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Hallo, wenn ich BTC auf der bitbox habe und ich irgendwann davon etwas mit BTC ( oder auch umgewandelt in Fiat) bezahlen möchte, wie geht das ? Also, wenn ich im Geschäft bin? Das geht wohl nur, wenn ich eine Krypto Debit Karte habe auf die ich von der Bitbox BTC sende, oder? Danke im voraus für die Antwort, sterny
BTC Zahlungen über das Netzwerk (ggfs. über Lightning).
Umgewandelt heißt letztlich nichts anderes als Verkauf gegen FIAT. Das FIAT-Geld kannst Du natürlich von der Börse einfach wieder an Deine Hausbank schicken und dann zum Bezahlen nutzen.
Mit der EC-Karte wirst Du sicher vertraut sein.
Im Falle von Bitcoin lohnt sich für kleinere Zahlungen in der Regel nur Lightning, da die Gebühren sonst relativ hoch sind. Hat Dein Geschäft ein LNPoS oder auch einfach nur ein Mobiltelefon, dann kannst Du ganz entspannt mit der Lightning Wallet Deiner Wahl bezahlen (natürlich vorher aufladen).
Nein. Wie eben beschrieben auch entspannt per Lightning Wallet. (Custodial oder Non-Custodial - beides möglich.)
Es geht auch prima, wenn man auf dem Handy eine Lightning oder Cashu etc. Wallet drauf macht.
Damit geht dann auch die Zahlung schön schnell.
Ich sehe das so ein bisschen wie das Bargeld-Portemonnaie: Man holt ein paar Scheine (läd ein paar Satoshis von der Bitbox auf die Lightning Wallet) und kann dann damit bequem auch kleine Beträge bezahlen.
Ja aber die viel schlimmere und schwierigere Frage ist wo kann ich mit Bitcoin bezahlen und was vor allem? Ich sehe nämlich nichts großartiges im normalen Leben was ich mit Bitcoin bezahlen kann. Sprechen alle von Mega Use Case aber der Use Case hat keine reale Anwendung, ich kann keine Flugtickets kaufen mit Bitcoin ich kann kein Auto kaufen mit Bitcoin ich kann in aller Regel auch nicht essen gehen für Bitcoin und auch nicht im Supermarkt Essen einkaufen. Oder habe ich irgendwas verpasst und kenne den Trick noch nicht wie das geht doch? Ich kenne keinen Supermarkt nicht in Indien und nicht in Deutschland der Bitcoin akzeptiert
Solange wir „Pioniere“ nicht alles tun, um Bitcoin zirkulieren zu lassen, wird es auch keinen allgemeinen Usecase für Bitcoin als Cash-System im Sinne Nakamotos geben.
Du kannst jetzt schon in der Bitcoin-Szene direkt mit BTC zahlen - ich habe zum Beispiel meine Miner bei solomining.de und nerdminer.de mit Coins bezahlt und natürlich kannst du dein Terminal o.ä. im Blocktrainer-Shop auch mit Bitcoin bezahlen.
Auch mein Proton-Abo bezahle ich mit Bitcoin. Und einiges mehr.
Aber der Anfang ist halt immer schwierig. Wenn wir das nicht hin bekommen, wird das meines Erachtens auch nichts mit Bitcoin, der als Zahlungssystem erfunden wurde.
Bis es mal in jedem Supermarkt möglich sein wird, mit Satoshis zu bezahlen, helfen dort auch Brückenlösungen, wie sie hier beschrieben sind: Kreditkarten, die mit Coins aufgeladen werden können. Ich nutze die beschriebene von Bitpanda und noch häufiger die von Bitrefill.
Die von dir genannten Bitcoin-Kreditkarten (Brückenlösungen) sind eigentlich die beste Möglichkeit um bereits jetzt schon von seinen bitcoin leben zu können, ohne sie verkaufen zu müssen.
Aber man darf dabei eines nicht vergessen: Ihr gebt eure bitcoin/satoshis an diese große Firmen, die behaupte ich mal eh schon viel haben. Die tauschen es im Hintergrund um und der Händler bekommt Fiatgeld. Schöner wäre es, die Shops und Restaurants usw direkt zu unterstützen und dort hinzugehen wo direkt BTC akzeptiert wird. Und wenn’s nicht akzeptiert wird, wenigstens drauf aufmerksam zu machen und helfen wo’s geht. Bitrefill usw sind komfortable Lösungen, die am Ende aber nur dir helfen deine Coins loszuwerden, aber sie helfen nicht der BTC-Adoption.
