Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Glaubst du an den Trickle Down Effekt?

Aber ja, ich will natürlich die Macht der Gruppe (Deutschland, Europa) steigern

Ich bin Sozialist und für Aufrüstung.
Merz ist natürlich eine Marionette des Finanzkapitals

Es muss getan werden was notwendig ist um

  1. Europas wieder einen angesehen Platz in der Welt zu verschaffen
  2. Langfristig den USA die Position der Welt Hegemonie abzunehmen

Eher Nationalsozialist

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Du denkst wahrscheinlich auch die Nazis waren Sozialisten

Nein, aber du ein Nazi

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„Sozialisten haben ein bemerkenswertes Desinteresse daran, wie Reichtum geschaffen wird.
Soweit sie es wissen, existiert Reichtum einfach irgendwie, und die einzige interessante Frage ist, wie man ihn umverteilt.“– Thomas Sowell –

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Eigentlich sollte man diese Leute in in die Geschlossene einweisen.

Oder davon das man immer mehr Steuern zahlen muss

Eigentlich sollte man diese Leute in in die Geschlossene einweisen.

Oder davon das man immer mehr Steuern zahlen muss

Ja, aber da hilft kein Sozialismus

Ich finde man sollte frei Waffen tragen und die auch zur Verteidigung einsetzen dürfen.
Außerdem sollte man ein „Stand your Grund“ Recht wie in den USA haben.

Also Kriminelle zu erschießen finde ich ansich nicht schlecht

Mehr miteinander statt überreinander reden!

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Du der jeden Tag aufstehen musst und 8h deiner Freiheit verkaufst um zu Arbeiten, wirst mit 50% auf diese Einnahmen besteuert. Die welche nicht dafür aufstehen müssen und ihren Vermögenszuwachs mittels Kapitalerträgen erlangen weil sie schon reich sind, zahlen aber einen Bruchteil davon weil absichtlich Löcher ins Steuergesetz gestanzt werden um die Steuern zu umgehen. Und das hängt nicht mal vom Land ab, das passiert überall.

Denkst du nicht das ist Klassenkampf?

Im Moment wird uns weisgemacht es ist Klassenkampf wenn man darauf hinweist und das ist Populismus und negativ…

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Wie willst du eine gleichberechtigte Demokratie machen, wo über jedes wichtige Thema alle Menschenmeinungen auch gleichberechtigt angehört werden können? Wie gesagt: Wenn jeder nur eine Sekunde spricht, dann sind dass 80 Millionen Sekunden, 1.333.333 Minuten, 22222 Stunden, 926 Tage oder 2,5 Jahre. Jeder Bürger müsste sich also gleichberechtigt ca 2,5 Jahre mit dem Thema auseinander setzen um auch die Meinungen aller anderen Gleichberechtigt mit anzuhören um danach seine Urteilsmeinung demokratisch mit einzubringen…

Nein, auch die Digitalisierung löst nicht das Problem, dass kein Mensch in Deutschland Alle 80 Millionen Stimmen für Alle wichtigen Themen anhören und bewerten kann. → Du muss zusammenfassen bzw. Clustern und das birgt natürlich das große Risiko, dass die Stimmen/Meinungen der Menschen eben nicht mehr gleichberechtigt verteilt sind.

Demokratie ist nicht auf dieser Ebene Skalierbar. Aber die Lösung haben wir eigentlich ja schon lange erfunden: Kommunen-Cluster, die dann auf Augenhöhe gegeneinander Politik machen, Bundesländer, die auf Augenhöhe gleichberechtigt Politik machen oder Staaten, die auf gleicher Augenhöhe miteinander Politik machen.

Wenn die Bundesregierung also bürgerfeindliche Gesetze machen, dann müssten eigentlich ersteinmal die Bundeslandregierungen dagegen schießen und ihre Interessen (die natürlich näher am Bürgerwillen sind) durchsetzen. Und diese Bundeslandregierungen werden ja aus den Zusammenschluss der Kommunalregierungen gebildet, auf die die Bürger noch mehr Einfluss haben sollten → Förderalisums.

Förderalismus ist eine Form der Demokratie auf der Ebene der Bundesländer gegen eine zentrale Macht und damit stabilitätsfördernd. Jegliche Rufe, dass der Föderalismus nur ausbremst verkennt die Kontrollwirkung der Landesregierungen auf die Bundesregierung und entmachtet damit im Endeffekt die Bürger zugunsten einer zentralen mächtigeren Staatsregierung.

