Die Kritik ist folgende : Gruppen können einzelne Menschen buchstäblich vernichten . Wenn die Gruppe das für richtig und notwendig erachtet .
Die Gruppe (Gemeinschaft) hat mehr Rechte und ist “stärker” als kleinere Gruppen und individuelle Menschen.
Gruppen können sich unmenschlich Verhalten . Menschen in Gruppen verhalten sich nicht zum Wohle des einzelnen Menschen .
Ja man kann gemeinsam mehr erreichen und man darf gemeinsam auch über Leichen gehen .
“unsere” sozialistische Vergangenheit zeigt “uns” das die sozialistische Gemeinschaft , einzelne Menschen tötet um das “Gemeinwohl” zu schützen .
Die “Verführung” besteht darin , das jedes Mitglied der Gemeinschaft glaubt das richtige zu tun , obwohl sich die Gemeinschaft als ganzes , unmenschlich verhält .
Auch das wirst du in einem Sozialistischem System aus den oben genannten Gründen immer finden. Gerade weil diese als Negativ geframten Werte umso sinnvoller (nicht im Sinn von kollektiver Anerkennung sondern im Sinn von individuelle Vorteile) werden, je weniger die Gesellschaft diese Werte vertritt.
Für das Gegenteil gibt es auch unzählige Beispiele. Die Fokussierung auf das eine Extreme ist also nicht sinnvoll.
Und was sagt es dir, wenn beide Seiten „stimmen“?
Es gibt eben kein einfaches schwarz-weiß: Kapitalismus schlecht und Sozialismus gut: das stimmt so einfach nicht.
In jedem wirklich gutem System müssen die Gruppenmitglieder selber entscheiden können, ob sie ihr eigenes Leben (auch nur in Teilen) für das große Wohl opfern wollen oder ob ihr eigenes Leben mehr Wert ist. Jegliche Vorgaben darüber (was der Sozialismus ja größtenteils macht weil es das Kollektiv übervorteilt) führen langfristig zu einseitigen Effekten: z.B. Entmachtung der einzelnen Menschen was auch der Gruppe schadet.
Und Kapitalismus lässt den Individuen genau diese notwendige Entscheidung. Und klar gibt es das Monopolismus-Problem (Im Sozialismus mit dem Staatsmonopol aber übrigens auch), aber dafür gibt es auch im Kapitalismus Lösungen, z.B. durch den Staat, z.B. durch Kartellrechte usw.
Das ist ja kein echter Sozialismus. Hat man dir ja auch schon unzählige male versucht zu erklären. Das ist Staatskapitalismus.
Also nochmal? Sozialismus ist basisdemokratisch, Sozialismus ist eine demokratisierte Wirtschaft.
Und dann hast du diese Probleme eben nicht mehr, weil eben nicht mehr in die Taschen von einzelnen gewirtschaftet wird, sondern in die Taschen aller in dem jeweiligen Betrieb beteiligten.
Dass Kapitalismus nicht funktioniert siehst du seit dem es ihn gibt jeden Tag. Eine demokratisierte Wirtschaft haben wir noch nie für lange Zeit gehabt.
Und das was du als Lösungen durch den Staat beschreibst, das verteufeln hier die allermeisten als pöhsen Sozialismus und plappern dabei natürlich das Mindset der Milliardäre nach. Aber das nur am Rande. ;)
Also diese Form Regulierung haben wir doch schon aktuell - im Kapitalismus natürlich - und du siehst doch, dass das nicht funktioniert.
Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob Deine Aussagen auf Naivität oder schlichtem Wunschdenken beruhen. Auf jeden Fall scheinen sie nicht im geringsten von praktischen Erfahrungen mit sozialistischen Systemen getrübt zu sein. Ist wahrscheinlich ein ähnlicher Erfahrungshorizont, den die meisten sozialistischen Arbeitervertreter mit Arbeitern oder allgemein produktiver Arbeit haben, der ist ja auch meist recht überschaubar …
Die Frage geht doch nicht dahingehend, dass wir uns eine Demokratie wünschen, darüber sind wir uns wohl offensichtlich einig.
Die Frage geht um die Zuständigkeiten: Wer bzw. welche Gruppen dürfen über welche Aspekte bestimmen. Die Clusterdefinition oder Clusterzuordnung ist also entscheidend.
