Das slash muss vor das Wort quote.
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Das slash muss vor das Wort quote.
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Ah danke.
Hier ein Beitrag aus Reddit vom user single_blueberry den ich echt gut finde. Stichwort Aktienrente. Quelle
Fazit: Zonk
Und dann ist genau richtig so. Jeder tickt anders und jeder kann/darf/muss sich auf dieser breiten Skala zwischen 100% Vorsorge für übermorgen und leben mit auf die Kacke hauen im Hier und Jetzt entscheiden. Und das immer wieder neu, denn Dinge ändern sich.
Bezogen auf den Schülerjob: auch 3 Stunden statt 6 Stunden würden ordentlich sein und bedeutet an 2,5 Tagen die Woche arbeiten am Nachmittag. Bleiben noch 4-5 Tage die Woche ohne Job. Das bringt einen nicht ums Partyleben, Hobbies, sondern man lernt Fähigkeiten, Branche, Kollegen kennen etc. Der Gute hat sich im Beispiel auch gegönnt, denn von den 27.000€ verdienten Tacken hat er 7.000€ schon „(v)erlebt“.
Nicht jeder jobbt so früh im Leben, aber die meisten können wenn sie wollen! Es liegt an jedem von uns die Balance und die Prioritäten individuell richtig zu setzen. Es ist m.E aber auch so „You can’t have a cake and eat it, too“.
Ich finde es schwierig in Deutschland bzw. Europa von privilegiert bzw in der Umkehr von benachteiligt zu sprechen. Es ist unbestritten für einige schwieriger als für andere trotzdem sehe ich das jeder grundsätzlich die Möglichkeit hat.
Finde ich persönlich überhaupt nicht, denn:
a) ist privilegiert offensichtlich ein relativer Begriff
b) gibt es in Deutschland Menschen, die in Bezug auf gewisse ‚Dimensionen‘ Vorteile gegenüber anderen haben
Und auch benachteiligt ist ein relativer Begriff und tritt gemeinsam mit privilegiert auf. Sofern es Menschen mit Vorteilen ggü. anderen gibt, gibt es im Umkehrschluss Menschen, die in Bezug auf erstere benachteiligt sind.
Klar, man kann immer davon sprechen, dass jede:r grundsätzlich die Möglichkeit hat. Statistisch haben sozio-ökonomische Faktoren aber eben einen großen Einfluss auf die Möglichkeiten.
Provokant formuliert:
Natürlich kann jede:r ein Praktikum bei Unternehmen XY machen, aber wenn Papa jemanden bei XY kennt, dann ist es vermutlich einfacher dort einen Platz zu bekommen.
Konsens
Was ich bemängele ist das der Begriff inflationär benutz wird.
Provokant formuliert:
Sobald ich nicht bevorzugt behandelt werde, werde ich benachteiligt.
Es gibt einen Bereich dazwischen und Benachteiligung fängt für mich dort an wo ich durch eigenes Handeln keine möglichkeit habe eine Verbesserung zu erreichen.
Jep. Wobei das eventuell auch darauf zurückzuführen ist, dass Privilegien einfach viel häufiger diskutiert werden.
Klar, dass ist offensichtlich falsch. Aber, wenn andere Vorteile wegen XY genießen, dann erfahre ich eben praktisch eine Benachteiligung.
Für mich fängt es deutlich früher an. Auch dort wo jemand weniger Möglichkeiten (aus welchem Grund auch immer) hat, gibt es effektiv eine Benachteiligung. Ich denke es sollte Ziel sein eine Art Chancengerechtigkeit anzustreben, auch wenn dies praktisch natürlich nie vollständig möglich sein wird. Aber Ziel sollte es (imho) natürlich immer sein, möglichst vielen Individuen möglichst guten Zugang zu einem breiten Angebot von Dingen zu schaffen.
Schöner Beitrag - Fazit: Wir sind am Arsch.
Es gibt dann wohl nur die Lösung, dass jeder selbst bestmöglich vorsorgen muss - im Idealfall mit staatlichen Anreizen. Aber der torpediert ja gerade lieber wo er nur kann.
