Romans fauler Vergleich: Bitcoin fixed KEINE vollen Intensivstationen

Im heutigen Stream stellte der liebe Roman fest, dass unter Bitcoin die Intensivstationen nicht voll wären, das Gesundheitssystem sei unter Bitcoin nicht überlastet.

Ich will die gesellschaftliche Debatte alá Impfpflicht nicht führen, lasst sie bitte ausm Thread raus.

Eine weltweite Pandemie, die jedes erdenkliche Gesundheitssystem in die Knie zwingt, weil es nunmal exponentielles Wachstum von schweren Fällen ist, wird unter Bitcoin auch zusammenbrechen. Wo bringt Bitcoin bitte plötzlich bsp-haft 500% mehr Intensivpfleger her, die ohne Pandemie nicht gebraucht werden?
Das hat nichts mit einer kranken Wirtschaft, nichts mit einer inflationierten Geldpolitik zu tun.

Unter einem exponentiellen Wachstum von schweren Fällen kann man nicht - und erst Recht nicht mit kapitalistisch optimierten Bitcoin-Gesundheitssystem - die normale stationäre und intensivmedizinische Versorgung von Menschenleben garantieren.

Ich finde solche Aussagen vom @Blocktrainer populistisch und unprofessionell. Es diskreditiert seine sonst richtigen Aussagen bzgl Bitcoin und einer kranken Wirtschaft.

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Finde er hat absolut recht.
Alles eine Folge des Fiat Geldes

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kannst du das begründen in Bezug auf meinen Post?

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Guck dir am besten den stream noch einmal komplett an, Roman erklärt es doch ziemlich gut und wenn das nicht reicht guck dir so lange ältere stream an und versuche das ganze zu verstehen, den Zusammenhang zu verstehen braucht Zeit, bitcoin zu verstehen braucht ebenso Zeit, aber wenns klickt macht erschließen sich die Dinge auf einmal von selbst

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Ich habe das komplett angesehen und mir meine eigene Meinung gebildet. Du gehst nicht auf meine Argumente ein und schließt dich Roman an, weil es Roman ist, klassisches Autoritätsargument.

Invalide Antwort und unnötiger Beiträg von dir. Ich habe mich mehr als genug mit Bitcoin, Zeitpräferenz und Co. beschäftigt. Darum geht es hier auch gar nicht.

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Wenn du es verstanden hast und hier schon antwortest, dann erkläre es doch mit deinen eigenen Worten?

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Okay, aber das muss ich leider auf morgen verschieben, schaffe ich heute nicht mehr

Das

wäre aus meiner Sicht genau im gleichen Problem gefangen wie das aktuelle kapitalistisch optimierten Gesundheitssystem. Das Problem ist (Ineffektivität hin oder her) bei der Grundversorgung darf man nicht gewinnorientiert/kapitalistisch denken.
Grundbedürfnisse zu kapitalisieren kann nur in einem Monopol oder Oligopol enden in dem die Qualität verringert wird z.B. durch Kosteneinsparung wärend der Gewinn maximiert wird durch Preiserhöhungen.
Kapitalistische herangehensweise kann nur funktionieren wenn das Gut/die Dienstleistung gekauft werden will, nicht wenn sie gekauft werden muss… Unser Gesundheitssystem wird seit Jahren immer mehr privatisiert und es bilden sich immer größere private Krankenhausverbünde. Da wird langfristig gar keine Konkurenz neu einsteigen können, da die Einstiegshürde schlicht zu groß ist. Und selbst wenn man das Kapital für den Einstieg besitzt, warum sollte man konkurieren und nicht in einem Oligopol einfach mit abkassieren?
Privatisierung ist nicht der heilige Gral :wink:

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Das ist eine Debatte, die zu führen überflüssig ist. Egal ob unter Bitcoin oder Fiat, daß gehört eh gefixt und weshalb dann noch warten? Auf die nächste Pandemie? Und niemand muss ja das ganze intensiv ums 5fache aufstocken, es werden doch hoffentlich nicht alle auf intensiv landen…

Ich widerspreche Romans Aussagen, die er heute in die Öffentlichkeit gesetzt hat. Eine Debatte muss keine Zeithorizont von Jahrzehnten haben, um führenswert zu sein.

Das mit dem 5-fach war ein Beispiel, in der Praxis wären es noch deutlich mehr Intensivpfleger, etc. die benötigt würden, um eine Pandemie diesen Ausmaßes ohne Schutzmaßnahmen zu führen. Alternative: Massensterben. Das meine ich ernst und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Viel zu viele würden die intensivmedizinische Behandlung nicht erhalten und abnippeln.

Hab das Video noch nicht gesehen tu ich aber direkt im Anschluss.
Und du hast mich missverstanden. Es gibt eh Endemie, was bedeutet, daß jeden Winter die intensiv, sowie todeszahlen steigen werden. Warum den in drei Teufels - Namen beginnt man nicht bereits JETZT mit dem fixen des Systems? Es muss doch eh getan werden, oder nicht?
Und noch seltsamer, warum hat man damit nicht schon lange begonnen.je eher, desto mehr Menschen müssten nicht sterben. Nur weil man es evtl. nicht schaffen wird, alle zu retten, tut man dann diesbezüglich nichts? Was ist das für ne Logik?

@Babu Ich werde hierdrauf nicht antworten, da dies mit dem Thema nichts zu tun hat. Dies ist ein Strohmann. Niemand möchte hier irgendein Gesundheitssystem diesen Winter fixen, das ist am Thema vorbei. Es geht hier um Romans Äußerungen die sinngemäß besagten, das in einem Gesundheitssystem mit Bitcoin die Intensivstationen nicht überlastet wären.

Bitte on-topic bleiben.

