STRC: Strategy bringt neue Vorzugsaktie für Bitcoin-Käufe

.. und ich kenne sogar solche, und es ist egal was ich sage, das passiert weiter.
:cry:

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So Kurs unter 100$. Der STRC-Motor ist erstmal aus. Die schöne Animation ist auch weg

Edit: Ist wieder angesprungen :smiley: .. Ist schon Interessant. Das ganze wirkt wie ein selbststabilisierender Regelkreis. Geht der Kurs unter die 100$ ist der Anreiz zum Kauf wieder höher weil es einen Rabatt gibt. Geht der Kurs darüber hinaus, kann Strategy ATM-Verwässern und BTC kaufen.

War nur ein kleiner Schluckauf :smiley:

STRC hat seine Daseinsberechtigung. Ich möchte aber mal kurz darauf hinweisen welche BTC „Dividende“ die Stammaktie MSTR generiert.

BTC Yield von Strategy:

  • 2021: 47,3%
  • 2022: 1,8%
  • 2023: 7,3%
  • 2024: 74,3%
  • 2025: 22,8%
  • 2026: 0,3%

Der CAGR beträgt aktuell 23%. Das heißt MSTR bildet einen Bitcoin Anteil pro Aktie ab, der im Durchschnitt mit 23% pro Jahr wächst. Sagen wir es kann nicht mehr so viel wachsen wie am Anfang. Obwohl Strategy erst jetzt den richtig großen Kapitalmarkt erschließt. Aber egal. Sagen wir also einfach mal 10% oder von mir aus 6% um auf das Welt ETF Niveau zu kommen.

23% oder 10% oder vielleicht nur 6% pro Jahr von dem wertvollsten Asset der Welt dass selbst im Wert stark steigt. Natürlich wird sich das brutal im Preis von MSTR niederschlagen. Die Nachteile sind klar. Auch mit STRC ist man von Strategy abhängig. Finanziell gesehen macht STRC nur Sinn wenn man die Volatilität entfernen möchte. Andernfalls sollte einem klar sein, gegen was man es eintauscht wenn man statt MSTR die Vorzugsaktien kauft. STRC funktioniert mit so einer Dividende nur weil MSTR mehr Kapital generiert und damit eigentlich wertvoller ist.

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Sehe ich das richtig? Unter der Annahme gleichbleibenden mNAVs (z.B. 1,3), muss der Bitcoin Yield deutlich über 15% sein, um überhaupt die Steuerfreiheit von Bitcoin selbst schlagen zu können? Und dabei sind noch nicht die steigenden Verpflichtungen berücksichtigt, die sich etwas negativ auf den MSTR-Kurs auswirken.

Der BTC Yield steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Steuerlast. Es ist der MSTR Preis der die Steuerfreiheit von Bitcoin schlagen muss. Und der setzt sich aus Bitcoin Anteil und Premium zusammen.

Der BTC-Yield ist der wesentliche Grund für Outperformance zu Bitcoin selbst. Ein wachsender mNAV ist ein weiterer Grund, aber dieser steigt in Phasen von Euphorie und fällt auch wieder (wie aktuell). Der BTC-Yield entspricht daher der Outperformance im nachhaltigen Sinne wenn man den Kurs von MSTR direkt mit BTC vergleicht.

An der Steuerfreiheit arbeiten die Parteien wahrscheinlich schon, so dass wir sie irgendwann verlieren werden.

Dazu habe ich heute auch leider tatsächlich wieder neue Forderungen seitens der SPD gelesen. Angeblich soll es in die neue Steuerreform für 2027 kommen, wenn CDU einknickt.. wir werden sehen.

Da muss ich auch genau nachdenken. Ja, der BTC Yield ist die wesentliche Sache bei MSTR. Aber ich weiß nicht inwiefern man da ein fixen Wert ermitteln kann, der erreicht werden muss. Kommt denke ich auf das Szenario und den Zeitraum an den man betrachtet.

Grob vereinfacht betrachtet: Kauft man einmal MSTR und einmal Bitcoin mit dem selben Euro Betrag und lässt es liegen, dann sollte MSTR selbst mit einem geringen BTC Yield irgendwann mehr Bitcoin abbilden als deine gekaufte fixe Bitcoin Menge. Auch nach Abzug der Steuer hast du dann mit MSTR eine Outperformance.

Realistisch gesehen sorgt aber bereits das schwankende Premium dafür dass die Outperformance viel schneller erreicht wird. Natürlich abhängig von Stimmungslage. Für die Outperformance kann man daher denke ich nicht sagen dass man Wert x beim BTC Yield braucht. Es sind mehr Variablen.

Das Thema ist auch nicht trivial. Letztes Jahr hatte ich noch eine lange Zeit geglaubt das Premium (~mNAV) müsse immer weiter steigen, damit man BTC outperformed. Das ist natürlich falsch, der mNAV kann durchaus über Jahre hinweg konstant bleiben und es findet trotzdem Outperformance statt, solange MSTR weiter BTC kauft und den Bestand vergrößert. Weil der immer größer werdende Bestand pro Aktie gar nicht dort abgebildet wird (muss man mal mit Zettel und Stift rechnen, dann wirds direkt klar).

Das ist nämlich genau der Punkt den ich eben meinte. Das Premium ist immer nur eine Momentaufnahme. Aber die nachhaltige Outperformance steckt nicht mNAV. Dennoch bekommst du natürlich wahnsinnige Überrendite, wenn du bei mNAV 1,3 kaufst und morgen steht er bei 2,0. Aber das ist viel mehr das Maß für “Überbewertung/Euphorie” und das wird in Phasen auch wieder runtergehen. Trotzdem wirst du dann Bitcoin outperformen (solange mNAV immernoch >1,3 weil der Bestand erhöht wurde in der Zeit. Das ist der BTC-Yield.