Naja, ersteinmal sollte man den Kontext wie immer machttechnisch analysieren. Welche Rechte hat der Wohnungsinhaber und welche Rechte hat der Wohnungsmieter? Wo stehen wir also zu Beginn unserer Analyse?

Das ist entscheiden, denn wenn die Wohnungsvermietung fair gestaltet ist, dann bedeutet es, dass der Vermieter und der Mieter genauso viel von diesem Handel bekommen wie sie abgeben. Aber durch Emergenz haben dann beide einen Vorteil durch den Handel.

In einer freien Welt (egal ob das Demokratie ist oder mit einem gutmütigen Diktatur) ist das der Idealzustand, aber du hast recht, dass das nicht unbedingt angenommen werden muss.

Denn auf beiden Seiten zerren die Marktkräfte. Mikroskopisch für eine Wohnung bedeutet das natürlich, dass sowohl der Vermieter dafür „kämpft“, die Miete zu erhöhen um seine Profite zu vergrößern um sich sein leben zu verbessern. Aber auch der Mieter „kämpft“ darum die Miete zu verringern um sich vom verbleibendem Geld sein eigenes Leben möglichst noch verbessern zu können. und bei diesem Machtkampf können sich generell beide Seiten durchsetzen.

Es gibt also wie immer auf freien Märkten einen Machtkampf zwischen Angebot und Nachfrage. Und diesen Machtkampf kann der Mächtigere eben wahrscheinlicher gewinnen. Das kann der Vermieter sein und damit mehr Miete aus dem Mieter herauspressen aber das kann genauso gut der Mieter sein, der den Vermieter unterbuttert und eine preiswerte (im Extremfall kostenlose) Wohnung bekommt. Ohne konkretere Modellannahmen können wir hier also nicht weiter gehen und du siehst, dass konkrete Aussagen nur mit Einzelfallbetrachtungen möglich sind.

Aber die Mieter und Vermieter sind ja nicht alleine auf dem Wohnungsmarkt. Wenn ein gieriger Vermieter seine Wohnung überteuert anbietet während man woanders deutlich preiswerter wohnen kann, dann verlagern die Mieter eben ihre Wohnung tendenziell (Natürlich spielt die genaue Lage und Bedürfnisse der Menschen hier genauso eine Rolle bei der Bewertung/Preisfindung).

Trotzdem gilt wie immer auf den Märkten: umso größer das Angebot, desto billiger die Ware/Dienstleistung. Denn dann müssen die Vermieter mit anderen Vermieter konkurrieren während die Mieter in der privilegierten Situation sind, sich die für sie beste Wohnung aussuchen zu können. Die Vermieter müssen dann also um ihre „Kundschaft“ kämpfen und das geht eben nicht mit Wucherpreisen, schlechter Lage oder verfallene Wohnungen ← diese stehen dann tendenziell leer und geben überhaupt keinen Nutzen/Gewinn ab.

Anders sieht es aus, wenn der Wohnungsmarkt knapp ist: Steigt die Nachfrage, dann steigt auch der Preis. Dann dreht sich wie auf jedem Markt die Lage um. Jetzt sind die Vermieter in der privilegierten Lage, sich die Mieter auszusuchen und die Mieter konkurrieren gegeneinander um die besten Wohnungen zu bekommen. Das treibt natürlich die preise hoch.

Auf einem gesunden Markt pegelt sich die Angebots/Nachfrage zu einem Preis ein, wo sowohl Vermieter als auch Mieter von sich sagen können, dass das Angebot fair ist. Ist der Preis zu hoch, dann wird es Menschen geben, die mehr Wohnungen bauen und damit das Angebot erhöhen (also die Preise senken). Denn dann kann man ja mit den Wohnungen Gewinn machen und sein Lebensunterhalt damit verdienen. Ist der Preis zu gering, dann wird es immer weniger Menschen geben, die noch Häuser bauen weil es sich schlicht nicht mehr lohnt oder anders gesagt: Man kann eben nicht mehr von dieser Dienstleistung leben.

Und genauso wie die „Produzenten“ am Markt auf die Preise reagieren, so reagieren auch die Käufer/Mieter auf die Preise: Sind die Preise hoch, dann reduziert man die Nachfrage, man lebt ehr in Wohngesmeinschaften oder bei den Eltern. Sind die Preise aber niedrig, dann erhöht sich die Nachfrage indem mehr Menschen sich eine eigene Wohnung mieten oder bauen/kaufen.

