Ja, wenn du konsequent bis zum Ende gehst. Dann landest du da. Aber es würde ja schon reichen, wenn die Arbeiter demokratisch beteiligt werden.
Du verarschst doch hier einfach nur die Leute und feixt dir einen drauf, wie sich alle abmühen immer wieder auf so einen Bullshit zu reagieren.
Brandolinis Gesetz sag ich nur.
Was meinst du würde die Realität machen? Bis zuende gehen oder schon vorher aufhören und sagen: Och, jetzt ist es aber toll, ich bleibe mal stehen?
Wofür brauchst du den Unternehmensbesitzer?
Der Arbeiter stellt 40 Jahre Produkte her.
Der Unternehmensbesitzer macht 40 Jahre was bevor er das seinem Sohn vererbt?
Wofür braucht man die Zahnräder für den 3. Gang….. mit dem 2. kann man doch auch fahren.
Auch das hatten wir schon:
Koordinieren: Lieferanten beziehen, Käufer anlocken usw. All die Arbeiten, die du nicht als Arbeit bezeichnest (oder sehen bzw. anerkennen willst).
Dafür muss ihm das Unternehmen nicht gehören. Dafür braucht es keinen BESITZER der die Arbeiter abschöpft.
Ja, Brummkreisel 3ter Stufe ![]()
Aber den besten Arbeitern wird damit früher oder später das Unternehmen gehören…
Das ist aber in aller Regel der, der alles aufgebaut hat, und die Idee dazu hatte. Da er es aufgebaut hat, gehört ihm meist mindestens ein größerer Anteil
Aber wir haben doch heute zusammen schon festgestellt, dass Millionen Menschen ehrenamtlich arbeiten.
Also ist es offenbar keine Notwendigkeit, dass es Unternehmensbesitzer gibt. Es gibt Menschen die bringen sich ganz ohne monetäre Entlohnung ein.
Stell dir mal vor, dein Haus sagt irgendwann nach 15 Jahren: Hey: ich will nicht, dass ich immer nur bewohnt werde, jetzt will ich auch mal was von all dem Spaß haben, den die Menschen in mir machen…
Ehrlich gemeinter Tipp: Du solltest die wirtschaftlichen Prozesse mal zuende Denken und nicht immer in der Mitte aufhöhren…
Die Realität hört ja auch nicht in der Mitte auf.
Von Notwendigkeit war auch nicht die Rede. Es entsteht halt automatisch so.
Prima
Wo finde ich die?
Und das dann mit einem Arbeiter- und Bauernparadies sogar mit Palmen - gab’s in der “DDR” nicht - direkt vor der Tür, bin schon mal gespannt, wann die Amerikaner Mauern, Stacheldraht und Selbstschussanlagen aufbauen um den Brain Drain zu Fidels Erben zu verhindern …
Ehrenamtlichkeit funktioniert vielleicht bei lokalen Sachen oder kleinen Projekten, voraollem wen Einzel Personen sichtbare Resultate erzielen können und dadurch motiviert werden.
Wenn man einen Obdachlosen Geld/Essen gibt und er dann zufrieden ist, kann man das sehen.
Aber es gibt abstrakte Aufgaben die nur in Großen Wertschöpfungs Ketten Ein ergeben und da Funktioniert ehrenamtlichkeit nicht so gut.
Beispiel:
Das ist eine Library die von haufenweise Anwendungen genutzt wird, darunter auch Produkte von Milliarden schweren Big Tech Unternehmen.
Trotzdem kümmert sich keiner darum und es verrottet.
Die Lösung wäre das der Staat das tut wofür er da ist: Steuern einsammeln um dann Sachen wie Infrastruktur damit zu finanzieren.
Wäre der Markt nicht sogar noch deutlich freier, wenn man sozusagen die Bezahlung weglässt und Menschen nur noch das produzieren wovon sie der Meinung sind, dass einen das auch weiterbringt, dass das wirklich gebraucht würde und wirklich sinnvoll wäre usw.
Dann würden die Produkte sozusagen unverfälscht wegen ihrer Eigenschaften, ihrer Nützlichkeit usw. in Konkurrenz zueinander stehen, ohne dass man die Produktion über Löhne, Preise, Arbeitsbedingungen usw. und damit den Wettbewerb verfälscht.
Du produzierst einfach, weil es Sinn ergibt, was du produzierst. Und nicht weil irgendjemand daran verdient und du selbst arbeiten MUSST, weil du Geld brauchst. Und wenn es keinen Sinn ergibt bzw. sich nicht bewährt, dann stellst du die Produktion eben wieder ein.
Die Verknüpfung, für etwas wird Geld bezahlt, also hat das Produkt usw. seine Berechtigung, ist ja im Hinblick auf die Nützlichkeit des Produktes oder auch der Arbeit/Dienstleistung nicht richtig.