Ich entscheide selbst, wem ich meine wertvolle Satoshis gebe. Und das möglichst ohne Mittelsmann. Anders formuliert: Mit BTC haben wir wieder die Kontrolle wen wir unterstützen. Man muss es nur bewusst tun.
Bei mir auch. Das bedeutet aber nicht, dass es in unserem Umfeld so gut wie keine Akzeptanzstellen gibt, nur weil sie nicht auf diesen Karten eingetragen sind.
Ich gehe auf verschiedene Meetups und kann das mittlerweile bestätigen. Einige Leute akzeptieren BTC, möchten aber bewusst nicht auf diesen Karten eingetragen sein. Aus Sicherheitsgründen und Schutz der Privatsphäre.
Meinen Honig kaufe ich inzwischen auf dem Meetup und bezahle mit bitcoin lightning. Der Imker möchte sich aber nicht auf der Karte eintragen.. Er verkauft aber auch nur kleine Mengen und will das nicht an die große Glocke hängen.
Die andere ist Friseurin, hat in ihrem Geschäft Bitcoin Flyer ausgelegt und das „Bitcoin accepted“ Schild steht am Eingang. Auf BTC-Maps möchte sie sich aber lieber nicht eintragen..
Der andere ist im Gesundheitsbereich tätig, dem hatten wir tatsächlich geholfen sich auf der Karte einzutragen, inzwischen hat er sich wieder raus genommen (aus Gründen) .. Schade. Aber ich weiß trotzdem wo ich mich bei Beschwerden melden kann und die Bezahlung mit gutem Geld möglich ist.
Kann jedem nur empfehlen mal ein Meetup zu besuchen und mit anderen Bitcoinern ins Gespräch zu kommen.
Warum kann man nicht beides nutzen? Es hindert einen doch niemand für 1000 Eur Bitcoin zu kaufen, und danach davon nur Satoshis im Wert von 500 Eur wieder auszugeben (wichtig auch hier: Nur ein Jahr „abgehangene“ Sats real ausgeben).
Warum nicht etwas in den Fluß bringen, von dem man überzeugt ist?
Ich gebe sehr gerne Bitcoin aus, wo immer ich kann… aber ich gebe noch lieber Euros für Bitcoin aus. Ich MACHE aber BEIDES!
Unabhängig davon, dass ich es für gewagt halte, als einfacher Nutzer einzelne Visionen des Erfinders eines so innovationsreichen Produkts, wie Bitcoin, für „überholt“ zu halten - und trotzdem noch an die Erfindung insgesamt zu glauben - ich möchte einfach nochmal an die entsprechenden, hier breit geführten Diskussionen zum Themenbereich „Gebühren“, „Mining“ und „was ist nach den nächsten Halvings bei minimalen Blockrewards“ erinnern. Ich hab sie hier schon oft zitiert und verlinkt.
Ich lass es mal bei dem Zitat:
„Ich bin sicher, dass es in 20 Jahren (…also in 2 bis 3 Jahren!) entweder ein sehr großes Transaktionsvolumen geben wird oder gar keines.“
Entweder Zahlungsmittel - oder kaputt gehodlt! Deshalb stimme ich mit Katja überein:
Der Usecase ist nicht, seine Cola onchain zu bezahlen.
Der Usecase ist ein Geld, dass niemand inflationieren kann und dass man vertrauenslos, ohne Drittparteien, ohne große Kosten um die Welt schicken kann, für jeden nachprüfbar, ohne dass es irgendeine Entität verhindern kann oder rückgängig machen kann.
Das ist der Usecase. Es gab noch nie etwas annährend vergleichbares. Es ist so ein immenser Usecase dass es mir scheißegal ist, ob ich damit im Rewe zahlen kann oder ab und zu etwas in Euro tausche. Bitcoin ist der sicherste Safe den es je gab, ein Safe für meine Arbeitszeit, ich möchte nicht mit meinem Safe einkaufen gehen.
Dieses Zitat von S.N. Wird immer wieder hervorgeholt. Es soll eine Art dunkle Prophezeihung darstellen. Es gibt den gesammelten Mail Austausch, darin wurden viele Dinge diskutiert, wie sich Bitcoin entwickeln könnte. Heutzutage kann niemand Bitcoin stoppen oder kontrollieren, es ist da und wird unterschiedlichst genutzt. S.N. Hatte vieles besprochen und einiges auch von Aussen/Dritten angenommen und die Interpretation seiner Vision einbezogen. Es lohnt sich etwas nachzuforschen.
