Bester und wichtigster Satz.
Genau das ist das Problem, wobei es eigentlich gar keines ist. Man müsste sich halt nur mal die Mühe machen und die allgemeingültige Definitionen nachschlagen. Ist halt so.
Ich meine wenn jeder in eine Diskussion mit seiner eigenen (ausgedachten) Def. einsteigt, ist es doch vollkommen klar, dass da jede Unterhaltung im Ansatz schon scheitern muss.
Und ja, mir ist klar, dass es keine 100% allgemeingültige Definitionen gibt und geben kann, weil es ja letztlich auch um sich im Inhalt verändernde Begriffe handelt.
Aber in der Tendenz und vom Kern aus betrachtet gibt es diese Allgemeingültigkeit schon. Z.B. will der Sozialismus den Kapitalismus überwinden und der ist immer links. Das ist der Kerninhalt. Wenn etwas das nicht will, dann ist das weder Sozialismus noch links.
Wenn man also wissen will um was es sich handelt, dann muss man a) die Def. kennen und sich b) anschauen, um was es im Kern geht. Dann stimmt auch die Analyse. Und zwar völlig widerspruchsfrei und man muss nicht solche Stilblüten lesen wie, dass der Adel sozialistisch gewesen sei, weil er doch das Geld nahm…;)
Dabei verwechsln sie Kapitalismus und Ökonomie und versuchen so die Basis jeglichen Lebens zu “überwinden” was natürlich sinnlos ist, und immer schief gehen muss….
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Wer fördert eigentlich die Vermögensungleichheit (am Beispiel USA)
Staaten und Konzerne zahlen nur 4 bis 5% Zinsen, Privathaushalte jedoch bis zu 20%. Hypotheken kosten über 6%, Autokredite 13%. Banken sehen Haushalte als riskant, während Großkunden staatliche Sicherheit genießen. Diese Zinskluft erschwert Konsum und Wohnen massiv.
Normale Bürger zahlen laut BofA/Merrill Lynch dagegen:
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Über 6% für Hauskredite
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8% für eine Nachranghypothek
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13% für Autokredite
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20% Zinsen auf Kreditkarten
Die Zahlen sollten schon kontextualisiert werden. Absolut sagen sie wenig aus und können nur aus einer theoretischen Perspektive eingeordnet werden.
Wie gesagt, für die vielen Argumente und anschaulichen Beispiele, müsstest du das Buch lesen. Sonst würde ich hier viele Seiten füllen.
Aber Kern ist sicher allgemein, dass jedes Monopol zu schlechter Qualität führt und viel viel teurer ist wie, wenn es dem Wettbewerb ausgesetzt ist.
Ok, dann werde ich auf dieses Buch im weiteren erst mal keinem Bezug nehmen.
Sollte es einen Wettbewerb zwischen Armeen innerhalb eines Landes geben?
Oder anderes Beispiel:
Warum schafft gemeinschaftlich entwickelte Software oft ein viel besseres Kosten Nutzen Verhältnis als von verschiedenen konkurrierenden Firmen entwickelte Software?
Gibt es nicht Dinge wie Militär oder Entwicklung in der Kooperation überlegen ist?
du kannst schon bezug auf das buch nehmen, aber vor allem solltest du es lesen für libertäres gedankengut.
ohne staaten, keine armeen. das problem stellt sich erst gar nicht. und eine herrschaft, die wieder armeen einführen wollte, würde so kaum entstehen können.
deine meinung zur SW entwicklung teile ich nicht. ich war selber entwickler und habe 35 jahre in der IT gearbeitet.
kein staat heisst nicht, dass es keine kooperationen geben würde, im gegenteil. da machst du einen falschen link.
Mir wäre es auch lieber wenn man wie vor 10 Jahren mehr über Unhabhängikeit und Anonymität diskutieren würde. Vor allem wie man diese Basis wieder einfach ohne komplizierte Maßnahmen erreichen kann.
Simmt, man muss nur den den richtigen Mist kaufen: Edelmetalle, Bitcoin, ETF`s.
Meine Bank sieht schon seit Jahren kaum mehr einen Kontostand über 2000€. Meistens am Monatsende nahe auf Null. Bei größeren Ausgaben wird halt etwas diesen Mist verkauft. Wobei ich meinen letzten ETF`s letztes Jahr in Edelmetalle umgemünzt habe.
