Volkswillen ist keine zentrale Instanz. Das ist das komplette Gegenteil davon.
Ausserdem, künstliche Rückverteilung ist Symptombekämpfung wie ich gesagt habe dient sie nur dazu den Kapitalismus am Leben zu erhalten weil er ohne sie kollabiert.
Direkte Partizipation und Abstimmen auf allen ebenen, Gemeinde, Staat, Nation, etc.
Direkte Partizipation auf allen Ebenen. Einbringen von eigenen Themen über Volksinitiativen, das kann das Referendum ergreifen und hat das letzte Wort.
Die einfachste Version davon ist die Arbeiter haben eine Stimme pro Kopf für die Wahl des Verwaltungsrates, anstatt eine Stimme pro Aktie.
Gibt viel ausgefeiltere Versionen, aber diese ersetzt mehr oder weniger nur die oberste Instanz von Aktionären durch die Mitarbeiter und die restliche Struktur bleibt gleich.
Auch hier kann man mehr direkt Demokratische Versionen bauen, wie die Mitarbeiter stimmen über den Businessplan, Kündigungen und Anstellungen ab, etc.
In einer funktionierenden Zukunft wird kaum eine Firma mehr als 200 Mitarbeiter haben.
Das ist schlicht zu klein für Wahnsinnskonstrukte wie “Verwaltungsräte”, bei denen Menschen, die von der Materie keine Ahnung haben dann über irgendwas abstimmen, das sie nicht verstehen
==> Hamburg ist kürzlich genau das passiert
Leute stimmen über Sachen ab, die sie nicht gelesen haben, nur weil es sich gut anhörte
Die Arbeiter die in einer Firma arbeiten haben viel mehr Ahnung über die Firma, die Produkte und Dienstleistungen, die Fähigkeiten und Schwächen und die Märkte in dem die Firma agiert, als irgendwelche Aktionäre die nur dort sind weil sie ein paar Millionen geerbt haben und einfach einen CEO installieren der auf kurzfristige Profite aus ist, weil er die Anteile jederzeit wieder verkaufen kann wenn die Firma todgelutscht ist.
Es hat mehr Leute als nur die am Fliessband in einer Firma. Der Fliessbandarbeiter weis aber mehr über die Produktion am Fliessband als der CEO. Die Leute im Marketing oder Verkäufer zum Beispiel wissen mehr über die Märkte. Mit einer Demokratischen Führung sind all diese Aspekte welche die Firma effektiv ausmachen in der Steuerung der Firma vertreten und kann sie besser in eine Richtung lenken welche für die Firma auf lange Sicht gesund ist, weil die Arbeiter motiviert sind ihren Lebensunterhalt auf lange Sicht zu sichern.
Anders die Investoren aus der Besitzerklasse die nur auf kurzfristige Profite aus sind und keine Anreize für das langfristige Überleben der Firma haben, weil sie können jederzeit raus. Sie leechen lieber 20% dieses Jahr aus der Firma und 20% aus einer anderen im nächsten
Skaliere das auf 200 Mitarbeiter, dann hast Du für jeden Kompetenzbereich wenns hoch kommt 5 Leute. Passt nicht für ineffiziente Bürokratismus.
Davon abgesehen:
…deckt sich das ÜBERHAUPT nicht mit meinen Erfahrungen der letzten 40 Arbeitsjahre.
Eigentümergeführte Firmen funktionieren besser mit weniger Bürokratie. Kolosse wie den VW-Konzern würde es ohne staatlich geförderte Monopolbildung nicht geben, und selbst AG’s funktionieren eigentlich ziemlich gut, solange keine Blackrocks und Freunde mit rein kommen. Normale Aktionäre suchen langfristig erfolgreiche Unternehmen.
Du lebst irgendwie in einem Kleinbürgertum Bubble wo ihr euch alle einredet dass das Problem mit den Kapitalisten die euch mit Hilfe vom Staat unterdrücken schon irgendwie weggehen wird wenn dann endlich alle mal den Bitcoin Standard akzeptieren oder das System wegen Schulden kollabiert oder so ein Mist.