Das ist ein fundamentalter Unterschied und das wäre wie gesagt die Weiterentwicklung. Zu produzieren, also zu arbeiten, weil irgendein „Herr“ dem Affen eine Banane gibt, ist primitiv. Zumal der Affe sie eigentlich auch noch selber pflückt…
Dafür braucht es natürlich einen grundlegenden Bewusstseinswandel und die Abkehr vom Privatbesitz. Dass das aber grundsätzlich möglich ist bzw. im Menschen angelegt ist, dass sie Arbeit verrichten, weil die Arbeit per se einfach nützlich ist, das beweisen eben die Ehrenamtlichen.
Das ist ja so. Die Verrechnungseinheit ist Geld. Das einzige Problem ist, dass Geld manipuliert wird.
Ohne Manipulation hätten wir genau das.
Um es kurz zu sagen: Das widerspricht der Machterhaltung und macht das System absolut unfair.
Lange Antwort:
Überleg dir doch einmal, was ein Handel genau ist: Du gibst eine Machtformen ab und bekommst dafür eine andere Machtform. Du gibst ein Apfel ab und bekommst dafür eine Birne. Du gibst ein Euro ab und bekommst dafür einen Apfel…
Jetzt betrachte mal die Macht der Handelspartner vor und nach dem Handel: Der Käufer gibt den Euro ab und verliert die Macht, die ihm der Euro als Besitz geben würde. Seine Macht sinkt also um die Macht des Euros. Dafür bekommt er eine andere Machtform: Den Apfel. Die Macht des Käufers steigt also um die Macht des Apfels.
Wenn die Macht des Apfels gleichwertig ist zu der Macht des Euros, dann hat der Käufer bei diesem Handel insgesamt keine Macht verloren, aber eine Machtformumwandlung über den Markt vollbracht: Euro gegen Apfel. Wenn der Käufer also die Machtform Euro weniger benötigt als die Macht des Apfels, z.B. weil er hunger hat, dann kann er über einen Markt die Machtformen so tauschen, dass sie sinnvoll für ihn sind. Genau das ist ja der Sinn der Arbeitsteilung. Und ein faires Geldsystem bildet genau diesen Prozess ab.
Und die gleiche Überlegung kannst du natürlich auch aus der Sicht des Verkäufers stellen. Der Verkäufer verliert Macht in Form des Apfels und gewinnt Macht in Form des Euros. Auch der Verkäufer kann eventuell das Geld mehr gebrauchen als seine Äpfel (die ja mit der Zeit verschimmeln).
Was passiert jetzt also, wenn du bei diesem Kauf das Geld weglässt?
Genau, der Handel wird unausgeglichen. Denn der Käufer gewinnt jetzt einfach Macht indem er den Apfel bekommt. Und der Verkäufer verliert Macht indem er den Apfel verliert. Da es keinen weiteren Machtaustausch gibt ist der Handel abgeschlossen.
Dieser Handel ist aber nicht mehr ausgeglichen. Was hier also passiert ist, dass die Macht des Verkäufers direkt auf die Macht des Käufers übergeht. Wir bezeichnen das herkömmlich als Diebstahl, Klauen oder abstrakt: Angriff. Der Handel ist also komplett unfair oder kann auch als Angriff des Käufers auf den Verkäufer gewertet werden.
Für den Käufer ist das natürlich positiv, denn er gewinnt an Macht, der Verkäufer kommt bei diesem Handel aber sehr schlecht weg. Warum sollte der Verkäufer also diesen für ihm schlechten Tausch machen? Doch nur, wenn er dafür eine andere Belohnung bekommt (Ansehen, Moral), die er irgendwann wieder eintauschen kann, falls er mal was benötigt.
Aber du siehst schon an diesem Beispiel: Welche Anreize sollte es ohne Geld noch geben, dass die Menschen miteinander Handel betreiben und Arbeitsteilung machen? Wiedereinmal: In kleinen Gruppen (<150) mag das gehen, weil man in diesen gruppen mit Moral oder Ansehen bezahlen kann. In großen Gruppen muss ein Handel aber fair und ausgeglichen sein, ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Verkäufer blockiert und es nicht zu dem Handel kommt weil er dadurch nur der Verlierer ist.
Dein Gedankenexperiment, das Geld einfach abzuschaffen, ist also absolut unökonomisch. Ja es kann prinzipiell funktionieren, aber explizit nur in kleinen Gruppen. Und jede große Gruppe, in denen das so eingeführt wird, wird sich bis auf diese kleinen Gruppen selber zerlegen weil sie keine Arbeitsteilung mehr betreiben können.