Das stimmt so einfach nicht. Also klar löst du damit vielleicht einige aktuelle Probleme, aber du schaffst offensichtlich auch neue Probleme im Sozialismus und die haben wir dir schon oft aufgezählt.
Nur dass der Kapitalismus offensichtlich eine Gesellschaft länger gut am Leben hält und deutlich mehr Demokratien zum Vorschein gebracht hat als es jeglicher Sozialismus tut ist genauso offensichtlich und kann historisch einfach nachgerechnet werden.
Vielleicht liegt das daran, dass so eine Wirtschaft eben nicht lange funktioniert
Ich rede immer von Rahmenbedingungen, die der Staat setzen muss. Die Einzelheiten müssen die Menschen frei unter sich ausmachen können, solange sie sich in dem Rahmen der Staatsvorgaben bewegen.
Der Staat muss sich um makroskopische Probleme kümmern und nicht mikrodirigierend vorgehen. Sobald er mikrodirigierend vorgeht, vernachlässigt er erstens seine makroskopischen Staaatspflichten und schränkt 2tens die Handlungsweise seiner Bestandsteile so weit ein, dass diese keine Machtgrundlage für den Staat mehr bilden können.
Egal ob das ein Mikrodirigierender Chef ist oder ein Mikrodirigierender Staatsmann, in jedem Fall ist das schädlich für den Organismus.
Du hast zwar die Illusion hier was mitentscheiden zu können, kannst du vielleicht auch auf kleiner bzw. unbedeutender Ebene, aber alles was bedeutend ist, da wirst du nicht gefragt. Und wenn du gefragt wirst, dann wirst du durch die Medien, die natürlich wieder einzelne Eigentümer haben, entsprechend vorbereitet.
Jetzt gibt es dann in unseren Demokratien freilich Abstufungen. Also in den USA z.B. wird das Demokratietheater noch krasser gespielt (oder weniger krass, je nach Perspektive ;)) gespielt als hier.
Was hat das mit den Millionen Menschen zu tun, wenn am Ende nur die entscheiden, die das Kapital haben und diese den Millionen Menschen dann ihre Pläne zur Abstimmung vorlegen?
Doch, das stimmt genau so, wie ich das sage und du kannst noch so viele Zitate von mir aus dem Zusammenhang reissen und Texttapeten schreiben ohne auf die Argumente einzugehen, das wird daran nichts ändern. ;)
Der Kapitalismus, also dass es bestimmtes Privateigentum gibt, das funktioniert nicht und das sehen wir jeden Tag. Kapitalismus tötet, macht die Menschen arm, auch im Geiste, und zerstört die Umwelt.
Dann lass es doch einfach. Ich brauche dich nicht. ;)
Du stellst halt die falsche Frage und bleibst am Symptom hängen.
Wenn du grundsätzlich der Ansicht bist, dass man Politik braucht, dann kann Politik ja schonmal nicht weggedacht werden.
Wenn du jetzt noch akzeptierst, dass Politik von Menschen gemacht wird die eben menschliche Schwächen haben usw., also im Kontext jetzt mit Korruption, Lobbyismus usw., dann musst das politische System drumherum so bauen, dass das möglichst unterbunden wird.
Und spätestens jetzt kommst du gedanklich zur Machtfrage, stellst fest, dass die Kapitaleigner die Macht haben sich eben ihr eigenes politisches System zu bauen. ;)
Also Politik ist Symptom, Ursache ist das dahinterliegende System des Kapitalismus.
Denn du wirst ja die Politik in einem System in dem die Politik nicht die eigentliche Macht hat, sondern das Kapital, nicht dahingehend ändern können, dass sie gegen die Interessen des Kapitals entscheidet.
Und dafür, dass das so ist, also dass das Kapital die Macht hat, dafür gibt es unzählige Beispiele/Beweise und es ist auch rein logisch herleitbar.
Bleiben also nur wenige Möglichkeiten, die das auflösen:
1.Man schafft den Kapitalismus, also den Privatbesitz ab, der das ermöglicht.
2.Man verteilt Sozialleistungen um die Leute ruhig zu halten.
3.Oder man rutscht in eine autoritäres System in dem das Kapital an die Zügel genommen wird.
Haben wir jetzt und wir sind im Begriff das zum Vorteil des Kapitals wieder abzuschaffen.
