Plan B hat angeblich seine BTC in ETF getauscht

zu verantwtlichen Verwaltung seines Geldes (nicht nur Vermögens) , gehört auch die regelmâßige Überprüfung seiner Konten.

Einzugsermächtigung, 8 Wochen, war sie unberechtigt, 13 Monate.
Kostet ein Häkchen am Bildschirm …

Wie soll man den Gold sinnvoll als Geld einsetzten als Bitcoin?
Gold ist nur mit Aufwand teilbar.
Gold ist nur mit viel Aufwand überprüfbar.
Bargeldlosen/Online ausgeben geht NUR über Custodians die untereinander nur settlen können in dem sie Transporter hin und her schicken

Stimmt, als Geld taugt beides nix. Mit dem Bitcoin kann ich auch nichts beim nächsten Bäcker oder Supermarkt kaufen. In meiner Stadt gibt es nur eine Kneipe, die Bitcoin als Zahlungsmethode akzeptiert.

Gemeint habe ich eigentlich, dass beides als Wertspeicher gut funktioniert. Beide Assets beruhen auf Vertrauen.

Ah ja, wenn ich soviel Gold hätte, dass ich dafür einen Transporter bräuchte, dann hätte ich dafür schon einen kleinen Staat aufgekauft und mich mit einer Goldkrone zum König gekürt.

Das es AKTUELL NOCH nicht überall akzeptiert wird, heißt ja nicht das Bitcoin schlecht dafür geeignet ist.

Bitcoin ist anti-fragil: Fehler anderer stärken das System

Wenn Menschen ihre Coins bei Börsen, Banken oder ETFs lassen, passiert Folgendes:

  • Es entstehen Rückschläge (Börsen-Pleiten, Hacks, Insolvenzen).
  • Menschen verlieren Coins.
  • Die Lektion „Not your keys, not your coins“ wird real.

Diese Verluste sind sozial schmerzhaft, aber systemisch gesund, weil:

  • Die Coins sind nicht weg — sie wechseln nur Besitzer.
  • Die Lektion verbreitet sich wie ein Naturgesetz.
  • Jeder Crash erhöht das Bewusstsein für Selbstverwahrung.

Bitcoin wird stärker, wenn Menschen Fehler machen. Das ist das Gegenteil von Fiat.

Bitcoin braucht keine perfekte Welt — nur menschliches Verhalten, weil Menschen sind:

  • bequem
  • vertrauensselig
  • feige
  • gierig
  • misstrauisch
  • und genau DAS macht Bitcoin stabil.

Warum? Weil Bitcoin menschliche Schwächen in Ordnung verwandelt:

  • Gier → Mining
  • Misstrauen → Validierung
  • Kontrollbedürfnis → Selbstverwahrung
  • Angst → Flucht in harte Assets

Bitcoin ist das erste System, das durch menschlichen Egoismus stabiler wird.

Selbstverwahrung ist eine Funktion von Leid, nicht von Wissen. Menschen wechseln NICHT zur Selbstverwahrung, weil sie verstehen. Sie wechseln:

  • wenn eine Börse einfriert
  • wenn ein ETF gesperrt wird
  • wenn neue Gesetze kommen
  • wenn Konten eingefroren werden
  • wenn Auszahlungen limitiert werden
  • wenn Kapitalverkehrskontrollen kommen

Leid lehrt schneller als Wissen.

Regulierung beschleunigt Selbstverwahrung, nicht umgekehrt. Viele denken:

  • „Regulierung = Gefahr für Bitcoin.“

Aber die Wahrheit ist:

  • Regulierung = Beschleuniger der Adoption

Und genau das passiert zwangsläufig, wenn Staaten das Geld verlieren.

Denn je mehr ein Staat drückt:

  • KYC
  • Melderegister
  • Steuerhärte
  • Einschränkungen
  • Überwachung
  • Vermögensabgaben
  • Verbote bestimmter Wallets

… desto mehr Menschen ziehen sich in nicht kontrollierbare Self-Custody zurück.