Mit diesem Marktwissen (was übrigens für alle Märkte gilt, für Politik genauso wie für Brötchen oder Frisöre) kannst du vielleicht nochmal zurück auf die Gesamtsituation schauen: Der Machtkampf Vermieter gegen Mieter.

Was passiert, wenn du jetzt in so einem freien Wohnungsmarkt eingreifst? Wie verhält sich der Markt, wenn du den Mietpreis festsetzt? Oder deine eigentliche Frage: Was ist, wenn du die Rechte der Mieter stärkst wie z.B. Kündigungsfristen und Räumungsverbote aussprichst? Was passiert im Gegenteil, wenn die die Vermieterrechte stärkst?

Wenn du solche Markteingriffe machst, dann stärkst du eben in diesem Machtkampf auf dem Wohnmarkt immer eine Seite zulasten der anderen Seite. Wenn du also die Vermieter zu sehr belastest, dann kommt irgendwann der Punkt, wo diese sagen: Das lohnt sich alles nicht mehr. Dann werden keine/kaum noch neue Häuser gebaut, die bestehenden Häuser werden nicht mehr saniert/erneuert und die Wohnsubstanz verfällt.

Wenn du hingegen die Mieter zu sehr belastest/benachteiligst, dann passiert genau das, das der Doktor oder ZPE am Kapitalismus so hassen: Die Vermieter können jeden beliebigen Preis nehmen.

Wie immer gilt: Ein gesunder Markt berücksichtigt die Belange die Mieter und Vermieter gleichermaßen und das passiert auf einem freien Markt durch ein möglichst großes Angebot. Also wo sowohl die Mieter sich für einen Vermieter entscheiden können, der ihnen genehm ist (und eben keine unfairen Handlungen durchführt wie Wucherpreise nehmen oder dem Vermieter unbenötigte Belastungen aufdrückt, z.B. eine Solarzelle über die Nebenkosten finanizeren lassen aber die Gewinne selber einsteckt.) Aber auch die Vermieter sich tendenziell ihre Mieter aussuchen können (also böse/übertrieben gesagt keine Penner in Luxusvillen untergebracht werden müssen und damit die Eigentümer enteignet werden). Also dass die Vermieter auch Mieter finden, die zu ihrer Wohnung und dem Mietangebot passen.

Eine kleine Regelung lässt die Gesellschaft ja auch nicht den Bach runter gehen (außer die Regelung greif extrem tief in den Markt ein wie z.B. Vermietungsverbot).

Normalerweise haben Menschen mit ihren Gewinnen einen gewissen Spielraum. Vielleicht hilft diese Marktveranschaulichung nochmal, die natürlich genauso für Vermieter gilt:

Verschiebst du den Preis zu Ungunsten des Vermieters, dann können sich das die meisten Vermieter auch leisten und machen eben ein klein wenig weniger Gewinn. Aber für Manche reicht es dann eben nicht mehr weil mit dem Verlust dann die Profitabilitätsgrenze überschritten wird und die steigen dann aus dem Geschäft aus (oder gehen langfristig pleite).

Das Problem ist also nicht ein Markteingriff, das Problem sind die Summe an Markteingriffen, die allesamt nur zulasten der Vermieter stechen: Brandschutz, Sanierung, Kündigungsfristen, Mietpreisbremsen,… Wenn alle Gesetze immer nur zulasten der Vermieter gehen und die Mieter immer mehr zu den Königen ihres gemieteten Reiches werden, für das sie auch entsprechend nichts mehr bezahlen wollen, dann werden die Vermieter das so eben langfristig nicht mehr anbieten und ihre hochwertigen Wohnungen bis zu den preisen „verfallen“ lassen, für die der geringe Preis dann wieder ein fairer Gegenwert darstellt.

Wie immer: Klar kann sich eine Gesellschaft sozialistisch sagen: nagut, dann subventionieren wir das, was durch Markteingriffe aus dem Ruder gelaufen ist. Und das kann sich eine Gesellschaft vielleicht auch in dem einen Bereich (Wohnung) leisten. Aber sie kann es sich eben nicht überall leisten (denn auch hier gilt wie immer und für alle Objekte/Akteure die ökonomische Profitabilitätsgrenze).

