wir schicken Menschen zum Mond, arbeiten an Quantencomputern und Fusionskraftwerken, aber gehen immernoch beim Wählen einen Zettel abgeben? Alle 4 Jahre? Du glaubst doch nicht, dass das normal ist? Digitalisierung ist längst da. Das System lässt sich nur nicht ändern, weil die Legislative das nicht zulässt. Wurde „demokratisch“ entschieden.
Nein die AfD funktioniert da ganz anders. Diese bewirbt sich in Medien und boostet evtl. social media accounts. Die Kosten für sowas tauchen auch nicht in Spenden auf, wenn ein verbündeter Milliardär eine Medienkampagne finanziert.
Das sind doch Vorurteile und eben keine Kernaussagen woher deren Entscheidungen kommen.
MMn. gezielte Verschleierung, dass die inkompetent und nicht korrupt wären.
Absolut, aber heutzutage sind Themen entkoppelt von der Politik die dann am Ende tatsächlich gemacht wird, weil die Demokratie so marode ist.
Stimme zum Großteil zu, nur das es als es eingeführt hatte noch besser funktionierte sollte im Hinterkopf behalten werden. Aber ich wäre auch dafür das nächste Mal eine direkte Demokratie zu etablieren.
Finde ich auch keine schlechte Idee. Wie findet ihr dieses Konzept:
Interessantes Konzept, auch wenn ich denke das es hier ähnliche Effekte wie Zusammenarbeit hinter den Kulissen geben wird zum gegenseitigen Vorteil. Aber es würde die Gewaltenteilung erhöhen und damit den Status Quo wahrscheinlich ein gutes Stück verbessern.
Muss nicht sein, wenn wir das kryptographisch denken ist das Netzwerk Bitcoin auch eine gleichberechtigte Demokratie in der jede Node alle 10 Minuten über die Regeln abstimmt z.B.
Was ich damit meine ist, dass es im digitalen Raum so viele Möglichkeiten gibt eine direkte Demokratie zu realisieren, das ich mir sicher bin es gibt kein Gesetz, dass eine Demokratie nie alle mitbestimmen lassen kann.
Nur ein kausaler Zusammenhang zwischen Organsiationsform und Informationsübertragungsrate und maximale Anzahl der teilnehmenden Mitbestimmer.
Müssen sie nicht, aber theoretisch sollte die Frage irgendwo in ihrem User Interface dann zu finden sein, wenn ein Individuum diese Frage für wichtig genug hält, um die raus zu suchen.
Das ist wie bei Bitcoin, digitale Währungen gab es schon zuvor und hätte auch einfach der Staat machen können…
Aber wenns eine wirklich gute Lösung sein soll, dann muss es freiwillig vom Volk aus passiern.
Das die Machthaber eine Reform machen, welche ihnen die Macht nimmt ist unwahrscheinlich.
Weil es keine Rolle spielt, denn wir beschreiben Struktur. Ob jetzt im überprüfbaren Einzelfall das Kapital von x oder von y entscheidet und für die Entscheidung eine Rolle gespielt hat ist doch egal. Es geht darum, dass „das“ Kapital immer entscheidet, weil es im Kapitalismus eben herrscht.
Und wenn du echte Demokratie willst, dann musst du zuerst dieses System abschaffen und durch eine demokratische Wirtschaft ersetzen.
Denn sonst hast du früher oder später eben immer Leute die mehr zu sagen haben, weil sie einfach mehr Eigentum haben mit dem sie die Gesellschaften erpressen können.
Du kommst dem Ganzen langsam auf die Spur. Wir sind hier immernoch in einem Bitcoin Forum, da regiert auch der Zufall. Wovor hast du also Angst? Dass deine afghanische Putzfrau über dich entscheidet? Oder ein Abteilungsleiter in Mecklenburg, der um seinen Job bangt? Oder der durchschnittliche öffentliche Angestellte, der plötzlich die Geschicke des Landes steuern soll?
Gelost ist gelost, jeder kommt mal dran, nicht nur ehemalige Blackrockmitarbeiter oder Gestalten, die jahrelang Kaffee bei der SPD ausgeschenkt haben. Oder schlimmer noch, ehemalige Geschichtslehrer aus Hessen.
ja das klingt interessant und vor allem zielt es auf eine Bürgerbeteiligung hin. Ich bin grundsätzlich dafür die direkte Demokratie auszubauen. Wie genau das umegesetzt wird, sollte debattiert werden. Ob es nun ein Gesellschaftsrat ist oder doch anders, ist sogar erstmal egal, denn alles wo der Bürger mehr Mitspracherecht hat, wäre schon ein Teilerfolg.
Hier im Forum gab es irgendwo mal eine Diskussion zu kryptographischen Wahlen, die ich befürworten würde. Auch das zuvor erwähnte Abwählen von Politikern würde ich befürworten. Wichtige Themen (jetzt nicht die Wandfarbe des Kanzleramts) sollten zur Abstimmung zugelassen werden. Jeder der sich interessiert, könnte in Sekunden seine Stimme abgeben. Was relevant ist kann ebenfalls in einem ranking stattfinden. Es gibt ZIG Möglichkeiten unsere Demokratie und damit das Leben zu verbessern.