War z.B. die DDR oder wir sehen sowas jetzt in China.
(Oder man lässt halt den Kapitalismus so laufen und zerstört damit am Ende Mensch und Umwelt und endet wieder bei Revolution Nummer xyz.)
Du beschreibst das Problem selber ja relativ gut, aber wie kommst du auf einmal auf diese Schlussfolgerung?
Warum ist der Kapitalismus auf einmal Schuld an der Politik? Du tust ja so, als ob es in anderen Systemen keine Politik geben würde… Glaubst du wirklich, dass es im Sozialismus keine Politik gibt?
Warum ist also der Kapitalismus schuld an der Politik, wenn es im Sozialismus oder beliebig anderen Systemen genauso politische Zankereien gibt?
Oder wie schon so oft gesagt: politische Auseinandersetzungen, Streitereien und sogar Kriege wird es immer geben. Da kannst du nicht einfach sagen: Aber alle diese Probleme sind rein kapitalistisch und hätten wir nur einen Sozialismus, dann wäre alles gut. ← Das stimmt einfach nicht oder so eine Welt wäre so ideologisch idealisiert, dass sie nicht existieren werden kann.
Die Frage ist also ehr: Wie kann sich eine Gesellschaft auf all diese Probleme der Politik einstellen. Und das geht nur, wenn die Gesellschaft flexibel bleibt um auf beliebige Probleme reagieren zu können. Und genau hier ist der Kapitalismus nunmal das bisher effektivste System, selbst wenn das nicht allen gefällt. Nur den Meisten geht es im Kapitalismus langfristig besser weil sie von dem Wohlstandswachstum genauso profitieren.
Es bleiben deutlich mehr Möglichkeiten, du schränkst deine Betrachtungsweise nur selber deutlich ein, sodass du keine weiteren Möglichkeiten siehst.
Zumal deine Vorschläge das aktuelle Politik-Problem nur verschärfen würden.
Besitz abschaffen? Bedeutet auf einem deutschlandweitem (Macht)Markt, der jetzt schon zu wenigstens 50% staatsfinanziert ist und dazu weitere Regulierungen bekommt, dass der Staatnoch weitere Staatsmacht dazu bekommt und damit den Menschen ein weiteres Monopol auferlegt wird. Das ist also eine weitere Abhängigkeit, die die Menschen weiter einschränken oder versklaven lassen würde. Oder anders gesagt: Wenn der Staat jegliche Firmen und Produktionsmittel besitzt, dann hat er das Monopool darüber und die Menschen müssen hoffen, dass der Staat diesen Besitz für die Menschen einsetzt und nicht gegen sie. Glaubst du, dass der Staat diese Macht nicht ausnutzen wird? Dass die einzelnen Menschen auch ein Druckmittel gegen den Staat haben ist für das Funktionieren im Land absolut überlebenswichtig oder die Menschen werden wirklich einfach zu den Staatssklaven degradiert.
Andere Möglichkeiten wären dagegen z.B. bessere Politik zu machen: Die Wirtschaft nicht mehr mit so hohen Abgaben zu knebeln, Oppositionen nicht mehr zu unterdrücken, die Judikative unabhängiger machen, den Staatsfunkt abschaffen und neu bzw. wirklich unabhängig aufstellen (z.B. indem sie sich selber finanzieren müssen), direkte Volksentscheidungen für tiefgreifende politische Änderungen wie Grundgesetzänderungen oder Krieg machen…
All diese Maßnahmen würden das Land wieder vorwärts bringen weil sie die jetzt schon übermächtige Zentralmacht des Staates lockern würden ohne dass man den Menschen vorschreiben muss, was sie besitzen dürfen und was nicht.
Was würde sich an der Politik denn ändern, wenn der Staat alle Firmen besitzen würde? Der Staat muss dann nichtmal steuern von den Menschen nehmen, er nimmt sich einfach die Arbeit der Menschen in den Firmen… Das würde es dem Staat nochmal deutlich einfacher machen, zentralistisch/diktatorisch über die Menschen zu herrschen…
Und jetzt schreibst du wieder eine komplette Texttapete die eigentlich nur den Schluss zulässt, dass du offensichtlich gerne redest ohne was zu sagen.
Ich habe dir doch erklärt, warum das Kapital die Macht hat.
