Und was schlägst Du nun Konstruktives vor? Wenn jemand eine Hardware-Wallet braucht? Wie soll er deiner Meinung nach dann vorgehen? Jetzt bin ich gespannt.
Buy a BitBox + auf fast jedem 21Meetup + auf jedem BTC-Event.
Nachtrag: In allen 3 Fällen kannst du persönlich abholen.
Das sagt niemand, aber wenn man etwas bestellen will, ist der Service besser als direkt zu bestellen.
So gibt es nicht unzählige Server auf denen deine Daten liegen sondern nur einen, bei dem unklar ist, ob sie die Absender überhaupt speichern.
Und gehen wir mal weg von Firmen die nur für ein Produkt bekannt sind. Man kann sein Bitcoinkram auch auf Amazon oder Saturn kaufen. Die haben dann deine Adresse nicht und ProxyHub hat keine Ahnung was im Paket ist. Ist doch eine super Lösung.
Das Proxyhub dich und den Absender in Verbindung bringen kann und es nicht 100% anonym ist, sollte wirklich jedem klar sein, aber besser gehts eben nicht, manche haben eben keine Lust auf ein Meetup oder keine Zeit hunderte KM zu fahren.
Was genau missfällt dir am Seedsigner?
Liest sich alles wie eine Expertensitzung. Da bin ich draussen, als Otto Normalverbraucher.
Missfallen ist eigentlich das falsche Wort.
Ich finde den SeedSigner an sich ziemlich cool und das Projekt dahinter auch. Ich sehe ihn nur nicht als die eierlegende Wollmilchsau, als die er teilweise verkauft wird.
Viele Vorteile funktionieren halt nur dann wirklich, wenn man weiß, was man tut.
Bei der Software zum Beispiel…klar, Open Source, Image selbst runterladen, prüfen und auf die SD-Karte ziehen…alles super. Aber genau das muss man eben auch machen. Wenn jemand einfach irgendein Image aus irgendeiner Quelle nimmt und draufspielt, kann da im Zweifel auch manipulierte Software drauf, weil das ja nirgends verhindert wird, wie es bspw. bei einer „richtigen harwarewallet“ wäre.
Für Leute, die sich damit auskennen, kein Drama. Aber für den Durchschnittsnutzer ist „prüf halt vorher die Signatur“ eben nicht unbedingt Alltag.
Bei der Hardware ist’s ähnlich. Wenn ich mir die Teile selbst besorge und das Ding selbst zusammenbaue, finde ich das Konzept echt gut. Wenn ich aber einfach einen fertig gebauten SeedSigner irgendwo kaufe (und Leute tun das leider wirklich), sieht die Sache schon wieder anders aus.
Der Seedsigner ist halt ziemlich einfach aufgebaut und lässt sich entsprechend auch relativ leicht manipulieren. Ich hatte selbst schon einen manipulierten Seedsigner in der Hand, den mir ein Security Researcher mal auf einem Meetup gezeigt hat. Wenn man nicht selbst weiß, was da eigentlich drin ist bzw. sein sollte, ist das aus Supply-Chain-Sicht nicht unbedingt ideal. Dann kauft man am Ende ein Gerät, dessen großer Vorteil eigentlich gerade darin liegt, dass man es selbst zusammenbauen und überprüfen kann.
Auch dieses „stateless = automatisch sicherer“ sehe ich etwas entspannter.
Klar, es kann ein Vorteil sein, wenn der Seed nicht dauerhaft auf dem Gerät gespeichert ist. Wenn jemand das ausgeschaltete Gerät klaut, liegt da nicht einfach dein Seed drauf, cool.
Aber während du das Gerät benutzt, muss der Seed trotzdem verarbeitet werden. Wenn die Software manipuliert ist, bringt dir „stateless“ auch nicht besonders viel. Dann kann der Seed beim Einlesen oder Benutzen trotzdem abgegriffen werden.
Und stateless heißt eben oft auch, dass du häufiger mit deinem Seed oder SeedQR hantieren musst und den entsprechend immer bereithalten musst, was wieder das Sicherheitskonzept beeinträchtigen kann. Das kann für erfahrene Nutzer völlig okay sein, aber mehr manuelle Schritte und so bedeuten halt auch mehr Möglichkeiten, Mist zu bauen.
Ähnlich ist es auch beim Thema Air Gap. QR-Codes sind cool und ich mag das Konzept. Aber „kein USB = sicher“ ist einfach zu simpel. Am Ende zählt das komplette Sicherheitsmodell und nicht ein einzelnes Feature, das haben wir ja erst kürzlich beim Coldcard Hack sehen können.
Und auch Companion Apps haben durchaus Vorteile. Wenn die gut gemacht sind, können sie die Legitimität der Firmware prüfen, Updates vereinfachen, bei der Einrichtung helfen, Fehler vermeiden und den Nutzer vernünftig durch den Prozess führen. Gerade bei den „normalen Nutzern“ ist gute UX am Ende sogar ein Sicherheitsfeature.
Also wie gesagt, Ich will den SeedSigner gar nicht schlechtreden. Gutes Gerät, cooles Open-Source-Projekt und für Leute, die wissen, was sie tun, schon spannend. Ich habe auch einen hier.
Aber ich würde ihn definitiv nicht pauschal jedem Anfänger in die Hand drücken bzw. empfehlen. Für die breite Masse ist eine gute Hardware-Wallet mit sauberem Setup, vernünftigen Updates und einer guten Companion App meiner Meinung nach oft einfach die bessere Lösung.