Hast du dir mal angeschaut, wie viele solcher „einzelnen Regelungen“ es inzwischen gibt? Die EU verabschiedet im Durchschnitt etw. 1200 neue Bauregeln pro Jahr, das sind 3 Regeln pro Tag! Jede einzelne mag ja seine Berechtigung haben und die Märkte nur minimal betreffen, in Summe ist es aber ein immer größer werdender Markteingriff mit entsprechenden Folgen fürs Bauen und damit auch auf die Wohnungssituaiton am Markt.

Den Vermietern/Besitzern wird die Situation immer weiter erschwert sodass das Vermieten solcher Objekte entsprechend teurer gemacht wird. Durch solche Markteingriffe sind also nicht immer nur die Vermieter schuld, auch wenn sie dann den Unmut auf sich ziehen weil sie die Preise anheben müssen. Die Mieter profitieren also auch nicht, wenn es keine Vermieter mehr gibt, die diese Investitionen machen wollen, danach aber zugunsten der Mieter enteignet werden.

Ja, das ist das gleiche Argument wie Steuersenkungen abzulehnen, weil damit die Reichen mehr profitieren. Dann zahlen wir lieber alle mehr Steuern als den Reichen ein paar Profite zu gönnen (die sie ja dann auch im Normalfall wieder im Land investieren)…

Naja, aber trotzdem könnte er Fehlerbalken anbringen um seine Vorhersage einordnen zu können. Beispiele gibt es genug: Die Bitconpreisvorhersagen mit Powerlaw, Regenboenchart usw,… Wenn man da einfach nur den Unsicherheitsbereich berechnet aus den bisherigen Schwankungen mit einzeichnet, dann ist sogut wie jede Voraussage im Konfidenzbereich. Die Vorhersagekraft erhöht sich damit doch eigentlich weil man ja dann keinen genauen Preis vorgibt sondern einen Preisbereich.

Oder die Inflationszahlen. Anstatt da 2,5% anzugeben müssten eigentlich wirklichen mathematische Berechnungen ihre statistische Unsicherheit angeben. 2,5% ± 0,3% ist relativ genau, 2,5% ± 8,5% sagt: Wir haben doch auch keine Ahnung wies wird. Nur so ehrlich sind die meisten Ökonomien nicht.
Aber genau hier kann man seriöse Wissenschaftler (worunter es sicherlich auch ein paar Ökonomen gibt) von den unseriösen unterscheiden. Das gilt übrigens auch für die Klimawissenschaftler, die sich damit von Aktivisten unterscheiden :wink:.

Naja, immer mehr und immer kleinteilige regeln bedeuten ja auch immer konkreter vorzuschreiben, wie die Menschen zu leben haben. Das ist ja eine Art Mikrodirigismus von den Regelerschaffern (der Regierung).

Unser System der Demokratie konnte diese Regelwut scheinbar nicht stoppen oder begrenzen, aber das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Mechanismen dafür gibt. Ich sehe nur keine allgemeingültigen Regeln.

Häufig wird ja auch vorgeschlagen, eine Regel für Regierungen einzuführen, die besagt, dass für jedes Gesetz, das sie schreiben, zwei andere Regeln/Gesetze abgeschafft werden müssen.

Aber leider gibt es da sehr viele Umgehungsmechanismen: Was ist eine Regel und kann man nicht 10 Regeln in einer großen Regel umformulieren? Und wer sorgt dafür, dass die Regierung sich daran hält und sich nicht einfach über die Regel hinweg setzt? Und wer sorgt dafür, dass die Regierung diese unliebsame Regel nicht einfach abschafft (mal eben schnell das Grundgesetz ändert…)

Klar sind die Probleme lösbar, aber ich sehe da keine allgemeingültigen Vorschriften sondern nur individuelle Handlungen, die situativ eingesetzt werden müssen → Aber dafür muss man/Regierung das eigentliche Problem auch erkennen (wollen). (Und hier sind wir wieder bei dem Thema, was eine Demokratie sein sollte, aber aktuelle Systeme so gut wie nicht mehr wirklich demokratisch sind außer vielleicht die Schweiz)

Klar :grin: Wobei Glaube da ein komisches Wort ist.

Der Trickle-Down-Effekt (englisch für „durchsickern“) ist eine wirtschaftspolitische Theorie, die besagt, dass Steuersenkungen und finanzielle Entlastungen für Unternehmen und Reiche der gesamten Wirtschaft zugutekommen.