Und wenn das Kapital die Macht, dann kann die Politik nicht die Ursache sein.
Das war jetzt die Kurzform.
Nicht zum ersten mal. Längere begründete Versionen gab es auch schon.
Du kannst sagen, dass das nicht stimmt und begründen. Aber in einer erneuten Texttapete zu fragen, warum denn das so wäre und das einfach zu ignorieren, das meine Argument darauf aufbaut, ist halt einfach dumm. ;)
Du kannst halt offensicht nicht folgen oder du trollst. Ich vermute letzteres. Du schreibst halt einfach gerne viel und baust ständig überall Strohmänner usw. und erwartest halt, dass man das alles immer wieder neu auseinandernimmt.
Musst grad du sagen, du bist hier der Wohlfühl-Kapitalist mit deinem „Kapitalismus ist Evolution und Fortschritt, die Verteilung von Energie, blah blah.. Kapitalismus ist dort wo ich mich wohl fühle“
Man vergisst dabei aber das es einen zusätzlichen langfristigen Hebel gibt den schieben kann:
Wenn wir konsequent alle Menschen die offensichtlich schlecht für die Gesellschaft agieren, sterilisieren
und gleichzeitig Menschen die offensichtlich altruistisch und gut für die Gesellschaft handeln, sehr hohe Geburtenförderung geben, dann werden sich langfristig die Gene die zu guten Verhalten führen, durchsetzen.
Das muss natürlich nicht so radikal sein, wie oben geschrieben, aber halt in die Richtung gehen das man das fördert was der Gemeinschaft gut tut.
Marx hat ja glaube ich auch geschrieben das man einen neuen Menschen schaffen muss.
Pass auf, wenn @ZPE das liest, nennt er dich auch einen Nazi
Richtig.
Wann muss sich Fragen, wie viel von was braucht man.
Stimmt schon, aber bei Zellen kann es schon so groß werden wie ein Wal z.B.
Also evtl. ist die erste intuitive Schätzung was die Obergröße von Kooperation auf unserer Größenebene ist einfach zu niedrig.
Wer würde denken, dass Zellen so etwas großes wie einen Wall aufrecht erhalten können, wenn wir an die einzelnen Zellen und ihre Größe denken.
Damit hier weiter skaliert werden kann wurde die Judikative eingeführt, damit das Gesetz weiter skalieren kann die Demokratie, welche die Legislative und damit Gewaltenteilung verbessert.
Also es sind mit Sicherheit viele Faktoren, welche hier eine Rolle spielen.
Ist es nicht möglich wie bei Bitcoin durch Verschlüsselung “trustless” Demokratien zu bauen?
Manche Reiche, das ist mitunter eine der Voraussetzungen, versuchen diese Energiedissipation zu verringern.
Ein Armer der ein Geldgeschenk bekommt wird doch immer angeprangert, weil er es so schnell verprasst: Hohe Energiedissipation.
Ein sparsamer Reicher tut eben das möglichst nicht und minimiert damit effektiv seine Energiedissipation.
Mein Vergleichswert für unsere Welt sind entweder geringstes Einkommen in Deutschland vs. höchstes Einkommen. (Jetzt nehme ich mit Absicht Einkommen, da dieses realistischer für eine Berechnung ist)
Da gibt es Menschen in DE mit unter 1000€/Monat und welche mit passivem Einkommen von über 1.000.000 €/Monat.
Jetzt braucht es natürlich mehr Machtdissipation, um dem mit passivem Einkommen nicht ins Minus ruschen zu lassen.
Die Machtdissipation ist also höher, wenn jemand mehr Geld hat. Jedoch hat er auch mehr Macht jeden Monat zur Dissipation zur Verfügung.
Das wird ja noch viel extremer, wenn wir das weltweite Einkommen betrachten.
Da ist wahrscheinlich ca. ein 1.000.000.000x Unterschied zwischen dem Einkommen von armen Afrikanern und den großen Tech Milliardären.
Jetzt gibt es also Voraussetzungen, welche die Machtdissipation übertreffen können, genau wie es in der Physik eben die Dissipation gibt, aber auch genug Kräfte, welche diese übertreffen können.
Es ist wirklich traurig, dass wir so menschlich sind und eben Fairness an unseren Mitmenschen bemessen und nicht an der Allgemeinheit.