Mir geht das Thema schon länger auf den Senkel, aber egal mit wem ich im Bekannten-/ Kollegenkreis rede, es macht sich keiner Gedanken oder es ist ihm egal oder beides. „Die“ werden sich schon was überlegen. Wenn man eine Demo, Blockade, wasauchimmer organisieren würde, wäre man wohl der Einzige…
Also werden wir weiterwurschteln und die paar verbliebenen Zahler werden bis aufs Letzte ausgequetscht.
Wenn ‚absurd‘ hier das richtige Adjektiv ist, dann müsste das auch für die Jahrzehnte gelten, in denen diese Rentner hohe Summen in die Rentenkassen eingezahlt haben. Jedes Jahr im Voraus bekamen sie zur besseren Planung eine Übersicht der staatlichen Rentenkasse, wieviel sie bekommen werden. Und im Vertrauen auf den Staat, den sie mit tagtäglicher Arbeit getragen haben, nahmen sie das eben als gegeben an.
Ich sehe da keine ‚Absurdität‘, sondern Vertrauen in ein demokratisches Gemeinwesen.
Ich kann aber auch das Konfliktpotential fühlen, wenn grauhaarige Mitfünfziger oder Sechziger am hellen Tag in Pulks mit ihren teuren eBikes durch die Stadt radeln, wenn in der TV-Doku über teure Nobel-Kreuzfahrten berichtet wird, bei denen nur silbergraue Senioren im Speisesaal dinieren.
Hier im Ruhrgebiet waren und sind die Fitnessbuden voll mit Bergbau-Frührentnern, die mit Ende 40 schon zu besten Konditionen frühverrentet wurden. Usw.
Es steht ein heftiger Generationkonflikt an. Ich kann mein langes Alter nicht in Sicherheit und Luxus verbringen, während die aktive Generation lebenslang noch nicht mal eine Immobilie abzahlen kann, ihre Kinder auf desolate, unterfinanzierte Schulen schicken muss oder die Hälfte des Einkommens für Kranken- und Rentenversicherung der Senioren abdrücken muss.
Politische Lösungen werden sehr schmerzhaft und damit kaum durchsetzbar sein. Auch Demokratie hat ihre Grenzen. Ein Beispiel? In meiner Heimatstadt leben mehr als 2/3 der Menschen von Transferleistungen (Renten, Bürgergeld, etc.) und nur knapp 1/3 der Einwohner erarbeitet noch steuer- (und renten-)Pflichtige Bezüge. Wie willst du auf demokratischem Weg hier für eine Gerechtigkeit gegenüber den Einzahlern sorgen, wo doch immer der die Mehrheit bekommt, der die größten Sozialgeschenke verspricht?
Genau, warte mal ab, bis die Zentralbank aus irgend einem Grund anfängt Aktien abzustoßen, um den Wert der Währung stabil zu halten.
Da werden die Kurse fallen wie Steine!
Ich möchte das Thema hier noch einmal aufreifen, da in ich seit längerem davon überzeugt bin, dass das Rentensystem ob jetzt in Deutschland oder Luxemburg in der heutigen Form nicht tragbar ist. (Was ja auch leicht aufgrund Demografischer Statistiken und mathematischen Berechnungen belegbar ist)
In Luxemburg scheint man jetzt in der Politik auch endlich Handlungsbedarf zu sehen. Heraus dabei kommt, dass wahrscheinlich die Rentenbeträge sowie das Renteneintrittsalter steigen.
Was aber meine Eigentliche Frage ist: Wie zum Teufel ist es möglich, dass die Menschen nicht sehen, dass dieses System früher oder später Kollabieren MUSS und solche Massnahmen nur einen Tropfen auf den heissen Stein sind? Stichwort, kicking the can down the road.
