Peterchens "Ich habs euch doch gesagt" Thread

Jetzt ist halt die Frage was „extrem lange“ ist. Ich sehe die Problematik, dass sich bei steigendem Preis die Anzahl an Transaktionen genau gegenteilig verhält. Keiner will seine Btc verwenden und das wird sich m.M nach auch nicht ändern, sondern nur noch verschlechtern.

Ich denke da automatisch an das Halving 2032 mit einer Blocksubsidy von unter 1 Btc/Block … ab da wird es haarig . Man müsste schon verrückte Preise haben.

das wird nicht passieren, weil ihre Werte dahinschmelezne würden, wenn sie selbst für Sicherheit sorgen müssten. Die Incentivierung ist rein montär. Stell dir vor du müsstest absurde Beträge für einen Safe pro Monat bezahlen nur damit dein Gold sicher ist und gleichzeitig musst du Gold aus dem Tresor nehmen um für den Tresor zu bezahlen…

Darum geht schon gar nicht mehr. Es ist mehr der Fakt, dass du in Zukunft eine vorerst steigende Marktkapitalisierung hast die über die Zeit immer mehr an Sicherheit verliert. Das ist einfach Vertrauensverlust über die Zeit + dass kein einziges Narrativ erfüllt wird.

Dazu zentralisiert sich das Mining gegen Ende dann maximal durch …

Nach meinem Dafürhalten hinkt Dein Vergleich. Denn wie Du für Gold richtig feststellst, muss sich jeder seinen eigenen Tresor beschaffen. Bei Bitcoin bauen aber alle zusammen den Tresor, in dem trotzdem jeder sein eigenes sicheres Fach hat. Die individuellen Kosten sind also deutlich kleiner. Und jeder kann in dem Ausmaß zur Netzwerksicherung beitragen, wie es ihm sein Stack gebietet. Bitaxe und Co für die kleinen Bitcoinhalter; Bitmain für die Wale.

Das sehe ich anders. Nach meinem Verständnis ist es nicht nötig, dass die Netzwerksicherheit mit steigender Marktkapitalisierung zunimmt. Es geht allein darum, dass 51% Attacken zu unterbinden. Und hierfür muss man die nötige Hardware bekommen und finanzieren können, um alleine eine Attacke fahren zu können.

Bienen wächst auch kein größerer Stachel, wenn sie mehr Honig für den Winter eingelagert haben.

Genau das ist im Moment durch die Inflation im Bitcoin auch der Fall, es ist ja nur eine Deflation in Relation zu Fiat (und mittlerweile Gold). Eine Geldmengenausweitung und damit Verwässerung der Werte fand schon immer statt, am Anfang extrem und jetzt gemäßigt.

Nicht falls es durch den immer geringer werdenden Lohn immer günstigere Energiequellen suchen muss und damit am Ende nur noch Schwankungen von Wind & Solar ausgleicht, bei denen die Kosten für Energie verschwindend gering werden.

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Das ist eher unrealistisch mit den immer günstigeren Stromquellen. Wie viel sollen die billiger werden damit sich das Mining noch lohnt? Strompreise haben auch nach unten eine Grenze und außerdem haben Miner schon meistens sehr gute Preise.

Die Miner schalten dann irgendwann ab und wechseln auf Rechenzentrum. Die brauchen dauerhaft günstigen Strom um eine planbare Einnahme zu erzeugen, die können nicht nur auf Überstrom wetten, und der Überstrom wird in Zukunft eh anders genutzt. Der Strompreis gleicht das Problem mit den Einnahmen niemals aus.

Miner wechseln jetzt schon oder bereiten den Wechsel vor, das hängen die nur nicht so an die große Glocke.

Im Minusbereich, ja!

Nennt sich Flexibilität im Stromnetz und als Service hätte in einem nur auf Wind & Solar basierendem Netz Bitcoin sogar Potential damit mehr einzunehmen, als für den Strom zu zahlen.

