STRC: Strategy bringt neue Vorzugsaktie für Bitcoin-Käufe


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Ich glaube viele verstehen leider nicht wirklich was da genau passiert und was der Sinn dieser Vorzugsaktien ist. Ich habe auch Mühe das alles zu recherchieren und zu verstehen.

Was Strategy mit diesen Vorzugsaktien macht ist im Grunde nichts anderes als Kapital anzuziehen um damit weiter Bitcoin kaufen zu können. Dafür werden die Vorzugsaktien für verschiedene Bereiche der Finanzwelt angepasst um deren spezielle Anforderungen zu erfüllen.

Und das besondere dabei ist, die Wertpapiere von Strategy fallen in der Finanzwelt stark auf, weil die damit möglichen Renditen oft über den marktüblichen Renditen liegen. Und das hat man der starken Wertentwicklung von Bitcoin zu verdanken. Und das schmeißen sie dann in Märkte rein die viele Billionen Dollar schwer sind. Damit wird der Weg für massive Kapitalflüsse aus der klassischen Finanzwelt in Bitcoin geebnet.

In diesen Entwicklungen liegt eigentlich auch die überzeugende Antwort auf die Frage wie es denn möglich sein soll das Bitcoin 1 Mio. Dollar, 10 Mio und vielleicht irgendwann 50 Mio. Dollar wert sein wird. Es wird einfach nicht erkannt dass das meiste Kapital noch außerhalb von Bitcoin liegt. Und dieses große Kapital hat ein Problem mit Inflation und geringen Renditen. Die Bitcoin basierten Wertpapiere sind wie ein fruchtbarer Regen für verdurstende Kamele in der Wüste. Es ist nicht nur eine verlockende Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit, um die schwierigen Entwicklungen zu bewältigen.

Auch der Immobilienmarkt (Real estate) kann von Bitcoin profitieren. Es wird bereits an Konzepten mit Bitcoin besicherten Hauskrediten gearbeitet.

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Klingt sehr optimistisch, bin gespannt, wie sich das am Ende entwickelt. Pläne sind das eine, schwarze Schwäne/Bärenmärkte das andere. Jede Kapitalanlage ist nur so gut wie die nächste Baisse, die überstanden werden muss.

Leider kann man die verschiedenen Strategy-Aktien als Europäer nur mit einem Interactive Brokers - Konto kaufen.

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Ich erwarte für den nächsten Bärenmarkt einen Freefall. Wenn die ‚Trading-Sardinen‘ (Paper Bitcoin) im Wert fällt gibt es vmtl eine interessante Kettenreaktion die die Treasuries unter Druck bringt und viel Tumult in den Märkten auslöst. Wäre auch mal wieder gesund für Bitcoin. Nur verschwinden wird das Asset vmtl nicht mehr. Das Interesse ist mittlerweile groß genug.

Kann ich mir tatsächlich auch vorstellen, dass das das nächste „FTX“-Ding wird.

Natürlich nicht.

Du kannst STRC zum Beispiel bei der ING kaufen (US5949728530)

Aber willst du das wirklich? :grin: so wie ich deine Forum-Beiträge kenne, siehst du es doch als ein großes Risiko an, dass Strategy soviele bitcoin besitzt. Mit dem Kauf von STRC unterstützt du Strategy an noch mehr bitcoin zu kommen.

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Die Million wird schon schwer genug und nicht jeder von uns wird die noch erleben, in dem jetzigen Tempo stehen wir nach dem nächsten Halving bei 200k und 4 Jahre später bei 300k.

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Danke für den Hinweis. Und nein, ich werde diese Aktie nicht kaufen.
Wer die Dividenden aus der Ausgabe neuer Aktien und nicht aus einem laufenden, profitablen Geschäftsbetrieb heraus bezahlt, der agiert im Kapitalmarkt auf eine Art und Weise, in die ich niemals auch nur einen cent stecken würde.