Aber wie gesagt, man kann durchaus aktuell gut kaufen, wenn es nach den Metriken geht, weil der mNAV gerade wieder viel Luft nach oben hat. Dann hat man vielleicht nächstes Jahr als Beispiel bei mNAV 2,6 Überrendite a) aus dem erhöhten BTC Bestand und b) eine weitere Verdopplung aus der MSTR-Euphorie durch den doppelten mNAV. Es gibt aber keine Garantie, dass wieder Euphorie für MSTR kommt (Glaube aber schon :smiley: )

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Ich hab sogar mal gehört, dass es noch Menschen geben soll, die Apple-Produkte, Google-Android oder Windows verwenden. Und sogar solche, die ihre private Kommunikation an Whatsapp verschenken, weil sie immer noch nicht realisiert haben, wie ihnen das eines Tages auf die Füße fallen kann. Zum Glück geht der allgemeine Trend aber weg von dieser Debilität.

Nur keine Arroganz!

Hey jetzt nicht beleidigend werden. Ich kann nichts dafür dass mein IPhone einfach nicht den Geist aufgeben will :stuck_out_tongue:

Für mich ist die Steuerthematik erstmal kein Thema. Ich will das auch genauer verstehen. Aber ich weiß aktuell noch gar nicht wohin die Reise geht mit diesem Investment. Ich weiß nicht ob und wie viel MSTR ich überhaupt jemals verkaufen will. Ob ich es vielleicht nur beleihe oder vielleicht irgendwann auswandere. Hängt davon ab wie meine und die Situation in Deutschland sich entwickeln. Und vor allem sind Aktien für mich zu Bitcoin nur eine Ergänzung. Ich kaufe Aktien mit dem Wissen dass sich das bis hin zu einem Totalverlust entwickeln kann. Egal warum. Weil die Formel nicht aufgeht, die Regulierung das abwürgt oder auch weil ich etwas nicht gut genug verstanden und den Austieg verpasst habe. Kann alles passieren. Bitcoin ist da wirklich viel angenehmer und auch leichter zu verstehen.

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Hat mit dem Thema „Investieren“ aber nichts zu tun?! :man_shrugging::smirking_face:

Das ist vermutlich keine finanzielle Entscheidung sondern eine emotionale und psychologische. Das machen viele wahrscheinlich wegen dem guten Gefühl. Manche schätzen auch den persönlichen Kontakt bei einer Bank. Die Freundlichkeit und vielleicht auch das Gefühl von Anerkennung oder man fühlt sich wichtig. „Ich habe etwas richtig gemacht und kriege das auch vermerkt. Ich bin in einer guten und priviligierten Gesellschaft.“ :smiley: Keine Ahnung. Bestimmt spielt das bei vielen eine Rolle.

Vor Jahren hat mir einmal eine Physiotherapeutin erzählt, dass viele Menschen zu ihr gehen, weil sie die körperlichen Berührungen schätzen und nicht weil sie immer noch Behandlungsbedürftig sind :smiley: Ist auch nicht sexuell oder so. Zumindest benehmen sich die Leute. Sie schätzen wohl einfach den menschlichen Kontakt und den Umgang.

Menschen halt… keine Roboter :slight_smile: Ich glaube generell gibt es sehr viele Menschen die sich nach menschlicher Nähe sehnen und das über Wege tun, die nicht dafür vorgesehen sind. Ist halt eine soziologische Sache. Einsamkeit oder fehlende Wertschätzung ist ein reales Problem in der Gesellschaft. Ob Bitcoin das auch fixen kann?

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Mein letzter persönlicher (sehr netter) Bankkontakt war eine Einladung zu einem Beratungsgespräch zur Anlage mit horrenden Gebühren und ewiger Bindung. Zeitverschwendung. :man_shrugging: Da hält sich mein Wunsch nach menschlicher Nähe in Grenzen :smirking_face:

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dito 
:grin:
naja, die machen auch nur ihren Job

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…aber mit Menschen, die sich „vorn“ glauben und über andere urteilen, ohne „in deren Schuhen gegangen“ zu sein. So, wie ich bewusst die durchaus nachvollziehbaren Motive der Windows- oder Android-Nutzer ausblende und mir einen „objektiven“ Standpunkt für mein Urteil suche.

Ich kenne viele alte, einfache oder enttäuschte Menschen, die genau wissen, warum sie nicht in Bitcoin, Aktien oder Fonds investieren und lieber zur Sparkassen-Filiale gegenüber laufen, wo die freundliche Kassiererin „die Jahreszinsen ins Sparbuch einträgt“.

@DeTec hat es im deinem folgenden Beitrag noch viel schöner beschrieben, als ich es könnte.

Wenn Du jetzt die Priorität nicht auf Zeit oder maximale Kosteneffizienz legst und dir stattdessen Menschen vorstellst, denen vielleicht schon mal Fonds vom „Neuen Markt“ aufgeschwatzt wurden, die gutgläubig die „Volksaktie“ der Telekom gekauft hatten, denen man eine Kapitallebensversicherung, eine Riester-Rente oder gar eine Direktversicherung untergejubelt hat oder die gar Gold gekauft und sicher hier in GE im Sparkassen-Schließfach aufbewahrt haben… manche wollen sich damit genauso wenig belasten, wie der Smartphone-Nutzer mit einem Custom ROM.

Spaßverderber :grin: