von Waren? Ist das nicht eine Kooperation?

1 „Gefällt mir“

Weil es nur um Profit geht. Also darum, dass am Ende einer mehr gewinnt als der andere. Natürlich kooperiert man da auch. Aber am Ende ist sich jeder selbst der Nächste.

Ok, aber klipp und klar:

Wie unterscheide ich jemand, der kapitalistisch handelt gegen über jemanden, der sozialistisch handelt?

Über Gegeneinander vs Miteinander kann man das ja scheinbar nicht unterscheiden.

Und vielleicht als Hilfe:

Wenn es um den Profit geht: Wie entscheide ich, ob der Handel profitabel war oder nicht?

Nochmal…

Der Kapitalist fragt, wieviel er am Ende gewinnt.

Der Sozialist fragt, wieviel am Ende alle gewinnnen.

Ah ok, eine völlig andere Definition auf einmal.

Woher weiß der Sozialist, ob am Ende alle gewinnen oder ob nicht doch ehr alle verlieren?

1 „Gefällt mir“

Nein, das ist immer noch dieselbe.

Woher weiß der, der ehrenamtlich beschäftigt ist, dass das sinnvoll ist, was er tut?

Weil es Menschen hilft was er tut und nicht weil man damit Geld verdienen kann damit sich „der Herr“ eine Luxusvilla kaufen kann.

Die kann man auch für alle bauen wenn man sich darauf einigt.

Im Kapitalismus weiß er es, weil er dafür bezahlt wird. Aber du stellst schon die richtige Frage: Woher weiß der Sozialist das?

Deswegen…

Der Maßstab ist die Nützlichkeit, die Sinnhaftigkeit, ob es Menschen hilft, ob es das Leben verbessert und nicht die Bezahlung in Geld.

Die Bezahlung in Geld ist keine Garantie, dass das Produkt irgendwas verbessert.

Erst wenn Menschen freiwillig, ohne Existenzzwang usw. Dinge freiwillig tun, wird der Markt völlig frei entscheiden können, ob das sinnvoll ist oder nicht. Und zwar ob das sinnvoll für die Menschen ist.

Ok, der Sozialist wird also mit einem guten Gefühl belohnt.

Das stimmt, aber Geld ist eine objektivere Messgröße als nur ein gutes Gefühl.

Also weiter: Wie vergleichst du jetzt all die guten Gefühle der Menschen miteinander? Wer hat am Ende die besseren Ideen?

1 „Gefällt mir“

Lies einfach nochmal oder lass es halt…

Ok… machen wir das mal konkret. Der örtliche Bäcker ist definitiv nützlich. Wenn am Ort nun alle dem Bäcker statt die Brötchen zu bezahlen selbst freie Waren und Dienste gewähren, mag das in kleinen Orten eine zeitlang gut gehen, bevor e zu Streitigkeiten kommt (ich hab ein Brötchen, und Du säufst mir nun das Bier leer). Aaaber der Herzspezialist in der Hauptstadt, 700km weiter hat noch nie ein Brötchen von Dir bekommen….

Ok, dann anders:

Wie vergleichst du den Maßstab „Sinnhaftigkeit“? Also wie sinnvoll ist die Lebensweise eines Menschen gegenüber die Sinnhaftigkeit eines anderen Menschen?

Wie vergleichst du die Nützlichkeit eines Menschen gegenüber die Nützlichkeit eines anderen Menschens?

Oder konkreter gefragt: Ist ein Kapitalist nützlicher als ein Sozialist?

1 „Gefällt mir“

Siehst du. Das ist die menschenverachtende Sichtweise von euch Kapitalisten.

Ich sprach niemals über die Nützlichkeit von Menschen sondern von der Nützlichkeit der Arbeit, der Produkte…

Ihr kommt aus eurer Geisteshaltung gar nicht raus, selbst wenn ihr euch redlich bemüht, die Perspektive wechseln zu wollen. So tief drin ist das Gift.

Und wenn man jetzt noch das Gequatsche von wegen es gäbe keine Moral usw. ernst nimmt, wo landet man dann, wenn man ohne eine Moral zu haben die Menschen nach ihrer Nützlichkeit bewertet, hm?

Oh, ich stelle unbequeme Fragen und es kommt nur eine Moralkeule zurück.

Du hasst doch selber von einem Maßstab geschrieben…

Genau deswegen hab ich dich doch gefragt: Wie nützlich sind Menschen?

Warum erlegst du dir hier eine Denkschranke auf?
Es ist ja nicht so, dass ich hier irgendwie implizit sage, dass Menschen unnütz sind.

Wer sorgt dafür, dass Menschen freiwillig handeln? Die Realität zeigt ja, dass sie jederzeit versklavt werden können.

Wer sorgt dafür, dass die Menschen versorgt werden?

Nochmal?

Wer sorgt dafür, dass es bei uns 17 Millionen Ehrenamtliche gibt? Selbst in einem so asozialen System wie dem Kapitalismus.

Du drehst dich schon wieder im Kreis. Mit euch Autisten ist es wie mit einer Wand zu sprechen.

Oh… ich wusste garnicht, dass es ehrenamtliche Bergarbeiter und ehrenamtliche Kloputzer gibt.

:rofl:

1 „Gefällt mir“