Es wird nur leider nichts dahingehend gemacht. Kein Politiker traut sich das Fass des Systemwandels aufzumachen. Alles Lemminge. Und die größten sind die, die diese Lemminge auch noch wählen. Das sind die Lemminge der Lemminge.
Ah ja, und woher hast du diese wertvolle Information, die bisher an allen Demokraten „unserer Demokratie ™“ vorbei gegangen ist?
Ehrlicherweise ist es mir völlig egal, weil die AFD, wie gesagt, auch nur eine weitere Partei im System ist, die natürlich erstmal bekämpft wird, weil die eigenen Tröge dadurch geschmälert werden.
Das war die Hauptforderung dieser abartigen kranken Klimakleber
Also eine demokratische Legislative könnte auch schon ausreichen, um ein gut funktionierendes System zu etablieren. Sobald Regeln da wären, dass keiner so mächtig werden kann, um die Regeln zu ändern, dann wäre das auch ohne das Wirtschaftssystem anzutasten ein Vektor in die richtige Richtung.
Glaube die wohnt nur hier. Sobald die mal bei rot über die Ampel fährt wird die direkt remigriert. Vielleicht erst mal in ein Camp in Albanien, weil in Deutschland wird die ja verfolgt.
Inwiefern regiert bei Bitcoin der Zufall? Wenn du auf den PoW hier anspielst, ja das ist auf sehr sehr kleiner Ebene ein Zufall. Aber Zufall, den jeder mit Arbeit lenken kann indem er eben schneller oder häufiger würfelt. Über die daraus entstehende Statistik wird das eben kein Zufall mehr sondern vorhersagbare Tatsachen.
Inwiefern ist das aber mit der Regierungsbildung vergleichbar? Sagen wir mal, der Rat besteht aus 1000 Leuten. Deutschland hat 80 Millionen Einwohner, das bedeutet jeder Mensch ist im Durchschnitt einmal alle 80.000 Wahlperioden dran!
Wenn dieser Rat also jedes Jahr neu verlost werden würde, dann wäre jeder nach 80.000 Jahren mal dran. Und wenn dieser Rat sogar utopischerweise jeden Tag neu gewählt wird, dann ist jeder doch schon nach ca 219 Jahren einmal darin vertreten…
Den Rest der Zeit hast du noch weniger Mitbestimmungsrecht auf die Regierung als in der aktuellen deutschen Demokratie… nämlich garkeine.
Halte ich nicht wirklich für ein gutes System. Nein.
Ich habe keine Angst. Aber so ein System wird nunmal nicht demokratischer als das Aktuelle. Und das Mitbestimmungsrecht der Bevölkerung ist nunmal ein Grundbaustein für funktionierende Systeme. Und von Mitbestimmung kann mit obigen Beispielrechnungen keine Rede sein.
Das Losverfahren könnte in kleineren Kreisen natürlich funktionieren, aber im Kleinen funktionieren auch die herkömmlichen demokratischen Systeme deutlich besser weil sie näher am Bürger sind und es damit intrinsisch eine bessere Kontrollfunktion gibt. Das Los-Verfahen skaliert aber deutlich schlechter als eine repräsentative Demokratie.
Die AFD ist im Parteienkartzell dahingehend sogar sehr exponiert. Soweit ich weiß bekommt sie nämlich keine Parteienspenden vom Staat (was ihr rechtlich aber zustehen würde). Damit ist die AFD noch abhängiger von Spenden aus dem Volk als alle anderen Parteien.
Und das macht diese Partei auch deutlich demokratischer als alle anderen Parteien. Denn wer der AFD spendet, der erwartet die entsprechenden Gegenleistung. Die Partei verpflichtet sich also den Spendern.
Das gilt nur nicht, wenn die Parteien sich vom erbeutetem Steuergeld volllaufen lassen. Während die restlichen Parteien also hochgradig von allen Steuerzahlern finanziert werden, egal ob sie die Parteien wählen würden oder nicht, muss die AFD sich wie eine Firma selber um externe Finanzmittel bemühen.
Inwieweit die Partei sich dann ändert, wenn auch sie an den Futtertrögen der Macht kleben ist Zukunftsmusik, aber dass sie es jetzt schon gegen den Gegenwind und Finanzmittelentzug der anderen Parteien so weit hoch geschafft hat zeigt die Entschlossenheit der Partei, wirklich was zu verändern (oder die Unzufriedenheit der Menschen, die sie trotzdem wählen).
Zum Thema Gesellschaftsrat:
Dieser setzt sich zusammen aus zufällig gelosten Menschen, die die Bevölkerung Deutschlands nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss, Migrationshintergrung bestmöglichst abbilden.
Alleine hier zeigt es sich doch schon, dass der Rat kein echtes Losverfahren ist und nicht jeder einfach gleichberechtigt dabei in den Rat kommt. Wer also über die Kriterien entscheiden kann, der entscheidet auch die Zusammensetzung des Rates und lenkt damit die Willensbildung über die regeln.