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In einer Welt die nicht durchs Fiatgeld inflationiert wird müssten alle viel weniger arbeiten, da die Wirtschaft sich auf die lebenswichtigen Bereiche konzentrieren kann.

Dies kann Realität werden, da man keinen Zwang hat Geld auszugeben, sondern eher sparen will und die Ausgaben in der Wirtschaft die Zweige fördern welche lebenswichtig sind.
Da diese jeder braucht und egal wie sehr man sparen will, einen Arzt kann man sich leisten wenn es not tut. Das letzte Hemd hat immerhin keine Taschen.

Also wenn eine Institution für einen nicht das Sparen und dafür alle Krankenausgaben übernimmt (Krankenkasse), dann kann man selbst entscheiden welche Behandlung man will.

Wenn dies dann bedeuten würde, dass die Ärzte und Krankenpfleger nur in Seasonarbeit gehen aber sich durch den Aufschwung an Geld lange ihren Lebensunterhalt leisten könnten und daher immer mehr die stressige Zeit und Ausbildung in Kauf nehmen, um dann bei einer Welle sehr viel Geld zu verdienen an allen Sparern.

Jetzt klingt das erstmal nach einer Argumentation Anti-Staat und pro Privatisierung, aber das täuscht!

Die Privatisierung beruht auf den gleichen Regeln, aber optimiert nach der Schere zwischen Arm und Reich. Es gibt Krankenverischerungen für wohlhabende, statt dass sich jeder seinen Arzt und seine Behandlung freier wählen kann.

Die Demokratie bestimmt hierbei doch den Rahmen für die Ärzte und sollte die Vermögensungleichheit drastisch ausgleichen. Denn sonst ist der Incentive von Superreichen und Wohlhabenden alle einnahmen zu zehren viel zu groß. Dann machen 9/10 Ärzten auf einmal Massagetherapie.

Wikipedia: Osteopathie (Alternativmedizin) – Wikipedia
„Der Grund für die Kostenübernahme durch die Krankenkassen liegt jedoch nicht, wie bei evidenzbasierten Behandlungsmethoden, in einem Nachweis der Wirkung der Osteopathie – gerade bei der Behandlung von Säuglingen oder Kindern –, sondern ist als Marketing der Kassen zu betrachten.“

„Seit dem 1. Januar 2012 übernehmen in Deutschland einige der gesetzlichen Krankenkassen einen Teil der Behandlungskosten.“

Die Problematik die wir momentan haben ist also nicht wegen dem Kapitalismus per se, sondern wohl eher aufgrund der Ungleichverteilung der Vermögen.
Jetzt sind es autoritäre Entscheidungsträger, welche sich absprechen was bezahlt wird und welche Behandlungen gut sind.

Das sollte jeder selbst entscheiden dürfen, denn es geht um unseren Körper.

Jetzt ist es momentan so, dass die autoritären Entscheidungsträger nicht wirklich demokratisch bestimmt werden, sondern von einzelnen Personen, die von der gewählten Partei eingesetzt werden.

Also worauf ich raus will, ist dass wir etwas direktere demokratische Bestimmung brauchen, wenn auch nicht vollständig direkt. Aber wenn es darum geht z.B. eine Impfpflicht einzuführen sollten die Bürger für wissenschaftliche Vertreter wählen können, die verschiedene Modelle präsentieren und vll. die Ärztegemeinde kann transparent abstimmen, so dass die Bürger sich anhand der Empfehlung der Ärzte orientieren können.

Es gibt also eine wirklich bessere Lösung die irgendwo in der Mitte liegt, es ist nicht alles schwarz oder weiß und ich denke, dass Roman darauf hinaus will.

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Schöne Ausführungen, leider unrealistisch. Es wird nie genug Intensivpfleger geben, die bis zur nächsten Pandemie in Sesonarbeit gehen.

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Intensivbetten sind nicht voll. Es fehlt Personal. Das fehlt, weil der Staat die Gehälter und Zuschüsse für Mitarbeiter auf Intensivstationen nicht genug angepasst hast.
Das Problem ist die geplante Wirtschaft.
Ein freier Markt reguliert durch Angebot und Nachfrage. Nicht durch zentrale Planung.

Nichts anderes habe ich gesagt.

Gute Nacht.

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Die Demokratie müsste eigentlich mal was von dem Geld abbekommen, welches die Reichen haben, aber dafür fehlt ihr die wirkliche Entscheidungsgewalt.

Da liegt der Ursprung allen Übels!

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Intensivbetten ohne Personal werden nicht gezählt. Niemand redet von Intensivbetten, die nicht betrieben werden können in der öffentlichen Debatte.

Eine weltweite Pandemie erzeugt eine Nachfrage an medizinischen Fachkräften, die nie ansatzweise durch den freien Markt aus dem Hut gezaubert werden können.

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und selbst wenn Intensivmediziner fair bezahlt würden: In einer Pandemie gibt es immer noch zu wenig. Auch mit einem gesunden Markt. Und nein, man kann die dann eben nicht ausm Hut zaubern.

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Wenn die Wirtschaft für alle Menschen gleich arbeiten würde, wäre das anders… Dann könnten wir uns mehr leisten als der ultra gehetzte Arztbesuch im Moment und wenn es Not tut hat man alle wieder am Start.

Außer wenn alle Menschen sparen würden für solch einen Fall, da sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben.
:thinking:

Das ist aber alles sehr langfristig und theoretisch und wahrschlich erstmal nur auf die 3. und 2. Welt anwendbar, da es dort keine stabile Gesundheitsversorgung gibt.

Intensivmedizin ist hochkomplex. Ohne Pandemie ist der bedarf bei 100%. Marktlage. Woher kommen nun Intensivpfleger, die plötzlich auf 900% (bsp) benötigt werden?

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