In der Realität werden ihr halt die ersten sein die in der nächsten Krise pleite gehen und dann werden eure Firmen von denen mit dem grösseren Geldbeutel absorbiert. Und so konzentriert sich das immer weiter. Das einzige das der Kleinbürger oder “Familienunternehmer” an Mach hat sind Zahlen auf einem Konto und vom Staat garantiere Besitzrechte. Alles wovon der Kapitalist noch viel mehr hat. Ihr seit denen komplett ausgeliefert, komplett machtlos.
Die einzigen die mehr Macht haben als ihr oder die Kapitalisten sind die Arbeiter. Aber die kapieren es jeweils erst wenn sie alle mit dem Rücken zur Wand stehen und nicht ständig auf die Ablenkungsmanöver reinfallen die ihnen das Kapital als Sündenbock vor die Füsse wirft.
Deshalb, du kannst halt mit deinem idiologischen AnKap Scheiss solange rumheulen wie du willst, das hat keine Relevanz in der Realität, weil du in der Realität noch weniger Macht hast als die Leute die du ausbeutest und selbst überhaupt nichts an deiner Position ändern kannst.
Das ist keine Kleinbürger Bubble, sondern 40 Jahre in dutzenden Firmen weltweit. Nimm es an, oder lass es, mir egal.
Die werden deswegen immer ungemütlicher, weil das von ihnen geschaffene Geldsystem entgleist, und man das wie schon im alten Rom nicht mehr aufhalten kann. Dann beißen und treten die halt um sich. Du, weil Du jung bist kennst es halt nicht anders.
Wie ich mit meinen 309k Median-Einkommen für die Durchschnitts-Krankenschwester mal nachgerechnet habe, funktioniert das alles nur noch mit höchster Magie überhaupt, und kann jederzeit kollabieren.
Wie Du Dich vielleicht erinnerst, bin ich in der Abwicklung, und ohnehin raus aus dem Quatsch. Mich betrifft es also nicht mehr / kaum noch. Ich bin völlig unideologisch. Was D retten könnte wäre ein Ludwig Erhard. Der hat in 3 Stunden quasi über Nacht 15% Bürokratie gestrichen, so dass sogar die Amis schlucken mussten…. danach gab es 15% jährliches Wirtschaftswachstum für ein Jahrzehnt.
Ansonsten gehts halt unter, und ich komme mit dem Rolator zurück, billig Zeug kaufen
Der populäre Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard gilt als „Vater des Wirtschaftswunders“ in der Bundesrepublik. Sein Konzept einer „sozialen Marktwirtschaft“ als dritter Weg zwischen einem liberalistischen Kapitalismus und einer sozialistischen Planwirtschaft wird durch die wirtschaftlichen Erfolge in Westdeutschland bestätigt. Erhard setzt auf Wirtschaftswachstum durch Privatinitiative und staatlich kontrollierten Wettbewerb anstatt Verteilungskämpfen um das Vorhandene, um „Wohlstand für alle“ zu erreichen.
Ich habe es für dich fett markiert, damit du es nicht vielleicht noch überliest. ;)
Den “liberalen Kapitalismus” haben wir dann so ca. seit den 80er schleichend bekommen.
Und diese liberalen Kapitalisten verbreiten bis heute die Mär, wir würden in Kommunismus/Sozialismus usw. versinken.
Dabei entfernen wir uns seit Erhard immer weiter davon weg. Ja, es gibt Eingriffe die das Leben der Mittelständler und Kleinunternehmer schwer machen.
Aber Kapitalismus ist eben Friss oder Stirb Wettbewerb und wenn die Kleinen verlieren, gewinnen eben die Grossen. Und sei es eben mit Hilfe des von ihnen gekaperten Staates.
Du wirst nicht beides haben können. Freier Wettbeweb UND das Überleben von Kleinunternehmern wird es nicht geben. Kleinunternehmen müssen geschützt werden und das können nur Staaten durch entsprechende Eingriffe.