Wie kann eine kognitive Dissonanz so ausgprägt sein, dass alle Menschen die ich darauf anspreche methaphorisch gesprochen den Kopf in den Sand stecken`Man spürt förmlich wie sie versuchen irgendein anderes Thema anzusprechen nur um diesen Umbequemen Fragen aus dem Weg zu gehen.
Und wenn sie doch antworten, dann nur, hach so schlimm wird es schon nicht kommen, oder, das haben sie schon vor Fünfzehn Jahren genauso gesagt und das System funktioniert immer noch.
Es macht mir enorme Sorgen, dass die Menschen es dermassen ignorieren dass wir dabei sind mit 200 km/h gegen eine Wand zu steuern und noch weiter aufs Gaspedal drücken.
Und was mich auch unglaublich daran stört, ist dass ich nicht einfach sagen kann, dass ich nichts mehr einbezahle und für mich selbst vorsorge mit diesem Geld. Nein ich werde vom Staat gezwungen in ein Ponzi Scheme zu investieren, dass mit Sicherheit zusammenbrechen wird.
Viele sagen, Bitcoiner zu sein, gibt einem Gelassenheit zurück. Aber es kann auch das Gegenteil sein, wenn man Gefühlt der Einzige ist, der sieht wie die Titanic auf den Eisberg zusteuert, aber man nicht die Möglichkeit hat, das Steuer herumzureissen. Alles was wir tun können, ist uns einen Platz im Rettungsboot zu sichern. Ich befürchte nur manchmal, dass wenn Bitcoin keine Massenadaption erfährt, an Land alles brennt, wenn wir es mit dem Rettungsboot ansteuern!
Du wirst die breite Masse nicht bekehren können, sorge so gut es geht für Dich und deine Liebsten vor und bleibe möglichst lange gesund
Ja klar, aber ich möchte verstehen wie man so die Augen vor der Wahrheit verschliessen kann.
Das hat man schon in den 80er gewusst.
Und die einzige Lösung die der Kapitalismus kennt, ist, Migration und die Menschen länger arbeiten lassen.
Finde den Fehler.
Nicht das Rentensystem als solches ist das Problem, auch wenn es sich aktuell oder in Zukunft nicht von alleine tragen kann, sondern die Verteilung von Geld ist das Problem. (Abgesehen von der Familienpolitik als Hauptursache.)
Dann ist die Rente eben ein Zuschussgeschäft, na und? Zählt die Menschenwürde gar nichts?
Als lohnabhängiger Arbeitnehmer “subventioniere” ich auch 5/7 8 Stunden täglich die Konzerne.
Genau, ich habe kein Problem mit Migration per se. Aber Leute unter dem Vorwand ins Land holen, dass wir nicht genügend Menschen haben, die in die Rentenkasse einzahlen ist doch Quatsch. Vor allem wenn man eine vielzahl von denen noch nicht mal legal arbeiten lässt.
Klar ist die Verteilung von Geld ein Problem, aber über deren Ursachen brauchen wir glaube ich hier nicht mehr zu diskutieren. Ich halte den Cantillon Effekt für das Problem und du den Kapitalismus. Ist abgehakt und trägt hier nichts mehr dazu bei.
Was mich wundert, ist dass nicht mehr Menschen es sehen. Ich kann ja noch verstehen, dass die Allgemeinheit schwierigkeiten hat unser Geldsystem zu verstehen, da es bewusst Komplex Gehalten ist. Und auch Inflation nicht direkt von den Zentralbanken ausgeht, und viele nicht wissen dass es einen Unterschied zwischen Giralgeld und Zentralbankgeld gibt. Alles verständlich, dass der normale Lohnsklave und Brot und Spiele Konsument keine Zeit dafür hat, sich damit auseinanderzusetzen.
Aber das Rentensystem ist ja nicht sonderlich kompliziert aufgebaut, da muss man doch nur 1 und 1 zusammenzählen um zu sehen, dass das nicht auf Dauer klappt.
