Und wie geht es jetzt weiter mit der Rente?

Das ist kein Hass. Das ist Gleichgültigkeit. Und woher das kommt? Aus dem liberalkapitalistischen Geist, der nur noch Wirtschaftsräume, Arbeiter und Konsumenten denkt.

Wie kommst du auf die Idee, dass da irgendeiner noch „völkisch“ denkt?

Ich muss immer fast lachen wenn es nicht so traurig wäre, wenn Vertreter des Minimalstaates und Liberalismus die Migrationspolitik kritisieren, weil es nämlich exakt das ist, was passiert, wenn man eben liberal ist und kapitalistisch und sich der Staat sonst aus allem raushält.

Wenn er oder die Gesellschaft eben nicht vorgibt welche Sprache zu sprechen ist, welchen Glauben man zu glauben hat, wie man sich in der Öffentlichkeit zu benehmen hat, welches Essen man zu essen hat, welche Kultur man zu pflegen hat.

Das was wir auf den Straßen sehen bzw. das Stadtbild, ist exakt das, was beim Liberalkapitalismus am Ende rauskommt. Und jetzt geniesst es! Ihr wolltet es so und ihr begreift es auch jetzt noch nicht. ;)

Über diese „Auslegung“ von Dir muss ich nun lachen

:laughing:
Vertreter des Minimalstaates rufen nicht „Freibier für alle“ und wundern sich dann, dass jemand kommt.

Sie vereinbaren Verträge mit anderen Leuten. Und für genau diese Leute gelten dann die Verträge.

Es gibt im Kapitalismus keine Verträge die Einfluß auf die Kultur nehmen. Da geht es nur um monetären Nutzen.

Du redest schon wieder Unsinn und/oder begreifst nicht, worum es geht.

Es geht doch ums Stadtbild. Siehst du den Menschen etwa an, ob die arbeiten oder nicht?`

Natürlich nicht. Es geht allg. um tatsächliche oder vermeintliche Überfremdung. Und ich sagte, wenn das Leute kritisieren, die ansonsten dem Kapitalismus huldigen, dann haben die eben was wesentliches nicht verstanden.

Denn wir haben genau das auf der Straße, was Liberalismus/Kapitalismus eben ausmacht. Keine Völker, keine Nationen mehr, sondern Wirtschaftsräume. Dem Kapital ist Kultur egal.

War das jetzt auch für die Katja verständlich?

Ich glaube ich muss Dir den Terminus „Minimalstaat“ noch mal erklären.

Und nein, es ging nicht um das Stadtbild.

Ich musste lachen, weil DU „Vertreter des Minimalstaats“ im selben Atemzug genannt hast, in dem es um Sozialsysteme (in diesem Fall staatlich „verwaltete“ Rente) ging.

Ein Minimalstaat mag in manchen Parametern variabel sein. Für manche gehört nur Polizei und Armee zum Staat, für andere auch noch Gerichte. Aber staatliche Sozialsysteme wirst Du dort nicht finden.

War das nun auch für den Doktor verständlich?

Ich sagte ja, du begreifst wieder nicht worum es ging und plapperst einfach vor dich hin.

Ich bezog mich auf dieses Zitat:

Ich hab das ja sogar zu Beginn meines Beitrages zitiert.

Und in dem Beitrag habe ich am Beispiel Migrationspolitik erklärt, warum das kein Hass ist und was es sonst ist. Nämlich das Denken in Wirtschaftsräumen usw. in dem Kultur und Volk usw. keine Rolle spielt.

Und dann kommst du und plapperst irgendwas ohne Zusammenhang hier rein worüber vielleicht andere an anderen Stellen geredet haben, aber ich nicht in meinem Beitrag, auf den du dich dann völlig zusammenhangslos bezogen hast.

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Und ich musste auf

lachen
:laughing:

Ja, wenn du das Stadtbild lustig findest, dann lach halt.

Ich fand Deine Verknüpfung von Minimalstaat mit Sozialsystem lustig.