Systemischer Zwang führt immer in Richtung Selbstverwahrung Das ist der entscheidende Punkt: Wenn Fiat bricht, müssen Menschen Selbstverwahrung lernen, ob sie wollen oder nicht. Denn:

  • Banken werden insolvent
  • Kapitalverkehrskontrollen kommen
  • Bargeld wird limitiert
  • ETFs werden eingefroren
  • Staaten greifen auf Vermögen zu
  • Auszahlungen werden rationiert

In einem Fiat-Endspiel bleibt dem Menschen gar nichts anderes übrig.

Es ist:

  • Überlebensstrategie
  • Schutzraum
  • Zuflucht
  • Ausweg aus einem sterbenden System

Selbstverwahrung wird nicht gewählt! Sie wird erzwungen! Durch die Realität!
Es ist egal, wie viele Menschen heute Self-Custody nutzen.
Alle Wege führen langfristig dorthin, automatisch:

  • durch Krisen
  • durch staatliche Eingriffe
  • durch Börsenpleiten
  • durch Misstrauen
  • durch Bequemlichkeit, die bestraft wird
  • durch die Natur des Menschen
  • durch die Natur des Systems

Bitcoin braucht nicht die Menschen.
Die Menschen brauchen Bitcoin.

Und genau deshalb:

Selbstverwahrung ist nicht „Option“, denn sie ist das Endergebnis.
Zwangsläufig. Unumkehrbar. Unvermeidlich.

Bitcoin ist dann kein „Investment“ mehr.

Mit den Regulierungen wird die Handhabung noch komplizierter. (Satoshi-Test, Mittelherkunftsnachweis, signieren,usw.) Es ist jetzt schon schwierig genug, die Selbstverwahrung einem Außenstehenden zu erklären. Wenn mir etwas passieren würde, wäre meine Frau aufgeschmissen.

Gold gibt es in 0,5g und 1g Barren zu kaufen. In diesen Größen kann Gold schon als Zahlungsmittel verwendet werden.

Bitcoin braucht halt ne Infrastruktur. Also krisenfester wenn es wirklich drauf ankommt ist def. Gold.

0,5g ist immernoch zu viel Wert für viele Beträge außer man will jedes mal diese Summe draufschlagen.

Und wie gesagt alles wo man keinem physischen Austausch macht ist wieder komplett abhängig von irgendeinem anderem System

Wenn du was Krisenfestes willst, dann Kauf dir Dosen

könnte ja, aber zu welchen Kosten …

Hast du Beispiele/Beweise dafür dass Überregulation zu Selbstverwahrung führt? Ich würde höchstens erwarten dass es zu Flucht in weniger regulierte Länder führt, wo man wiederum bequem Selbstverwahrung betreiben kann.

Ansonsten gebe ich dir recht, dass, mit jedem Hack und jeder Insolvenz einer Plattform, Selbstverwahrung wieder in den Forderung rücken wird.

Korrekt. Bitcoins Eigenschaften machen es in der Theorie zum perfekten Geld. Die Praxis scheitert daran dass die Menschen das noch nicht erkennen.

Überregulation ist die beste Werbung für Selbstverwahrung, weil sie die einzige Option ist, die nicht abgeschaltet werden kann.

Es gibt keine historischen Beispiele, weil Bitcoin selbst historisch neu ist. Wir stehen zum ersten Mal vor einem System, in dem Eigentum ohne Institutionen gesichert werden kann.

Wir bewegen uns in einem Bereich, für den es per Definition keine historischen Beweise geben kann. Bitcoin ist das erste Experiment seiner Art. Was wir aber beobachten können, sind Mechanismen, die in allen Systemen gelten:

Mehr staatlicher Zugriff → mehr Menschen weichen auf unkontrollierbare Strukturen aus.

