Synthetische Erzeugung von Gold

Stimmt natürlich was du sagst. Das ist wie mit quantencomputer bei Bitcoin.
Und trotzdem ist die Debatte über mögliche Gefahren wichtig.
Die Sache ist aber die. Gold wird irgendwann mit an wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit im Weltall in rauen Mengen abgebaut oder kann künstlich auf der Erde hergestellt werden.
Möglich wäre sogar ein riesiger goldfund auf der Erde. Und bestimmt gibt es noch mehr theoretisches Szenarien die eine risikobewertung von Gold verschlechtern.

Bitcoin lässt sich im Gegensatz zu Gold weiterentwickeln. Ein kleines Update kann die Gefahr von Angriffen mit besonders leistungsfähigen Computern beseitigen.

habe gestern Spanien England geguckt und gleichzeitig am Handy versucht herauszufinden welche Anbieter Solo Miner vertreiben und welches der Dinger am besten zu mir passt. Zurzeit gefällt mir der NerdQaxe++ am besten.

Aja und die spanische Trainerin hat einfach viel zu wenig streng geguckt. :face_holding_back_tears:

Das Argument „Weltraumförderung“ hört man häufig, ich halte es aber für falsch. Denn abgesehen davon, daß eine signifikante Weltraum-Industrieförderung jedenfalls noch nicht gerade nahe vor der Tür steht, wird dabei etwas Wichtiges übersehen:
Erschlossene Fördergebiete im Weltraum würden doch prinzipiell denselben Effekt nach sich ziehen wie früher die Entdeckung Amerikas. Damals strömte zwar zunächst mehr Gold in die Menschheit (es inflationierte tatsächlich eine zeitlang deutlich), aber mit dem neuen, erschlossenen Raum folgte auch Besiedlung und damit eine Vermehrung der Menschen. Während die leicht förderbaren, großen Goldmengen schon abgegrast wurden, vermehrten sich die Menschen in dem neuen Land immer weiter und am Ende war das weltweite Mengenverhältnis von Gold zu Menschen (bzw. von Gold zu Gütermenge pro Mensch) dann wieder dasselbe wie vorher. Denn so wie Gold in Amerika an sich etwa gleich häufig vorkommt wie in der gesamten Erdkruste, so ist auch im Universum die Seltenheit von Gold ziemlich dieselbe wie auf der Erde. Auch eine „Weltall-Menschheit“ hätte nicht mehr förderbares Gold pro Kopf zur Verfügung als heute.

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Oh mein Gott :exploding_head::collision:
Bullischer auf Bitcoin geht ja gar nicht mehr.
Stell dir diesen krassen Wachstum der Menschheit vor. Und dann 21 Millionen Bitcoin.
:exploding_head::exploding_head::exploding_head::exploding_head:
Der Hammer. Und dann stell dir vor dass es da oben Asteroiden gibt die zu 20 30% oder mehr aus Gold bestehen. (Ich hatte gerade selber Zweifel an dieser Aussage, habe noch mal nachgelesen, habe keine Nachweise gefunden dass es Asteroiden mit einem so hohen geldanteil gibt. Eher Bestehen dieser aus Eisen und Nickel)

Du: Auch eine „Weltall-Menschheit“ hätte nicht mehr förderbares Gold pro Kopf zur Verfügung als heute

Keine Ahnung wie viel Gold ist da oben wirklich gibt. Aber nur weil wir im Weltall Gold abbauen können heißt das noch lange nicht dass wir auch dort leben können.
Und wenn wir erst einmal einen Asteroiden geplündert haben der hundertmal mehr Gold enthält als die Erde muss die Menschheit erstmal nachwachsen.

Edit: es ist natürlich möglich dass durch Regulierungen Grenzen beim Abbau gesetzt werden. Dadurch würde dann der goldpreis gestützt. Aber alleine die Unsicherheit auf dem Markt wird reichen um Gold endgültig von seinen Thron zu stürzen wenn es bis dahin noch nicht passiert ist.