Aber ob das nur gegen 0 geht oder tatsächlich Bitcoin mehr einnehmen kann als der Strom kostet durch den Service wird sich zeigen. :slight_smile:

Das wurde durch Blocktrainer Artikel und in Diskussionen hier besprochen, warum dafür eben genau Bitcoinminer geeignet sind und nicht Rechenzentren.

Bitcoinmining ist zeitunabhängig und planbar sind die Einnahmen trotzdem, da immer ein bestimmter Prozentsatz (ca. 30%) der Zeit in so einem Stromsystem zu viel Strom da ist.

Ja ich kenn das Argument , weil man Miner abschalten kann etc. und Rechenzenten eher nicht usw …

Es geht nicht darum ob Bitcoin oder Rechenzetrum geeignet sind - beide sind für den Umgang mit zukünftigem Überstrom faktisch nicht relevant. Das ist nur ein Cherry Pick aus der Btc-Community… Wir gehen hin zum Smart Grid mit Speicherung und ganz anderer Nutzung vom Strom - Bitcoin spielt da keine Rolle und Rechenzentren werden einfach betrieben, weil man sie braucht und weil sie einen Haufen Zaster abwerfen.

Was hat die verlinkte Studie mit Bitcoin zu tun, hab die nur nach Keyowrd Bitcoin durchsucht aber kommt nix?

Die Einnahmen sind in zukunft nicht planbar… Subsidy weg und wie viel Transaktionen kommen wissen die nie.

Ich stimme Dir zu, dass Überstrom in Zukunft eher in Speichern landen wird. Doch selbst damit wird sich immer die Frage der Wirtschaftlichkeit stellen. Lohnt es sich einen weiteren Speicher zu kaufen, auch wenn er nicht voll genutzt wird? Das führt zwangsläufig dazu das Überstrom für das Bitcoin Mining verbleiben wird. Und da Strom so schlecht transportierbar ist, wird es diesen Überstrom weltweit fürs Bitcoin Mining geben.

Nur so aus neugier, hast Du das folgende Argument gekauft oder ignoriert?

Schade, du hast dir deine Meinung wohl schon fest gebildet und meine Studie vom Fraunhofer zur Umstellung des Energiesystem als denkanreiz, um dich in zukunftige Stromnetze einzudenken schmetterst du mit „Da steht nicht Bitcoin drinnen“ ab.

Also wenn wir im Moment sagen wir einfach 1% des Stroms für Mining verwenden, warum sollte das in zukunft nicht dynamisch genutzt werden?

Klar kannst du auch Speicher oder Elektrolyse anführen, aber selbst in diesen Szenarien vom Fraunhofer u.A. wird weiterhin davon ausgegangen das es genug Zeiten gibt, in denen trotzdem P2H betrieben werden muss.

Also genau diese Lücke belibt nach aktuellsten Analysen offen und dann kommt "aber ich hab mit Strg+F nicht ‚Bitcoin‘ gefunden.

Meine Empfehlung an der Stelle: Einfach das Paper von KI zusammen fassen lassen oder bis zur Zusammenfassung auf Seite 4 lesen, in der steht:

Eine starke Flexibilisierung der Strombereitstellung und -nutzung wird zu einem Schlüsselelement der Systementwicklung. Der hohe Anteil an fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen für die Stromerzeugung erfordert einen Paradigmenwechsel im Versorgungsmodell. Dabei wird die in der Vergangenheit vorherrschende bedarfsgerechte Energiebereitstellung durch Großkraftwerke zunehmend ersetzt durch ein System, in dem fortwährend ein Ausgleich zwischen nur bedingt regelbarer und prognostizierbarer Bereitstellung aus erneuerbaren Energien und möglichst flexibler Nutzung erfolgt. Hieraus entsteht ein komplexes Zusammenspiel zwischen Energiebereitstellung und zeitlich angepasster Energienutzung (Lastverschiebung, Demand Response) einschließlich der stärkeren Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr, des temporären Einsatzes flexibler Erzeugungsanlagen, wie Elektrolyseure zur Herstellung von Wasserstoff, und von Speichern verschiedener Bauformen. Auch multi-modale, aus verschiedenen Erzeugern gespeiste Wärmenetze in Verbindung mit großen Wärmespeichern erweisen sich als wirkungsvolle Maßnahme zur Flexibilisierung und zum Lastmanagement, vor allem in verdichteten städtischen Räumen. Ein weiteres wichtiges Element der Flexibilisierung sind stationäre Batteriespeicher, für die im Jahr 2050 eine installierte Kapazität zwischen 50 GWhel und 400 GWhel für die untersuchten Szenarien resultiert. Und nicht zuletzt wird auch langfristig eine Kapazität regelbarer Stromerzeuger benötigt, insbesondere hochflexible Gasturbinen, deren installierte Leistung zwischen 100 GWel und über 150 GWel liegt.