Im Whitepaper wird Bitcoin als ZAHLUNGSMITTEL vorgestellt. Nicht als Safe.
Außerdem widersprichst du dir in deinem Beitrag fortlaufend selber.
Bitcoin war, laut Konzeptpapier, für den Internethandel gedacht. Also als Zahlungsmittel.
Klar, um damit seinen Kaffee zu bezahlen eher weniger, aber doch wohl, um im Internet Einkäufe zu tätigen und nicht um zu kaufen und zu halten bis in alle Ewigkeit.
Und ein Zahlungsmittel ist es, ich kann von Person zu Person Satoshis um die Welt verschicken, auch wenn unsere Bankkonten gesperrt sind und in unseren Ländern Bitcoin verboten wurde.
Wo?
Nicht jedes Zahlungsmittel ist für micro Transaktionen geeignet und nicht jedes für große, nicht jedes für schnelle…. Jedes Zahlungsmittel hat seine Vor- und Nachteile.
Ich sehe Bitcoin wie eine Goldmünze im Safe. Nicht direkt gebrauchbar für kleine schnelle Zahlungen, sondern ein perfektes Wertaufbewahrungsmittel / Zahlungsmittel für mittlere/große Zahlungen. Beispielsweise um sein Girokonto / Lightning Konto aufzufüllen oder eine Transaktion für ein Auto / Haus zu tätigen.
Ok fairer Punkt. Die Blockchain in Verbindung mit der Dezentralität ist der Safe, Bitcoin das Zahlungsmittel. Aber es hatte sich so dramatischer angehört
Laut Whitepaper? Kann sein. Aber mal ganz blöd gefragt: Kann es mir nicht egal sein, was im Whitepaper stand und für was Satoshi Bitcoin erfunden hat? Ist es nicht wichtiger, was aus Bitcoin geworden ist?
Ich weiß nicht, wie die sich das damals vorgestellt haben, aber bei den Block Size Wars haben sich die Bitcoiner gegen die Skalierung als “Kleingeld-Zahlungsmittel” entschieden und für die Sicherheit.
Muss irgenwie über 2nd Layer laufen, über Proxis, Fiat oder sonst was, spätestens wenn mehr Menschen Bitcoin nutzen. Dafür ist Bitcoin einfach zu langsam.
Es geht, aber wenn erst nach 40 Minuten der nächste Block gefunden wird und du nicht dabei bist, weil zu wenig Gebühren, ist das doof
Das finde ich auch Schwachsinn. Ist aber verständlich, da wir noch in einer Phase stark steigender Bitcoin Preise sind, wenn wir langsamere Preissteigerungen haben, wird sich das legen.
Und auch so wird jeder irgendwann mal etwas verkaufen oder ausgeben wollen.
Na ja, du sagst, man kann es durch die Welt schicken ohne Vertrauenspartei usw. So steht das sinngemäß im Whitepaper. Also ein Zahlungsmittel was das Vertrauensproblem nicht mehr hat und was in Relation dazu schnell geht für das Ein - und Verkaufen im Internet.
Im nächsten Satz sagst du dann aber, dass Bitcoin ein Safe sei mit dem du nicht einkaufen gehen wollen würdest. Also doch irgendwie kaufen und halten.
Ist auch nicht schlimm, jeder kann Bitcoin ja so nutzen und unter ihm verstehen wie und was er will, aber ich finde man sollte da eben schon differenzieren.
Ja da hab ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Mit “verschicken” meinte ich zeitunkritische Vorgänge, so wie eine alte Überweisung, die auch mal mehrere Stunden gebraucht hat.
Im Supermarkt muss ich nicht mit Bitcoin zahlen, das heißt nicht, dass ich es nicht nutze um etwas zu kaufen - egal ob direkt oder indirekt über Fiat-Umwandlung.
Wie gesagt sehe ich “Onchain” so wie die Goldmünze im Tresor. Zu umständlich für kleine, schnelle Zahlungen, aber eben ein perfekt (ab-) gesichertes Zahlungsnetzwerk.
Ich hoffe meine wirre Gedanken machen halbwegs Sinn