Es gibt keine Asteoriden, die 20-30% Gold enthalten, das ist in der Entstehung von Himmelskörpern unmöglich. Daß eine Vermehrung der Menschheit für Bitcoin bullischer wäre als für Gold, steht außer Frage, aber es wäre für Gold nicht inflationär. Die ziemlich gleiche Seltenheit von Gold im Weltall wie auf der Erde ist der Astrophysik seit langem bekannt.
Es geht auch nicht darum, daß Gold weniger Gewinnpotenzial als Bitcoin hat, sondern daß es als bloßer Wertspeicher auch dann nicht ausgedient hätte.

Warum man dennoch auch Gold als Wertspeicher, trotz seines wahrscheinlich klar niedrigeren Gewinnpotentials, für sich als Spargut erwägen sollte/könnte, habe ich hier erläutert:

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Es gibt keine bekannten Asteroiden die so viel golden enthalten. Aber wer weiß schon was es da oben alles gibt. Habe mein Irrtum aber schon bemerkt und korrigiert.

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Gold ist nicht schlecht, aber Bitcoin ist besser

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Das lässt sich so pauschal nicht sagen, weil es bei jedem Sparen immer auf deine Renditeerwartungen und deine Sicherheitsansprüche ankommt. Stehen letztere für dich an aller erster Stelle und willst du das Risiko, daß der Wert deines Sparguts auf Null fällt, wirklich auf Null reduzieren, ist Gold wahrscheinlich besser, selbst wenn dieses Risiko bei Bitcoin nur noch im Promillebereich liegen sollte. Auch z. B. für einen 80jährigen oder einen Todkranken empfiehlt sich in wirtschaftlichen Krisenzeiten wohl eher Gold, da solche Menschen meist nur noch sicheren Werterhalt brauchen, aber nicht unbedingt noch große Kursgewinne unter stärkeren Kursschwankungen.

Langfristig klingt das Plausibel.
Wenn wir jedoch mit einer Sonde einen Kometen finden, der sehr viele Metalle aufweist und darunter viel Gold, wird es einige Jahrzehnte vermutlich schon zu einer massiven Inflation kommen da wir vermutlich nicht in der Lage sein werden, dann gleich so viele Menschen auf dem Mars anzusiedeln.
Hast ja eh schon geschrieben.

Kann natürlich auch anderst kommen.

Selbst aus dem Grund der möglichkeit und einer mittelfristigen Inflation (40- 50 Jahre) bin ich eher bei Bitcoin als bei Gold.

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Ich ja auch. Allerdings halte ich daneben auch weiterhin Gold, da es einige eigene Vorteile behalten wird (100% Ausfallschutz, da es kein Netzwerk für sein Dasein benötigt; urlange aufgebautes Vertrauen; komplette Anonymität, elektrizitätsunabhängig).

Und der einzig korrekte Punkt davon ist das lange Vertrauen (Historie).

100% Ausfallschutz gibt es nicht. Weder beim einen noch beim anderen.

Ohne Netzwerk hättest du auch keinen Käufer für dein Gold. Natürlich benötigt auch Gold ein starkes Netzwerk (das vorhanden ist).

Du kannst auch bitcoin komplett anonym kaufen und verkaufen, du kannst kannst Gold deanonymisiert kaufen… eigene Entscheidung.

Und selbstverständlich ist Gold nicht elektrizitätsunabhängig. Ohne Elektrizität keine Förderung und massiv eingeschränkter Handel. Zudem funktioniert bitcoin auch ohne Internet. Alles ist von Elektrizität abhängig. Es müsste dauerhaft und weltweit keinen strom geben damit es für bitcoin problematisch wird… nahezu ausgeschlossen und wenn dann endet die Menschheit wie wir sie heute kennen.

Gold hat ausser Historie keinen Vorteil.