Danke für die Aufmerksamkeit :slight_smile:

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Ja gut, dass das irgendwie in der Art wie in der Studie beschrieben ist kommt, ist klar. Du kannst das doch „dynamisch“ nutzen wenn du das willst, sagt doch keiner was. Meine Aussage ist, dass das Bitcoin nicht retten wird, weil die Einnahme trotzdem nicht planbar sein wird und einfach zu gering ausfallen wird.

Und Bitcoin taucht halt nicht auf … nur weil da irgendwo was Demand Response steht heißt das für Bitcoin erstmal nichts. Daraus kann man keine Rettungsgeschichte konstruieren.

Warum nicht planbar? Also zumindest bei dem Punkt würd ich sagen, das sollte mit der Zeit leichter werden.

Die Transaktionen/s werden eher wengier variieren je etablierter Bitcoin wird und damit wird das Einkommen planbarer über einen größeren Zeitraum betrachtet.

Genau in der Zusammenfassung steht das, also können wir gern betrachtet wie sehr das bei so einem Netz mit Wind und Solar der Fall ist, das sind ja mehr als nur 1% Schwankungsbreite und für Demand Respons in der Industrie bestreibst du sonst viel mehr Aufwand als fürs Abschalten von Mininggeräten.

Je nach dem ob die Abwärme von Elektrolyseuren gut genutzt werden kann, könnte das auch eine Einnahme als P2H sein.

Kurzer Zwischenüberblick:

Die Stromkosten fürs Mining werden mit der Zeit immer weniger ins Gewicht fallen.

Damit bleiben hauptsächlich die Kosten für Hardware, allerdings kannst du hier schon die Kosten eines Heizstabs der gleiche kW hat abziehen, denn diesen müsste jemand sonst einkaufen.

Damit würde ich sagen, ist das Netzwerk potentiell weiter günstiger als Gold und Fiat, welche auch durch Ausgrabung und Gelddruck verwässert werden.

Das dieses Netzwerk dann entsprechend genutzt wird und was für die Miner abwirft ist damit unterm Strich für mich realistisch.

Wenn du willst können wer gerne noch genauer auf das Potential von Bitcoinmining für Demand Response eingehen, das finde ich sehr interessant!

Bitcoin konkurriert direkt mit Batterien, Elektrolyse, Wärmepumpen, Lastverschiebung, E-Autos etc.

Der Preis ist nur niedrig, wenn niemand Überschuss will. Wollen Miner Überschuss steigt der Preis, aber davor werden erst andere Zweige priorisiert bedient vermute ich. Wäre der Preis dauerhaft niedrig dann hätte man wieder viel mehr Miner, der Ertrag sinkt wieder, weil Difficulty hochgeht usw.

Du setzt stillschwiegend voraus, das mit erneuerbaren der Strom dauerhaft günstig, fast kostenlos wird. Billiger ja, aber die Kosten werden immer eine Rolle spielen.

Was am wahrscheinlichste ist, ist das mehr volatile Erzeugung mehr Stunden mit sehr günstigen Preisen zur Folge hat. Aber das verbessert die Lage der Miner nicht wirklich, weil man immer diese Marktdynamik mit den Fees hat.

