Dass du nie irgendwas sachliches beiträgst, hat man dir ja schon oft genug gesagt.
Sags nochmal, ich höre es so gerne ![]()
Nee, reicht. Aber lass dich von mir nicht abhalten. Ich weiß, du denkst, das stört mich und du würdest mich ärgern, aber ich finde das gut, dass du hier so viel spammst. Da weiß man gleich, wessen Geistes Kinder ihr seid.
Das ist übrigens auch der Grund warum die intelligenteren Nutzer hier wollen, dass man mich z.B. ignoriert. Die wissen nämlich, dass ihr hier ein wahnsinnig schlechtes Bild abgebt.
So, liebe Kinder. Aber jetzt zurück auf Eure Plätze. Wo waren wir nochmal? Ah ja:
Sozialismus = gut
Schauen wir uns folgendes Lehrvideo an:
Vor allem reden die immer nur von Lohnarbeit, als wäre dass das einzige was die Leute machen. Dabei hat der absolut grösste Teil der Arbeit die wir verrichten überhaupt nichts damit zu tun.
Ist schon witzig, wie die Kaninchenbaubitcoiner hier solche Handlanger des Systems sind.
So ein Schwachsinn, sorry.
Ja, das Rentensystem mag eine gute, soziale Errungenschaft gewesen sein, aber hat sich in seiner Ausformung hier in Deutschland völlig an den Tatsachen vorbei entwickelt. Die Leute gehen ja eher relativ zeitig in ihre Rente, trotz erhöhter Lebenserwartung - genau das Gegenteil davon was du behauptest?
Du kommst wirklich irgendwie neidzerfressen rüber. Was ist denn das Problem daran, wenn alle über einen Staatsfonds oder privat an den Unternehmensgewinnen der Welt teilhaben? Die ganze Welt ist darauf angewiesen, dass die Wirtschaft läuft. Egal ob Klein- oder Großinvestor.
Selbst deine geliebte Genossenschaft ist darauf angewiesen, dass der Laden läuft. Und wie ich bereits oben schrieb, was ist wenn ich mit meinem Eigenanteil in so einem Laden stecke, wir aber alle unfähig sind und die Bude vor die Wand fährt? Nur weil ein Unternehmen selbst von arbeitenden Eigentümern geführt wird, heißt das doch noch lange nicht, dass es auch läuft. Als Angestellter hau ich einfach ab wenn der Laden den Bach runter geht - als Genossenschaftler bin ich an die Bude gekettet und gehe mit ihr unter - mit Verlust oder gar Schulden an der Backe.
Und immer dieses Argument wieviel man erarbeiten würde und wie wenig bekommen - ja Mensch, dann mach doch einfach deine eigene Firma oder Genossenschaft auf wo du alles kassierst was du so fleißig erarbeitest? Ist doch so einfach oder was?
Ich kenne das Rentensystem in Deutschland nicht, ich kenne nur das in der Schweiz. Bei uns ist das relativ solide, trotzdem ist das Thema immer auf dem Tapet.
Letztes Jahr ist auch gerade wunderschön ein Brief vom Metallkartell an die Bürgerlichen (So heissen bei uns Parteien von Mitte bis Rechts aussen, also die welche die Besitzerklasse vertreten) geleaked, sie sollen doch bitte dafür sorgen das die Rente nicht finanziert sei, damit bei der nächsten Reform die einzige alternative die Erhöhung des Rentenalters sei.
Die Rechten haben aktuell auch gerade eine Initiative zur Beschränkung der Einwanderung über die wir am 14 Juni abstimmen, und da werden auch schon wieder Stimmen laut das wenn man dann zu wenig Arbeitskräfte hat dann müssen wir halt länger arbeiten.
Da werden halt ständig Krisen fabriziert um das alles langsam in die gewünschte Richtung zu drücken.
Dabei geht halt ganz vergessen das in den letzten 50 Jahren der ganze Gewinn an Produktivität alles in die Kapitalerträge und die Managerlöhne ging und der Medianlohn gegenüber der Produktionssteigerung komplett stagniert ist. Trotzdem werden wieder die Arbeiter zur Kasse gebeten und müssen noch ein wenig lassen, weil was anderes würde ja die Gewinne schmälern. Denkt doch bitte an die Shareholder !! ![]()
Und das sollte ja unter Bitcoinern nicht mal kontroverse sein, das ist was die „wtf happened in 1971“ Grafik zeigt, ihr nennt meistens nur eine andere Ursache, aber das Resultat ist ja das selbe, nämlich das die Produktivitätssteigerung komplett in den Kapitalertrag geht und nicht in die Löhne.
