Stell dir vor: 50% Steuer auf Bitcoin, Verkauf nur in CBDC – was ist euer Plan B?

Varoufakis hat ein interessantes Modell. Da gibt es auch nur Umsatzsteuer. Ausser Miete auf Land was ausschliesslich der Gemeinde gehört. Aber da gibt es nur Firmen die den Arbeitern gehören (one person one vote) und allen Profit unter sich aufteilen.

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Instinktiv würde ich erst mal sagen: Was allen gehört, gehört niemand, und was niemand gehört wird verkommen gelassen (Tragik der Almende). Bisher konnte mir noch niemand langfristig ein Gegenbeispiel zeigen. Selbiges gilt bei Firmen. Es muss einen (oder mehrere) “Kümmerer” (Owner, Führungskräfte) geben, weil oft Situationen auftauchen, die nicht einfach liegen gelassen werden können.

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Funktioniert eine Aktiengesellschaft mit 1’000 verschiedenen Besitzern nicht?

In wie fern sollte das jetzt ein Problem sein wenn Statt der Aktienbesitzern die Mitarbeitern den Verwaltungsrat oder CEO wählen, beziehungsweise über den Businessplan oder Ausrichtung der Firma abstimmen?

Ich bin mir ziemlich sicher die Mitarbeiter haben ein grösseres Interesse in die Langfristige Entwicklung der Firma als Blackrock, ein paar Milliardärserben und ein paar hundert Kleininvestoren, die da nicht mal arbeiten und vor allem kurzfristige Rendite sehen wollen.

Das ganze Problem mit dem auslagern nach Indien stellt sich dann auch nicht mehr, weil da hat dann ja wohl kein Mitarbeiter Interesse dran.

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Es mischt Interessenskonflikte mit rein. Die Aktionäre bringen für gewöhnlich ausschließlich das reibungslose Funktionieren des Betriebs mit ein.

Arbeitet man täglich zusammen kommen andere Dinge mit hinein.

Wenn Du überzeugt von dem Konzept bist, versuchs. Ich wäre erst mal skaptisch.

Doch, das Prolem gibt es nach wie vor. Für manche Dinge sind hier die Kosten einfach zu hoch.

Ja natürlich, wir verbringen dort den Grossteil von unserem Leben. Weshalb sollten meine Wünsche als Arbeiter also weniger wichtig sein als die von Blackrock?

Wenn den Arbeitern die Firma gehört setzt das ganz andere Anreize zur Automatisierung, weil man nämlich selbst davon profitiert bis die Konkurrenz aufschliesst und nicht einfach den Job verliert. Und Automatisierung wird am Ende immer gewinnen, auch gegen Billiglohnarbeiter im Ausland.

Sofern Dir bewußt ist, dass das zu enormem Effizienzverlust führen kann, dann versuchs. Zwischen “Der Betrieb muss reibungslos laufen("Investor)” und “Ich will möglichst viele Pausen haben und neben meiner Freundin arbeiten” gibt es halt Interessenskonflikte.

Wie gesagt_ Versuchs.

Romantische Vorstellung, aber so läuft das nicht. Automation gewinnt auf lange Sicht. Dennoch löten die in China Drähte an USB Kabel von Hand. Zumindest war das bis vor 5 Jahren noch so bei USB-A…. aber als Beispiel taugt das noch… Wenn Du das hier versuchst, kostet ein Kabel 25 EUR (Herstellungspreis) und keiner kaufts. China: $0.5 - $1

China hat absurd viel automatisiert ist ist schon lange kein Billiglohnland mehr. Trotzdem haben die noch 1/3 der Weltproduktion, das ist so viel wie die 10 nächsten Länder zusammen auf der Liste.

Ich habs vor. Trotzdem wir der Versuch nicht auf einem eben Spielfeld sein wenn man Milliardäre im Markt hat.

Das Beispiel war real. Die saßen da und löteten von Hand Drähte an in 2020. Hab ich auch nicht erwartet, aber war so.

Wie gesagt ein Beispiel, und findet nun eben mit andere Dingen statt. Unterschied der Kosten mindestens 10:1 meist 15-20:1

Viel Erfolg.

Es gibt keine ebenen Spielfelder. Wundere Dich nicht, wenn eine kleine Kröte aus einer Ritze kriecht, und versucht Dich fertig zu machen, wenn der Milliardär noch nicht mal Notitz von Dir genommen hat…

Auch wenn die Liebe Katja noch nie Probleme im Wald hatte.

Ich wurde bestimmt schon 100 mal aus dem Wald vertrieben.

Wenn du dich da länger aufhalten willst kommen bewaffnet und kostümierte Clowns und werden dich da vertreiben. Wehe dir gehört kein Grund und und Boden, denn sonnst wirst du einfach überall vertrieben. Oder du musst halt kräftig dafür zahlen.

Und ich sage Euch, mein Verdacht ist das der Wald im Staats/Gemeindebesitz hier noch schlimmer ist als der Privatwald. Am Privateigentum oder privatem Wald liegt es also nicht.

Ich wurde in D geboren aber es gibt keinen Ort an dem ich mich mal länger aufhalten darf dort.

Das geht mit so etwas von auf dem Sack.

Mit welcher Begründung wirst Du denn vertrieben? Und hast Du Dich mal geweigert?

Ich empfehl dir eine wirklich spannende und unterhaltsame Serie: “Das 3-Körper-Problem”. Aber bitte achte nebenbei in der 1. Episode auf die Eingangsszene, die ein wenig die chinesische Kulturrevolution der roten Garden dokumentiert.

