Ja,
aber dann ist das Bezahlsystem ja nicht Gold sondern etwas anderes.
Weil Bitcoin elektronisch ist, gibt es keine Barriere für beliebige Teilungen und Transfer Methoden.
Wenn ich das benötige, habe ich immer die Freiheit eine eigene Node aufzusetzen.
Warum immer diese extreme?
Manche möchten vielleicht Gold und manche haben deine Lobpreisrungen von Bitcoin verstanden und wollen Bitcoin und damit natürlich den Rest der Welt Knechten und Versklaven.
Kein Extrem. Nur Wahrscheinlichkeit.
Wenn morgen die Krise da wäre, also Zusammenbruch Fiat, Zusammenbruch staatlicher Ordnung bzw. nur noch elementar vorhanden, Zusammenbruch der Versorgung bzw. auch da nur noch elementar…dann werden dir mit ziemlicher Sicherheit 9,9 von 10 Bauern ihre Kartoffeln für Goldplättchen verkaufen aber nichts mit Bitcoin anfangen können.
Sei es, weil sie nichts drüber wissen, sei es, weil sie der Sache nicht trauen, sei es, weil ihnen die Infrastruktur fehlt…
Gold gegen Kartoffeln, ist so einfach wie Euro gegen Kartoffeln.
Bitcoin ist da ne andere Welt. Kann man auch einfach mal akzeptieren, dass das so ist und sich den Quark nicht immer schön und zurechtreden.
Ich hab Anfang der 0er Jahre Kilobarren direkt bei meiner Hausbank gekauft. Mit denen bin ich auch ziemlich zufrieden…
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Nerviger als bei Bitcoin ist die Lagerung… außer Schließfach wäre dann nur noch im Garten vergraben oder so. Und Schließfach hat dann typische Szenarien, wo das Mist ist
Man muss sich eigentlich nur Regionen anschauen, in denen Krisen heute ein Dauerzustand sind, also insbesondere in afrikanischen Ländern. Dort agiert niemand mit Goldmünzen, weil der Umgang viel zu gefährlich wäre und kaum einer die Echtheit überprüfen könnte. Man benutzt mit seinem Smartphone weit verbreitet Kryptowährungen, insbesondere auch, weil der Altersdurchschnitt bei 20 Jahren (Deutschland 45) liegt, zu 43% US-Dollar-Stablecoins und zu 18 % Bitcoin. Im übrigen sind Bauern heute keine Hinterweltler mehr sondern mit ihrem üblichen Maschinenpark meistens digital affin. Dass man Brot und Eier mal mit Mikro-Goldstückchen im Krisenfall bezahlen wird, halte ich für völlig abwegig.
Ahhhhh, Altersdurchschnitt bei 20 Jahren…
Könnte die Demographie wohl auch eine Rolle spielen bei der Adoption?
Ist es vielleicht einfacher einem 20 jährigen Bitcoin nahe zu bringen als einem 80 jährigen?
Und was bedeutet das denn für die vergreisenden westlichen Gesellschaften?
Und wo ist der ganze Wohlstand “zu Hause” der Bitcoin zum Mond katapultieren soll?
Fragen über Fragen. ;)
(Aber ich weiß schon, jetzt kommt gleich Katja hier reingeflitzt und erzählt die Geschichte von einer 90-jährigen Omi die sich politisch einbringt, als Leistungsträger noch im Krankenhaus Herz-Ops durchführt und einen Bitcoinsparplan laufen hat. ;))
es wird nicht besser mit dir.
Lese einfach nochmal meine Empfehlung von ein paar Tagen …
Dann ist aber der Euro alltagstauglich und nicht das Gold.
Neben den bekannten Nachteilen von Gold vers Bitcoin sollte man sich auch mal die enormen Nebenkosten von Gold vergegenwärtigen. Der kleinste Goldbarren aktuell 1 Gramm kostet 125 €, im Ankauf erhält man aber nur 109 €. Die gleiche Menge Satoshis kosten mich dagegen nur 0,5% (Spread und Gebühren)
Genau das bereitet mir etwas Sorgen. Das Bitcoin unter die Räder gerät.