Trotzdem lasst ihr euch erzählen es ist mal wieder Kriese und leider müsst ihr wohl ein bisschen mehr und länger arbeiten, sonst geht die Wirtschaft kaputt, obwohl die ganz oben so viel Gewinn einfahren wie noch nie. Ihr sagt es ist Fiat und die Zentralbank, wir sagen es ist Mehrwertabschöpfung. Ist doch völlig egal, das Resultat ist das selbe.
Da muss man sich ja nicht mal einig sein über die Ursache, aber wieso knickt ihr Weicheier automatisch ein und nickt das es wieder auf eure Kosten geht.
Aber egal, wahrscheinlich denkst du eh es sind die Ausländer und wenn wir die vertreiben wird alles gut ![]()
Eigentlich beschreibe ich nur was passiert und wieso. Das du da drauf mit „das ist Neid“ antwortest und du das nicht mal richtig einordnen kannst kommt ein bisschen antrainiert rüber.
Vielleicht mal ein bisschen weniger mit der Twitter Gehirnwaschmaschine
Weil das eine Augenwischerei ist. Du kriegst Krümel von dem zurück was dir genommen wird und machst dich damit noch davon abhängig was dass das System was dich ausbeutet erhalten bleibt. Das ist schon eine clevere Strategie, halt einfach nicht für den Arbeiter.
Die Wirtschaft funktioniert aber viel besser je kleiner der Kapitalanteil am Gewinn ist weil das Geld im Lohnanteil wieder im realen Markt Güter nachfragt, während das Geld im Kapitalanteil zu einem grossen Teil einfach bestehende Assets inflationiert. Weil irgendwann hat ja der Millionär genug Yachten und dann kauft man sich halt gegenseitig Aktien und Immobilien ab was die Preise und Kurse einfach künstlich durch die Decke treibt.
Dann werden Überreste von deiner Firma von nächst grösseren in der Branche gefressen und das Kapital konzentriert sich weiter. Irgendjemand profitiert von deinem Verlust schon, einfach nicht du und sicher kein Arbeiter.
Das die Reichen gewinnen heisst nicht das alle Reichen gewinnen, die Gruppe die wirklich krass gewinnt wird halt immer kleiner und reicher. Das ist 1:1 Marktmechanik, das sollte jetzt wirklich keine kontroverse Aussage sein.
Ok. Du immer mit deinem korrupten Staat, mach doch dein eigenes Land.
Ist es aber. So ungefähr den dritten Tag wo ich hier war habe ich gelernt, dass es nur win win Geschäfte gibt. ;)
Es gibt keine Verlierer, denn verhandelt wird nur auf Augenhöhe und wer einen Vertrag eingeht, der gewinnt ja schließlich, weil sonst würde er den nicht eingehen. Vollkommen klar.
Das kannste dir einfach nicht ausdenken was hier erzählt wird. ;)
Aber grundsätzlich sehe ich hier zwei große Irrtümer. Der eine ist natürlich die Annahme, dass die Politik sozusagen in ihrem eigenen Interesse handelt, also keine Interessen vertritt, sondern selbst massgeblicher Akteur ist der vollkommen unabhängig und losgelöst aller gesellschaftlicher Gruppen sozusagen für sich selbst gestaltet.
Und wenn man diesen Irrglauben einigermaßen wegargumentiert hat, dann kommt der nächste große Irrglaube, dass „das Kapital“ eine Art monotheistischer Block wäre in dem es abseits des originären Kapitalinteresses (Steuer-, Waren-, Investitionsfreiheit) sonst keine Interessenkonflikte innerhalb des Kapitals gäbe. Also Gewinner und Verlierer. Was du ja oben auch sagst.
Das ist Blödsinn…es heißt, dass jedes FREIWILLIGE Geschäft IMMER Win/Win ist, da es sonst nicht stattfindet!
Genau. Und immer wenn ich sage, dass wir unfrei sind, wird behauptet, dass wir alle frei wären, weil wir z.B. den AG wechseln können.