Das ist genau das, was ich als Machtdissipation bezeichne. Überall, wo es reichere Menschen gibt (also mächtigere Menschen als ihre Umgebung), dann geben sie ihren Reichtum an die Umgebung ab. Genauso wie Energiepotentiale ihre Energie mit der Zeit abgeben.
Für die Reichen gilt dann genauso die Machtbilanz: Verlieren sie durch solche Dissipationseffekte mehr Macht, als sie von woanders einnehmen, dann verringert sich ihre Macht mit der Zeit. Aber natürlich können sie auch eine/mehrere Machtquelle(n) haben, die ihnen mehr Macht verleiht als sie durch diese Dissipation verlieren…

Mithilfe ein paar Axiomen und thermodynamischem Grundwissen könnte man diese Machtabflüsse wahrscheinlich sogar beweisen.

Völliger Blödsinn. Selbst in einem System, wo es kein Privateigentum geben wird verteilt sich die Macht irgendwie unter den Menschen auf. Nur eben nicht mehr so stark nachvollziehbar in Form von Besitztümern sondern ehr in Form von: Wer darf die Regeln machen, wer kann moralisch agieren usw.

Und damit gelten die Machtargumente wieder exakt genauso in deimen System ohne Privateigentum: Sobald die Gesellschaft weniger Macht bekommt als sie an die Menschen verteilen kann müssen die Verteilungskämpfe anfangen. Nur wenn immer mehr Macht in dein System hineinfließt können die Menschen diese Macht auch verteilen ohne irgendwelche Machtpositionen abgeben zu müssen. Ansonsten muss es immer Verlierer im System geben, denen man die Macht zugunsten Anderer wegnimmt.

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Hier ein weiteres Beispiel wie Sozialismus funktionieren kann
click
Dazu noch ein guter alter Spruch: eher geht der Hund an der Wurst vorbei, als Sozialsisten am Geld der anderen.

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Wie viel bekommen die Eigentümer den?
Inflationsbereinigt machen Firmen im Durchnitt 3-5% Gewinn pro Jahr.
Der Staat nimmt sich 50-70%.

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Ja, sie verteilt sich. Aber sie konzentriert sich nicht und es gibt in dem Sinne keinen Wachstumszwang.

Was auch völlig logisch ist, denn es gibt kein Privateigentum mehr. Erst das Privateigentum und der ständige Konkurrenzkampf führen zu Verlustangst, Gier und eben das Bestreben dieses Privateigentum ständig über den Bedarf hinaus und auch die Vernunft hinaus zu vergrößern.

Das führt dann zum Raubtierkapitalismus an Mensch und Umwelt.

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Also das verstehe ich nicht, wie soll denn Sozialismus zu geklauten Coronageldern führen.
Wir sind also mal wieder bei den sozialistischen Systemeliten angekommen.

Da stimmst du zu @DasPie ?

Du bist da etwas Großem auf der Spur. Keep grinding

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Seltsam, wie kann sich Bitcoin auf eine Blockzeit einigen, selbst wenn jede Node nur eine Sekunde spricht… Verstehst du was ich meine?

Das Argument ist aus dem letzten Jahrhundert und macht nur Sinn wenn keine Digitalisierung existiert.

Kurzgesagt wird nicht jeder eine neue Lösung erfinden können, sondern zimelich schnell werden Leute sich eher Lösungen anschließen als eigene zu erfinden.

Hab ich da ein Bild von dir gefunden?

Selbst Hayek widerspricht den Leuten hier eigentlich. Denn auch für Hayek ist selbstverständlich Privateigentum wesentliches Merkmal des Kapitalismus. Wie für alle anderen auch. Guckt man sich nun um, wird man ja schnell feststellen, dass es Privateigentum gibt und wir also folglich Kapitalismus haben.

Die Leute hier plappern halt einfach und haben keine Ahnung von politischen Begriffen und ihrer Def.

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Vermögensungleichheit und Steuervermeidung in Deutschland

Die Zahlen

  • Top 10 % besitzen rund 60 % des gesamten Nettovermögens (~13,2 Bio. €)
  • Top 1 % allein besitzen ~35 % des Vermögens
  • Untere 50 % besitzen nur ~2,3 % (ca. 400 Mrd. €)
  • Gini-Koeffizient Vermögen: ~0,77 (vs. 0,30 bei Einkommen – Vermögen ist deutlich ungleicher verteilt)
  • 249 Milliardäre in Deutschland (2023) – Rekordwert, +10 % in einem Jahr

(Quellen: Bundeswirtschaftsministerium, DIW/SOEP, BPB)


Die Steuerungleichheit

Einkommensart Steuersatz
Gehalt (progressiv) 14 % → 42 % → 45 % (Grenzsteuersatz)
Kapitalerträge (Abgeltungsteuer) 25 % (+ Soli = 26,375 %)

Für Gutverdiener liegt der Grenzsteuersatz bei ~44 %, während Kapitalerträge pauschal mit nur ~26 % besteuert werden – eine Differenz von ca. 17–18 Prozentpunkten.