Die Miner werden nicht wissen wie viele Transaktionen kommen und der Bitcoinpreis bestimmt ja mit viel man mit Fees verdient. 2 Faktoren auf einmal die keine Planbarkeit mehr geben.

Auf die Subsidy konnte man sich ja noch verlassen, die war fix also planbar.

Und ja Demand Response ist technisch auf jedenfall interessant.

Selbst das soll nach Ausbauplänen nicht mit den Massen neuer Kraftwerke mithalten, weil die einfach viel günstiger sind als alle Optionen.

Das sieht dann etwa so aus in einer schlechten Woche (Um jederzeit alles abfangen zu können)

Wo hier die Miner abschalten und wo der Überschuss für alle Kapazitäten ausreicht wird aus der Grafik finde ich gut ersichtlich.

Die hat mit dem Kurs auch extrem variiert, zu behaupten das war planbar ist abendteuerlich.

Die Grafik ist mir entfernt bekannt.

Ok, das war dann schlecht formuliert, aber dann stimmst du mir ja zu?
Die Subsidy war aber halt immer hoch genug, bis jetzt. Gerade kommt jede 10 Minuten soviel Subsidy pro Block rein wie das Netzwerk den ganzen Tag an Fees erzeugt. Dass du mich jetzt auf eine Ungenauigkeit festnageln willst ist lächerlich.

Es war auf jedenfall planbarer. Ftfy

Zeigt halt wie früh wir noch sind, aber ich verstehe schon das es manchen Angst macht.

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Jojo kenn ich, abnehmende Fees zeigen wie früh wir sind. Junge ist der Comment lost. Richtig geiler Indikator den du da hast …:joy:

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Wer kennt sie nicht, die Wärmepumpen und E-Autos in Äthiopien, Paraguay und Oman… :grin: – Bitcoin Mining wird sich immer dort ansiedeln, wo Energie am günstigsten ist. Das ist ja gerade der riesengroße Vorteil von BTC-Mining, es ist nicht lokal gebunden und absolut flexibel. BTC-Mining konkurriert direkt quasi mit gar nichts.

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Wenn das so wäre, säßen alle Miner schon in Afrika etc. Tut der Großteil aber nicht, die sitzen z.B in Texas und konkurrieren ganz normal mit der ansässigen Industrie.

Verlässlich verfügbarer Strom, stabiles Internet, politische Stabilität, Rechssicherheit bla bla bla. Mach mal lieber paar Transaktionen und erzeug Fees, sonst müssen alle Miner noch nach Afrika :grin:

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Langfristig wird das passieren, da mache ich mir gar keine Sorgen #freiemarktwirtschaft Solche Entwicklungen könnten zusätzlich Wohlstand in Ländern der Dritten Welt bringen.

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Mining wird nicht sterben, weil Länder Bitcoin halten (werden) und sich zugleich die Infrastruktur sichern, weil es ökonomische Vorteile hat. Beispiel:

TEXAS’ GOUVERNEUR GREG ABBOTT WIRBT FÜR SEINEN BUNDESSTAAT ALS „MEKKA VON bitcoin

HEUTE BEFINDEN SICH 10 % BIS 15 % ALLER MINING-RECHENZENTREN DER WELT IN TEXAS

IN DIESEM JAHR HAT DER BUNDESSTAAT BTC IM WERT VON 5.000.000 US-DOLLAR GEKAUFT UND IST DAMIT DER ERSTE BUNDESSTAAT, DER BTC IN SEINER STRATEGISCHEN RESERVE HÄLT

Quelle: The Bitcoin Historian auf X: „GOVERNOR OF TEXAS GREG ABBOTT PROMOTING HIS STATE AS THE "MECCA OF #BITCOIN" TODAY TEXAS IS HOME TO 10% TO 15% OF ALL OF THE WORLD'S MINING DATA CENTERS THIS YEAR, IT BOUGHT $5,000,000 WORTH OF BTC BECOMING THE FIRST STATE WITH BTC IN AN ACTUAL STRATEGIC RESERVE TEXAS IS https://t.co/ISdTm6S5Cy“ / X

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