Und woran erkennst du, dass es einen Sinn ergibt, dass du dieses Etwas produzierst? Wenn es keine Arbeitsteilung gibt, dann produzierst du maximal für deine Sippe bzw. Familie. Aber wenn es ein Geldsystem gibt und die Menschen durch Markt und Arbeitsteilung ihre Werter austauschen, dann kannst du für deutlich mehr Menschen produzieren. Dann ergibt sich alleine über den Markt und eine Kenngröße Preis, an der jeder einfach erkennen kann, was sinnvoll ist und was nicht: Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Wenn irgendwass viel Geld gibt, dann werden sich eben auch Menschen finden, die diese Nachfrage bedienen und von den Gewinnen leben können. Das ist dann sinnvolle Produktion. Und wenn der Preis fällt, sodasss sie eben nicht mehr davon leben können, dann ist jede weitere Produktion eben nicht sinnvoll. Die Frage nach dem Sinn regelt der Markt also von ganz alleine.
Die Frage nach dem Sinn kann ich aber zurück geben: Woher wissen die Mensch deiner Meinung nach ohne Geld, was sinnvoll ist und was nicht? Bisherige Sozialisten haben darauf nur eine Antwort gefunden: Der Staat gibt vor, was sinnvoll ist und was nicht (Planwirtschaft).
Nein, wie erklärt ist das der Rückschritt in Stammesgesellschaften…
Diese Idee ist weder innovativ noch logisch sinnvoll, wenn man mal verstanden hat, wie die Welt physikalisch funktioniert (und die Prinzipien ökonomisch anwendet).
Nein, du benötigst eine hypothetische Koordination zwischen den Menschen, die ihnen sagt was sinnvoll ist und was nicht. Ohne Hilfsmittel sind die Menschen aber nur bis 150 Leute in der Lage das zu bewerkstelligen. Was du also forderst ist, dass die Menschen in der Laage sein sollen, noch viel viel mehr Sozialkontakte knüpfen zu können. Aber wo willst du die Grenze setzen? Soll jeder Mensch 10000 andere Menschen kennen? Soll jeder 1000000 andere Menschen kennen?
Das ist doch absolut illusorisch während die Menschen eine statistische Kommunikationsmöglichkeit über Märkte gefunden haben, die genau dieses Problem beseitigt ohne dass man alle anderen Menschen kennen und vertrauen muss.
Dir ist schon klar, dass jeder ohne Privatbesitz keine Macht ausüben kann und somit den Mächten anderer bedingungslos ausgeliefert ist?
Das ist meiner Meinung nach keine angenehme Vorstellung und der Weg in die Sklaverei…
Dieser Satz ist so herrlich unsinnig - das muss man erstmal so hinschreiben ![]()
Was sagt denn über die Berechtigung eines Produktes mehr aus, als dass jemand bereit ist etwas dafür zu bezahlen? Wer soll denn über die Berechtigung bestimmen, wenn nicht der, der dafür bezahlt?
Es wäre Schön, wenn du nicht nur deine Idee betrachtest, sondern auch die Folgen, die sich daraus ergeben würden. Ohne diesen Schritt bleibt die Diskussion unvollständig.
Es mag Reiche geben, die ihren Wohlstand missbrauchen und das ist ein echtes Problem.
Aber es gibt auch sehr viele Reiche, die Wohlstand schaffen, und das ist ein echter Nutzen.
Wenn zwei Menschen freiwillig tauschen, weil beide davon profitieren,
dann ist das ein fairer, gewaltfreier Prozess. Und die Folge davon ist, dass diese Menschen eben Mehrwert schaffen und somit reicher werden als diejenigen, die das nicht machen.
Reichtum kann missbraucht werden aber es kann auch genutzt werden, um Sinn zu schaffen, Innovationen zu ermöglichen oder Risiken zu tragen, die sonst niemand tragen würde.
Glaubst du, dass jeder freiwillige Tausch unfair ist?
Oder nur manche?
Unter welchen Bedingungen wird ein Tausch deiner Meinung nach unfair?
Das würde ja eben bedeuten, dass es keine schlechten Produkte gibt, so lange dafür bezahlt wird. Alles hätte seine Berechtigung, so lange jemand dafür bezahlt. Und das ist ja eben nicht so. Es wird so viel Schrott verkauft der nicht hält was er versprecht, objektiv qualitativ schlechte Produkte usw.
Warum? Weil dass das Wesen des Kapitalismus ist. Menschen brauchen Geld um Güter zu kaufen, Unternehmer sind im Wettbewerb. Der Wettbewerb führt AUCH dazu, dass man überall bei der Produktion spart usw. wo es geht.
Und das ist ein total primitives rückständiges und verschwenderisches wirtschaften. Der Markt wäre auch viel freier.
Der Gebrauch eines Produktes würde darüber entscheiden ob es eine Berechtigung hat. Nicht der Zwang eines kaufen zu müssen, weil wir ohne Geld keinen Zugang dazu haben und auch keine manipulative Werbung die uns ein x für ein u vormacht, sondern der reine Bedarf und Gebrauch entscheidet darüber ob sich das Produkt bewährt und gebraucht wird oder nicht.
Jeder bekommt das was er braucht, jeder leistet das, was er kann. Das geht auch ohne Geld.