Für das Stadtbild sollten wir erst mal klären, warum und von wem ein Merz verprügelt wird, wenn er zaghaft anmerkt, dass mit dem Stadtbild etwas passiert…

Ich habe ihn nicht dafür verprügelt, sonder fände andere „Missetaten“ viel wichtiger… z.B. Steuergeld in aller Welt zu verteilen. Da stünden mal dringend besser organisierte „checks & balances“ an, würde ich meinen.

Und die fand nur in deinem Kopf statt. Ich habe davon nicht gesprochen. Das habe ich dir eben schonmal in zwei Beitragen erklärt. Und du hörst einfach nicht auf und verstehst es nicht. Das finde ich nicht mal mehr lustig.

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Verlasst euch bei der Rente nicht auf den Staat und sorgt selbst vor.

Baut Vermögen auf zb mit einem Aktien ETF Sparplan. Ergänzend dazu vielleicht auch etwas Bitcoin beimischen.

Hier noch ein schönes Beispiel für den deutschen Selbsthass. Unser Essen kommt auch nicht so gut dabei weg.

Selbsthass gibt es natürlich auch. Das ist aber nicht die Grundlage für politische/wirtschaftliche Entscheidungen.

Das lenkt nur von der Systemkritik ab.

Beispiel Migration: Die Tore sind nicht offen weil es Deutsche gibt die sich selbst hassen, sondern weil die BRD in der EU ist, die EU ein kapitalistisches Projekt mit offenen Binnengrenzen ist, weil viele Leute viel Geld mit Migranten verdienen usw. usf

Also Migrationspolitik ist vor allem durch die kapitalistische Logik und die entsprechenden Anreize in diesem System getrieben.

Die Ideologie wird nur genutzt um die Menschen emotional breitzuklopfen und davon abzulenken, dass das systeminhärent ist.

Statt das System zu hinterfragen kanalisiert man also die Energie, die Kritik und die Unzufriedenheit eben auf die Protagonisten die diesen Selbsthass zur Schau stellen.

Du machst das unbewusst. Weil du das übernimmst. Andere machen das ganz bewusst. Ganz berühmt ist ja auch Merkel wie sie das BRD Fähnchen auf der Bühne ablehnt. Das wurde ja eine Trillion mal geteilt in den Netzwerken damals.

Damit lässt sich halt Stimmung machen aber das ist eben nur Ausdruck einer kapitalistischen Geisteshaltung in Wirtschaftsräumen zu denken in denen Völker und Nationen keinen Platz mehr haben.

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Was mich immer wieder wundert ist, dass solche Leute keine positive Formulierung wählen können.

Ich kann z.B. aus tiefstem Herzen ehrlich sagen: Es hat mich unendlich bereichert mit Menschen aus aller Welt zusammen zu arbeiten.

Das benennt was positiv ist, und bei dem Positiven sind auch Menschen aus Deutschland eingeschlossen.

Was ich aber ebenfalls sagen kann: Mit assozialem Pack habe ich nicht zusammen gearbeitet, und ich möchte auch keine Assis in meiner Nachbarschaft haben. Was also soll die Aussage von Katja Riemann, die alle Deutschen in eine Masse eindampft, bei der es egal ist, wie die Individuen verdrahtet sind?

DAS ist für mich der eigentliche Punkt. Warum solchen Pauschal-Quatsch, der bei der konträren Aussage sofort als in die rassistische Richtung gehend wahrgenommen würde?

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Wenn man überall nur Nazis sieht(und will), kommt sowas bei raus.

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Ich bin auch ein Fan von diesem Wort. Denn es ist kein Schimpfwort, sondern eine Zustandsbeschreibung des Sozialverhaltens. Anders als einige, die den Ursprung dieses Worts in der Nazizeit verorten. Asozial ist einfach nur das Gegenteil von Sozialverhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Genau wie atypisch, amoralisch oder asymetrisch.