Also wir werden tatsächlich sauer, falls der Nachbar sich einen besseren Wagen leisten kann und evtl. damit angibt oder auf einen mit dem günstigen Wagen herabschaut.
Das sind sinnlose zwischenmenschliche Streitigkeiten, aber wenn wir rauszoomen sehen wir eben nicht der Mensch mit 1x10^6 welcher neidisch ist auf den mit 2,5x10^6.
Aber in der Realität sollten wir uns einfach mal fundamentale Gedanken über ein Verhältnis von 1x10^1 zu 1x10^9 machen.
In der Theorie absolut und das sollte auch das Ziel sein, aber in der aktuellen Wirtschaft ist das (leider) eher unrealistisch.
Stimmt, das bedeutet wir sollten gute Regeln zur Zusammenarbeit finden.
Langfristig gesehen suchen alle nach dem größtmöglichen Handlungsspielraum und sind dann natürlich auch überzeugt das ihre Herleitung einer Lösung fehlerfrei ist.
Verkleinern wir z.B. den Handlungspielraum von Rüstungsunternehmen könnte dadurch evtl. ein Krieg unwahrscheinlicher werden und in Folge würde der Handlungspielraum von zukunftsträchtigen Wirtschaftszweigen stark steigen.
“Angebote” sind sehr breit gefasst, das ist so ein gigantisches Feld, da wäre es evtl. besser alle Arten von Angeboten zu betrachten und wirklich herauszufinden, ob es Angebote geben sollte oder nicht.
Auf blöd gesagt könnte ein Führer eben das Angebot durch eine gewisse Regelung der Demokratie haben, welches den Holocaust beinhaltet.
Wenn wir das System weiter demokratisieren würde dieses Angebot ja nicht mehr gestellt werden, aber dafür gäbe es noch viel mehr andere Angebote.
Gerade hier wäre das wohl bei einer zentralen Führung der Fall, dort hat Demos(das Volk) kein Mitspracherecht. Dafür hat der Führer selbst natürlich die maximale Anzahl der Angebote.
Deswegen denke ich ist es wichtig gute Regeln zu schaffen, denn nur so kann diesem Gleichgewicht bestmöglich begegnet werden.
Allerdings meine ich mit gute Regeln eben nicht wie aktuell “einfach immer mehr Regeln wenn Probleme auftauchen” also mit Additionsbias, sondern sauber ausgearbeitete fundamentale Regeln, welche mit viel Bedacht verändert werden.
Zumindest erfordern die breitflächigen Regeln sehr gute Begründungen.
Ein breitflächiges Verbot von gewissen Giften ist wohl sinnvoll, allerdings gleichflächige Vorschriften wie etwas zu bauen ist oder wie eine Handlung auszuführen ist sollten eher durch Genossenschaften z.B. geregelt werden und nicht vom gesamten Demokratieapparat.
Dieser freie Markt sollte in seinem Rahmen eine möglichst große Freiheit genießen.
Also man könnte sich ja vorstellen, dass die Industrie einen freien Markt genießen kann mit ihrer Produktion, aber wenn es um Menschen geht, sollten es die bestmöglichen Regeln sein.
Ach, also ich sehe das eher als gemeinsam eine Definition für die Realität finden und weggehen von Kampfbegriffen.
An der Entscheidung will ich nicht arbeiten, die soll natürlich den Menschen überlassen werden, aber ich will ja versuchen mit den richtigen Regeln die Entscheidungen anders zu gewichten.
Wenn wir eine Strafe für Diebstahl einführen verschieben wir die Optionen, der Dieb kann weiter stehlen, aber das Risiko im Verhältnis ist gestiegen.
So könnten wir also auch die Entscheidung anderer beeinflussen, indem wir egoistische Handlungen gerade genug bestrafen, dass es sich einfach nicht mehr lohnt.
Daher sollte der Reiche mit diesen guten Regeln von denen ich spreche genau das erreichen können was du schilderst. Mit guter und ehrlicher Arbeit die die Gemeinschaft eben durch diese Wirtschaftskraft weiterbringt das meiste Geld verdienen.
Das ist ja gerade so wichtig, im Moment sehe ich nicht das meiste Geld zu den ehrlichsten Arbeitern fließen.
Hier musst du aber erklären, wie ein Schaden and er Gruppe zu seiner Stärkung führt?