Ein grosser Teil dieser Entwicklung auch bei open source ist ja immer noch von Firmen. Diese nützen sich aber gegenseitig, in dem sie von Entwicklungen aller anderen Firmen profitieren und nicht nur der Leistung der eigenen Entwickler.
Microsoft und Apple zum Beispiel stehen da völlig alleine da, ihre Betriebssysteme profitieren nur von den Projekten in denen die Firmen selber diese weiterentwickeln. Bei Linux hast du aber tausende Firmen, die allen an verschiedenen Aspekten arbeiten und diese verbessern. Das ist eine ganze Industrie gegen einzelne Firmen.
Ich habe mir das vor 20 Jahren schon angesehen und gemerkt das Linux deswegen über die Zeit gewinnen muss. Rein nur aus dem Grund wie absurd viel mehr Arbeit da rein fliesst.
Also ist ja richtig das bei manchem Sachen Kooperation besser funktioniert als Konkurenz.
Würden Canonical, Redhat, SUSE, Tuxedo, System76 alle ihre eigenen Betriebssysteme bauen um gegeneinander zu konkurrieren hätte man kein so gutes Betriebssystem wie Linux
Das ist aber historisch schon widerlegt. Armeen, also Soldaten und Kriege gab es schon, da hat es noch keine Staaten in dem Sinne gegeben.
Software oder andere digitale Medien sind halt ein Spezialfall, in dem das sich diese quasi gratis exakt kopieren lassen. Es muss also nur einmal geschrieben oder aufgenommen werden und dann kann man das im Prinzip an jeden Weltweit gratis vervielfältigen.
Das Geschäftsmodell eine Kopie von digitalen Medien zu verkaufen/lizenzieren ist ein komplett künstliches Konstrukt das nur dadurch funktioniert das wir per Gesetzt diese Fähigkeit digitalen Medien gratis zu kopieren verbieten. Der Profit wird also nicht mehr aus dem Mehrwert der Arbeit gewonnen die in das Produkt geht, sondern aus den kopieren wo gar keine Arbeit drin steckt.
Ist also kein Wunder wenn die ganzen Software Firmen die früh dabei waren und quasi Monopole etablieren konnten damit Milliarden gemacht haben. Die haben sehr sehr viel Geld gemacht für vergleichsweise wenig Arbeit.
Open Source ist in dem Sinn eigentlich die Normalisierung dieses entstellten Geschäftsmodells. Die Kopie ist wieder gratis, aber du zahlst halt für die Arbeit, nämlich genau dann wenn du ein Feature willst und es selbst machst oder jemanden dafür zahlst. Deshalb ist das halt viel effizienter, weil die Profite mit Open Source wieder aus dem Mehrwert von Arbeit kommen. Ausserdem können verschiedene Firmen ihre Dienstleistungen und die Weiterentwicklung der selben Software anbieten und damit ist Open Source einer der wenigen wirklich freien Märkte die meiner Meinung nach existieren.
Vulgär-Libertarianismus
Einmal sollen Patente weg und das andere mal sind Sie gut.
Was denn nun?
Zeig mir doch mal wo ich jemals gesagt habe Patente sind gut.
Ausserdem hat die Etablierung der quasi monopole von Microsoft, Google, Apple, Oracle, etc absolut nichts mit Patenten zu tun, sondern mit Netzwerkeffekten und Lock-in.
Du hast Recht. Entschuldigung.
Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass unser Doktor das geschrieben hat. Hätte nicht gepasst.
Ja, ich mag Patente. Wenn ein deutscher Entwickler, der durch deutsche Bildungssysteme gegangen ist, der deutsche Infrastruktur genutzt hat, um zu entwickeln und zu produzieren, keinen Schutz hat, was hindert dann z.B. einen asiatischen Produzenten die Entwicklung zu kopieren und z.B. zu asiatischen Verhältnissen einfach auf den Markt zu werfen?
Du findest das mit deiner Geiz ist Geil materialistischen Konsumenteneinstellung vielleicht total knorke, sorgt aber im Zusammenhang dafür, dass man all das, was man hier aufgebaut hat, damit hier ein Umfeld entsteht, in dem Entwicklung stattfinden kann, für die Katz war.
Aber schon klar, Hauptsache DU kannst konsumieren, was?
Du hast den Konsumenten in mir einfach Verstanden
.
Ach, was haben die Chinesen nicht alles trotz Patente kopiert und verbessert und wenn du in Geschichte aufgepasst hast, war das schon immer so.