Wahl: meine Stimme gehört Bitcoin ;-)

Jeder Bitcoiner hat dtei Stimmen.

  1. Erststimme
  2. Zweitstimme
  3. Bitcoin (Das ist die wichtigste Stimme)

Es macht keinen Sinn auch nur eine Stimme ungültig zu machen. Jede gültige Stimme ist eine Stimme gegen einen unerwünschten Kandidaten. Jede ungültige Stimme ist verloren. Jede nicht abgegebene Stimme ist schweigen. Wer schweigt stimmt zu.

Jeder Sat ist eine Stimme gegen Fiat.

Wir können Politiker nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu sagen. Wir können sie jedoch durch konsequente Gegenwahl und dezentrale Alternativen dazu bringen, ihre Widersprüche offener zu offenbaren und ihre Versprechen noch rascher zu enttäuschen – bis die Öffentlichkeit sie endgültig durchschaut.

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Diese Aktion würden unsere Massenmedien als einen Beweis für die demoktratiefeindliche Gesinnung der „Bitcoin-Fans“ agitatorisch verarbeiten. Im übrigen gibt es im Parteienspektrum eine sehr gegensätzliche Positionierung gegenüber Bitcoin. Dass Bitcoiner besser ungültig als „Demokratiefeinde“ wählen sollten, wäre sicher im Interesse der erklärten Bitcoingegner.

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Was soll überhaupt das Ziel sein? Eine grundsätzliche Bitcoin-Adaption aller deutschen Parteien würde an den politischen Ausrichtungen erstmal nicht viel ändern.

Würdet ihr die AfD oder Linke wählen, nur weil sie pro Bitcoin wären?

Die Linke auf jeden Fall nicht ^^

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Oder man gründet eine Bitcoin Partei.
Bei 10% Bitcoin Besitzer, sollte man die 5% Hürde doch schaffen ;-)
oder man engagiert sich bei einer Partei, die sich Pro Bitcoin einsetzt wie zum Beispiel:

  • Team Freiheit oder
  • Die Libertären

Was wenn alle Kandidaten die zur Option stehen unerwünschte Kandidaten sind? In einem Politischen System in dem die Anreizstruktur dazu führt, dass nur diejenigen, die man sich eigentlich nicht als Machthaber wünscht überhaupt erst in diese Positionen kommen können, welchen Sinn macht es denn dann zu wählen.

Idealerweise würde man sich einen Anführer wünschen, der gar nicht daran interessiert ist, Macht in seinem Umfeld zu bündeln. Um es in unserem politischem System nach oben zu schaffen, muss man aber gerade so ein Mensch sein, der Macht anstrebt.

Wenn Lobbyismus mehr zählt als der tatsächliche Wille der Menschen, dann ist das politische System inherent nicht dazu in der Lage etwas gutes hervorzubringen. (Davon abgesehen, dass je zentraliserten ein Konstrukt bestehend aus vielen Menschen ist, je schlechter es funktioniert.)

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Leider ist die Idee des Libertarismus, wenn man sie Konsequent weiterdenkt inkompatibel mit unserem Politschen System der “Demokratie”.

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Stimmzettel werden oft beklebt oder beschmiert. In einem Bullenmarkt wenn die Zeitung eh darüber schreiben möchte, könnte das vielleicht ein paar Artikel wert sein und dann nur, wenn es wirklich viele zigtausende Stimmzettel dieser Art gäbe.

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Das ist inkompatibel mit der Realität. Zumindest wenn man Libertarismus bis zu Privatstädten denkt. Denn die Entwicklung ist ja von klein zu groß und das ist kein Zufall sondern Notwendigkeit. Privatstadtlibertäre werden also entweder von größeren Mächten toleriert und sind nicht souverän in Wahrheit oder sie werden geschluckt und haben dann keine Privatstadt mehr.

Das kann dir auch kein Libertärer nachvollziehbar erklären wie diese Welt aussehen soll, in denen man Privatstädte hat, die keine Kriege gegeneinander führen und friedlich alle nebeneinander ohne Staaten souverän existieren.

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Dann kann man immer noch jemanden wählen, der nicht in Regierungsverantwortung kommen wird. Aktuell ist das sehr leicht. Aber ich habe Verständnis für alle die das nicht übers Herz bringen.

Muss jeder selbst für sich ausmachen. Aber wie hat William Faulkner gesagt: „Wenn ich die Wahl habe zwischen dem Nichts und dem Schmerz, dann wähle ich den Schmerz.“

Ich glaube auch, dass es vereinzelt Kriege geben würde. Aber ich denke sie würden nicht so lange dauern wenn man ein hartes Geld hat. Die meisten würden rational denke ich aber wohl eher auf Kooperation mit den Nachbarstädten setzen.

