Naja, ich finde diese Meldung etwas seltsam. In jedem Kernreaktor wird seit Jahrzehnten ständig Gold aus anderen Elementen erzeugt.
Aber gut, wenigstens kann man nach Jahrtausenden der Alchemie heute endlich behaupten, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Das ist schon mal eine extra Meldung wert.
Das war mir neu, aber ich denke, es geht hier eher um die bewusste und angestrebte Reaktion als vielmehr ein „Zufallsprodukt“ bzw. Nebenprodukte herbei zuführen.
Die Botschaft ist wohl: Seht her, es geht doch.
Aber zZ irrelevante Mengen. Würden sie relevant, würden sie irrelevant, weil sie sich durch Inflation selbst entwerten würden.
Das wird zur Zeit medial aufgebauscht. Ist überhaupt keine Neuigkeit. Schon um 1980 wurde Gold in einem Teilchenbeschleuniger hergestellt. Allerdings ist es noch immer extrem aufwändig und teuer. Im Gegensatz zu Diamanten wird sich Gold in nächster Zeit nicht wirtschaftlich herstellen lassen.
Wartet mal ab wenn die ersten KI basierten nanoscale structure assembler erscheinen
Science-Fiction on.
Das sind „Geräte“ die makroskopische Gegenstände auf atomarer Skala aufbauen. Sie können aus einer Anzahl von Grundelementen jeden beliebigen Gegenstand binnen Minuten herstellen. Ein neues iPhone, eine neue Waschmaschine, eine Zahnbürste oder einen neuen Anzug.
Ein paar Generationen später gibt es dann die kompakten Geräte die mittels quantenmechanischer Tricks sogar Atome mit sehr wenig Energie und ungefährlich synthetisieren können. Diese Maschinen brauchen nur noch einen einzigen Grundstoff um daraus beliebige Atome herstzstellen. Spätere Varianten basieren dann vollständig auf Energie. Energie wird in Materie überführt und jede beliebige Struktur wird aus einem magisch anmutenden Lichtspiel erzeugt.
Unternehmens Konzepte wie Apple, Samsung, VW und Amazon gibt es nicht mehr. Es gibt auch keine Werbung und kein Marketing mehr, zumindest nicht in der heutigen Form. Für zukünftige Generationen wirken diese Konzepte bizzar und lustig. Unzählige künstliche Intelligenzen entwickeln Technologie und Güter ständig weiter, so dass immer wieder verbesserte Varianten synthetisiert werden können.
Kein Mensch hat mehr zum Ziel irgendwelche Güter zu erwerben, oder auf ein Haus und Garten hinzuarbeiten. Materialle Versorgung ist dermaßen im Überfluss vorhanden, das die menschliche Lebensweise dem nur noch einen nebensächlichen Wert beimisst. Niemand definiert sich mehr durch materielle Güter. Es ist wie Luft geworden, es ist selbstverständlich und steht jedem in quasi unbegrenzter Menge zur Verfügung.
Das habe ich ebenfalls schon gehört, ohne den Artikel zu kennen. Das einzige Problem, das sie derzeit noch haben, ist die Radioaktivität. Aber wahrscheinlich wird sich auch dieses Problem lösen lassen. Die Auswirkungen wären dramatisch für die gesamte Goldbranche!
Aber:
Die Herstellung von Gold auf diese Weise ist nicht wirtschaftlich rentabel, da die Kosten für die Produktion weit über dem Marktpreis von Gold liegen. Daher bleibt der Abbau von Gold aus natürlichen Lagerstätten die gängigste Methode zur Goldgewinnung, vorerst.
Und wir müssen dann mit Bitcoin bezahlen wenn wir auf der Erde leben wollen.
Kostenlos sind dann nur noch die billigen raumstationen in denen es keine schwerkraft gibt
Es geht immer darum, den Pöbel von richtig harten Assets, also Bitcoin und Gold, fernzuhalten. Der Pöbel soll Fußball schauen und arm bleiben. Man liest auch regelmäßig in Artikeln, dass irgendwo in Uganda eine riesige Lagerstätte von Gold gefunden wurde. Danach hört man nie wieder etwas davon.
Also: Goldatome wurden bereits 1924 erstmals hergestellt, damals aus Quecksilber durch Neutronenbombardement.
Auch die Herstellung aus Blei bliebe zwangsläufig unfassbar teuer, und zwar aufgrund der notwendig extremen Menge an Energie, die man zur Erzeugung des gigantischen Druckes benötigt, welcher zur Herstellung von Gold physikalisch unabdingbar nötig ist.
So würde die Herstellung nur einer Unze Gold mehrere Milliarden Dollar kosten.
Diese Meldung ist also bezüglich der Härte von Gold ein Indiz für gar nichts. Die bei manchen Bitcoinern vorherrschende, seltsame Ablehnung von Gold sollte nicht zu solchen Argumenten führen.
Nur leicht über dem Marktpreis, nämlich mehrere Millarden Dollar pro Unze, deren Herstellung auf diese Weise übrigens mehrere 100 Jahre dauern würde.
Wenn Energie also 1 Million Mal billiger wäre als heute, würde sich das bereits lohnen, wenn auch erst für die Urururenkel des Betreibers, die dann stolze Besitzer einer Unze Gold sein würden und diese dann mit einem leichten Gewinn würden verkaufen können.