Wenn Dich das wundert, hast Du mich die ganze Zeit nicht verstanden.
Ich verhärte nur die Front genen NOCH MEHR Bürokratismus, weil die Diskussionen immer kollektivistischer geführt werden.
Ich sage seit langer Zeit, dass ich nichts gegen eine Staatsquote von 10-20% habe. Aktuell liegen wir bei fast 70%, wenn man die geschönten Zahlen durchschaut.
Ludwig Erhart hat eine für heute unfassbare Menge an Bürokratie gestrichen. Und er hat den Demonstrationen von Millionen widerstanden, die erneut Preiskontrollen forderten.
Und alle wurden belohnt.
Demgegenüber verblassen die paar lächerlichen Worte oben, von denen ich nicht mal sagen könnte ob sie mit dem Hintergedanken die Kollektivisten zu beruhigen geschrieben wurden.
Kann er nicht, weil er nach ein paar Jahrzehnten stirbt.
Die gravierendsten Fehlannahmen finden sich zumeist in den Axiomen und der Ausgangslage von denkenden Menschen.
Setz dich mit folgenden Satz auseinander: “unser täglich Brot gib uns heute”. Ob du nun der überzeugte oder zweifelnde Charakter bist; - Sicherheit ist eine Karotte am Stock, die ein Mensch vor sich herträgt und in Wirklichkeit von hinten durch Angst & Ungewissheit getrieben wird. Ein Mensch, der das nicht weiß, kann sehr gefährlich für seine Umwelt werden. Du kannst zu jeder Zeit Angst als Triebfeder durch Besonnenheit auswechseln. Aber gehe nicht davon aus, dass es dir jemand gleichtun wird.
Ein Mensch im Kindesalter geht ein ohne eine soziale Umgebung, obwohl er Essen und Trinken hat. Ein Erwachsener Mensch hat Umgang mit seiner Abhängigkeit von seinem sozialen Umfeld gefunden. Ob dieser Umgang gesund ist oder nicht zeigt sich im Verlauf seines Lebens. Daraus abzuleiten, dass das Aufklaffen von Abhängigkeiten im Verlauf des Lebens eine Folge externer Umstände sei, erlangt Angesichts dessen nur noch einen geringen Grad an Glaubwürdigkeit. Aber es ist ja nur eine gedankliche Konstruktion zur Diskussionsgrundlage, oder (doch mehr Religion)?
Und da liegt das Problem: es ist von außen nicht nachvollziehbar, auf welchem Wege du auf diese verengte Wahrnehmung kommst. Das setzt einen derartig verengten Deutungskorridor voraus, dass es eher an divide et impera erinnert.
Sicher, es beschreibt einen Teil der Realität, ignoriert aber den anderen Teil. Und solange deine Weltformel (=Paradigma) die Realität oder die Wahrnehmung deiner Mitmenschen mehr ausblendet als mit einschließt, musst du dich nicht darüber wundern, wenn die wenigsten dir folgen und eine gewisse Verbohrtheit zum Risiko deiner Denkroutinen wird.
Ich habe nicht geschrieben, dass die Existenz jedes Menschen immer und ausnahmslos aus der Natur heraus gesichert ist, sondern dass er sie immer und ausnahmslos nur aus der Natur heraus sicherstellen kann.
Woher kommt denn die Nahrung? Fällt die vom Himmel?
Und ich dachte ich hätte schon so einfache Sprache verwendet und muss trotzdem noch erklären, dass wir uns alles aus der Natur holen.
Und wenn uns die eben nicht gehört als Masse, dann sind es eben die wenigen einzelnen denen sie gehört, die uns ihre Spielregeln vorgeben.
Das ist kein enger Deutungsrahmen und auch kein fehlerhaftes Axiom, das ist einfach die Realität in der wir leben und die offenbar sehr vielen Menschen gar nicht bewusst ist wie ich sehr häufig feststellen muss.
Und selbst wenn man es in Kindersprache erklärt, wird das nicht verstanden. Völlig verrückt. ;)
Selbst wenn wir mal annehmen, dass Deine Basisannahme richtig wäre: Man kann Nahrung stehlen oder käuflich erwerben.