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Klingt für mich ein wenig nach einer emotionalen Entscheidung, aber das ist okay! Ich habe auch hin- und herüberlegt und bin ebenfalls zu dem Entschluss gekommen STRC/E nicht zu kaufen. Aber hauptsächlich aus dem Grund, weil ich keine Steuern zahlen will und ich sehr langfristig denke. Hätte ich bereits genug BTC würde ich ja vlt anders denken.. Vor allem gerade in einer eher unsicheren Marktphase, könnte man dort sein Geld parken und würde sichere 10% p.a. erhalten. Aber mit dem Direktkauf von BTC kann ich auch locker 20% erhalten. Steuerfrei (in DE) und ohne Kontrahenten-Risiko! :smiley:

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Von sicher würde ich hier nicht sprechen.

  1. Die bereits angesprochene Generierung des Ausschüttungskapitals durch Ausgabe neuer Aktien als Voraussetzung, dass man überhaupt eine Ausschüttung bekommt.
  2. So weit ich es richtig verstanden habe, darf Strategy die Ausschüttung sowohl erhöhen als auch senken als auch ganz aussetzen.
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In einem wieder sehr informativen neuen Video erklärt Bruce wie Strategy funktioniert.

Ab Minute 21:56 wird erklärt, wie und wieso das mit der Zahlung der STRC Dividende über die Verwässerung der Stammaktie funktioniert. Was viele nicht verstehen, ist, dass Aktienverwässerung bei Unternehmen wie Strategy nicht schlecht ist, solange man dadurch den Bitcoin Anteil erhöhen kann. Man tauscht im Kern ständig immer mehr Fiatgeld gegen immer mehr Bitcoin. Dass das ein guter Deal ist, sollte jedem Bitcoiner klar sein. Und um an immer mehr Fiatgeld zu kommen, hat Strategie verschiedene Instrumente gebaut und arbeitet auch an weiteren. In dem Video erklärt Bruce die Idee eines STRC basierten Girokontos, womit eine Bank ihren Kunden konkurrenzlose Zinsen anbieten könnte. Was enormes Kapital anzieht, was wiederum in STRC fließt, und das wiederum wird für Bitcoin Käufe genutzt, womit sich der Bitcoin Anteil an der MSTR Aktie erhöht.

Gibt es Risiken? Natürlich. Bei allen synthetischen Konstrukten gibt es Risiken. Aber solche Konstrukte gibt es in der Finanzwelt sowieso. Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand wie Saylor die Möglichkeiten entdeckt, die sich mit Bitcoin bieten.

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Man sollte sich klarmachen, wieso Strategy mit STRC eine so hohe Dividende zahlen kann. Das ist nur möglich, weil die Performance von Bitcoin im Durchschnitt viel stärker ist. Dadurch kann Strategy locker die Dividenden zahlen und macht noch Gewinn. Die Dividenden werden ja auch in Fiat ausgezahlt. Das eigentlich wertvolle Kapital bleibt bei Strategy, so dass sie von den zukünftigen Wertsteigerungen massiv profitieren. STRC macht wirklich nur Sinn, wenn man unbedingt einen einigermaßen fixen Cashflow haben will und dafür bereit ist auf langfristig höhere Renditen zu verzichten.

Aus meiner Sicht kommt STRC nur in Frage, wenn man bereits ein größeres Vermögen hat und dann von den STRC Dividenden leben könnte. Es macht, finde ich, keinen Sinn, einfach Geld in STRC zu pumpen, um dann im Jahr vielleicht 3000 Euro an Dividenden zu erhalten. Da verpasst man nur die viel höheren Renditen bei Bitcoin.

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Die Art und Weise, wie Michael Saylor Bitcoin akkumuliert, ist mir spätestens suspekt, seit er mit 210.000 Bitcoin ein Prozent des gesamten Bestandes hält. Mir fehlt das Wissen darüber, wie das Finanzsystem von A bis Z funktioniert, aber dass nicht alle Teilnehmer gleich lange Spiesse haben, dürfte klar sein. Saylor ist mit seiner MSTR Teil des, wie Simon Dixon und Dr. Jack Kruse es nennen, Technical Industrial Complex und damit dem Financial Industrial Complex untergeordnet und hat nach deren Regeln zu spielen.