Also gibt es in unserer Welt nur win win Geschäfte. ;)
(Was natürlich Quatsch ist. Aber ich bin nicht dafür verantwortlich für das was „ihr“ hier erzählt.)
Wäre das die Extraktion von fossilen Brennstoffen zu besteuern nicht einfacher und ehrlicher?
Liegt wohl aktuell an den Spitzen, welche natürlich nur solche Politiker einsetzen, die sich aufgrund dieser Eigenschaften dann als nützliche korrupte Systemlinge erweisen.
Jeder Politiker der das System kritisiert würde deswegen auch nicht mehr ganz oben ankommen, aus Angst er könnte tatsächlich etwas verändern.
Wenn wir überlegen was die Aufgabe von großen Kapitalanlegern wie BlackRock ist, dann ist deren Aufgabe ja das System zusammen zu halten, damit ihre Kunden das geringstmögliche Ausfallrisiko haben.
Das ist natürlich eine große Prioritat und da hat @kyrneh einen guten Punkt, das die Hauptaufgabe des Kapitals in z.B. Hedgefonds oder bei Banken darin besteht, das Fortbestehen der Rendite, also im zweiten Schritt des Systems zu sichern.
Wenn wir überlegen was die Aufgabe von großen Kapitalanlegern wie BlackRock ist, dann ist deren Aufgabe ja das System zusammen zu halten, damit ihre Kunden das geringstmögliche Ausfallrisiko haben.
Das ist natürlich eine große Prioritat und da hat @kyrneh einen guten Punkt, das die Hauptaufgabe des Kapitals in z.B. Hedgefonds oder bei Banken darin besteht, das Fortbestehen der Rendite, also im zweiten Schritt des Systems zu sichern.
Nein, ich würde sagen deren Aufgabe ist es das Risiko für die Besitzer zu minimieren.
Ist logisch dass das passiert nicht? Wenn du Reich bist und all deine Bedürfnisse die du jemals haben könntest komplett gedeckt sind ist die einzige Existenzangst die du noch hast wieder arm zu werden. Entsprechend bist du bereit einen Teil der Rendite zu opfern für Sicherheit.
Daraus entsteht eine ganze Industrie welche den Besitz komplett abstrahiert und möglichst vom echten Markt und dessen Konsequenzen entfernt.
Was ich interessant finde (und das habe ich hier schon mehrfach erwähnt) ist dass das selbe schon mal passiert ist. Vor dem ersten Weltkrieg sind immer wie mehr Firmen in Monopole verschmolzen und haben Kartelle gebildet und es gab eine extreme Finanzialisierung von allem. Weil diese Monopole dann in ihren Gebieten nicht mehr weiter Ausbreiten konnten sind sie am Ende auf der globalen Bühne kollidiert mit den Kriegsparteien quasi als Proxy für die Fraktionen des Kapitals.
Ist halt eine scheiss Prognose. Und wir sehen das ja genau Heute mit den Öl/Gas Kartellen bereits.
Brief vom Metallkartell an die Bürgerlichen (
Selbstverständlich ist das assi und selbstverständlich sollte sowas kein normaler Angestellter irgendwie gutheißen. Allerdings haben wir hier in D das gewaltige Problem, dass die Rente derzeit schon nicht mehr finanzierbar ist und auf absehbare Zeit erst Recht nicht und das höhere Eintrittsalter wird unausweichlich sein, ganz egal wie gut wir das finden. Unsere SPD findet es dann allerdings menschenverachtend, überhaupt darüber zu reden…
Rechten haben aktuell auch gerade eine Initiative zur Beschränkung der Einwanderung
Die Rechten sind dann aber nicht die Kapitalisten? Denn wie wir vom Doktor gelernt haben, flutet der Kapitalismus ja das Land mit Ausländern, um billige Arbeitskräfte zu erhalten?
Gewinn an Produktivität alles in die Kapitalerträge und die Managerlöhne ging und der Medianlohn gegenüber der Produktionssteigerung komplett stagniert ist.
Darüber kann man gerne reden, ich sehe nur eben nicht die Lösung darin, sozialistische Verhältnisse einzuführen.
Trotzdem lasst ihr euch erzählen es ist mal wieder Kriese und leider müsst ihr wohl ein bisschen mehr und länger arbeiten,
Nur weil man keinen Sozialismus möchte, heißt das noch lange nicht, dass man jedwede soziale und gesellschaftliche Schieflage gutheißt. Wie schon beim Doktor - eure Pauschalisierungen sind einfach ätzend.