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Fühlt sich aber eher an wie die Wahl zwischen Nichts und Doppelnichts

Wenn man ein hartes Geld hat UND Privatbesitz, dann hat man aber ein Heer von Besitzlosen die abhängig sind. Ja, man hat nicht unbedingt die sozusagen unbegrenzten Mittel um Waffen zu kaufen/produzieren, aber man hat genug Menschenmaterial.

Das würde nicht weniger Krieg geben, sondern mehr Krieg und der Krieg hätte wieder einen anderen Charakter. So wie im 30-jährigen Krieg vielleicht. Da hat der Krieg die Menschen ernährt.

Aber wenn die Soldaten in Bitcoin bezahlt werden aber vom Krieg führen selbst nichts halten, können sie doch woanders hin abhauen und sich ein gutes Leben machen. Wenn diejenigen die den Krieg wollen, also Krieg weiterführen wollen, müssen sie noch mehr Bitcoin an die Soldaten abgeben, und der Effekt der Abwanderung wird noch weiter verstärkt.

Der Nachteil ist natürlich, dass sich Söldnergruppen bilden könnten die auf Krieg spezialisiert sind (Wie auch heute schon). Aber der Krieg der Zukunft findet vielleicht auch nur zwischen Maschinen oder Online statt?

„Klar, Medien drehen das wahrscheinlich zu ‚Demokratiefeinde‘ – das Risiko gibt’s.

Aber als freiheitsliebender Bitcoiner kann und will ich keine Partei wählen. Keine steht wirklich für dezentrale, harte Money. Ein Kreuz wäre Heuchelei.

₿ aufs Papier ist ehrlich: Ich gehe hin, mache mit – aber lasse mich nicht zwingen.
Besser laut & sichtbar sein als stumm zuzusehen.

6–8 Mio. wären ein Hammer-Signal, das man nicht mehr ignorieren kann.

Klar. Menschen die sowas machen nennt man dann Deserteure. ;)

Also wenn das so funktionieren würde, hätte es zu keiner Zeit je einen Krieg gegeben, ganz egal unter welchem Geld.

Aber der Krieg der Zukunft findet vielleicht auch nur zwischen Maschinen oder Online statt?

Nehmen wir mal an sowas wie Technofeudalismus bzw. eine kalte rationale Welt würde Realität, was glaubst du was die mit den Milliarden „überflüssigen“ Menschen machen?

Naja, früher konnte man seine Ersparter Goldmünzen auch schwieriger unbemerkt in ein anderes Land transportieren.

Du wirst gar nicht so viel haben, dass sich der Gedanke überhaupt lohnen könnte, denn als Besitzloser wirst du ja kein Vermögen anhäufen können. Das Geld was du für deine Arbeit bekommst, musst du ja direkt wieder für die Produkte ausgeben die du zum Leben brauchst und die Preise diktierst ja nicht du.

Das sind Abhängigkeiten wie im Feudalismus unter den Bedingungen eines harten Geldes und Privatbesitz.

Und bei „echten“ Libertären geht es ja auch darum. Darum, selber herrschen zu können. Nur der der Besitz hat, entscheidet. Da gibt es doch schon dieses Privatstadt Modell Prospera. Da haben nur die eine Stimme, die sich eingekauft haben.

Und Trumps Interesse an Grönland geht laut Berichten in die ähnliche Richtung. Die wollen das ausprobieren, so wie man vor ein paar Jahrzehnten den Neoliberalismus „ausprobiert“ hat. Zuerst in Chile. Man privatisiert schrittweise die ganze Welt.

Wenn diese Leute von Freiheit reden, dann meinen sie nur ihre eigene. Nicht deine und nicht meine. Wir sind denen total egal.

Ja ok, aber für so etwas bin ich ja gar nicht.

Diese Ideen im Croney-Capitalism umzusetzen, kann ja auch nicht wirklich funktionieren. Bitcoin bietet halt eine komplett andere Basis.

So etwas im FIAT Systen umzusetzen, ist wie ein tolles Haus auf Treibsand zu bauen.

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Das Geld ist dabei egal. Besitz entscheidet. Unter einem harten Geld würden die Abhängigkeiten eben nur noch größer denn dann würden eben Optionen wie Sozialsysteme, Entwicklungshilfe usw. größtenteils wegfallen.

Also der Trend geht ganz klar seit Jahrzehnten hin zu mehr Privatisierung und da sind solche Privatstadtmodelle eben die folgerichtige Entwicklung.

Und eigentlich ist das ein Schritt zurück denn konsequent weitergedacht landet man da eben wieder in der Sklaverei und Entrechtung der Besitzlosen. Und das hatten wir ja schon alles.

Was neu ist, dass dieses mal Staaten dabei mithelfen sich selbst zu Gunsten dieser Privatisierung abzuschaffen, die ja am Ende eigentlich dazu gegründet wurden, eben den Menschen Rechtssicherheit usw. zu geben.