Durch Antifragilität?
Dann würde ich auch sagen das ich dich nachvollziehen kann, allerdings ist Antifragilität in Maßen zu genießen.
Wenn wir zu viel Schaden verursachen, dann geht etwas kaputt statt dadurch ein bisschen stärker zu werden.
Antifragilität skaliert eben mit Zeit und nicht mit der Höhe des Schadens.
Stimmt hier in Deutschland sind wir in einem spezielleren Fall, wo die Ressourcen für so eine “Verschwendung” zur Verfügung stehen/standen.
Jedoch ist es genau so wichtig das Wirtschaftsystem zu bedenken, sonst betrachtet man das System nur aus einer Perspektive.
Man kann natürlich die Moral aus der Wirtschaft nehmen, aber wenn wir das tun sollten wir die Wirtschaft auch als Maschine betrachten und kein Mitleid haben, wenn wir ein schlecht funktionierenden Teil erneuern.
Ja die Politiker machen eben genau das, sie sehen die Konzerne als Menschen und haben Mitleid.
Das nutzen die Konzerne auch aus mit der Begründung sie brauchen keinerlei Moral, sie sind nur Maschinen.
Jetzt ist halt die Frage, ob der Politiker die Moral hat/überhaupt haben dürfte in seinem Machtgefüge.
Aber eigentlich ist es schon zu spät, wenn der Politiker jetzt die Moral übernehmen soll, denn die machen das auch nicht. Eigentlich müsste sich sowas möglichst von selbst regeln, aber wo können die richtigen Regeln stehen und so viel Macht besitzen, dass sich alle dran halten?
Das sehe ich auch so als allgemeines Problem. Egal welchen Weg man geht, solange es ohne gute Regeln passiert, wird es mit der Zeit wieder zum jetzigen Status driften.
Spannende Idee, so könnten wir wirklich vom 2 Parteien System wegkommen.
Tjoa, unnötig noch nicht dafür muss man dieses System erst noch weiter durchspielen.
Aber es klingt auf jeden Fall nach einem demokratischeren System als zuvor im ersten Moment.
Hier ist schon Potential für aggressive Wirtschaftliche Handlungen wie z.B. Lebensmittel stark subventionieren und exportieren, um die andere Lebensmittelproduktion zu schwächen und nach einer gewisse Zeit hohe Zölle einführen und damit den Hunger des anderen Landes für finanzielle Vorteile ausnutzen.
Das Optimum wären ja Regeln, welche die Gier in der Gesellschaft irgendwie zu einem Vorteil machen, also das was der Markt zuvor schon geschafft hat weiter in die Regeln integrieren.
Gier ist nicht schlecht, sie ist nur schlecht, wenn es sich für die Gierigen lohnt nur auf ihren eigenen Wohlstand hinzuarbeiten. Da sehe ich Regeln die dafür sorgen, dass eben sie ihren Wohlstand bekommen, aber entsprechend die Gemeinschaft auch anheben.
Wo genau? Also es klingt seltsam ein Unternehmen würde “sich nicht hin trauen” es ist doch ganz einfach: Wenn eine Entität feststellt, dass sie genug Macht hat, um die Anderen zu überstimmen, dann wird es dies auch als Option aufnehmen. Was sollte es für einen Unterschied machen, wenn das ein CEO ist?
Aber Unternehmen verkaufen doch auch unsere Daten z.B.
Das scheint mir so nicht zu stimmen, es gibt Gebiete die feuchter werden und welche die trockener werden.
Was ich zumindest soweit gehört habe ist, dass es unterm Strich trockener wird durch wärmere globale Temperaturen.
Es ist natürlich möglich, dass die Hungersnöte Kriege wahrscheinlicher machen.
Du weisst schon, wenn die Leute vom WEF sagen „you will own nothing and be happy“ dann meinen die damit das du kein persönliches Eigentum mehr hast weil das alles deren Privateigentum ist und du dafür Miete zahlst.
Ich bin gegen Privateigentum weil ich will dass die Leute wieder persönliches Eigentum haben und nicht alles ein paar wenigen gehört um uns damit zu schröpfen. Lebensgrundlagen wie Wohnungen sollten keine Kapitalanlagen sein.
Leider redet man Leuten wie dir ein das wir das komplette Gegenteil wollen. Weshalb wohl hm?