Man konnte auch mindestens nach einem halben Jahr Corona sehen, dass da vieles einfach total keinen Sinn ergibt und die Leute haben trotzdem mitgemacht, die Fresse gehalten und sich für eine Bratwurst impfen lassen. Oder weil sie in den Urlaub wollte…(wäre es denn so schlimm gewesen, den Urlaub mal einmal ausfallen zu lassen)?
Und ja, ich wiederhole es in dem Zusammenhang noch einmal, auch wenn du es nicht mehr hören kannst, es liegt am Kapitalismus. Der vergiftet die Menschen und macht aus ihnen reine Materialisten und Opportunisten. Die haben keine Werte mehr außer Konsum, kaufen usw.
(Und auch keine anderen Interessen.)
Und Konsum meint eben auch den Konsum von kurzweiligen schnell Medien wie Youtube , Netflix, Tik Tok usw.
Die allermeisten Menschen sind doch gar nicht mehr in der Lage hier noch ein paar zusammenhängende intelligente Dinge zu denken geschweige denn zu äußern. Und wenn es sich intelligent anhört, dann ist das schon vorgekaut und aufbereitet durch Influencer denen man nachplappert.
Alles was die Masse interessiert ist Konsum.
Deswegen werden die meisten sich auch freuen, dass sie im Alter länger arbeiten dürfen. Denn das bedeutet mehr Konsum.
Es würde mich halt einfach nur aus dem Grund freuen, wenn ich einem dieser Leute die Augen öffnen könnte, damit dieser mit Nachher selbst erklären kann warum er die Augen davor verschlossen hat ![]()
Ich bin da etwas ambivalent, je nach Gefühlslage habe ich noch Hoffnung oder eben auch nicht.
Wenn du mich jetzt fragst: Es gibt keine Hoffnung mehr. ;)
Ein Europa, ein Deutschland, und die europäischen Völker die man mal kannte, die wird es in wenigen Jahrzehnten nicht mehr geben. Alleine die paar vergangenen Jahre haben das Stadtbild optisch massiv verändert.
Was einem die kapitalistischen Influencer aber nicht verraten, ist, dass wir nicht islamisiert werden, auch nicht orientalisiert oder afrikanisiert oder sowas, sondern amerikanisiert.
Wir werden eben eine totale multiethnische unsolidarische egoistische Konsumgesellschaft.
Kennst du den Film Idiocracy? Da geht die Reise hin.
Menschen sind so. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
Die Rente ist nur ein kleiner unter vielen Aspekten, wo Menschen ihre kognitive Dysfunktionalität beweisen.
Andere Beispiele:
„Unsere Demokratie“ - die Masse der Menschen glaubt tatsächlich, dass es der Demokratie nutzt, wenn man bestimmte Parteien verbietet und Wähler ausgrenzt.
„Klima“ - Menschen akzeptieren, dass ihr Land abgewirtschaftet wird, um das Weltklima zu ändern. Dabei können sie noch nicht mal lokales Wetter richtig voraussagen.
Aber selbst hier im Forum beweisen Menschen, dass sie die Realität verleugnen und absurde Realitäten konstruieren: Beispiel: @Doktor , der trotz aller in der Realität gescheiterten Versuche in Sachen ‚Sozialismus‘ immer noch glaubt, Menschen könnten ihren Egoismus überwinden und die zugegeben schönen Theorien dazu Praxis werden zu lassen.
Ich denke, das Rentensystem wird auf jeden Fall „vor die Wand fahren“. Etwas anderes kann ich mir mathematisch nicht vorstellen. Ich denke auch - und da bin ich im Bereich der Verschwörungstheorien - dass Inflation und / oder Krieg die Mittel sein werden, um das Problem „zu lösen“…
Aber auf die Idee, dass uns diese schädliche Portion Egoismus anerzogen wird, kommst du nicht?
Was für eine Gesellschaft ist denn leichter zu kontrollieren?
Eine voll mit reinen egoistischen Ellenbogenindividuen oder eine voll mit gemeinschaftsorientierten kooperativen Menschen?
Und auf die Erläuterung deiner These, Krieg könnte das Rentenproblem lösen bin ich auch mal gespannt.