Gold ist gut aber hat eben entscheidene Nachteile. Im Grunde haben Gold und bitcoinhalter das Problem erkannt. Was gehalten wird, wird auch an der Generation liegen.

Netzwerk: Gemeint ist hier die Aufrechterhaltung der bloßen Existenz! Gold benötigt hierzu bekanntlich gar kein Netzwerk, es war auch schon da und selten, bevor es der Mensch für sich als Wertspeicher entdeckt hat. Als Garant für seine Existenz stehen hier keine Massen von Menschen in einem Netzwerk, sondern schlicht und einfach die Naturgesetze.

Ausfallschutz: Ausfall bedeutet, der Wert eines Guts geht auf Null, fällt also total aus. Dies ist bei Gold unmöglich, da es immer da sein wird und immer relativ selten. Der ihm zugerechnete Wert mag fallen oder steigen, aber wird niemals ausfallen können.

Anonymität: Ja, Bitcoin kann man auch anonym von privat zu privat kaufen, aber diese Gelegenheit findet man eher selten.

Elektrizitätsunabhängig: Gemeint ist Gold, wenn du es physisch hast und wenn du es handeln willst (wobei man theoretisch auch ohne Elektrizität Gold fördern kann - wurde bis Ende des 19. Jhds. so praktiziert).
Allerdings wird diese Eigenschaft nur bei (längeren) Blackouts eines Landes oder Region vielleicht mal positiv relevant sein, aber deshalb nannte ich diesen geringen Vorteil ja auch an letzter Stelle.

Nachteile: Die Nachteile von Gold sind mir bekannt. Um die ging es aber nicht.

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Trifft auch auf bitcoin zu.

Trifft auch auf bitcoin zu. Sogar deutlich mehr.

Dafür muss sich niemand privat treffen. Das geht ständig, immer und überall.

Für mich ist das gar nicht das eine gegen das andere.

Wenn du heute aus einer Höhle kommst, es gibt gold und es gibt bitcoin.. macht es einfach keinen Sinn gold zu wählen.

Du kannst etwas haben das die gleichen Dinge besser kann als Gold und noch ein paar Dinge obendrauf.

Natürlich ist es schwer diese Position loszulassen, wenn man seit Jahrzehnten Gold hält. War auch gut weil es noch kein bitcoin gab.

Willst du ernsthaft behaupten, Bitcoin benötige für sein bloßes Dasein kein menschliches Netzwerk? Gab es somit also vor dem 3. Januar 2009 schon Bitcoin?

Du hast offenbar nicht verstanden, was ich meine. Aber wie ich es noch deutlicher formulieren kann, weiß ich nicht.

Ständig einfach anonym kaufen? Und wo bitte?

Das andere von dir Vorgetragene („Höhle“, „loslassen“) widerlegt aber nach wie vor nicht die von mir genannten eigenen Vorteile von Gold.

Da würde ich dich gerne an das Motto: do your own research verweisen.

Was sind denn bitte „eigene Vorteile“. So etwas gibt es nicht. Vor-und Nachteile können nur durch direkten Vergleich entstehen.

Naja, so einfach kann das nicht sein. Es kaufen ja fast alle an den Börsen. Und sicher nicht deswegen, weil sie es so toll finden, nicht anonym zu sein, sondern weil es kaum oder höchst schwierig zu machen ist, einen vertrauenswürdigen Einzelverkäufer zu finden, der anonym verkauft.

Meine Güte, was für eine Haarspalterei. Die Vorteile von Gold hatte ich doch alle genannt. Und das nennt man dann: eigene Vorteile. Und ja, diese Vorteile bestehen nun mal auch im Vergleich zu Bitcoin. Ansonsten natürlich noch im Vergleich zu Erbsen, Holz, Bier, Teppichen, Dachziegeln, .. , …

Egal. Ich finde Gold nicht schlecht. Die genannten „Vorteile“ sind eben keine Vorteil die Gold gegenüber bitcoin hat.