Ich hatte das auch bereits am Beispiel Argentiniens erwähnt.
Dort scheint Bitcoin auch nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Alles läuft dort über USD-Tether.
Stimmt,
Wie Bitcoin ist Gold ein Wertspeicher, nur dass Gold eine höhere Akzeptanz hat und schneller in Euro gewechselt werden kann.
Das man besser Bitcoin als Tether als mittel- bzw. langfristigen Wertspeicher nutzt, wird sich auch in einem Dorf in Zentralafrika herumsprechen. Die Marktkapitalisierung von BTC ist um den Faktor 10 höher gegenüber dem stärksten Stablecoin. Selbst Tether investiert erheblich in Bitcoin. Das der Stablecoin keine Wertschwankungen hat, verschafft ihm als tägliches Zahlungsmittel noch einen Vorteil.
Beides geht schnell.
Bitcoin kann man besser inoffiziell handeln weil es automatisch überprüfbar ist
Das Beispiel wäre ich, habe aus diesem Grund auch meine ETFs aufgelöst. Wahrscheinlich jahrzehnte zu früh. Wenn aber schon öffentlich von der Beschlagnahmung von Ersparnissen zum Wohle des Staates und der Allgemeinheit spricht, dann wird es schon komisch. Mit der vorab geschätzten Gewinnsteuer jährlich auf der Börse haben die Politiker schon mal im kleinen damit begonnen. Die Bankenschließungen in Zypern und Griechenland waren nur bei den Reichen bekannt, die haben noch zuvor ihr Vermögen außerhalb der EU in Sicherheit gebracht. Ich bin ein Normalo und habe kein Konto in den Bermudas. Also ist der Eigenbesitz die einzige Lösung für uns Normalos.
Dafür ist Gold innerhalb 1 Jahres besser als der Bitcoin gestiegen.
. 0,5% Spread vor 30% Absturz ist auch nicht besonderlich gewinnfördernd.
O.k., den Goldpreisanstieg hat keiner davor nicht einmal geahnt. Zumindest ich nicht.
Aber bei Gold ist es nicht anders wie beim Bitcoin: Wenn man länger dabei ist, dann gleiten die Kursschwankungen an mir vorbei. Und wenn das Gramm z.B. 80% mehr Wert geworden ist, dann ist der Spread für mich unwesentliche Vergangenheit.
Was viele hier einfach nicht wissen: Bei Gold geht es eigentlich nur um eine sehr sichere und bewährte Werterhaltung. Nicht um Gewinn oder besser zu sein wie die Börse oder Bitcoin.
Zwischen 2011 und 2023 erlebte Gold eine elendig lange Seitwärtsbewegung mit einem zwischenzeitlichen 40%en Bärenmarkt. In diesem langen Zeitfenster brauchte man mit Gold eine enorme Ausdauer. Ein durchschnittlicher Bitcoin-Bärenmarkt dauerte bisher indes 10 Monate. Über Jahrzehnte gesehen, kann man mit Gold den Kaufkraftverlust in Folge der Geldmengenausweitung kompensieren, der reale Wertgewinn ist aber marginal, es sei denn man glaubt an den von den Zentralbanken publizierten Inflationsindex.
Da gab es auf einjährige Sparverträge noch 8-10% Zinsen auf der Bank und Gold wurde von den Zentrallbanken massivst verkauft. Derzeit andersrum.
Von 2011 bis 2021 war die Entwicklung der EZB-Leitzinsen von einer Senkung geprägt, um die Konjunktur zu stützen und die Inflation erhöhend zu beeinflussen. Der Hauptrefinanzierungssatz sank von 1% 2011 auf 0% 2016 und war 2020,2021 schließlich negativ. Gold hätte sich mithin extrem positiv in dieser Zeit entwickeln müssen, tat es aber nicht, es wurde real deutlich billiger, während Immobilienpreise, Aktien und vor allem Bitcoin massiv zulegten.