Mein Beitrag? Kannst du das erklären?
Ich bin ein nomalverbraucher, der vor ein paar Stunden von einem Service gelesen hat, an den du deine Pakete schicken lassen kannst und so fast niemanden deine echte Adresse mitteilen musst.
Das kann in vielen Situationen ein Vorteil sein, was ist daran so schwer verständlich?
Keine Lust auf Privatsphäre und Eigenschutz? Na dann sollte man auch nicht rumheulen beim nächsten Datendiebstahl.
Übrigens, wo du schon MediaMarkt erwähnst: Is Bitcoin going mainstream or what?
Was ist mit dem guten alten Don’t trust, verify
Da ist doch nur ein weiterer Werbeblogbeitrag, zu erkennen am Affiliate-Link.
Du hast völlig recht. Wir sind definitiv an Feedback interessiert. Es stehen auch noch einige Features auf der Roadmap.
Guter Hinweis. Wir speichern keinerlei Detaildaten zu den einzelnen Sendungen. Leidiglich Gewicht, Größe und Außenansicht während das Paket bei uns lagert. 30 Tage nach einer Weiterleitung werden alle Privatsphäre-relevanten Daten zur Sendung gelöscht (außer Lieferland).
Die rechtlichen Schritte beziehen sich darauf, dass wir uns diese vorbehalten, falls wir von illegalem Inhalt Kenntnis bekommen. Also z.B. wenn das Paket aufgerissen bei uns ankommt, und uns der Inhalt entgegen fällt
Ansonsten ist der Inhalt durch das Postgeheimnis geschützt.
Danke für Dein Feedback.
Ladungsfähige Anschrift bieten wir an - dann benötigen wir jedoch eine Empfangsvollmacht und einen Identitätsnachweis, den wir sonst nicht abfragen.
Bitte nicht Wohnsitz und ladungsfähige Anschrift verwechseln. Einen Wohn- oder Firmensitz vorzutäuschen ist nicht leider erlaubt…
Mit einer ProxyHub Anschrift ein Bankkonto zu eröffnen ist also vermutlich nicht möglich. Die Postanschrift zu dieser Bankverbindung im Nachhinein auf eine ladungsfähige Anschrift bei uns umzustellen ggf schon. Das hängt aber von den AGBs der jeweiligen Bank ab….
An der Paket-Weiterleitung außerhalb der EU arbeiten wir bereits. Das Thema Zoll ist hierbei jedoch nicht ganz trivial….
Ja, da wird ja auch ein Ausweis abgefragt und Adressen müssen übereinstimmen. Manche wollen ja sogar Proof of Residence.
@Copiaro Schön, dass ihr endlich da seid. Ich wollte euch schon schreiben, um reinzuholen.
Wie lange und in welcher Form bewahrt ihr Kundendaten auf für Bestellungen aus dem Bitbox-/Blocktrainer-Shop? Wo steht das in euren Datenschutzbedingungen/AGB?
Sorry, war allgemein bezogen. Hab es nicht absichtlich unter deinen Beitrag gestellt.
Hi, danke erstmal, dass Du Dich hier meldest und die Dinge klarstellst. Dieser Punkt gehört meiner Meinung nach sehr deutlich herausgestellt auf eurer Homepage/AGB, damit man euch mehr Vertrauen schenkt.
Ja, dankle für Dein Feedback. Hierzu werden wir noch eine Übersicht veröffentlichen. Bislang finden sich Details nur in unserer Datenschutzerklärung: Datenschutz - ProxyHub
Wir erfassen keinerlei Aufzeichnungen über Absender und Inhalt. Folgende Dinge werden bei Paketen temporär gespeichert: Maße und Gewicht, sowie Foto der Sendung von außen.
Die Adresse der Weiterleitung wird 30 Tage nach Abschluss des Auftrages gelöscht - sofern diese nicht im Account-Adressbuch dauerhaft hinterlegt ist. Lediglich das Lieferland bleibt dauerhaft erhalten.
Ebenfalls nach 30 Tagen gelöscht werden Fotos, Metadaten, etc.
Wir werden alle Details noch in einem Artikel zusammenfassen. Bis dahin findest Du hier die wichtigsten Fristen: Datenschutz - ProxyHub
@Copiaro Ich wiederhole gerne meine Frage, auch wenn ihr mich im ganzen Thread ignoriert (zu viel Kritik oder was?):
Wie lange und in welcher Form bewahrt ihr Kundendaten auf für Bestellungen aus dem Bitbox-/Blocktrainer-Shop? Wo steht das in euren Datenschutzbedingungen/AGB?
Dafür dass du dich ignoriert fühlst, bekommst du aber ziemlich viele Antworten. ![]()
Sowohl die Datenschutzbedingungen von ProxyHub als auch Copiaro sind öffentlich einsehbar.
Bitte habe Verständnis dafür, dass wir aus Sicherheitsgründen keinerlei Angaben zu individuellen Vereinbarungen mit B2B-Kunden wie Blocktrainer machen können und werden. Du kannst dir jedoch sicher sein, dass wir - und Blocktrainer - als Bitcoiner mit diesen Daten sensibler umgehen als die meisten anderen. Das bedingt unser Geschäftsmodell.
Vermutlich reicht Dir „Trust me Bro“ als Aussage nicht. Verstehe ich. Aber dann frage bitte vertraulich beim jeweiligen Hersteller oder Shop-Betreiber direkt nach.