Die Asozialen sind dann in Kurzform einfach nur die „Assis“.

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@anon25774911 Leider habe ich von dir keine Antwort zu meiner Frage erhalten.
Soll ich jetzt auch weinen, wie du damals mit dem folgenden Post?

Ich habe wirklich versucht deine Sicht zu verstehen, aber ich kann es wirklich nachvollziehen, wieso dich Leute ignorieren. Auf der einen Seite immer weinen & dann selbst nicht kritische Nachfragen beantworten. Das beste, dann kommt die Aussage, die Leute wollen ja nicht diskutieren …

Wo habe ich denn da geweint? Ich sage, dass man Dinge auch einfach mal stehen lassen lassen kann. Das ist doch vollkommen in Ordnung. Und diese Aussage steht im Kontext, dass mir oft vorgeworfen, ich fände kein Ende. Was eben oft nur daran liegt, dass ich immer zu Antworten provoziert werde, weil ich immer die Dinge immer wieder erklären muss.

So wie jetzt gerade schon wieder. Es ist doch völlig unnötig mir jetzt diese Dinge an den Kopf zu werfen…

Ist wirklich merkwürdig, was du da für eine Wahrnehmung hast.

Dass du keine Antwort bekommen hast, war keine Absicht. Ist wohl untergegangen.

Chatgpt:

Nahm der Neoliberalismus in den 90er Fahrt auf? Also die Privatisierung von staatlichem Eigentum bzw. der Ausverkauf von Volkseigentum?

Ja — in vielen Ländern nahm der Neoliberalismus in den 1990er-Jahren deutlich an Fahrt auf, besonders bei Privatisierungen, Deregulierung und der Öffnung von Märkten. Die 90er waren aber eher die Phase der globalen Durchsetzung und Ausweitung; begonnen hatte der neoliberale Kurs bereits Ende der 1970er und in den 1980ern.

Wichtige Ausgangspunkte waren:

  • Margaret Thatcher in Großbritannien
  • Ronald Reagan in den USA

Dort entstanden zentrale Ideen:

  • Staat verkleinern
  • Staatsbetriebe privatisieren
  • Finanzmärkte deregulieren
  • Gewerkschaften schwächen
  • Freihandel fördern

In den 1990ern verbreitete sich das dann weltweit — aus mehreren Gründen:

  1. Ende des Ostblocks
    Nach dem Zerfall der Soviet Union und der Transformation Osteuropas galt der Kapitalismus vielen Eliten als „alternativlos“. Viele ehemals staatliche Betriebe wurden sehr schnell privatisiert — oft zu niedrigen Preisen und unter chaotischen Bedingungen.

Besonders drastisch war das in:

  • Russia
  • Poland
  • Czech Republic
  • der ehemaligen German Democratic Republic

In Ostdeutschland spielte die Treuhandanstalt eine zentrale Rolle. Sie privatisierte oder schloss große Teile des DDR-Volkseigentums. Kritiker sprechen bis heute von „Ausverkauf“, Befürworter von notwendiger Modernisierung.

  1. Globalisierung und Finanzmärkte
    Internationale Institutionen wie:
  • International Monetary Fund
  • World Bank
  • World Trade Organization

förderten marktorientierte Reformen. Staaten, besonders im globalen Süden, mussten oft privatisieren und sparen, um Kredite zu bekommen. Das wurde häufig mit dem sogenannten „Washington Consensus“ verbunden.