Es wird m.M.n. höchste Zeit, dass sich auch Roman und das Blocktrainer-Team kritischer mit dem Tun von Michael Saylor auseinander setzen. Roman betont immer wieder, dass er immer noch versucht den Fehler bei Bitcoin zu finden. Mag sein, dass er bei Bitcoin keine findet, aber es wird Zeit mal andere Türen aufzustossen, um dort nach Fehlern zu suchen. Ich empfehle sehr, dass man sich mit der Arbeit von Simon Dixon auseinandersetzt. Er hat den notwendigen Hintergrund und die Freiheit, seit vielen Jahren die internationalen Finanzströme zu analysieren. Das Bild was dabei entsteht ist ziemlich erschreckend und auch ziemlich trostlos, wenn wir nicht aufhören dem Finanzsystem in die Hände zu spielen. Er macht Aufklärung auf seinem eigenen YT Kanal und wird in letzter Zeit auch oft interviewt z.B. bei BTC Sessions und bei What Bitcoin Did. Peter McCormack macht auch schon eine ganze Weile Aufklärung, aber selbst ihm ist ein paar mal die Kinnlade runter gefallen Who Really Runs the World? | Simon Dixon

Im neuesten Beitrag von BTC Sessions MicroStrategy’s Bitcoin Central Bank Plans Leaked — 1 Million BTC Incoming spielt Ben ein paar Clips mit Aussagen von Michael Saylor ein, die seine Nähe zu Blackrock, StateStreet, Vanguard, J.P.Morgan usw. deutlich werden lassen. Mit dem neuesten Produkt STRC könnte MSTR bereits in vier Monaten die Marke von einer Million Bitcoin geknackt haben. Wenn das keine Zentralisierung und Weiterführung des alten Systems mit neuen Mittel ist, dann weiss ich auch nicht.

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Und genau dieser Punkt suggeriert mir dass Saylors Plan auch wieder nur Gier getrieben ist. Selbst Bitcoin kann keine 10+% Rendite garantieren. Ich neige immer dazu solche fragwürdigen Herangehensweisen als unprofessionell zu bezeichnen. Nur leider habe ich den Eindruck dass es absolut professionell ist, finanzielle Entscheidungen zu treffen, die alles aufs Spiel setzen. Denn in der Fiat Welt kann jemand, der so viel Macht hat, mit solchem Risiko entweder alles gewinnen oder man wird durch Herrn Cantillon gerettet. Wäre demnach der Weg der Sicherheit und des geringen Risikos nicht viel eher der unprofessionelle Weg?

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Alles basiert auf Annahmen und Prognosen. Saylor baut auf der Grundannahme auf, dass Bitcoin für die nächsten 10 bis 20 Jahre eine gewisse Performance im Schnitt liefern wird. Was nicht unsinnig ist, weil es ein extrem guter Wertspeicher ist, aber der Markt das noch nicht annähernd sättigend realisiert hat. Was die aktuelle Verteilung des Kapitals über die verschiedenen Assetklassen unterstreicht. Der lange Zeitraum zeigt, dass die Prognose sogar konservativ ist. Er geht also nicht davon aus, dass die Welt innerhalb weniger Jahre Bitcoin adoptieren, sondern dass es viel länger dauern wird.

Das wäre eine sehr vereinfachte Sichtweise. Das, was Strategy liefert, ist nicht nur eine gehebelte Performance zu Bitcoin, sondern es schafft für viele Akteure erst überhaupt den Zugang zu Bitcoin. Und mit Bitcoin alleine kannst du keinen fixen Cashflow generieren. Die Vorzugsaktien von Strategy bieten für verschiedene Ansprüche diese Möglichkeit. Saylor erweitert damit das Nutzungsspektrum von Bitcoin. Es ist ein Finanzkonstrukt mit Bitcoin als Motor unter der Haube.

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