(Quellen: finanschip.de, steuerschroeder.de)


Strategien zur Steuervermeidung

1. Dividenden statt Gehalt (GmbH-Struktur)
Unternehmensbesitzer können Gewinne als Dividenden (~26 % Steuer) statt als Gehalt (~42–45 %) ausschütten. Über Holdingstrukturen ist sogar eine 75-prozentige Steuerbefreiung (§ 8b KStG) möglich.

2. Buy-and-Hold / Nicht realisieren
Kapitalerträge werden nur bei Verkauf besteuert. Wer Aktien/ETFs kauft und hält, zahlt solange keine Steuern – die Gewinne wachsen steuerfrei auf dem Papier.

3. Thesaurierende Fonds
ETFs, die Dividenden automatisch reinvestieren, besteuern Ausschüttungen erst bei Verkauf – Steuerzahlung wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

4. Cum-Ex / Cum-Cum (Milliardenschwere Steuerraub)

  • Cum-Ex: Mehrfache Erstattung von Kapitalertragsteuer durch schnelle Aktiengeschäfte um den Dividendentag – Deutschland verlor ~10 Mrd. € (vor 2011 verboten)
  • Cum-Cum: Ausländische Investoren parken Aktien bei deutschen Banken, um Steuerrückerstattungen zu kassieren, die ihnen nicht zustehen – geschätzte Verluste: ~28 Mrd. € (vor 2016 teilweise verboten, aber loophole noch nicht vollständig geschlossen)

5. Verlustverrechnung
Realisierte Verluste können mit Gewinnen verrechnet werden – Steuern fallen erst auf den Netto-Gewinn an.


Warum das System versagt

  • Die Finanzindustrie gibt ~40 Mio. € jährlich für Lobbying aus (mehr als Auto- und Chemieindustrie zusammen)
  • 442 Lobbyisten der Finanzbranche im Bundestag (~10 pro Mitglied des Finanzausschusses)
  • Dezentrale Steuerverfolgung auf Länderebene → öffentliche Banken wurden teilweise nicht verfolgt (HSH Nordbank: 275 Mio. € nicht zurückgeholt)
  • Chronischer Personalmangel bei Steuerprüfern und Staatsanwaltschaften
  • Politische Einflussnahme (z. B. Treffen Scholz–Warburg Bank)

(Quellen: DW, Stanford CASI, Finanzwende, Universität Mannheim)


Quellen

  1. Bundeswirtschaftsministerium – Vermögensungleichheit in Deutschland und Europa (März 2024)
    https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/05-vermoegensungleichheit-in-deutschland-und-europa.html

  2. BPB – Wieso ist das Vermögen in Deutschland so ungleich verteilt?
    Wieso ist das Vermögen in Deutschland so ungleich verteilt? | Wirtschaftspolitik | bpb.de

  3. DW – Cum-Ex: Why Germany’s biggest tax fraud scheme can continue (2026)
    Cum-Ex: Why Germany's biggest tax fraud scheme can continue

  4. Stanford CASI – Germany’s CumEx and CumCum Financial Scandals (2024)
    Germany’s CumEx and CumCum Financial Scandals Reveal How Democratic Institutions Fail | Stanford GSB Corporations and Society Initiative

  5. Attac – Fakten zur steuerlichen Ungleichheit in Deutschland (Juni 2025)
    https://www.attac-netzwerk.de/fileadmin/user_upload/Gruppen/Stuttgart/20250606_TTR_steuerliche_Schonung_der_Reichsten_V2.pdf

  6. Finanztip – Spitzensteuersatz 2025
    Spitzensteuersatz 2026: Höhe & Einkommensgrenze

  7. steuerschroeder.deEinkommensteuertabelle 2024, 2025 & 2026
    Einkommensteuertabelle 2024, 2025 & 2026 – Grund- & Splittingtabelle

  8. Finanzfluss – 7 Wege, die Abgeltungssteuer zu umgehen
    7 Wege, die Abgeltungssteuer zu umgehen

  9. PwC Tax Summaries – Germany: Individual – Income Determination
    Germany - Individual - Income determination

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