Wenn es z.B. die Religion des Fliegenden Spagettimonsters mehr gepuscht werden soll, dann wird deren Anteil im Rat vergrößert und schon gibt es mehr freundliche Politik für diese Religion…
So ein Rat kann natürlich unterstützend bzw. beratend in einem Staatssystem vorhanden sein. Aber wenn ein so undemokratisches Gremium (also wo der Normalbürger keinerlei Einfluss mehr darauf hat, was da wirklich passiert) wirkliche Entscheidungsgewalten bekommt, dann wird das Land mit der Zeit schnell wieder vor dem Scherbenhaufen seiner eignen Politik stehen.
Nun, das lässt tief blicken. Abartig kranke Klimakleber könnte man durchaus als Wertung nehmen.
Sie waren immerhin lernfähig oder hast du im letzten Jahr irgendwo Klimakleber gesehen? Hast du überhaupt mal irgendwo Klimakleber gesehen? Hast du mal mit ihnen gesprochen?
Darum geht es ja, Menschen müssen wieder miteinander reden, nicht übereinander. Und zwar direkt vor Ort, nicht virtuell in irgendwelchen Zoom Calls.
Deine Argumentation geht völlig an der Wirklichkeit vorbei.
Hol mal Luft und denk nochmal nach.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du du Bundestagsabgeordneter wirst?
Oder Minister?
Vom Kanzler oder President mal ganz zu schweigen.
Du wirst auch nie Richter am Verfassungsgericht.
Du wirst nie Fraktionsvorsitzender.
Du wirst nur deine Meinung in Internetplattformen absondern können.
Und alle vier Jahre mal ein Kreuz für eine private Partei setzen können.
Und jetzt denk mal daran, wieviele von den 83 Millionen Leuten sind ungefähr deiner Meinung? Wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen gelost wird? Bist du wirklich so abseitig, dass du dich lieber von korrupten Eliten vertreten lassen möchtest, als von gelosten Leuten, die möglicherweise aus deinem Milieu sind?
Es können Christen sein, es können Muslime sein, es können Juden sein.
Es können Putzkräfte sein, es können Pflegekräfte sein, es können Banker sein.
Es können vorbestrafte Drogendealer sein, es können aufrichtige Youtuber sein, es können selbstverliebte Blumenhändler sein.
Sie haben wohl nach genug Gerichtsverhandlungen, Geldstrafen und Haftstrafen eingesehen, dass Demokratie hier anders funktioniert.
Ja, sind halt besorgte Menschen dies gesehen haben, dass die Demokratie verbessert werden sollte und daran zerbrochen sind. So wie die Piraten.
Absolut, ich fand es damals sehr offenbarend wie viele eine Meinung dazu haben ohne zu wissen für welche konkrete Forderung die sich ankleben.
Bei denen war der Gedankengang auch schon so weit, dass die Demokratie eigentlich sich um sowas wie Klima kümmern müsste, aber wenns halt zwei Eliten ausdiskutieren kommt sowas wie der CO2 Preis raus:
Die Konzerne bekommen Zertifikate geschenkt, die eigentlich ziemlich nutzlos sind, außer darin breite Überwachung der Wirtschaftsprozesse auszubauen.
Die Frage ist, ob gerade ein Repräsentant das tut, da er bereits gesicherte Interessen hat, wird er dann wie im aktuellen System nur das schwätzen was die Räpresentierten hören wollen und sobald er gewählt ist machen was für ihn am besten ist.
Aber das stimmt doch nicht. Oder fühlst du dich repräsentiert von Politikern die wollen, dass du mehr und länger arbeitest z B. Und wer vom „normalen“ Volk wird repräsentiert, wenn die uns verschulden um Panzer zu bauen?
Das Gegenteil ist der Fall. Repräsentative Demokratie bedeutet, dass die Politik das Kapital repräsentiert. Also eine Minderheit.
Losdemokratie würde bedeuten, dass Menschen gelost werden würden die deiner Meinung sind. Und zwar mit einer hohen Wahrscheinlichkeit. Denn die meisten Menschen gehören nicht zu den oberen paar Prozent und haben dieselbe Lebenswirklichkeit und entsprechend dieselben Problemen.
Gibt es? Wo denn? Ist wohl eher ein gescheitertes Gedankenkonstrukt.
Warum funktioniert es nicht? Weil für wichtige Entscheidungen die Menschen zusammenkommen müssen. Physische Präsenz ist nicht zu unterschätzen. Virtuelle „Volksentscheide“ sind auch nur etwas, wo sich die „offizielle Politik“ frei sprechen möchte. In Deutschland macht man das momentan mit „Expertenräten“. Für jeden Furz wird eine Armada von überbezahlten Experten einbestellt. Nur, wo kommen die her, wer hat die bestellt? Anschließend kann man dann aber immer drauf verweisen. Die Wirtschaftsgreisen haben gesagt…
Ganz anders wäre es, wenn ein Erzieher vor Ort mit der Bankerin, der arbeitslose Programmierer mit der Polizeioberkommissarin sprechen müsste. Physisch. Das macht etwas mit Menschen.