  1. Privatisierungswelle in Europa
    Auch in Westeuropa wurden in den 90ern viele staatliche Unternehmen verkauft:
  • Telekommunikation
  • Bahn
  • Energieversorgung
  • Postdienste
  • Wohnungsbestände

Beispiele:

  • Deutsche Telekom
  • Deutsche Post
  • British Rail

Dabei ging es oft um:

  • Staatsschulden senken
  • Wettbewerbsfähigkeit erhöhen
  • EU-Binnenmarktregeln
  • Glauben an effizientere Privatwirtschaft

Der Begriff „Ausverkauf von Volkseigentum“ ist allerdings politisch aufgeladen. Kritiker meinen damit:

  • Vermögen wurde unter Wert verkauft
  • öffentliche Kontrolle ging verloren
  • soziale Sicherheit wurde abgebaut
  • Gewinne wurden privatisiert, Risiken oft sozialisiert

Befürworter argumentieren:

  • viele Staatsbetriebe waren ineffizient
  • Investitionen kamen erst durch Privatisierung
  • Wettbewerb verbesserte Dienstleistungen
  • Staaten wurden finanziell entlastet

Historisch kann man also sagen:

  • Die neoliberale Wende begann in den 80ern.
  • Die 90er waren die Hochphase ihrer internationalen Ausbreitung — besonders durch Privatisierungen und Marktöffnung.

Also das stimmt ganz objektiv wie ich das gesagt habe, dass ab den 90er, genauer eben schon vorher seit den 70er (in Chile z.B. durch Putsch) bzw. seit den 80er (Thatcher…), der Neoliberalismus Fahrt aufnahm und es stimmt ganz objektiv nicht, wenn du sagst, dass das Gegenteil passiert sei.

Über die Bewertung dessen, kann man sicher anderer Ansicht sein. Was Chatgpt ja auch zusammenfasst.

Wegen dieser Entwicklung ist die AFD übrigens im Osten so stark, in Russland haben sie Putin und ganz grundsätzlich kommen jetzt diese Kräfte nach oben. Die vertreten nämlich in Teilen zumindest Teile des Kapitals was dadurch auch unter die Räder kam und immer noch kommt.

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Also ist für dich Neoliberalismus, wenn der Staat Aktien verwässert, Aktien verschenkt?
Vorallem Aktien verschenken sehe ich nicht passend an.
(Beispiel Telekom)
Bin da noch nicht so ganz von überzeugt.

PS: & Danke, dass nicht so schlimm reagiert wurde. Meine Nachricht war ja bissel aggro :slight_smile:

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Kein Ding. Ich bin nicht hier um mich zu streiten. Auch wenn viele mir das zu unterstellen. ;)

Neoliberalismus ist für mich wenig Staat, Privatisierung, Deregulierung der Märkte…

Und das hat offenbar stattgefunden. Natürlich nicht überall direkt zu 100% in einem Abwasch, sondern hier mal, da mal, dann hier vielleicht wieder einen Rückbau zu mehr Staat…

Aber in der Tendenz und allg. ist die Entwicklung hin zu mehr Staatsabbau und mehr deregulierter Wirtschaft (gewesen).

Und da wird ja auch bezüglich des Rentenkonzepts wieder angeknüpft wenn man die Privatvorsorge der Menschen im Kapitalmarkt will.

Also, die Arbeiter die die Gewinne erst erwirtschaften sollen von dem Lohn den sie sich selbst erarbeiten ihre eigene Rente zahlen…schon witzig.

Von der Definition stimme ich dir zu. Stelle es aber nicht fest in Deutschland.
Wir haben mehr Staat (Staatsquote steigt).
Der Staat hat nicht privatisiert, er hat Geld verschenkt & ist trotzdem in den Firmen geblieben & steuert.
Märkte sind nicht Dereguliert wurden, sondern es wurde nur noch schlimmer.

Ich würde die Aktion mit Telekom, Bahn & Post z.B. als SCAM beschimpfen. Da hier extrem viel Geld zerstört wurde.

Ich sehe es eher so:
Damit dein Punkt überhaupt klappt, musst du ein Beispiel aus den 90ern nehmen. Wir haben mittlerweile 2026. Da hat sich sehr viel geändert (Regulatorisch zum schlechteren.)

Zur Rente:
Wenn der Staat kein Geld verschenken würde, wäre zwar die Rente nicht gesichert, wäre aber nicht ganz so schlimm wie jetzt.

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