Bitte wähle doch selbst den Sündenbock, das Tätervolk und die gaffende Menge. Links, rechts, blau, lila, Nazi, Schnitzel - ist mir Latte - die Motivation dahinter bleibt immer dieselbe: “Umverteilung - jetzt sind wir dran und euch an den Kragen”.

Und wenn du den Plot magst und noch 1 oder 2 weitere Episoden schaust, dann achte mal darauf, welches Schicksal der Natur durch die sogenannte “Vergemeinschaftung” der Ländereien geblüht hat…

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Schau mal eine Doku über den zweiten Weltkrieg. Dann weisst du wie Kapitalismus endet.

Ich sags nochmals für die die mal wieder nicht aufgepasst haben. Die Umverteilung ist im Kapitalismus schon mit drin und zwar von unten nach oben. Deshalb läuft das mit der Zeit komplett aus dem Ruder wenn man nicht künstlich Rückverteilung macht.

Diese Rückverteilung hat nichts mit Sozialismus zu tun sondern dient der Erhaltung des Kapitalistischen Systems.

Das war noch bis vor ein paar Jahrzehnten sogar den Rechten bekannt weil sie das schon mal miterlebt hatten. Aber konstante neoliberale Hirnwäsche mit komplettem Bullshit von der Markt kanns selber richten und trickle down Economy haben zu ner ganzen Generation von Knechten geführt die als libertäre LARPen und den Scheiss einfach nachplappern als sei das irgend ein geniales Geheimwissen.

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Nein, es läuft genau WEGEN den Maden im Speck, den Etatisten, den Verwaltern, die nie etwas produktiv leisten aus dem Ruder. Deswegen brauchen wir 10-15% Staatsquote, und ein Verbot aller Staatsschulden. Um die Nichtsnutze auf dieses maximale Maß zu begrenzen.

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zurecht und um ehrlich zu sein, würde ich dies auch machen.

Warum?
Weil ich für alles zahlen darf/muss.

Der Waldbesitzer muss nur 1 mal Bauschutt aus seinem Wald entsorgt haben & ab da, wird er auf alle Leute draufgehen. Die Leute (Prozentsatz ist ja egal) schmeißen Müll überall ab.
Fängt bei den Kleidercontainer an & hört beim Nachbarn auf.

Wenn ich bei meinem Haus den Garten reinige, finde ich alleine sehr viel Müll in meinem Garten, obwohl mein Dorf nur 100 Leute beinhaltet!

Wenn ich als Gesellschaft erwarte, dass es ein Grundrecht geben sollte, dass man in den Wald gehen darf, dann sollte auch die Gesellschaft die Kosten zu 100% tragen.
Aber Hauptsache die Städter dürfen das Wasser aus den Wäldern klauen & die Dorfleute sollen Wasser sparen.

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und du glaubst nicht, dass das mehr damit zu tun hat, dass man durch das FIAT System falsche Anreize hat, als dass es dem Kapitalistischen System inherent wäre?

Das ist genau der Punkt: Was niemand gehört, verkommt. => Tragik der Almende.

Daher sollte ALLES irgendwem gehören. Dann gibt es das Problem mit Assis nicht.

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Nein, weil das Problem im Kern nichts mit dem Geld zu tun hat sonder mit der Abschöpfung von Mehrwert. Der Cantillon Effekt ist zwar schon real, aber der ist einfach ein Hebel der das darunter liegende Problem verstärkt. Aber auch wenn du jetzt kein FIAT mehr hättest dann würde sich das Kapital trotzdem weiter konzentrieren bis zum Kollaps.

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Wild Campen wäre verboten. Und nein geweigert habe ich mich nicht. Ich beuge mich der Waffengewallt. Einer Bußgeldzahlung habe ich mich mal verweigert weil der Förster mir keinen § als Rechtsgrundlage dafür nennen konnte. Bin ja selbst Beamter und eine Zahlung ohne Nennung einer entsprechenden Rechtsgrundlage verweigere ich mich. Wenn man so argumentiert kommt man auch damit durch. Die Beamten sollten ihre Rechtsgrundlagen schon kennen.

Genau das ist das Argument. Wo würden denn da hin kommen wenn das jeder machen würde.

Soll doch jeder machen! Wer will das schon. So gut wie keiner macht so etwas.

Es geht in Wirklichkeit darum diese Faulenzer in die Lohnknechtschaft zu zwingen. Bei jemandem der auch als Waldschrat überleben kann ist dies ziemlich schwer. Diese ganzen Lohnknechte selbst sind aber neidisch auf diejenigen die sich diesem Schicksal entziehen. Jeder 2. Passant der dich im Wald entdeckt wird dich anschwärzen. Einfach widerlich diese Neidgesellschaft.

Ich habe mal jemand getroffen der jahrelang im Wald gelebt hat und ohne jedes Geld. Ohne zu jagen ohne irgend ein Tier zu töten hat er sich nur aus dem Wald ernährt vegetarisch. Auch im Winter geht das. Nebenbei hat er auch Müll gesammelt. Lasst doch solche Leute einfach mal in Ruhe sage ich dazu.

Nein wenn das jeder machen würde, wo kämen wir dann hin. Ich muss ja auch arbeiten gehen.

Pah, lass es doch einfach. Mach es doch auch. Musst halt ständig woanders sein damit es klappt. Weil im Wald schlafen ist verboten.

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Also bei mir dürftest Du das…. kein Problem damit, solange Du nicht Müll üerall verteilst.

Ich habe einzig un allein das Problem, dass ich Assis nicht leiden kann die alles vollsauen.

Geradezu lustig, dass jemand der “Lohnsklave” sagt, dann mit “Neidgesellschaft” kommt

:rofl:

Nein, nein, ich mache selbst was ich will, so viel ich kann….. solange niemand Saustall hinterlässt, bin ich glücklich und zufrieden!

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