Über das Gelaber unseres Kanzlers bzgl. mehr arbeiten gab es lautstarken Protest quer durch die Gesellschaft.
wieso knickt ihr Weicheier automatisch
Du arbeitest in einem großen Konzern obwohl du ihn verabscheust? Woher willst du wissen wo ich einknicke? Gegen unser beschissenes Rentensystem wettere ich z.B. seit Jahren, wo es mir möglich ist.
wahrscheinlich denkst du eh es sind die Ausländer
Verwechselst mich offenbar mit deinem Buddy Doc. Du könntest nicht falscher liegen.
Eigentlich beschreibe ich nur was passiert und wieso
Du beschreibst es aus deiner Sicht und mit deiner vorgefassten Überzeugung zu Schuld und Ursachen. Das ist weder neutral, noch muss es richtig sein.
weniger mit der Twitter
Wenn ich auf X bin, sehe ich nur nackte Weiber. Habe mir den Algorithmus nach meiner Vorstellung geformt.
abhängig was dass das System was dich ausbeutet erhalten bleibt.
Wie schon so oft geschrieben. Die Ausbeutung ist eine (eure) Sicht der Dinge. Sehr viele Angestellte sind zufrieden mit ihrem Job und Lohn. Und die meisten die ich kenne, hätten auch überhaupt gar keinen Bock, selbst an einer Unternehmensführung teilzunehmen. Ihr tut immer so, als ob es für jeden Menschen das absolute Wunschziel sei, in Eigentum und somit auch in Verantwortung zu stehen.
Dann werden Überreste von deiner Firma von nächst grösseren in der Branche gefressen und das Kapital konzentriert sich weiter. Irgendjemand profitiert von deinem Verlust schon, einfach nicht du und sicher kein Arbeiter.
Ich habe von einer Firma geschrieben, die in Genossenschaftlicher Hand ist und genauso pleite gehen kann wie jedes andere Privatunternehmen. Nur dass dann eben nicht nur der eine Unternehmer sondern eben alle pleite sind.
die Gruppe die wirklich krass gewinnt wird halt immer kleiner und reicher
Ja, das ist beschissen. Liegt aber aus meiner Sicht nicht an freier Marktwirtschaft, sondern an Cantillon und anderen Markt- und Gesellschaftsverzerrungen. Zudem können Vermögende die Geldentwertung viel leichter kompensieren. Weißte ja selbst.
mach doch dein eigenes Land.
Was ist realistisch?
Eigenes Land oder eigenes Unternehmen?
Rechts=elitär, hierarchisch. Kapitalismus ist elitär, hierarchisch. (Machthierarchie durch Eigentum, vererbbar)
Links ist das Gegenteil. Egalitär, antihierachisch bzw. Hierarchie durch Kompetenz, Wahl usw., nicht vererbbar)
Jeder Kapitalist ist ein Rechter. Aber nicht jeder Rechte ist ein Kapitalist.
Und jeder Linke ist ein Antikapitalist, aber nicht jeder Antikapitalist muss ein Linker sein.
Es gibt auch Rechte die elitär denken und in Hierarchien die aber antikapitalistisch sind, weil sie eben die Eigentumsfrage und die Verteilungsfrage anders beantworten als es im Kapitalismus der Fall ist.
Die Rechten sind dann aber nicht die Kapitalisten? Denn wie wir vom Doktor gelernt haben, flutet der Kapitalismus ja das Land mit Ausländern, um billige Arbeitskräfte zu erhalten?
Und Migration wird nicht nur deshalb befördert.
Nein, ich würde sagen deren Aufgabe ist es das Risiko für die Besitzer zu minimieren.
Ja und das größte Ausfallrisiko wäre ja ein einstürzendes System.
Vor dem ersten Weltkrieg sind immer wie mehr Firmen in Monopole verschmolzen und haben Kartelle gebildet und es gab eine extreme Finanzialisierung von allem.
Also das was manche Kapitalismus nennen und andere Sozialismus. ![]()
Denn wie wir vom Doktor gelernt haben, flutet der Kapitalismus ja das Land mit Ausländern, um billige Arbeitskräfte zu erhalten?
Das wär schon eine schlaue Strategie, viele Arbeitskräfte reinholen, um das System zu stabilisieren und gleichzeitig der manipulierten Wählerschaft deiner Wahl Angst davor machen und sie damit gefügig für extremere Maßnahmen, die dann sicher auch wieder durch Medien beeinflusst werden.
Weil evtl. werden die Politiker der Gegenseite verantwortlich gemacht, welche nicht so eine Angst haben, sondern mehr die wirtschaftlichen Vorteile ausländischer Arbeitskräfte bei dieser demographischen Lage sehen.
Und durch die Nativität alle reinlassen zu können, gibt diese Seite auch eine gute Spielfigur ab:
Teile und herrsche.
ich sehe nur eben nicht die Lösung darin, sozialistische Verhältnisse einzuführen.
Haben wir nicht bereits “sozialistische Verhältnisse”?
Zuletzt noch Respekt fürs sachlich bleiben, das scheint schwer geworden zu sein die Tage.
Rechts=elitär, hierarchisch.
Links ist das Gegenteil. Egalitär, antihierachisch bzw. Hierarchie durch Kompetenz,
Ich weiß. Hast du ja schon oft genug aufgeschrieben. Meinetwegen ist das auch die korrekte Definition. Nützt nur nicht viel, wenn selbst von selbsternannten Linken oder Rechten diese Definition aufgeweicht werden. Wenn viele Linke nach Regulierung durch einen starken Staat rufen - natürlich nur in ihrem Sinne. Wenn selbst Staaten sich selbst sozialistisch nannten, aber nicht nach d(ein)er Definition agiert haben.
Ich glaube diese Begriffe sind inzwischen untauglich. Frag doch mal quer durch die Gesellschaft, was Sozialismus bedeutet. Ich wette, zum großen Teil wirst du das bekannte „staatliche Betriebe und Planwirtschaft“ erhalten. Völlig egal ob es falsch ist.
Ich denke, wenn ihr wirklich was erreichen wollt und die Welt wirklich verbessern wollt, müsst ihr was neues bauen. Nennt es Humanismus oder Philanthropismus oder gar nix mit -mus oder irgendwas. Aber mit diesen völlig verbrauchten Kampfbegriffen erreicht ihr in erster Linie Kontroverse und Ablehnung. Kann allerdings auch ein Ziel sein, kommt einem zumindest so vor…
Da hast du auch recht mit und das wird meiner Ansicht nach auch zum Teil ganz bewusst alles falsch aufgeladen damit man eben über diese Dinge nicht mehr vernünftig sprechen kann.
Es gab ja mal auch schon mal sehr politische Zeiten in der BRD 60er, 70ee, 80er. Danach kam die Generation Spass in den 90er und heute ist man wieder sehr politisiert. Aber im Gegensatz zu damals fehlt heute die politische Bildung.
Irgendwie ist jeder irgendwie politisch, aber kaum einer hat Ahnung von Politik und kann dir
sagen was was bedeutet. Also man fühlt viel und weiss sehr wenig.
Und dann hast du noch die sozialen Medien die das verstärken. Auch das falsche und die Desinformation.
Die Menschen werden nicht mehr auf einen Nenner kommen. Wir haben verloren.
Aber mit diesen völlig verbrauchten Kampfbegriffen erreicht ihr in erster Linie Kontroverse und Ablehnung.
Das sollten wir alle verinnerlichen, so eine Gruppenbildung ist nur sinnvoll, wenn wir erfolgreich durch die Herrschenden geteilt werden, um uns wegen Begriffen und Definitionen zu zerfleichen.
(Ebenso in der Benennung anderer mit Begriffen. “Du Sozialist” ist ebenso kontraproduktiv, wie sich selbst die Schuhe anzuziehen und den Begriff bereinigen zu wollen)
Also ich gehe mit, das den Begriff zu bereinigen eine genauso schlechte Idee war, wie von der Gegenseite den Begriff “Kapitalismus” für sich bereinigen zu wollen.
Daher sollten wir wohl erstmal über Systeme diskutieren, bevor wir diesen Namen geben als hätte genau unsere Idee eine Anhängerschaft.