Und im Markt bestimmt nur ein Monopolist die Bedingungen, und Monopolisten können nur durch Planwirtschaft entstehen. Auf natürliche Weise entstehen nur kleine Betriebe, und der Kunde hat die Wahl.
Glaubst Du im Ernst, die Dorfbäckerei kann 100 Euro für ein Brot verlangen, nur weil sie ein Monopol hat?
Dann hat sie zügig kein Monopol mehr, weil sich die Leute zu helfen wissen werden.
Er kann seine Existenz überhaupt nicht sicherstellen; sie ist zu allen Zeiten absolut auf Messers Schneide; und das macht etwas mit einem Menschen, ob er will oder nicht.
Selbst wenn er es könnte, wäre die Natur zwar notwendig aber nicht hinreichend für die Sicherstellung seiner Existenz, weil eine der Unterschiede zwischen den Entwicklungsstufen von Tier und Mensch, die exorbitante Abhängigkeit von komplexer, sozialer Interaktion mit anderen Menschen ist.
Kausalität ist ein Werkzeug, das der Kindersprache oft entgeht. Tut mir Leid.
Ok. Ein Beispiel weswegen Abhängigkeit nicht weniger eine persönlich empfundene als eine faktische Tatsache ist:
Du kennst den Eulenspiegeleffekt? Den Hauptmann von Köpenik? Den Scharlatan und Heiratsschwindler?
Die sind keine Ausnahme, die Welt ist voll davon, mehr denn je. Komplett inkompetente Schleicher und maximal selbstüberschätzende Alphatiere führen Leute mit viel Einfluss und Besitz derartig an der Nase herum, als spielten sie Eishockey mit denen. Wo ist da jetzt deine Abhängigkeit, außer dass sich Menschen selbst zu dieser entscheiden?
Der Eulenspiegeleffekt weist aber vielmehr auf die Merkmale eines Schildbürgers hin, dessen Schwäche sich in der Naivität von Konvention, Routine, Trägheit und Einfalt offenbart.
Scharf ausgedrückt: Umverteilung durch Wohlstandsverwahllosung
Noch einmal, deine Aussage ist nicht verkehrt. Aber wenn sie lediglich 50% der Wirklichkeit einfängt, ist sie statistisch irrelevant wie gewürfelt, es mangelt ihr an Aussagekraft.
Das ist Rabulistik was du machst um das Grundproblem zu zerreden.
Der Mensch holt sich das, was er braucht, ausnahmslos aus der Natur. Das ist ein Fakt.
Wenn vielen Menschen diese Natur nicht gehört, sind sie abhängig von den Menschen, denen diese Natur gehört. Und die machen die Spielregeln und das sind in Relation nur wenige Menschen.
Ist auch ein Fakt.
Alles andere ist reine Wortklauberei. Wobei sich wieder die Frage stellt, warum eigentlich?
Warum verteidigst du die Tatsache, dass einzelnen wenigen die Natur gehört und den meisten Menschen nicht. Du bist wohl gerne ein Sklave.
Glaub mir, meine Familie kommt aus der Landwirtschaft. Es ist SEHR viel Arbeit nötig Nahrung zu produzieren. Da mache ich lieber ein bisschen Software, und nehme das Geld das ich dafür bekomme und KAUFE die Kartoffeln.
Und wenn der Krieg da ist, baue ich Kartoffeln hinterm Haus an(falls ich noch da sein sollte), wie alle anderen auch, und versuche sie zu schützen bis sie erntereif sind.
EDIT: Und wie immer sagst Du, nix mehr, wenn Deine Kette von Fehlschlüssen zu Ende ist, weil es einfach KEIN Argument gegen “Kaufen” oder “Stehlen” gibt, sobald wir wieder an diesem Punkt gelandet sind.
Der Dorfbäcker hat NIE die Macht Brote für 100 Euro zu verkaufen. So einfach ist das! Das gilt selbst für Nestlé, Unilever und Mondelēz