Mehr zentrale Risiken → mehr Selbstschutz.

Mehr Vertrauensverluste → mehr Dezentralität.

Genau diese Dynamiken haben wir schon tausendmal gesehen: beim Internet, bei Verschlüsselung, bei Kapitalflucht, bei VPN, bei Open-Source.

Nur eben noch nie beim Geld. Darum ist die Frage nach „Beweisen“ eigentlich eine Kategorieverwechslung.

Bitcoin ist ein neues System, daher können wir nur Systemlogik beobachten, nicht historische Kopien.

Stimmt, die erste Reaktion ist immer geografische Flucht. Aber wenn die neue Region später reguliert oder kollabiert, bleibt irgendwann nur:

Selbstverwahrung als letzter stabiler Punkt.

Für Kleinstbeträge sind 0,5g sicher nicht geeignet, aber 0,5g lassen sich schnell in Bargeld umwandeln. Beim aktuellen Ankaufspreis sind 0,5 g ca.55 € das ist in meiner Sicht schon Alltags tauglich.

An welche Kosten denkst du genau?

beginne mal mit dem (Preis-)Aufschlag für diese Kleinstmengen.
Dann will dein Händler sicher einen Nachweis, dass das nicht Hühnergold ,:rofl: ist. Diesen kleinen Teilen sieht man die Echtheit auch nicht auf den ersten Blick an.
Und zum Schluss, denk dran, dass du auch die Gramm-Täfelchen nicht beliebig teilen willst und kannst.
Das was du bezahlen willst, kostet immer mindestens so viel, wie dein letztendlich nicht weiter teilbares Zahlungsmittel, egal was dieses nominal wert ist.

Ein 1-Gramm-Goldbarren kostet derzeit ca 115€, kaufe damit also mal deine Frühstückssemmel

Liegt momentan bei 1-2%, ist aus meiner Sicht akzeptabel

Wenn das Gold legal gekauft ist, dürfte das kein Problem sein. Die Goldbarren sind ja auch geprägt und die Prüfung dauert ja nicht so lange.

Ja, da muss man praktisch vorgehen und die ganzen 0,5g umtauschen

Bitcoin kann ich nur verwenden, wenn mein Gegenüber ebenfalls Bitcoin akzeptiert. Das sind eben nur ganz wenige in der Bevölkerung. Gold oder Bargeld schon in der besseren Position gegenüber Bitcoin.

Goldbarren, egal in welcher Form benötigt auch jemanden, der es akzeptiert und wieder einsetzen kann.

Den 0,5gr-Barren gibt es bereits und kostet mehr als die Hälfte des 1gr-Barrens.

Die Akzeptanz dürfte etwas größer als beim Btc sein, aber im Krisenfall, um den es letztendlich geht wird der Unterschied nicht gross sein, abgesehen davon, dass du deinen Goldbarren nicht in 100 Mio Teilchen zerlegen kannst, ohne dass er als Goldstaub für die meisten wertlos wird

Genau. Weil die Massenadoption ja schon so weit vorangeschritten ist. Im Krisenfall, um den es ja hier geht, wird der lokale Bauer dich mit deinem Goldplättchen wieder nach Hause schicken denn damit kann er ja nichts anfangen aber über Bitcoin weiss der natürlich sofort Bescheid.

Das hat er hier alles aus dem Forum mit seiner handvoll Schreiber, während er von Gold noch nie was gehört hat. Wäre ja auch viel zu kompliziert, dieses Gold. ;)

klar, Bauern sind nicht so doof, wie du sie gerne hinstellen mochtest.
Er wird, wie die Vergangenheit schon bewiesen hat, das Stückchen Gold nehmen und dir ein halbes Pfund Kartoffeln dafür geben. Denn den Goldpreis legt der doofe Bauer fest.

Und glaube nicht, dass heutige Bauern nichts von Bitcoin wissen und verstehen.