Wenn allerdings bessere Systeme gefunden werden, dann ist es gut dafür einen neuen Namen zu finden, denn dann verbreitet sich das Konzept viel schneller.
das wird meiner Ansicht nach auch zum Teil ganz bewusst alles falsch aufgeladen damit man eben über diese Dinge nicht mehr vernünftig sprechen kann.
Die Fachbegriffe sind “Identity Spoofing”, “False Flag”, “Muddying the waters” und “Astroturfing”.
Die Rechten sind dann aber nicht die Kapitalisten? Denn wie wir vom Doktor gelernt haben, flutet der Kapitalismus ja das Land mit Ausländern, um billige Arbeitskräfte zu erhalten?
Die Rechten bei uns (SVP) ist eine Mischung aus Bauern und Grossindustrie. Beide sind auf Arbeiter aus dem Ausland angewiesen.
Die Initiative will die Wohnbevölkerung auf 10mil begrenzen. Aber sie sagt nichts darüber das die Firmen und Bauern nicht Arbeiter Saisonal anstellen dürfen, die dürfen dann halt einfach die Familie nicht auch ins Land holen, etc. Und natürlich will man die Flüchtlinge komplett nicht, weil die dürfen ja nicht arbeiten und deshalb sind die aus deren Sicht wertlos.
Die Initiative würde dazu führen das die EU Verträge gekündigt werden, das heisst auch Abkommen über den Schutz von EU Arbeitskräften fallen dann weg. Die Linken denken das sei eines der Hauptziele.
Das Mitte und Mitte-rechts Lager die jeweils andere Kapitalistenfraktionen vertreten sind gespalten weil viele von denen komplett von Export in die EU abhängig ist. Da zeigt sich eben sehr gut dass das Kapital kein geeinter Block ist sondern die bekämpfen sich zum Teil stark. Wenn es aber darum geht die Arbeiter zu schröpfen dann sind sie alle mit dabei.
Darüber kann man gerne reden, ich sehe nur eben nicht die Lösung darin, sozialistische Verhältnisse einzuführen.
Das Kapital wird nicht nachgeben solange sie sich im Vorteil sehen. Das goldene Zeitalter des Kapitalismus war auf Grund von Reformen die das Kapital zugelassen hat weil sie schiss hatten das gleich die Revolution ausbricht wenn sie das nicht tun.
Nur weil man keinen Sozialismus möchte, heißt das noch lange nicht, dass man jedwede soziale und gesellschaftliche Schieflage gutheißt. Wie schon beim Doktor - eure Pauschalisierungen sind einfach ätzend.
Sorry, aber die Resignation das wir ja schon länger und mehr arbeiten müssten wird zum Teil ohne zu überlegen einfach wiederholt.
Wir befinden uns in einer Zeit wo wir gleichzeitig alle Arbeitslos werden wegen AI und alle länger arbeiten müssen wegen Fachkräftemangel. Aber was sicher ist, in beiden Fällen wird erwartet das wir die Arschkarte ziehen.
Du arbeitest in einem großen Konzern obwohl du ihn verabscheust?
Arbeiten ist so ein grosses Wort, sagen wir ich kriege Lohn.
Ich habe von einer Firma geschrieben, die in Genossenschaftlicher Hand ist und genauso pleite gehen kann wie jedes andere Privatunternehmen. Nur dass dann eben nicht nur der eine Unternehmer sondern eben alle pleite sind.
Na klar, wenn man gemeinsam vom Erfolg profitiert dann teilt man auch gemeinsam das Risiko. Motiviert auch das der Laden läuft.
In der Firma in der ich gerade arbeite ist es mir grundsätzlich egal wie die performt. Wir hatten letztes Jahr rekort Gewinn und das hat sich genau 2% auf den Jahreslohn ausgemacht. Ich mache da genau das Minimum an Arbeit für das Maximum an Lohn.
Ja, das ist beschissen. Liegt aber aus meiner Sicht nicht an freier Marktwirtschaft, sondern an Cantillon und anderen Markt- und Gesellschaftsverzerrungen. Zudem können Vermögende die Geldentwertung viel leichter kompensieren. Weißte ja selbst.
Das hat sicher auch mit dem Cantillon Effekt zu tun, aber nicht nur. Das sieht man ja in allen etablierten Branchen wie sich die Firmen auffressen wenn eine failed. Viele neue Firmen entstehen vor allem in den Gebieten wo neue Technologien eine Rolle spielen und noch viel offen und experimentell ist.